Branchen

Quelle:  Agenturmeldung in der Frankfurter Rundschau vom 25.10.2012 externer Link

2012 rechnet Ford mit einem Verlust von 1,5 Milliarden Dollar und kündigt an, in Europa drei Werke dicht zu machen. Neben der schon bekannten Schließung des Werkes in Genk, sind zwei Standorte in Großbritannien betroffen.

Quelle:  Artikel von Thomas Fromm und Anna Matt in der Süddeutschen Zeitung vom 27.10.2012 externer Link

Die schwache Konjunktur erreicht einen der größten Lkw-Hersteller Europas: MAN schaltet nach SZ-Informationen für vier Wochen an den Standorten München und Salzgitter die Bänder ab – in Teilen der Verwaltung wird in dieser Zeit nur noch ein Notbetrieb aufrecht erhalten. Betroffen sind mehr als 15.000 Mitarbeiter.  (weiterlesen »)

Quelle:  Ein Kommentar von Andrea Rexer in der Süddeutschen Zeitung vom 27.10.2012 externer Link

Der Lkw-Hersteller MAN läuft auf Notbetrieb, Tausende Zeitarbeiter werden sofort ihren Job verlieren. Man kann dem Unternehmen seine falsche Unternehmenspolitik durchaus vorwerfen – doch MAN überbringt auch eine schlechte Nachricht für die gesamte Wirtschaft.

Quelle:  Artikel von Tino Zippel in der OTZ vom 26.10.2012 externer Link

Seit 1994 arbeitet Tilo Mattasch in der Jenaer Filiale der Handelskette “Dänisches Bettenlager”. Doch am 23. Mai sah er sich mit einer Kündigung konfrontiert. Das 2010 gewählte Betriebsratsmitglied soll unberechtigt Daten weitergegeben und auf seinem Privatcomputer gespeichert haben. Später folgten weitere Kündigungen, da er mit “gefälschten Faxen unzulässige Wahlwerbung für den Betriebsrat” betrieben habe. Insgesamt vier fristlose Kündigungen liegen heute auf dem Tisch. Der Betriebsrat vertritt die 6800 Mitarbeiter in den 840 Filialen der Kette. Mattasch und weitere vier Mitglieder sollen gehen. (…) Weil die gütliche Einigung scheiterte, hielt der Arbeitnehmer die Klage auf Weiterbeschäftigung aufrecht. Mit Erfolg. Die Kammer um den Vorsitzenden Harald Maiwald erklärte drei Kündigungen für unwirksam. Der Kläger habe keine Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten begangen. “Selbst wenn er sich eventuell Verfehlungen als Betriebsrat geleistet hätte, wäre die Sanktion der Ausschluss aus dem Betriebsrat und nicht der Verlust des Arbeitsplatzes gewesen”, begründete der Richter das Urteil, gegen das Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Erfurt möglich ist. Eine weitere Verhandlung steht aber wegen der vierten Kündigung aus dem August an, die gestern nicht Verfahrensgegenstand war. Für diese ist ein Kammertermin am 31. Januar 2013 angesetzt…

Quelle:  Pressemitteilung von ver.di vom 27.10.2012 externer Link

„Die Praktiker-Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeberseite haben sich nach zweitägigen Verhandlungen in Maintal am Freitagabend auf einen Sanierungsbeitrag der Beschäftigten der angeschlagenen Baumarkt-Kette verständigt. „Als Gegenleistung für eine weitestgehende Beschäftigungssicherheit verzichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Praktiker für drei Jahre auf jeweils rund fünf Prozent ihres Jahresgehaltes“, fasste ver.di-Verhandlungsführer Rüdiger Wolff das Ergebnis zusammen. Der Beitrag speise sich im Wesentlichen aus dem Verzicht auf das Weihnachtsgeld, die monatlichen Entgelte der Beschäftigten blieben dagegen unangetastet, so Wolff…

Quelle:  Agenturmeldung in der TAZ vom 26.10.2012 externer Link

Die Lufthansa will mehr Geld verdienen und streicht Stellen in Deutschland. Verwaltungsaufgaben sollen künftig in Bangkok oder Mexiko erledigt werden. Aus dem Text:

