Frankfurter Rundschau

„Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, hat die Bereitschaft der SPD-Verlagsholding ddvg zur Zahlung von einer Million Euro für die Vorfinanzierung von Abfindungsansprüchen früherer Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau begrüßt. “Auch wenn wir an anderer Stelle immer wieder deutliche Kritik an der ddvg zu äußern haben, hier würdigen wir ausdrücklich, dass die Medienholding der SPD als Miteigentümerin des Druck- und Verlagshauses Frankfurt unserer Forderung nach Übernahme sozialer Verantwortung nachkommt”, betonte Werneke. Rund 360 Beschäftigte aus Verlag und Druckerei hatten im Frühjahr durch die Insolvenz des Unternehmens ihren Arbeitsplatz verloren. Nur 28 Redakteurinnen und Redakteure wurden von den neuen Eigentümern der Frankfurter Rundschau übernommen…“ Pressemitteilung der dju in ver.di vom 20.11.2013 externer Link

„Rund 20 frühere Redakteure und Verlagsangestellte der “Frankfurter Rundschau” (“FR”) klagen gegen den ehemaligen Mehrheitseigentümer ihres Blattes, den Verlag M. Du- Mont Schauberg (MDS). Die Zeitungsleute hatten 2011 und 2012 einen Abwicklungsvertrag mit dem alten “FR”-Verlag unterschrieben und warten bis heute auf damals zugesicherte Abfindungen. Es geht um Summen zwischen 50.000 und 150.000 Euro…“ Vorabmeldung auf Spiegel-Online vom 16.06.2013 externer Link

Frankfurter Rundschau im Zangengriff des »Marktes«. Artikel von Jörg Jungmann in Sozialismus Heft Nr. 6 vom Juni 2013 externer Link

„Nach der Übernahme der »Frankfurter Rundschau« (FR) durch die »Frankfurter Allgemeine« (FAZ) konzentrieren sich die rund 400 von der Kündigung betroffenen ehemaligen FR-Beschäftigten auf den Überlebenskampf und müssen auf der Suche nach einem neuen Job vielfach Abstriche machen. Ende April produzierte die bisherige FR-Druckerei in Neu-Isenburg letztmalig eine FR-Printausgabe. Seither läuft die Produktion über die FAZ-Hausdruckerei FSD in Mörfelden-Walldorf. Der Neu-Isenburger Betrieb wird nun stillgelegt…“ Artikel von Richard Färber im Neues Deutschland vom 07.06.2013 externer Link

„Nach dem Verkauf der Frankfurter Rundschau ist nun auch die DuMont Digitale Redaktion GmbH in Frankfurt insolvent. Die Redaktion gestaltete bislang die Onlineauftritte und Apps von FR und Berliner Zeitung. Betroffen seien 23 Mitarbeiter, teilte das Medienhaus M. DuMont Schauberg MDS in Köln mit. Der Insolvenzantrag wurde am Dienstag in Frankfurt am Main gestellt, anschließend wurde die Redaktion informiert. Den Eigentümern sei bewusst, wie bitter der Schritt für die Betroffenen sei, sagte Björn Schmidt, Geschäftsführer Digitale Redaktion: “Nicht von ungefähr wurde die von ihnen produzierte App der FR mit internationalen und nationalen Preisen ausgezeichnet.” Wo und vom wem der Onlineauftritt und die App der Berliner Zeitung künftig gemacht werden, ist noch offen…Meldung im Heise Newsticker vom 10.04.2013 externer Link

Die „Frankfurter Rundschau“ wird es weiterhin geben. Unter dem Dach der Frankfurter Societät, des F.A.Z.-Verlags und der Karl Gerold Stiftung geht die Traditionszeitung als unabhängige Redaktionsgesellschaft in die Zukunft. Meldung in der FAZ vom 27.02.2013 externer Link  Siehe dazu: (weiterlesen »)

“Für die Beschäftigten der Frankfurter Rundschau herrscht jetzt etwas mehr Klarheit über ihre berufliche Zukunft. 340 Mitarbeiter werden von dem künftigen Investor keinesfalls übernommen. Die meisten von ihnen wechseln in eine Transfergesellschaft, die ihnen neue Perspektiven vermitteln soll. Aus der Redaktion der Frankfurter Rundschau werden voraussichtlich knapp 30 Kolleginnen und Kollegen übernommen, wenn die FAZ die FR übernehmen sollte. Das Bundeskartellamt prüft derzeit die Übernahme. Aus dem Rennen ist der türkische Verleger Burak Akbay, der ebenfalls Interesse an dem insolventen Blatt angemeldet hatte. Wie geht es jetzt weiter? Organisiert die Transfergesellschaft den erfolgreichen Übergang der FR-Journalisten in andere Jobs? Werden die bisherigen Eigentümer M. DuMont Schauberg und SPD-Medienholding DDVG ihrer Verantwortung für die Beschäftigten gerecht?Beitrag von Hendrik Zörner bei der DJV vom 22.02.2013 externer Link

