Funke Mediengruppe ehem. WAZ-Mediengruppe

Massenentlassungen bei der Bergedorfer Zeitung, Bild: ver.di HamburgAls „rücksichtslose Kahlschlagpolitik“ hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di das Vorgehen der Funke-Medien-Gruppe (u.a. „Hamburger Abendblatt“, „Bergedorfer Zeitung“) in Hamburg kritisiert. Am Montag, dem 29. Februar, wurde bekannt, dass der Essener Medienkonzern die gesamte drucktechnische Abteilung der Bergedorfer Zeitung voraussichtlich schon im Juni stilllegen will. Betroffen sind mehr als 40 Beschäftigte – mehr als ein Drittel der gesamten Belegschaft…” Meldung vom 01.03.2016 bei ver.di Landesbezirk Hamburg externer Link und ebd. ein Special zur Bergedorfer Zeitung externer Link sowie hier dazu neu:

  • Widerstand gegen Schließungspläne: Ausweitung der Warnstreiks bei der Bergedorfer Zeitung
    Nach einem ersten, mehrstündigen Warnstreik am 1. März sind am Montag, den 7. März die Beschäftigten der Bergedorfer Zeitung erstmals in allen Bereichen (Redaktion, Verlag, Druckvorstufe) dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) gefolgt und in einen Warnstreik eingetreten. Die Gewerkschaften fordern die Aufnahme von Tarifverhandlungen nach Tarifflucht der Bergedorfer Zeitung. Die Geschäftsführung verweigert bisher die Verhandlungsaufnahme…” Meldung vom 07.03.2016 bei ver.di Landesbezirk Hamburg externer Link

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„Kaufpreis 920 Millionen: Die Axel Springer AG verkauft die Regionalzeitungsgruppen “Berliner Morgenpost” und “Hamburger Abendblatt” sowie mehrere Zeitschriften – darunter auch “Hörzu” und “Bild der Frau”. Vorher muss der Eigentümerwechsel allerdings noch genehmigt werden. (…) Nach Angaben eines Sprechers fallen durch die Zusammenlegung in beiden Redaktionen ingesamt weniger als 50 Stellen weg. Mit der Kooperation würden die journalistischen Kräfte auf dem umkämpften Berliner Zeitungsmarkt gebündelt, sagte B.Z.-Chefredakteur Peter Huth, der Stellvertreter von Diekmann wird.Meldung in der Süddeutsche Zeitung vom 25.07.2013 externer Link (weiterlesen »)

Unter neuem Namen: Im Zuge des rasanten Umbaus der WAZ-Mediengruppe zur „Funke“-Gruppe werden rigoros Stellen gestrichen. Artikel von Andreas Rossmann in der FAZ vom 02.04.2013 externer Link (weiterlesen »)

„Für morgen sind die Mitarbeiter der NRZ zu einer Betriebsversammlung eingeladen worden – es geht um die Zukunft ihrer Jobs. Die NRZ wird nicht eingestellt – wer und wie viele Journalisten sie in Zukunft noch machen werden, ist nicht sicher. Der Brief bestätigt noch einmal schon bekannte Informationen zum Stellenabbau in der Zentral-Redaktion (“Content Desk”) und bei den Fotografen sowie das drohende Aus für die Wochenend-Beilage. Interessant: Auch zwei Wochen nach bekannt werden der Sparpläne der Funke-Gruppe hat der Betriebsrat offenbar noch immer keinen Überblick über die Pläne der Verlagsleitung…“ Artikel von Stefan Laurin auf den Ruhrbaronen vom 02.04.2013 externer Link

„Zeitungsverlage begründen die Erhöhung der Abopreise gerne mit gestiegenen Kosten. Wenn dies aber ein Verlag macht, der gerade die komplette Redaktion einer Tageszeitung auf die Straße gesetzt hat, muß sich der Leser fragen, ob er einem »Hütchenspieler« aufgesessen ist, wie der Dortmunder Medienforscher Horst Röper unlängst den Essener WAZ-Konzern genannt hat. Die entsprechende Nachricht zu den neuen Abopreisen wurde zwar auf die WAZ-Website derwesten.de gestellt – als sich aber die wütenden Leserkommentare dazu häuften, wurde die Seite vom Verlag flugs blockiert…“ Artikel von Frank Biermann in der jungen Welt vom 28.03.2013 externer Link

„Die WAZ-Axt schlägt erneut zu – und zerstört die Arbeitsplätze von 200 Mitarbeitern der Funke-Mediengruppe, wie sich der WAZ-Konzern seit Anfang des Jahres nennt. Erst vor zwei Monaten war das Aus für 120 Redakteure der Westfälischen Rundschau verkündet worden. Nun bestätigen sich seit Wochen kursierende Gerüchte, schlimmste Befürchtungen werden wahr. Wohin will dieser Verlag eigentlich noch? Plant er jetzt Zeitungen völlig ohne Mitarbeiter? Die Geschäftsführung der Funke-Mediengruppe verkündete heute um 15.40 Uhr den Wegfall von 200 Stellen in NRW im Redaktions- und Verwaltungsbereich. Betroffen sein sollen: der Content Desk, die Anzeigenblätter, der Bereich Anzeigen. Wohl auch noch mehr, aber Details wollten Manfred Braun, Christian Nienhaus und Thomas Ziegler in ihrer Mitarbeiter-Information nicht nennen. Sukzessive werden die betroffenen Bereiche nun informiert…Meldung beim DJV vom 20.03.2013 externer Link

Die Mitarbeiter der WAZ-Mediengruppe kommen nicht zur Ruhe, die Angst vor der einzigen Managementleistung der vergangenen Monate, die Stellenstreichung, ist groß. “Wenn Sie mich fragen, wird es Kündigungen geben? Ja, es wird Kündigungen geben”, erklärte am Mittwoch WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz in der Redaktionskonferenz. Heute gibt es eine Mitarbeiterversammlung…Artikel von Bülend Ürük auf newsroom.de vom 15.02.2013 externer Link

Dossier

  • traueranzeige_wrDemonstration gegen das Aus der Westfälischen Rundschau
    Heute  produzieren die Redakteure und Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau ihre letzten Lokalteile. Morgen kommt dann die letzte Westfälische Rundschau mit eigenen Inhalten auf den Markt, ab Samstag werden die Lokalteile unter anderem von den Ruhr Nachrichten zugeliefert – es ist der erste Tag, an dem die Rundschau ohne eigenen Lokalteil erscheint. Anlass für eine Demonstration: Am kommenden Samstag um 11.00 Uhr wollen sich Leser und Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau um 11.00 Uhr vor dem Rundschau-Haus, Brüderweg 11, in der Dortmunder Innenstadt treffen, um erneut gemeinsam gegen das Aus der Redaktionen der Traditionszeitung zu protestieren. Veranstalter der Demonstration sind dju in verdi NRW und DJV NRW. Mehr Infos via FacebookArtikel von Stefan Laurin in den Ruhrbaronen vom 31.01.2013 externer Link

Kaum Hoffnung, daß die WAZ-Gruppe den Rauswurf der WR-Redakion zurücknimmt. Ein Interview von Peter Wolter mit Heinz-Gerhard Lützenberger externer Link , stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei der Westfälischen Rundschau (WR) in Dortmund, in der jungen Welt vom 22.01.2013 (weiterlesen »)