„(…) Insgesamt will die Lufthansa von weltweit 16.800 Stellen in der Verwaltung 3500 abbauen, davon 2500 im Inland. Welcher Anteil mit der Verlagerung erreicht werden könne, stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher. Derzeit werden die Pläne mit den Personalvertretungen besprochen. Nach einer Einigung könnten die ersten Arbeitsplätze im ersten Quartal des kommenden Jahres verlagert werden, kündigte Lauer an. Betriebsbedingte Kündigungen sollten nach Möglichkeit vermieden werden, ergänzte Finanzvorstand Simone Menne. Betriebsbedingte Kündigungen könnten aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden. „Leider ist aber absehbar, dass auch verdiente Mitarbeiter ihre heutige Tätigkeit bei Lufthansa verlieren werden“, hieß es…

Billig produzieren. Billig sterben…

Kommt KiK in Bewegung? Nach nd-Informationen will der Textildiscounter aus dem nordrhein-westfälischen Bönen Entschädigungen in Höhe von 500 000 Euro in einen Hilfsfonds einzahlen. Das Geld ist für die Hinterbliebenen der über 250 beim Brand in einer Textilfabrik im pakistanischen Karachiam 11. September umgekommenen Arbeiterinnen und Arbeiter – knapp 2000 Euro pro Mensch, schreibt der »Spiegel«. Die benötigte Summe für die Familien der Getöteten dürfte weit höher liegen…” – aus “Tote Arbeiter kosten knapp 2000 Euro” externer Link – ein Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 24. Oktober 2012. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

DAS ERSTE MAL … UND DOCH EIN GELUNGENER AUFTAKT

Sie stehen draußen – ein fremdes Gefühl. Denn sie streiken zum erstenmal in ihrem Leben. Die Wut über die Zustände in ihrem Betrieb gärt seit Jahren. Es ist eine Familienbetrieb mit vier Eigentümern (zwei Generationen der Familie Krüger). Viele kriegen seit zehn bis 12 Jahren keine Lohnerhöhung mehr, andere werden weit über Tarif bezahlt, wieder andere werden sehr unterschiedlich für die gleiche Arbeit bezahlt, auch bei der Urlaubsregelung herrscht Willkür.

Die am Montag um 12 Uhr rausgegangen sind, das sind die Kolleginnen und Kollegen der Firma Neupack Verpackungen GmbH & Co KG in Hamburg-Stelllingen. Die KollegInnen aus dem Zweigwerk Rotenburg/Wümme kommen zwei Stunden später mit dem Bus in Stellingen an. Sie werden freudig begrüßt. Insgesamt sind es 196 Beschäftigte. Sie stellen Verpackungen für Lebensmittel her. Von den Angestellten streikt keine/r.

Heute jedoch ruht die Produktion, in Hamburg fast ganz, in Rotenburg ganz!

Schon Anfang Mai standen sie kurz vor einem Warnstreik, da boten die Eigentümer einen Tag vorher Verhandlungen über einen Tarifvertrag an. Wie sich herausstellte, war es reine Zeitverzögerung. Jeder Monat ohne Haustarifvertrag bringt ihnen Geld. Nun war die Geduld der KollegInnen zu Ende.

Heute, am Montag hatte die Verhandlungskommission getagt wie seit Mai so oft. Wieder ohne konkretes Ergebnis. Nun war die Geduld der Aktivisten endgültig zu Ende. Sie brachen die Verhandlungen ab. Schnell beriefen die Eigentümer noch eine Betriebsversammlung ein. Einer der Eigentümer appellierte an die Belegschaft: Wir Eigentümer müssen auch leben (bei 800 000 Euro Gewinn im letzten Jahr). Dies Argument muß wohl nicht sehr überzeugt haben, denn fast alle gingen raus. Die KollegInnen in Rothenburg/Wümme, eine gute Autostunde von Hamburg entfernt, wurden informiert und gebeten nach Hamburg zu kommen. Zur Unterstützung der Streikenden waren etliche KollegInnen vom Soli-Kreis Neupack zum Tor gekommen, darunter etliche Kollegen der IGBCE aus anderen Betrieben und von DIDF informierte KollegInnen.

