Branchen

  • PSA Peugeot Citroen und General Motors bestätigen wichtige Schritte in ihrer weltweiten strategischen Allianz
    „PSA Peugeot Citroen und General Motors haben heute wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt gegeben. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die Allianzpartner vier gemeinsame Fahrzeugprojekte identifiziert sowie die nächsten Schritte der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf festgelegt. Die vier gemeinsamen Fahrzeugprojekte für die nächste Stufe der Zusammenarbeit umfassen die folgenden Segmente: Ein gemeinsames Programm für einen kompakten Multi-Purpose Van für Opel/Vauxhall und ein kompaktes Crossover Utility Vehicle für die Marke Peugeot; Ein gemeinsames Multi-Purpose-Vehicle Programm für das Kleinwagensegment für Opel/Vauxhall und die Marke Citroen; Eine aufgewertete Plattform für Kleinwagen mit geringen Co2-Emissionen als Grundlage für die nächste Fahrzeuggeneration von Opel/Vauxhall und PSA in Europa und anderen Regionen; Ein gemeinsames Programm für Mittelklassefahrzeuge für Opel/Vauxhall und für die Marken Peugeot und Citroen…“ Meldung bei General Motors vom 24.10.2012 externer Link
  • Kooperation mit Peugeot/Citroën: Bei Opel Bochum schrillen die Alarmglocken
    „Bei den europäischen Betriebsräten des GM-Konzern schrillen die Alarmglocken. Weil die angeschlagenen Autobauer Opel, Peugeot und Citroën künftig auf gemeinsamen Plattformen Fahrzeuge bauen, befürchten sie Nachteile für die Belegschaften. Vor allem das Werk Bochum und der hier produzierte Zafira rücken wieder in den Fokus…“ Artikel von Thomas Aschwer auf DerWesten vom 24.10.2012 externer Link
  • Streit um Sanierung: Wir leben Schicksalstage
    „Im Ringen um die Zukunft von Opel stehen entscheidende Tage ins Haus: PSA Peugeot Citroën stellte heute Details zur Zusammenarbeit mit Opel vor. Am Freitag läuft ein Gewerkschafts-Ultimatum an die Opel-Führung aus. Doch die hält ihre Sanierungspläne unter Verschluss…” Artikel von Wilfried Eckl-Dorna im Managere Magazin vom 24.10.2012 externer Link
  • ROUNDUP: Opel und PSA loten weitere Zusammenarbeit aus
    „Die Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën loten weiter die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit aus. Noch vor Jahresende solle ein Ergebnis für die Bereiche Einkauf und Fahrzeugplattformen verkündet werden, sagte ein Opel-Sprecher am Sonntag. Zu einem Bericht über angeblich geheime Gespräche über eine mögliche Fusion der Autobauer erklärte dagegen Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug: “Ich kann dies nach meinen Kenntnissen nicht bestätigen.” Ein solcher Zusammenschluss mache auch überhaupt keinen Sinn für Opel, sagte er der “Allgemeinen Zeitung Mainz” (Samstag). Am Freitag hatte die französischen Wirtschaftsnachrichtenseite “latribune.fr” über Fusionsgespräche berichtet. Demnach sieht der derzeit diskutierte Projektplan vor, Opel und die Autobausparte des PSA-Konzerns in ein

Quelle:  Artikel von Thomas Aschwer in den Ruhrnachrichten vom 19.10.2012 externer Link

Alles wieder auf Null bei Opel. Gab es vor einer Woche noch Anzeichen für eine Perspektive aller deutschen Standorte, so war die jüngste Verhandlungsrunde aus Sicht von Bochums Betriebsratschef Rainer Einenkel ein enormer Rückschritt.

Quelle:  Artikel auf DerWesten vom 19.10.2012 externer Link

Die monatelangen Verhandlungen bei Opel um einen Zukunftsplan für die deutschen Werke bis zum Jahr 2022 werden offenbar ohne Einigung enden. Darauf deutet vieles hin. Keiner der Opel-Vorstände traue sich, eine Entscheidung zu treffen, sagte Rainer Einenkel, Betriebsratschef der Bochumer Werke, der WAZ.

Quelle:  Artikel von Christoph Ruhkamp in Der FAZ vom 18.10.2012 externer Link

Der Konflikt zwischen der Belegschaft und der Geschäftsleitung von Opel um das richtige Konzept für die Sanierung des angeschlagenen Autoherstellers eskaliert. Die Betriebsräte der IG-Metall klagen, dass ihre Vorschläge auf keinerlei Echo stoßen.

