Branchen

Quelle: Detaillierte Informationen zum Urteil bei Arbeitsrecht.de vom 17.08.2012  externer Link

„Die Fluggesellschaften verlangten vor dem Arbeitsgericht Frankfurt eine Entschädigung für die Streikaufrufe der GdF im August 2011. Das Gericht wies die Forderungen ab. Die Streiks haben sich gegen die Deutsche Flugsicherung gerichtet und stellten somit keinen betriebsbezogenen Eingriff dar. Die GdF hatte ihre Mitglieder am 2. und am 8. August 2011 jeweils zu Streiks gegen die Betriebe der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) aufgerufen, die nach Durchführung zweier einstweiliger Verfügungsverfahren vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main und dem Hessischen Landesarbeitsgericht abgesagt wurden. Die drei klagenden Fluggesellschaften machten in dem Rechtsstreit unter anderem Schadensersatzforderungen wegen der infolge der Streikankündigungen durch ihre Passagiere erfolgten Buchungsstornierungen und der aus ihrer Sicht erforderlichen Flugverschiebungen geltend…

Die Tricks der Transplanteure

Quelle: Artikel von Erika Feyerabend und Martina Keller in der FAZ vom 04.08.2012 externer Link

Menschliche Organe sind knapp, um die Vergabe wird heftig gerungen. Dass dabei auch manipuliert wird, ist seit langem bekannt. Doch die Ärzteschaft redet nicht gern darüber. Siehe dazu:

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„… Am letzten Mittwoch wurde die konstituierende Sitzung des Betriebsrats fortgesetzt und die übrigen Vorstands- und Mitglieder für den Betriebsausschuss gewählt: u.a. als Schriftführer Kerim Karakocogullaric und als sein Stellvertreter Olaf Thun, der sich auf Betriebsversammlungen und gegenüber den Medien häufig lautstark und entschieden zu Wort gemeldet hatte. Spannend wurde es bei den Freistellungen. Peter Frohn mit seiner Liste “Unsere Gewerkschaft verdi” versuchte zwar, wieder eine Freistellung für sich durchzusetzen, scheiterte aber an der neuen Mehrheit. Ob er sich nun wieder “normal” zur Arbeit im Hafen melden wird, ist offen. Wahrscheinlich ist es nicht. Die neue Liste “Kollegen für Kollegen” hatte sich für diese Betriebsratswahl vor allem aus Kollegen gebildet, die mit der offiziellen verdi-Politik sowohl im Betriebsrat als auch im Ortsverein und im Bezirk unzufrieden waren; sie war aber ausdrücklich auch offen für Unorganisierte und contterm-Mitglieder…Artikel von Sönke Hundt auf der Seite von DieLinke-Bremen externer Link zuerst gekürzt erschienen in der jungen Welt vom 10.08.2012

Kampf gegen Dumping-Lohn: Erster Erfolg für Schulbus-Fahrer in Essen

Quelle: Artikel von Janet Lindgens auf DerWesten vom 10.08.2012 externer Link

„Erster Erfolg für einen Busfahrer, der gegen die Mesenhohl-Tochter MM-Bus klagte: Am Freitag einigte er sich mit seinem Arbeitgeber. Die Firma zahlt ihm eine Abfindung von 15.300 Euro. Es ist der erste Vergleich, nachdem Dumpinglohn-Vorwürfe gegen das Unternehmen laut wurden…“  Siehe dazu:

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Quelle: Artikel von Wladek Flakin auf Indymedia vom 10.08.2012 externer Link

„Zehntausende neue Jobs sollte der neue internationale Großflughafen Berlin-Brandenburg der Region bringen. Die Skandale um die nicht funktionsfähige Brandschutzanlage und die daraus folgende Dauerverschiebung der Eröffnung haben das Jobversprechen beinahe in Vergessenheit geraten lassen. Statt dessen berichtete die Presse von wütenden und verzweifelten LadenbetreiberInnen und TaxifahrerInnen, denen die Insolvenz droht, weil der Großflughafen BER erst im März nächsten Jahres seine Startbahnen freigeben soll…

