Stoffe und Bekleidung

Kampagne für Textil-Beschäftigtenrechte

Quelle:  Pressemappe bei ver.di vom 20.09.2012. Dort auch das ExChains – Kampagnenflugblatt und weitere Informationen externer Link

Die Schattenseiten der Globalisierung zeigen sich überdeutlich in der Textil- und Bekleidungsindustrie: Worüber sich Kunden hierzulande freuen – billige Mode – wird den Arbeiterinnen in Sri Lanka, Bangladesch, Indien und in vielen anderen Ländern zum Verhängnis. Entlohnung und Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Mit der internationalen Kampagne ExChains soll Abhilfe geschaffen und die Konzerne des Bekleidungseinzelhandels in die Pflicht genommen werden. Ziel der Kampagne ist die Verbesserung der Entlohnung der asiatischen Arbeiterinnen, die Offenlegung der Zulieferer von multinationalen Modekonzernen, ein Zugangsrecht für Gewerkschaften in die Zulieferbetriebe und die Einrichtung von Gesundheits- und Arbeitsschutzkomitees vor Ort.”

Deutliches Einkommensplus für Textiler

Quelle:  Meldung bei der IG Metall vom 07.11.2012 externer Link

„Die rund 120 000 westdeutschen Textilbeschäftigten bekommen mehr Geld. Nach 13 Stunden einigten sich die IG Metall und die Arbeitgeber in der dritten Runde auf ein Tarifergebnis. Löhne und Gehälter steigen ab Mai 2013 um drei Prozent und ab Juni 2014 um weitere zwei Prozent. Für die Monate Januar bis April 2013 gibt es jeweils 60 Euro mehr…

Quelle:  Meldung bei der IG Metall vom 29.10.2012 externer Link

“Die Textil- und Bekleidungsindustrie mausert sich zu einer Branche für Hightech-Produkte. Ihre Beschäftigten leisten hochwertige Arbeit. Und dafür wollen sie angemessen bezahlt werden. Die IG Metall führt gerade Tarifverhandlungen um mehr Geld für sie...”

Billig produzieren. Billig sterben…

Kommt KiK in Bewegung? Nach nd-Informationen will der Textildiscounter aus dem nordrhein-westfälischen Bönen Entschädigungen in Höhe von 500 000 Euro in einen Hilfsfonds einzahlen. Das Geld ist für die Hinterbliebenen der über 250 beim Brand in einer Textilfabrik im pakistanischen Karachiam 11. September umgekommenen Arbeiterinnen und Arbeiter – knapp 2000 Euro pro Mensch, schreibt der »Spiegel«. Die benötigte Summe für die Familien der Getöteten dürfte weit höher liegen…” – aus “Tote Arbeiter kosten knapp 2000 Euro” externer Link – ein Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 24. Oktober 2012. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Quelle:  Der Artikel in der Wirtschaftswoche Online vom 03.10.2012 externer Link

Die Karawane der Einkäufer zieht von China ins billigere Bangladesch, wo Lieferanten oft nur Hungerlöhne zahlen. Doch können Modehändler billig und zugleich fair produzieren lassen? Reporter Florian Willershausen war undercover vor Ort unterwegs.

Nach dem Brand: Nie wieder!

Über 70 gewerkschaftliche Organisationen, sowie soziale Bewegungen und Studentenorganisationen und linke Parteien haben am vergangenen Samstag in Karachi das “Workers Rights Movement” gebildet, das sich vor allem gegen die mörderischen Arbeitsbedingungen in pakistanischen Fabriken wendet – die jüngste Brandkatastrophe war Anlaß für einen Schritt, der schon lange fällig war. Dazu die Mitteilung ““Workers Right Movement” formed to launch movement against culprits of factory fire”  vom 23. September 2012 – worin es naheliegend auch um das entsprechende Verfahren gegen die Verantwortlichen für den Tod von über 300 Menschen geht. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 21.09.2012 externer Link

Als erstes Unternehmen hat Tchibo ein wegweisendes Brandschutzabkommen unterzeichnet. Gewerkschaften stellten gestern eine internationale Kampagne für bessere Bedingungen in den Bekleidungsfabriken in Asien vor.

Quelle:  Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 21.09.2012 externer Link

Brandschutz, höhere Löhne, Gewerkschaftsfreiheit und Offenlegung der Zulieferer – mit diesen Forderungen soll eine gestern gestartete internationale Kampagne die Situation in der Bekleidungsindustrie verbessern.

»Wir müssen sehr klandestin arbeiten«

Meghna Sukumar ist seit vier Jahren aktives Mitglied der indischen Textilarbeiterinnengewerkschaft GFWU / NTUI. Die studierte Sozialarbeiterin stammt aus der sechstgrößten Stadt Indiens, dem südindischen Chennai. Anton Markus ist Generalsekretär der Gewerkschaft der Arbeiter und Arbeiterinnen in den Freihandelszonen in Sri Lanka. Mit den Gewerkschaftern sprach nd-Redakteur Jörg Meyer am 21.09.2012 externer Link

Kampagne für Textil-Beschäftigtenrechte

Quelle:  Pressemappe bei ver.di vom 20.09.2012. Dort auch das ExChains – Kampagnenflugblatt und weitere Informationen externer Link

Die Schattenseiten der Globalisierung zeigen sich überdeutlich in der Textil- und Bekleidungsindustrie: Worüber sich Kunden hierzulande freuen – billige Mode – wird den Arbeiterinnen in Sri Lanka, Bangladesch, Indien und in vielen anderen Ländern zum Verhängnis. Entlohnung und Arbeitsbedingungen sind katastrophal. Mit der internationalen Kampagne ExChains soll Abhilfe geschaffen und die Konzerne des Bekleidungseinzelhandels in die Pflicht genommen werden. Ziel der Kampagne ist die Verbesserung der Entlohnung der asiatischen Arbeiterinnen, die Offenlegung der Zulieferer von multinationalen Modekonzernen, ein Zugangsrecht für Gewerkschaften in die Zulieferbetriebe und die Einrichtung von Gesundheits- und Arbeitsschutzkomitees vor Ort.”

Quelle:  Inkota-Aktion vom 22.5.2012 externer Link

18 Prozent Gewinnzuwachs in 2011 – mit dieser Botschaft hat adidas seine AktionärInnen auf der Hauptversammlung im Mai 2012 erfreut. Doch während die AktionärInnen feiern, gehen die ArbeiterInnen im Zulieferbetrieb PT Kizone leer aus: Der Sportartikel-Riese weigert sich vehement, den indonesischen ArbeiterInnen nach einer illegalen Werksschließung die ihnen gesetzlich zustehende Abfindung in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar zu zahlen. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat deshalb eine Eilaktion gestartet und will adidas mit dem Druck der KonsumentInnen dazu bringen, seiner Verantwortung nachzukommen.