Die IG BCE hat für einen Wagen mit Brötchen, Kaffee und anderen Getränken gesorgt, ein Lautsprecherwagen ist auch da. Viele der Streikenden haben wie man so sagt einen Migrationshintergrund, haben verschiedene Religionen. Die sich verschlimmernden Verhältnisse im Betrieb haben Streit und Differenzen der letzten Jahre beseitigt. Alle wollen das eine: Verbesserungen durch einen Tarifvertrag, damit sie Regelhaftigkeit und Verläßlichkeit erlangen und die beleidigende Willkür aufhört.

Demgegenüber stehen die Eigentümer mit ihrem Herr-im-Hause-Standpunkt, den sie so verinnerlicht haben, daß er zum Teil ihrer Identität geworden ist. Deshalb fühlen sich die vier Eigentümer durch die Forderung nach Tarifverhandlungen persönlich angegriffen. Solche Konstellationen gibt es wohl noch häufiger in Betrieben in Deutschland. Die Maßnahmen der Geschäftsleitung waren zum regelrechten Kleinkrieg ausgeartet, besonders gegen den Betriebsrats-Vorsitzenden Murat Günes. Er erhielt zweimal eine fristlose Kündigung. Vor dem Arbeitsgericht mußte sich der Anwalt der Arbeitgeber ein großes Verwundern der Arbeitsrichterin gefallen lassen. Andere Betriebsräte erhielten Abmahnungen. Die in dieser Weise Angegriffenen ließen sich nicht provozieren.

Alle Streikenden sind neugierig, ob der Warnschuß des Warnstreiks ausreicht, daß die Arbeitgeber ihre Forderungen erfüllen. Oder ob es demnächst mit einen unbefristeten Streik weitergeht. Jedenfalls war es ein gelungener Auftakt.

Dazu beigetragen hatten auch kurze Solidaritäts-Statements von Kollegen aus anderen Betrieben und von Unterstützern.

Der Landesleiter der IG BCE Nord, Ralf Becker sprach vom gemeinsamen Weg von Belegschaft und ihrer Gewerkschaft und dass der nächste Schritt der unbefristete Streik sei, falls die Eigentümer nicht einlenkten. Er bedauerte, daß sie den Weg der Sozialpartnerschaft verlassen hätten und argumentierte mit dem Grundgesetz.

Bereichert wurde der Nachmittag durch spontane Tanzeinlagen von türkisch-stämmigen KollegInnen. Wir Deutschen und die KollegInnen aus anderen Ländern wippten nur mit, keine/r brachte es über sich, sich einzureihen. Vielleicht beim nächsten Mal?

In den sechs Stunden hatten die Beschäftigten Zeit die ganze Umgebung des Werkes, ein Gemisch von vielen Wohnhäusern und circa hundert kleineren Betrieben mit Flugblättern der IG BCE zu “versorgen”. Ebenso wurde kein parkendes Auto “verschont”. Jedenfalls sind NachbarInnen und KollegInnen der umliegenden Betriebe informiert über die Zustände bei Firma Neupack und die Gründe des Streiks.

Vor dem Tor entwickelten sich interessante Gespräche zwischen den Beschäftigten und den Unterstützern. Wir hörten von ihren Arbeitsbedingungen und unterschiedlichen Löhnen am gleichen Arbeitsplatz, welche Produkte sie herstellen, wer die Lieferanten und wer die Abnehmer sind. Waren die KollegInnen in diesen Firmen eigentlich schon informiert über diesen Streik hier? Wir überlegten gemeinsam, was weiter zur Unterstützung möglich und nötig ist, an Ideen mangelte es nicht.

Dieter Wegner, Hamburg
(Verdi-Mitglied)

Quelle:  Artikel in der FTD vom 24.10.2012 externer Link

Peugeot braucht den Staat und Opel. VW meldet maue Zahlen. Ford muss ein Werk schließen. Aus Europas Autobranche kamen am Mittwoch jede Menge schlechte Nachrichten. Die Schuldenkrise erwischt sie schwer.

