Transportwesen: Speditionen und Logistik

dhl betriebsgruppe bremenSeit Heute (14.12.2013) gibt es uns, die DHL Betriebsgruppe Bremen. Wir hoffen, das wir in den nächsten Wochen und Monaten deutlich wachsen werden. Es ist wichtig, um unsere Rechte zu erhalten und um die Flexibilisierung der letzten Jahre wieder wegzumachen. Das unser Arbeitgeber uns wieder respektvoll gegenüber Tritt und nicht wie bisher nur als Nummer ausbeutet. Damit die Arbeit bei uns wieder erträglich wird. Um zu erfahren was wir mit unsere Betriebsgruppe erreichen wollen, könnt ihr unter “Wer wir sind” nachlesen.” Siehe dazu die Homepage der DHL Betriebsgruppe LC Bremen externer Link

Kilometerfresser TVKilometerfresser TV zu Gast bei einer tschechischen Kraftfahrerorganisation. Die Probleme der Berufskraftfahrer ähneln einander in den verschiedenen europäischen Staaten (und wahrscheinlich auch darüber hinaus). Ein Blick zu den Kollegen eines osteuropäischen Landes, mit vergleichbaren Problemen und ähnlichen Gedanken darüber. Das Video von Kilometerfresser TV bei YouTube vom 04.12.2013 externer Link . Siehe “Kilometerfresser” bei chefduzen.de externer Link und für weitere Videos auch den youtube-Kanal von Kilometerfresser externer Link

Truckstop in Köln: FahrerInnen organisieren sich selbst„Eine Demonstration der besonderen Art erlebte Köln am 10. August. Rund 70 TransportarbeiterInnen und ihre Familien hatten sich auf dem Ebertplatz versammelt, um mit ihrer neugegründeten Logistik-Selbstorganisation den Protest auf die Straße zu tragen. Der anschließende Fußmarsch über die Ringe zur Abschlusskundgebung am Chlodwigplatz wurde von einem Dutzend LKWs und Kurierfahrzeugen begleitet, die laut hupend für gehörige Aufmerksamkeit sorgten…Artikel von Willibert Unterdingen in Direkte Aktion vom Sept./Oktober 2013 externer Link

  • KEP (Kurier-Express-Paketdienste): Erste Streiks
    Mit Arbeitsniederlegungen haben ab dem frühen Sonntagnachmittag rund 40 Beschäftigte des Perishable Center Frischedienst auf dem Frankfurter Flughafen auf den Abbruch der Tarifverhandlungen durch den Arbeitgeberverband reagiert. Als Folge konnte exotisches Obst und Gemüse überwiegend für die Gourmetküche, welches zur Weiterleitung an Empfänger in ganz Deutschland gedacht war, nicht transportiert werden…” Pressemeldung von ver.di Hessen vom 07.10.2013 externer Link (weiterlesen »)

Actie in de Transport” und “IG Fair KEP” laden zur nächsten Fahrerdemonstration gegen Sozialdumping am 5. Oktober 2013 in Dortmund ein. Mit jedem Mal steigt die Zahl der Teilnehmer an den Demonstrationen gegen Sozialdumping
“Am Samstag, 5. Oktober 2013, findet die nächste Fahrer-Demo statt, diemal in Dortmund. Die Aktion richtet sich gegen das EU-weite Sozialdumping in der Transportbranche. Außerdem machen sich die Akteure für strengere Durchsetzung und Kontrolle der Kabotageregelung in der EU stark. Demonstrationsteilnehmer versammeln sich um 9 Uhr mit ihren LKW im Bereich Feineisenstraße/Derner Straße. Gegen 9.30 Uhr startet der Demonstrationszug über die Derner Straße zur Bornstraße. Im Bereich der Bornstraße/Eisenstraße schließen sich die Teilnehmer ohne Fahrzeug dem Umzug an. Über Burgwall und Königswall geht es weiter zum Westentor. Die Abschlusskundgebung findet auf dem Platz “Park der Partnerstädte” statt. Redner sind die SPD-Europa-Politikerin Jutta Steinruck, der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens (Die Linke), Mina Mutig von “IG Fair KEP”, Sigmund Holler (Verdi Rheinland-Pfalz), Siegfried Kurtz (“Protestmasch Berlin”), Bernd Klomfass (“Fair im Verkehr”) und ein Vertreter von “Actie in de Transport Deutschland”
…” Aufruf bei trucker.de externer Link – siehe zur Demo 05.10.13 in Dortmund 2 Videoberichte bei youtube: Video 1 externer Link und Video 2 externer Link

Ver.di hat sich offenbar entschieden, nicht mit unabhängigen Lkw-Fahrer-Gruppen zu kooperieren – exakt 30 Jahre nach dem größten Fernfahrerstreik der Geschichte der BRD. Artikel von Olaf Harning in Neues Deutschland vom 04.10.2013 externer Link (weiterlesen »)