Quelle:   Artikel von Michael Freitag im Manager Magazin vom 18.10.2012 externer Link

Für dieses Jahr hat Daimler-Chef Dieter Zetsche das Gewinnziel bereits kassiert, ab 2013 will er mit dem neuen Programm “Fit for Leadership” gegensteuern. Arbeitsplätze sollen nach Informationen von manager magazin nicht gestrichen werden, die Zahl der Leiharbeiter könnte aber reduziert werden. Aus dem Text:

(…) Zetsche betont, er werde die Ziele von “Fit for Leadership” ohne Stellenabbau erreichen. Bei Bedarf werde allenfalls die Zahl der Leiharbeiter reduziert. Mercedes beschäftigt aktuell 4400 Zeit- und Leihkräfte. Eine interne Projektgruppe hatte indes bei einem Vergleich von Mercedes mit Audi und BMW festgestellt, dass die Schwaben 8000 bis 10.000 Mitarbeiter zu viel beschäftigten…

Quelle:  Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 19.10.2012 externer Link

Autoabsatz in Europa bricht erneut ein. Unternehmensberatung spricht von düsteren Aussichten für das gesamte Jahrzehnt. Insolvenzen und Werksschließungen erwartet.

Quelle:  Artikel von Hektor Haarkötter, Professor für Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, in «M» – MENSCHEN – MACHEN – MEDIEN 07/2012 externer Link

„Dass speziell freie Journalisten häufig viel Arbeit für wenig Geld haben, dass Autoren komplett recherchierte und ausformulierte Geschichten „zur Ansicht“ schicken und bei Nichterscheinen auch nicht bezahlt werden sollen und dass angestellte Redakteure häufig unbezahlte Überstunden machen, weil sie ohnehin zur Selbstausbeutung neigen und korrekte Arbeitszeiterfassung für „Stechuhrjournalismus“ halten, all das ist in der Branche bekannt. Und doch verursacht jedes neue Beispiel immer wieder Kopfschütteln. Aber dass auch öffentlich-rechtliche Anstalten versuchen, ihre freien Mitarbeiter umsonst oder unter Tarif zu beschäftigen, ist eine neue Eskalationsstufe im Wettlauf um Billigjournalismus…

Quelle:  Artikel von Hendrik Laschim Neues Deutschland vom 19.10.2012 externer Link

In ostdeutschen Kliniken wächst nach Einschätzung von ver.di die Bereitschaft zu Arbeitskämpfen. Jüngster Beleg ist ein Warnstreik am Neurologischen Zentrum in Magdeburg. Aus dem Text:

(…) Ein Vorzeigemodell indes mag das Haus, eine von bundesweit 41 Einrichtungen der Median-Klinikgruppe, in medizinischer Hinsicht sein; für die Arbeitsbedingungen der 270 nichtärztlichen Mitarbeiter gilt das nicht. Zwar gab es 2007 eine mit der Gewerkschaft ver.di ausgehandelte tarifliche Einigung für das Haus. Doch die vereinbarten Gehälter liegen um bis zu 40 Prozent unter denen im Uniklinikum und dem städtischen Magdeburger Krankenhaus. Zudem gibt es auch innerhalb des Neurologischen Zentrums gravierende Unterschiede, weil nach zwei Gehaltstabellen entlohnt wird. Unter derlei Bedingungen wollen die Magdeburger Median-Beschäftigten künftig nicht mehr arbeiten. Am Mittwoch traten 100 in einen Warnstreik – kurz bevor Geschäftsleitung und Gewerkschaft zum dritten Mal über einen neuen Tarifvertrag verhandelten…

Die Gewerkschaften GPA-djp (Österreich), Verdi (Deutschland) und Unia (Schweiz) wollen gemeinsam gegen die Bekleidungskette H&M vorgehen, kündigte GPA-Vizechef Karl Proyer Mittwochabend vor Journalisten an. Der Textilhändler umgehe ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) vom Sommer 2011, wonach Kassierpersonal in die höhere Beschäftigungsgruppe 3 einzustufen ist, dahingehend, dass er Mitarbeiter weniger als die Hälfte ihrer Vertragszeit an den Kassen beschäftigt…” Artikel in derStandard vom 18.10.2012 externer Link (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Josef-Otto Freudenreich in Kontext vom 20.10.2012 externer Link

Der Brandschutz könnte S 21 grillen. Wieder einmal wird deutlich, wie fahrlässig die Bahn mit der Sicherheit ihrer Kunden umgeht. Neu ist allerdings, dass sie sich das von eigenen Gutachtern bestätigen lassen muss. Der Tiefbahnhof könnte zum Berliner Flughafen werden.

