Technologiekonzerne, Telekommunikation, IT-Hardware

„Die Dresdner Mikrochipfabrik des Infineon-Konzerns will einem Zeitungsbericht zufolge die Zwölf-Stunden-Schicht abschaffen. Das berichtet die “Sächsische Zeitung”. Von Januar an werde wie an den westdeutschen Standorten auch in Dresden in Acht-Stunden-Schichten gearbeitet. Infineon hat in Dresden rund 2000 Mitarbeiter. Von ihnen hätten 1200 bislang im Rhythmus zwei Tagschichten zu zwölf Stunden und zwei Nachtschichten zu zwölf Stunden gearbeitet. Danach hatten sie vier Tage frei…“ Agentur-Meldung  auf Welt-Online vom 21.12.2012 externer Link

Quelle: Artikel von Björn Finke in der Süddeutschen Zeitung vom 04.12.2012 externer Link

Bei Nokia Siemens Networks geht der Stellenabbau weiter: Laut SZ-Informationen steht eine Tochterfirma in Deutschland mit gut 1000 Beschäftigten vor dem Aus.  (weiterlesen »)

Quelle: Meldung auf Siemens Dialog vom 30.11.2012 externer Link

Ein paar Stellen hier, ein paar hundert da – die offiziell “punktuell” genannten Abbaumaßnahmen bei Siemens summieren sich allmählich zu stattlichen Dimensionen. Noch düsterer sieht es aus, rechnet man die geplanten Verkäufe hinzu, ganz zu schweigen von den Konzerngesellschaften. Neuestes Beispiel innerhalb der eigentlichen Siemens AG ist Postal Automation, mit allein in Konstanz rund 900 Beschäftigten. Das Geschäft mit Maschinen für Gepäckabfertigung sowie Brief- und Paketsortierung hat insgesamt rund 3.600 Beschäftigte und soll im Zuge von “Siemens 2014″ verkauft werden. Die Begründung stammt aus dem Siemens-Standardrepertoire für den Verkauf von Unternehmensteilen: Konzentration aufs Kerngeschäft…

Quelle: Meldung in der TAZ vom 30.11.2012 externer Link

Die Umstrukturierungen am Lichtmarkt treffen erneut die Angestellten bei Osram. Weltweit sollen 4.300 Stellen eingespart werden, 400 davon in Deutschland.

Quelle: Meldung bei Heise-Online vom 28.11.2012 externer Link

“Der Netzwerk-Ausrüster Nokia Siemens Networks will im baden-württembergischen Bruchsal einen weiteren Standort schließen. Das hat der Konzern den 650 Mitarbeitern in einer Betriebsversammlung mitgeteilt, berichtet der SWR. Wann das Werk geschlossen wird, hängt von den Verhandlungen mit der Belegschaft und dem Betriebsrat ab. Innerhalb von drei bis sechs Monaten sollten Ergebnisse vorliegen. Nokia Siemens sieht die bis Dezember 2014 geltende Standortsicherungsvereinbarung als nicht geltend an, weil der seinerzeit vereinbarte Abbau von 200 Arbeitsplätzen nicht umgesetzt wurde, heißt es in dem Bericht.”