„Die rund 30.000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordrhein-Westfalen erhalten mehr Geld. Die Gewerkschaft ver.di einigte sich mit der AWO auf eine stufenweise Erhöhung der Gehälter um 6,3 Prozent innerhalb von 25 Monaten, wie ver.di am Montag in Düsseldorf mitteilte. Demnach gibt es für die Beschäftigten rückwirkend zum 1. Oktober 3,5 Prozent mehr Lohn. Am 1. Oktober 2013 und am 1. Juli 2014 werden die Gehälter um zwei und 0,8 Prozent angehoben. Spätestens zum 31. März 2013 soll eine Einmalzahlung von 120 Euro fällig werden. Auch Auszubildende bekommen mehr Geld…Agenturmeldung in Die Welt Online vom 22.10.12 externer Link. Siehe dazu: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Daniela Kuhr in der Süddeutschen Zeitung, veröffentlicht auf Betriebsrat.de vom 16.10.2012 externer Link

Die Deutsche Bahn versucht, die Mitarbeiter einer ihrer Busfirmen in niedrigere Lohngruppen zu drängen. Gewerkschafter sind alarmiert: „Das ist erst der Anfang”!  Aus dem Text: „Man sollte meinen, Peter Fellmann könne sich nicht beklagen. Eigentlich lief es doch ganz gut für den Busfahrer, der in Wahrheit anders heißt. Zunächst hatte er als Leiharbeiter begonnen, dann bekam er einen Zeitvertrag, und schließlich sollte er unbefristet übernommen werden. Das klingt doch fast nach einer Bilderbuchkarriere. Oder nicht? „Ganz im Gegenteil“, widerspricht Martin Burkert, Vorstandsmitglied bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und SPD-Bundestagsabgeordneter. Fellmann sei regelrecht erpresst worden. „Den unbefristeten Vertrag bot man ihm nämlich nur für den Fall an, dass er für 20 Prozent weniger Lohn arbeitet.“ Für Burkert ist klar, worum es sich handelt: „ein unmoralisches Angebot“. Was den Franken besonders empört: „Dahinter steckt nicht irgendeine Privatfirma, sondern ein Unternehmen, das sich zu 100 Prozent in Staatshand befindet – die Deutsche Bahn.“…“ Siehe dazu:

  • Tarifdiebe? Nicht mit uns! EVG protestiert!
    „Der Wettbewerb im Busbereich ist hart. Die EVG wehrt sich aber dagegen, dass dieser Wettbewerb nur noch auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Die jüngsten Machenschaften bei den bayerischen Bus-Töchtern der DB AG werden wir nicht hinnehmen. Für den 3. November ruft die EVG zu einer Protestkundgebung nach Erlangen. Aktuell werden Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Bahnbusse unmoralische Angebote unterbreitet. Kurz vor dem Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses werden ihnen Arbeitsverträge einer DB Tochterfirma angeboten. Allerdings: Dort werden 20 Prozent weniger gezahlt. Unterschreiben die Kolleginnen und Kollegen nicht, werden die befristeten Arbeitsverträge nicht verlängert. Die EVG sagt dazu nur eines: NEIN! Deshalb rufen wir zu einer Demonstration auf: Am Samstag, den 3. November, um 10.30 am Bahnhof Erlangen. Die Demo steht unter dem Motto: Tarifdiebe stoppen. Übrigens: Das ist kein Thema nur für Busfahrer. Heute sind sie dran – und wer morgen?Nähere Informationen zum Ablauf und den Abfahrtszeiten bei bayerischen EVG-Geschäftsstellen.“ Meldung bei der EVG vom 23.10.2012 externer Link