“Im Bieter-Wettstreit um die insolvente Frankfurter Rundschau sind die ersten Würfel gefallen. Die verlagseigene Druckerei wird schließen müssen, nachdem die Gläubiger ein Angebot des türkischen Verlegers Burak Akbay abgelehnt haben. Zwar kündigte dieser am Freitagabend an, im Rennen bleiben zu wollen und nachzubessern, allerdings schloss die Insolvenzverwaltung eine Übernahme durch den Unternehmer aus. Einziger verbleibender Interessent ist somit die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), wie aus einem Rundschreiben der Insolvenzverwaltung an die Mitarbeiter der Traditionszeitung hervorgeht…Artikel auf Heise-News vom 22.02.2013 externer Link

Ein türkischer Investor will die „Frankfurter Rundschau“ kaufen. Sagt er. Insolvenzverwalter und Redakteure halten das Angebot aber für unseriös. Artikel von Timo Reuter in der TAZ vom 06.02.2013 externer Link

„Was bisher nur inoffiziell vermutet wurde, ist jetzt amtlich: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH will das Verlagsgeschäft der insolventen Frankfurter Rundschau kaufen. Ein Antrag auf eine Übernahme wurde beim Bundeskartellamt in Bonn gestellt. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass es keinen anderen “ernsthaften alternativen Erwerber” gibt. Wenn das so sein sollte, darf die FAZ die Rundschau im Rahmen einer “Sanierungsfusion” kaufen. Kartellamts-Chef Andreas Mundt lässt den Antrag prüfen…Meldung bei Meedia.de vom 31.01.2013  externer Link

Diese Woche wird entschieden, ob die „FR“ weiterlebt. Die Mitarbeiter dürfen dabei nicht mitreden, beklagt der Betriebsratschef. Das Interview von Timo Reuter mit Marcel Bathis in der Taz vom 28.01.2013 externer Link

„So langsam wird die Zeit knapp: Bis zum 31. Januar muss Insolvenzverwalter Frank Schmitt einen Käufer für die Frankfurter Rundschau finden. Sonst muss die Zeitung dicht machen. Laut Hamburger Abendblatt verdichten sich nun allerdings die Anzeichen, dass die Frankfurter Allgemeine ihren angeschlagenen Rhein/Main-Konkurrenten übernehmen könnte. Der FAZ-Plan sieht vor die FR als Regionalzeitung in abgespeckter Form weiterzuführen…Meldung bei Meedia.de vom 26.01.2013 externer Link (weiterlesen »)

Der “Frankfurter Rundschau” läuft die Zeit davon. Nur noch bis Ende Januar ist der Betrieb der angezählten Traditionszeitung gesichert. Sollte Insolvenzverwalter Frank Schmitt bis zum Monatsende keinen Investor für das defizitäre Blatt finden, dann droht das endgültige Aus. “FR”-Betriebsratschef Marcel Bathis glaubt trotzdem an die Zukunft der 1945 gegründeten Tageszeitung. “Ich bin davon überzeugt, dass die Frankfurter Rundschau überleben wird”, sagt Bathis im Gespräch mit HORIZONT.NET. Für die meisten Angestellten des Druck- und Verlagshauses Frankfurt, in dem neben der linksliberalen Zeitung auch die hauseigene Druckerei angesiedelt ist, sieht er dennoch schwarz…Artikel von  Marco Saal auf Horizont.net vom 18.01.2013 externer Link

„Mit der Kundgebung am 16. Januar werden die Aktionen der Beschäftigten fortgesetzt, die bereits im Dezember mit einer Demonstration der Rundschau-Beschäftigten vor dem Verlagssitz des FR-Eigners DuMontSchauberg begonnen hatten. Anfang Januar hatte es eine weitere Aktion vor dem Verlagshaus in Frankfurt gegeben. Am 9. Januar war bekannt geworden, dass der Axel-Springer-Verlag seine Aufträge bei der Druckerei der Frankfurter Rundschau in Neu-Isenburg gekündigt hat. Die Kündigung der Druckaufträge für Bild, Welt und Welt kompakt durch die Axel-Springer AG erschwert die ohnehin schwierige Suche nach Investoren für die Druckerei der Frankfurter Rundschau in Neu-Isenburg, kritisiert ver.di. „Wir fordern die Axel-Springer AG auf, diesen Beschluss nochmals zu überdenken, da es nach wie vor möglich erscheint, mit potentiellen Investoren kurzfristig eine Lösung für eine Fortführung der Druckaufträge zu finden”, sagte Manfred Moos. Moos wies darauf hin, dass die Mannschaft der Druckerei seit 36 Jahren alle Fremdkunden zuverlässig und in hoher Qualität bedient hat. “Dies würde nach unserer Überzeugung auch nach einer Übernahme durch einen Investor so bleiben…“ Meldung bei der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di vom 14.01.2013  externer Link