  • Erst verliehen, dann verloren?
    Unter diesem Motto protestieren am ersten November Stammbeschäftigte und LeiharbeitnehmerInnen des Frankfurter Siemens-Schaltanlagenwerks gegen den Versuch der Siemens AG, ihre Gesamtbetriebsvereinbarung zur Leiharbeit unter dem Vorwand des Tarifabschlusses wieder zu verschlechtern…Meldung im Siemens-Dialog vom 30.10.2012 externer Link
  • Siemens nutzt Hintertür
    Technologiekonzern nimmt Inkrafttreten der Branchenzuschläge für Leiharbeiter zum Anlaß, deren Löhne zu kürzen. IG Metall protestiert. Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 27.10.2012 externer Link. Aus dem Text: „Am kommenden Mittwoch treten die von der IG Metall vereinbarten Branchenzuschläge für Leiharbeiter in Kraft. Die Gewerkschaft rechnet damit, daß davon rund 200000 Beschäftigte unmittelbar profitieren. Während diese ab November zwischen 175 und 414 Euro monatlich mehr bekommen, drohen für die bei Siemens eingesetzten Leiharbeiter Verschlechterungen. Der Konzern hat den Tarifvertrag zum Anlaß genommen, eine Betriebsvereinbarung mit deutlich besseren Konditionen zu kündigen…
  • Konflikt um Leiharbeit bei Siemens
    Seit 2009 setzt bei Siemens eine Gesamtbetriebsvereinbarung einen Rahmen für den Einsatz von Leiharbeit. Mit dem Tarifabschluss 2012 wurden im vergangenen Mai bundesweit tarifliche Mindeststandards zum selben Thema geschaffen – nun prescht die Arbeitgeberseite mit dem Versuch vor, auf deren Grundlage einseitig Verschlechterungen bei Siemens durchzusetzen…“ Artikel auf Siemens Dialog, Forum der IG Metall für alle Siemens-Beschäftigten vom 11.10.2012 externer Link

Der Halbleiter-Hersteller Infineon bekommt den Abschwung zu spüren. Kosten senken und sparen heißt das Ziel. Nun hat der Vorstand eine E-Mail an alle Mitarbeiter weltweit versendet. Der Inhalt: Eine geplante Gehaltserhöhung wird um ein halbes Jahr verschoben. Die Arbeitnehmer sind besorgt. Artikel von Björn Finke in der Süddeutschen Zeitung vom 06.10.2012 externer Link

Quelle: Pressemitteilung von ver.di vom 05.10.2012 externer Link

„Die knapp 20.000 Beschäftigten des IBM-Konzerns erhalten rückwirkend vom 1. Juli 2012 an zwei Prozent mehr Gehalt. Gleichzeitig wird die Aufnahme von Verhandlungen über einen Tarifvertrag Gesundheitsschutz verbindlich vereinbart. Das sieht die Schlichtungsempfehlung im Tarifkonflikt bei IBM vor. Die zuständige ver.di-Tarifkommission hat der Empfehlung bereits zugestimmt. Die Entscheidung des Bundesfachgruppenvorstands steht noch aus…“   (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Peter Nowak in der TAZ vom 02.09.2012 externer Link

Arbeiter sind keine Maschinen“ und „Wiedereinstellung bei Chung Hong“, hieß es auf Flyern, die 20 AktivistInnen der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft Freie Arbeiterunion (FAU) am vergangenen Samstag am Eingang der IFA-Elektronikmesse verteilten. Sie informierten die BesucherInnen über gewerkschaftsfeindliche Praktiken des chinesischen Konzerns Chung Hong in der polnischen Sonderwirtschaftszone Tarnobrzeg…

Quelle:  Artikel von Achim Sawall auf golem vom 11.08.2012 externer Link

Google verspricht seinen Mitarbeitern im Todesfall jetzt auch eine finanzielle Versorgung für den Partner. Google-Personalchef Laszlo Bock erklärte, was passiert, wenn Googler sterben.

Quelle: Artikel von Daniel Baumann in der Frankfurter Rundschau vom 15.06.2012  externer Link

Mit dem Nokia-Forschungszentrum in Ulm schließt der finnische Konzern einen weiteren deutschen Standort und will sich so aus der Krise befreien. Weltweit sollen weitere 10.000 Stellen eingespart werden. (weiterlesen »)

Dossier

  • Tarifrunde Telekom: höhere Löhne und mehr Sicherheit für T-Systems-Beschäftigte
    In der laufenden Tarifrunde bei T-Systems haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeitgeber eine Einigung erzielt. Demnach erhalten die rund 18.500 Tarifbeschäftigten während der Laufzeit von 27 Monaten insgesamt 6,5 Prozent mehr Lohn verteilt auf drei Erhöhungsstufen, die beiden untersten Entgeltgruppen bekommen in dieser Zeit sogar 7,2 Prozent mehr Lohn. Gleichzeitig ist der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2013 verlängert worden. Der Tarifvereinbarung läuft bis zum 31. März 2014…“ Pressemitteilung von ver.di vom 15.05.2012  externer Link (weiterlesen »)