  • PSA Peugeot Citroen und General Motors bestätigen wichtige Schritte in ihrer weltweiten strategischen Allianz
    „PSA Peugeot Citroen und General Motors haben heute wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt gegeben. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die Allianzpartner vier gemeinsame Fahrzeugprojekte identifiziert sowie die nächsten Schritte der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf festgelegt. Die vier gemeinsamen Fahrzeugprojekte für die nächste Stufe der Zusammenarbeit umfassen die folgenden Segmente: Ein gemeinsames Programm für einen kompakten Multi-Purpose Van für Opel/Vauxhall und ein kompaktes Crossover Utility Vehicle für die Marke Peugeot; Ein gemeinsames Multi-Purpose-Vehicle Programm für das Kleinwagensegment für Opel/Vauxhall und die Marke Citroen; Eine aufgewertete Plattform für Kleinwagen mit geringen Co2-Emissionen als Grundlage für die nächste Fahrzeuggeneration von Opel/Vauxhall und PSA in Europa und anderen Regionen; Ein gemeinsames Programm für Mittelklassefahrzeuge für Opel/Vauxhall und für die Marken Peugeot und Citroen…“ Meldung bei General Motors vom 24.10.2012 externer Link
  • Kooperation mit Peugeot/Citroën: Bei Opel Bochum schrillen die Alarmglocken
    „Bei den europäischen Betriebsräten des GM-Konzern schrillen die Alarmglocken. Weil die angeschlagenen Autobauer Opel, Peugeot und Citroën künftig auf gemeinsamen Plattformen Fahrzeuge bauen, befürchten sie Nachteile für die Belegschaften. Vor allem das Werk Bochum und der hier produzierte Zafira rücken wieder in den Fokus…“ Artikel von Thomas Aschwer auf DerWesten vom 24.10.2012 externer Link
  • Streit um Sanierung: Wir leben Schicksalstage
    „Im Ringen um die Zukunft von Opel stehen entscheidende Tage ins Haus: PSA Peugeot Citroën stellte heute Details zur Zusammenarbeit mit Opel vor. Am Freitag läuft ein Gewerkschafts-Ultimatum an die Opel-Führung aus. Doch die hält ihre Sanierungspläne unter Verschluss…” Artikel von Wilfried Eckl-Dorna im Managere Magazin vom 24.10.2012 externer Link
  • ROUNDUP: Opel und PSA loten weitere Zusammenarbeit aus
    „Die Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën loten weiter die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit aus. Noch vor Jahresende solle ein Ergebnis für die Bereiche Einkauf und Fahrzeugplattformen verkündet werden, sagte ein Opel-Sprecher am Sonntag. Zu einem Bericht über angeblich geheime Gespräche über eine mögliche Fusion der Autobauer erklärte dagegen Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug: “Ich kann dies nach meinen Kenntnissen nicht bestätigen.” Ein solcher Zusammenschluss mache auch überhaupt keinen Sinn für Opel, sagte er der “Allgemeinen Zeitung Mainz” (Samstag). Am Freitag hatte die französischen Wirtschaftsnachrichtenseite “latribune.fr” über Fusionsgespräche berichtet. Demnach sieht der derzeit diskutierte Projektplan vor, Opel und die Autobausparte des PSA-Konzerns in ein

Quelle:  Artikel von Thomas Aschwer in den Ruhrnachrichten vom 19.10.2012 externer Link

Alles wieder auf Null bei Opel. Gab es vor einer Woche noch Anzeichen für eine Perspektive aller deutschen Standorte, so war die jüngste Verhandlungsrunde aus Sicht von Bochums Betriebsratschef Rainer Einenkel ein enormer Rückschritt.

Quelle:  Artikel auf DerWesten vom 19.10.2012 externer Link

Die monatelangen Verhandlungen bei Opel um einen Zukunftsplan für die deutschen Werke bis zum Jahr 2022 werden offenbar ohne Einigung enden. Darauf deutet vieles hin. Keiner der Opel-Vorstände traue sich, eine Entscheidung zu treffen, sagte Rainer Einenkel, Betriebsratschef der Bochumer Werke, der WAZ.

Quelle:  Artikel von Christoph Ruhkamp in Der FAZ vom 18.10.2012 externer Link

Der Konflikt zwischen der Belegschaft und der Geschäftsleitung von Opel um das richtige Konzept für die Sanierung des angeschlagenen Autoherstellers eskaliert. Die Betriebsräte der IG-Metall klagen, dass ihre Vorschläge auf keinerlei Echo stoßen.