Quelle:  Das Interview von Matthias Loke in der Frankfurter Rundschau vom 11.08.2012 externer Link

Peter Wicht, Chef des ostdeutschen Fahrradherstellers Mifa, spricht im Interview über den Reiz von E-Bikes, Löhne am Existenzminimum und Subventionen für Autobauer.  Aus dem Text:

…[Frage]Gibt es die Wettbewerbsfähigkeit nur, weil Sie Stundenlöhne unter 8,50 Euro zahlen? [Antwort] Ich wollte immer beweisen, dass man Fahrräder in großen Mengen auch in Deutschland bauen kann und nicht aus China importieren muss. Und dass man hier auch Arbeitsplätze halten kann. [Frage] Mit Niedriglöhnen, die nahe am Existenzminimum liegen. [Antwort] Wir geben hier im Jahresdurchschnitt immerhin 600 Menschen Arbeit und Einkommen. Dazu kommen etliche Saisonarbeiter. Wenn es uns darum ginge, vor allem die Lohnkosten zu drücken, dann könnten wir die Fabrik sofort ins Ausland verlagern. Andere Hersteller haben längst getan. Aber das will ich nicht, weil auch die Leute in Deutschland Geld verdienen müssen, um beispielsweise Räder von Mifa kaufen zu können. (…) [Frage] Ein Problem hatten Sie aber im April im Unternehmen, als in einer Nachtschicht wegen der Löhne spontan gestreikt wurde. [Antwort] Es wurde nicht gestreikt. Die Bänder standen zwei Stunden still. Es gab ein Missverständnis. Es ging darum, dass Saisonkräfte aus Polen angeblich besser bezahlt würden als einheimische Arbeiter. Das stimmt aber so nicht: Die polnischen Arbeiter erhielten eine Pauschale für Transport und Unterkunft, deswegen lag ihr Bruttogehalt höher. Das haben wir geklärt. [Frage] Die Aktion hatte Sie immerhin veranlasst, 150 Euro jedem Beschäftigten im Monat mehr zu zahlen. [Antwort] Ja, und damit sind wir an eine absolute Schmerzgrenze gegangen. Ich würde jedem gern mehr zahlen, aber das Geld muss erst einmal in einem harten Umfeld verdient werden. Wir müssen weiter investieren. Ich will die Firma stärker machen, ich will weg vom Schema eines reinen Billiganbieters. Mit den E-Bikes und der Übernahme der Grace haben wir hier auch bereits erste Schritte getan. Unsere Aktionäre haben seit dem Börsengang 2004 übrigens auch noch keinen Euro Dividende gesehen…

Quelle: Artikel von Christoph Schröder in der Süddeutschen Zeitung vom 05.08.2012 externer Link

„Rüsselsheim ist Opel. Doch der SC Opel Rüsselsheim spielt in der Kreisoberliga, das baufällige Opel-Bad ist geschlossen und statt 42.000 Menschen wie im Jahr 1978 arbeiten heute dort knapp 18.000 im Opel-Werk. Ein Besuch in einer Arbeiter-Burg, die fällt. Jeden Tag ein Stück mehr…“

  • Schlappe für Burger King: Der Gesamtbetriebsratschef der Kasseler Burger-King-Filialen siegt vor dem Arbeitsgericht – und bekommt seinen Job zurück
    Quelle: Artikel von Katja Schmidt in der Frankfurter Rundschau vom 07.12.11 externer Link
    „Als das Kasseler Arbeitsgericht sein Urteil verkündet und begründet hat, applaudieren die Zuhörer im voll besetzten Saal. Die fristlose Kündigung des Gesamtbetriebsratschefs der vier Kasseler Burger-King-Filialen sei unwirksam, entschieden die Richter. Der Franchise-Nehmer der Schnellrestaurant-Kette müsse den Mann zu den bisherigen Bedingungen als Assistant Manager am bisherigen Arbeitsplatz weiterbeschäftigen…” (weiterlesen »)