Quelle:  Artikel von Darius Dunker in der jungen Welt vom 22.10.2012 externer Link

„In der 1838 gegründeten ehemaligen Waggonfabrik Talbot werden Triebzüge des Typs »Talent«, Doppelstockwagen für die Niederlande und Stadtbahnwagen für Köln gebaut. Die Belegschaft zählt 400 feste und 200 prekär Beschäftigte. Am Freitag kam die Nachricht: Bombardier will das Werk im nächsten Jahr schließen. Der kanadische Konzern verbuche zwar Zuwächse im Flugzeugbau, im Eisenbahnbereich fehlten jedoch Folgeaufträge. Dem widerspricht die IG Metall. Noch vor wenigen Tagen habe der Verband der Bahnindustrie, dem Bombardier-Deutschlandchef Michael Clausecker vorsteht, von steigenden Umsatzerwartungen geschwärmt. »Das Problem«, so der Aachener IG-Metall-Bevollmächtigte Franz-Peter Beckers, »ist nicht der Standort Aachen. Das Problem ist Bombardier.«…“

Quelle:  Meldung bei der IG Metall vom 18.10.2012 externer Link

„IG Metall und Betriebsrat kritisieren das Vorgehen des Windkraftbauers SIAG und der politisch Verantwortlichen. Obwohl noch Gespräche ausstehen, hat die Geschäftsführung gestern einen Insolvenzantrag gestellt. “Das ist ein unwürdiges Verhalten ohne Beispiel, das auf dem Rücken von 700 Beschäftigten und ihren Familien ausgetragen wird”, kritisiert Meinhard Geiken, IG Metall Bezirksleiter Küste…

Dossier

  • Gemeinsame Erklärung der Werkleitung und des Betriebsrates: Vereinbarung zur S-Klasse Produktion im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen getroffen
    Die Leitung des Mercedes-Benz Werkes Sindelfingen und der Betriebsrat haben eine Vereinbarung zum weiteren Produktionsprogramm der S-Klasse getroffen. Grundlage für die Vereinbarung ist eine optimierte Anpassung der Produktion an die Nachfrage. Bis zum Anlauf der neuen S-Klasse im neuen Jahr wird die S-Klasse einschichtig produziert. Mitarbeiter der S-Klasse Montage werden in dieser Zeit in der C-Klasse Montage eingesetzt. Gleichzeitig bleibt in der S-Klasse der gewohnte Wechselschicht-Rhythmus erhalten…Die Presseerklärung bei Daimler vom 17.10.2012 externer Link

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Quelle:  Artikel von Johannes Schulten in der jungen Welt vom 17.10.2012 externer Link

IG Metall und Windkraftriese Repower verhandeln heute zum sechsten Mal. Ein Erfolg der Gewerkschaft könnte Bedeutung für gesamte Branche haben. Aus dem Text:

„(…) Seit dem 19. Juli versucht die IG Metall bei der Nummer drei der deutschen Windanlagenbauer einen Anerkennungstarifvertrag auf dem Niveau der Metall- und Elektroindustrie durchzusetzen. Bisher ohne Erfolg. Nachdem auch die bislang letzte Gesprächsrunde Anfang des Monats ohne Fortschritte geblieben war, hatte die Gewerkschaft ihre Mitgleider sogar zum Warnstreik aufgerufen, zum ersten Mal in der Geschichte der Branche. Mehr als 900 Beschäftigte legten an verschiedenen Standorten von Repower und der Tochter Powerblades für einige Stunden die Arbeit nieder…

Quelle:  Meldung auf Rundfunk Berlin-Brandenburg vom 17.10.2012 externer Link

„Die in Berlin-Schönefeld ansässige Airline Easyjet trennt sich zum Monatsende von 29 befristet angestellten Flugbegleitern in Schönefeld, damit sie ihnen keine höheren Löhne zahlen muss. Das Unternehmen begründet dies mit flexibler Personalpolitik zwischen den einzelnen Standorten. (…) Ver.di hatte die Lohnerhöhung von 88 Euro monatlich im vergangenen Jahr nach Warnstreiks bei Easyjet durchgesetzt. Jetzt fordert die Gewerkschaft eine neue Tarifstruktur. Easyjet sucht zur Zeit im Internet neue Flugbegleiter. Die Airline erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinn von 400 Millionen Euro.