Der Wettbewerb ist knallhart: Immer mehr deutsche Transportunternehmen gehen pleite. Der Grund ist die europaweite Öffnung des Transportwesens für osteuropäische Speditionen. Die Löhne der Konkurrenz sind so niedrig, dass die Westeuropäer nicht mithalten können. Wird gegen das Sozialdumping auf Europas Straßen nichts unternommen, stehen allein in Deutschland 100.000 Kraftfahrer vor der Arbeitslosigkeit…” Video der DW-Sendung vom 2.10.2013 in der ARD-Mediathek externer Link

Actie in Transport„Aufruhr in Lübecks Westen: Per Demonstrationszug und Lkw-Konvoi zogen die Lastwagenfahrer am Wochenende zu der international angelegten Aktion im Gewerbegebiet Roggenhorst, zu der das Online-Kraftfahrernetzwerk »Actie in de Transport« (A.i.d.T.) und der Interessensverband Kraftfahrer-Clubs Deutschland (KCD) gemeinsam aufgerufen hatten. Ein unscheinbarer Bürobau – der Sitz des lettischen Transportunternehmens Dinotrans – bildete die Kulisse für ihre Proteste gegen das grassierende Lohndumping in der Transportbranche. Dinotrans steht stellvertretend für die Niedriglohnpolitik in der Branche. Gerade einmal 680 Euro, so die Anschuldigung der Trucker, soll die Firma ihren philippinischen Beschäftigten zahlen, Löhne um 400 Euro sind aus Italien bekannt. Angesichts solcher Zustände lautet die Forderung der Fahrer an die Politik: »Wacht endlich auf!«…Artikel von Olaf Harning im Neues Deutschland vom 02.09.2013 externer Link

  • Lastwagenfahrer demonstrieren gegen Lohndumping
    Eine lautstarke und eindrucksvolle Demonstration gegen Lohndumping im Transportgewerbe: Wie bei einer Prozession fuhren in Lübeck rund 50 Lastwagen am Vormittag in einem langen Konvoi vom Nordlandkai über die Lohmühle und die Schönböckener Straße ins Gewerbegebiet Rapsacker. Eine Bildergalerie auf chefduzen vom 01.09.2013 externer Link

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Post-Tochter DHL Home Delivery GmbH ab Montag, den 2. September 2013, an ausgewählten Standorten zu Warnstreiks auf. „Die Beschäftigten erwarten ein ordentliches Plus beim Entgelt – ihre Geduld ist am Ende“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung werde es nicht nur Warnstreiks, sondern auch Proteste und betriebliche Aktionen geben. ver.di fordert für die rund 1.600 Beschäftigten und Auszubildenden des Unternehmens 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. In den beiden bisherigen Ver-handlungsrunden hat der Arbeitgeber kein einigungsfähiges Angebot vorlegt. Die Tarifverhandlungen werden am 5. und 6. September 2013 in Siegburg fortgesetzt. Die DHL Home Delivery GmbH ist ein Unternehmen der Deutschen Post AG und bietet Dienstleistungen für den Paketversand an.“ Pressemitteilung von vom 01.09.2013 externer Link

LKW- und Kurierfahrer sehen sich starkem Lohndumping ausgesetzt. In der BRD gibt es ­inzwischen Ansätze zum gemeinsamen Kampf. Artikel von Elmar Wigand in der jungen Welt vom 20.08.2013 externer Link Aus dem Text: „Es gärt im deutschen Transportsektor. Mal wieder, muß man sagen. Im Jahr 2013 haben sich gleich zwei Initiativen gegründet, die Interessen von Fahrern artikulieren. Der Solinger Trucker Udo Skoppeck baut seit Februar eine deutsche Sektion der niederländischen »Aktie in de Transport« (AidT, Aktion im Transport) auf. Den kleiner motoriserten Kollegen will der Verein IG FairKEP eine Stimme verleihen. KEP steht für Kurier-, Expreß- und Paket-Dienste. Für den 31. August 2013 mobilisiert beide zu einer großen Sternfahrt nach Lübeck…“ (weiterlesen »)

„LKW-Fahrer, Depot-Mitarbeiter, scheinselbständige Transport-Unternehmer und Unterstützer rufen zum Protest  gegen verschärfte Arbeitsbedingungen in ihrer Branche auf. Der drohende Verfall von Löhnen im Transportwesen steht laut ihrer Aussage vor allem im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung. Die Trucker und Transportarbeiter berichten, dass Unternehmer neuerdings bevorzugt osteuropäische Speditionen anheuern, die wiederum Niedriglöhner z.B. aus den Philippinen zu abenteuerlichen Bedingungen für sich arbeiten lassen. Manche dieser Trucker sollen für 680,- Euro pro Monat + Spesen durch Europa fahren.  Aus Italien wird ein krasser Fall von 380,- Euro Monatslohn berichtet…Weitere Infos auf der Seite von arbeitsunrecht externer Link (weiterlesen »)

„Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind in Sorge hinsichtlich der Pläne der EU-Kommission, den Zugang zum EU-Güterkraftverkehrsmarkt einschließlich der Kabotagevorschriften weiter zu liberalisieren. BGL und ver.di vertreten die gemeinsame Auffassung, dass eine weitere Öffnung der bestehenden Vorschriften massive negative Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Berufskraftfahrer in Europa hätte und dem unlauteren Wettbewerb Vorschub leisten würde. Die Verlagerung von Fuhrparkflotten vor dem Hintergrund unterschiedlich hoher Steuer- und Sozialabgaben in den Mitgliedsstaaten geht mit immer intensiver werdendem Sozialdumping einher. Dies macht deutlich, dass eine Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften dringlich ist, um zunächst eine Marktkonsolidierung und Wettbewerbsangleichung zu erreichen und damit eine wichtige Voraussetzung für einen erweiterten Zugang zum Europäischen Markt zu schaffen. Eine Öffnung der bestehenden Kabotage-Regelungen zum jetzigen Zeitpunkt erfährt daher keine Akzeptanz von BGL und ver.di…Pressemitteilung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) vom 16.07.2013 externer Link (weiterlesen »)

“Wenn ich eines über unsere Teamleiter im LC Bremen sagen kann, dann ist es : „Die haben absolut ihren Beruf verfehlt“. Sicherlich, Ausnahmen bestätigen die Regel, doch auf ca. 98 % der Teamleiter trifft es zu. Was die schon alles mit den Mitarbeitern gemacht haben ist schlicht weg das aller Letzte. Es fängt damit an, dass die Teamleiter geltende Betriebsvereinbarungen nach Ihren empfinden abändern. Da wird dann schon mal eine Vereinbarungen nicht beachtet oder total falsch dargestellt. Das Problem dabei ist, das wir die zahlreichen Betriebsvereinbarungen die es bei Uns gibt zum größten Teil gar nicht kennen. Sie werden uns einfach nicht mitgeteilt. Auch wenn wir dann beim Betriebsrat nachfragen heißt es dann „da hab ich jetzt keine Zeit für.“oder „Ist zu aufwendig das jetzt rauszusuchen und zu kopieren“. Weiter geht es dann mit dem Verhalten Uns gegenüber. Passt mal was nicht oder das Arbeitspensum wird mal wieder erhöht, werden die Kollegen massiv unter Druck gesetzt. Und dass nicht nur verbal. Es kam dann auch schon vor das ein cholerischer Teamleiter einem Kollegen körperlich angegangen ist. Konsequenzen für den Teamleiter gab es nicht…” Artikel auf Bremen macht Feierabend vom 26.06.2013 externer Link

Gegen Sozialdumping und für strenge Durchsetzung und Kontrollen der Kabotageregeln in der EU! Die von der EU durchgesetzte Deregulierung der Transportwirtschaft hat zu einem Preisverfall in den Frachtpreisen geführt. Der Vernichtungswettbewerb unter den Speditionen wird auf dem Rücken des fahrenden Personals ausgetragen. Viele Berufskraftfahrer arbeiten zu unwürdigen Bedingungen und lassen sich oftmals auch noch nötigen die Bestimmungen über die Lenk- und Ruhezeiten zu missachten. Die Unzufriedenheit führte zu einer Selbstorganisation, die sich über soziale Netzwerke im Internet entwickelte. Die Demo in Berlin ist das Ergebnis dieser Selbstorganisierung. Verdi hat einen Sprecher für die unabhängige Kundgebung angekündigt und auch der ETF will kommen. Sammelplatz 11 Uhr: Berlin Tiergarten, Straße des 17.Juni, Richtung Brandenburger Tor, Ziel: Platz der Republik. Siehe Aufruf bei “Actie in de Transport” externer Link. Siehe dazu: (weiterlesen »)

respeckt@dhl TürkeiAm 28. Mai werden (ITF, UNI, Ver.di und DIDF) im Frankfurter DGB Haus um 16.30-17.30 Uhr eine Pressekonferenz veranstalten und am nächsten Tag, also am 29. Mai vor der Jahrhunderthalle in Frankfurt, wo die Vollversammlung der Deutsche Post AG/DHL staatfindet, ab 8.30 Uhr eine Flugblattaktion machen. Aus dem Flugblatt: “Mein Name ist Aysel Simsek und das ist meine Tochter Ipek. Ich war vier Jahre lang bei DHL im Kirac-Betrieb in der Türkei beschäftigt und für Verpackung und Preisauszeichnung zuständig. Ich liebte meinen Job und war stolz darauf, aber am 4. Februar 2013 wurde ich entlassen. Ich glaube, der Grund dafür war, dass ich mich für das grundlegende Menschenrecht auf Gewerkschaftszugehörigkeit eingesetzt habe. Seit April 2011 wurden 35 weitere Mitglieder unserer Gewerkschaft Tumtis auf ähnliche Weise entlassen. Alle 35 hatten eines gemeinsam, nämlich dass sie versuchten die Gewerkschaft ihrer Wahl am Arbeitsplatz zu organisieren. Wir beteiligen uns seit über 300 Tagen an friedlichen Streikposten…” Flugblatt vom ITF und UNI wg. DHL Türkei . Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Siehe auch im www

Ganz besonders interessant im LabourNet Archiv (1997-2012)

Hand in Hand durchs Land

Übermüdung tötet