Quelle:   Artikel auf DerWesten vom 13.08.2012 externer Link

Es war ein zäher Verhandlungsmarathon, doch er hat ein glückliches Ende: Die polnischen Bauarbeiter, die mittellos in Essen gestrandet waren, haben ihren Lohn jetzt in der Tasche. Am Montag bekamen sie das Geld ausgezahlt. Bar auf den Tisch.  Aus dem Text:: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Christoph Ruhkamp in der FAZ vom 10.08.2012 externer Link

„Opel und Peugeot verhandeln über einen engen Produktionsverbund. Geplant ist eine gemeinsame Mittelklasselimousine, die federführend bei General Motors in Detroit konstruiert wird. Dies und weitere Details zeigen interne Unterlagen. Darin steckt noch mehr Zündstoff…“   Aus dem Text: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Achim Sawall auf golem vom 11.08.2012 externer Link

Google verspricht seinen Mitarbeitern im Todesfall jetzt auch eine finanzielle Versorgung für den Partner. Google-Personalchef Laszlo Bock erklärte, was passiert, wenn Googler sterben.

“Umstrittene Arbeitsfähigkeits-Tests an Behinderten kosten diese die Gesundheit und das Leben. Der Staat spart sich indes die Arbeitsunfähigkeitsbeihilfe. Zwei Dokumentationen im britischen Fernsehen brachten Ungeheuerliches zu Tage…” Artikel von Christian Bunke, London, im Neues Deutschland vom 10.08.2012 externer Link  (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel Annette Herold in der Märkischen Oderzeitung vom 10.08.2012 externer Link

Montag, sechs Uhr, Schichtbeginn”, rief die Anwältin von First Solar dem eigentlich gekündigten Betriebsratsmitglied Sven Hennig zu. Da war das Urteil noch gar nicht gesprochen, doch Arbeitsrichterin Henriette Freudenberg hatte gestern gleich nach Verhandlungsbeginn deutlich gemacht, dass das Gericht die von First Solar vorgebrachten Kündigungsgründe nicht für überzeugend hielt. Die Richterin merkte erneut an, was sie schon im Mai kritisiert hatte: First Solar habe Hennig zwar eine Gefährdung des Produktionsablaufs vorgeworden und damit die außerordentliche Kündigung begründet. Worin diese Gefährdung bestanden haben soll, sei aber nicht konkret dargelegt worden. (…) Doch vor der gerichtlichen Entscheidung steht im Arbeitsgerichtsverfahren der Wille zur gütlichen Einigung. First Solar bot Hennig die Zahlung der ihm laut Sozialplan zustehenden Abfindung von rund 24 000 Euro brutto an, die er im Falle einer fristlosen Kündigung nicht erhalten hätte. Nach einer Bedenkpause lehnte er diese Offerte ab. Indes läuft am Arbeitsgericht noch ein Verfahren um Hennigs Mitarbeit im Betriebsrat von First Solar. Die anderen Mitglieder der Arbeitnehmervertretung fordern seinen Ausschluss aus dem Gremium. Hennig habe immer wieder “Front gemacht”, heißt es zur Begründung. Im Eilverfahren scheiterte der Betriebsrat damit, der nächste Termin ist für den 22. August geplant.

Quelle: Interview mit dem Pflegegesetz-Kritiker Claus Fussek von Silvia Ottow im Neues Deutschland vom 30.07.2012 externer Link

Am 29. Juni beschloss der Bundestag ein Pflegegesetz und lobte es über den grünen Klee: Zum ersten Mal erhielten Menschen mit Demenz Leistungen, heißt es. Es gebe mehr Wahlfreiheiten, neue individuelle Wohnformen und fünf Euro im Monat für eine private Pflegevorsorge. Doch nicht alle in der Pflege Beschäftigten sehen das so positiv.

Quelle: Artikel von Ulf Brychcy in der FTD vom 03.06.2012 externer Link

Die größte deutsche Airline Lufthansa krempelt sich um und stellt die LSG Sky Chefs zur Disposition. Verlustbringende Töchter wie BMI hat das Unternehmen bereits erfolgreich verkauft – jetzt sind die Profitablen dran.  (weiterlesen »)