ver.di im Luftverkehr

Dossier

rynair lowest wagesDeutsche Piloten haben Ryanairchef Micheal O’Leary zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Ryanair Piloten in der EU weisen schon seit zwei Monaten daraufhin, dass sie Verhandlungen mit dem Unternehmen aufnehmen möchten, um auf direktem Weg die Probleme anzugehen, vor denen das fliegende Personal und die Passagiere von Ryanair derzeit stehen. Bisher stoßen sie bei Ryanair jedoch nur auf eine vollständige Blockadehaltung. Deutsche Ryanair-Piloten haben nun mit Unterstützung der Vereinigung Cockpit (VC) eine Tarifkommission gegründet, die Verhandlungen mit Ryanair über Einzelheiten eines Tarifvertrags aufnehmen möchte. Es liegt auf der Hand, dass die derzeitigen Vereinbarungen, die auf den Basen in Deutschland gelten, nicht dieselbe Rechtsstellung haben wie ein gemeinsames Arbeitsabkommen, und dass Ryanair nationale Gewerkschaftsverträge verhandeln muss, um die Einhaltung sowohl europäischer als auch nationaler Regelungen in Deutschland sicherzustellen…” Cockpit-Meldung vom 17. November 2017 externer Link, UFO ebenso, siehe dazu auch:

  • Erfolge und Schein-Erfolge beim Kampf gegen miese Arbeitsbedingungen: Ryanair mal wieder New (weiterlesen »)

lufthansa verdi jugend“Nach sechs Verhandlungsrunden haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Airline Eurowings in dieser Woche auf einen neuen Tarifvertrag für eine Personalvertretung der rund 1.200 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter geeinigt. Damit wird der bisherige Tarifvertrag des UFO e.V. abgelöst. Die alte Regelung unterlief die gesetzlichen Mindeststandards an vielen Stellen, unter anderem durch eine massive Beschränkung der Anzahl der Personalvertreterinnen und -vertreter. Die bislang aus lediglich fünf Mitgliedern bestehende Personalvertretung wird jetzt auf die gesetzlich vorgesehenen fünfzehn Mitglieder erhöht und garantiert erstmals weitreichende Mitbestimmungsrechte. (…) Im Juni waren die Verhandlungen beinahe gescheitert, und 80 Prozent der Beschäftigten hatten sich für einen Streik ausgesprochen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Mit dem Verhandlungsdurchbruch ist dieser nun vom Tisch. Seit Mai dieses Jahres gilt eine Gesetzesänderung im Betriebsverfassungsgesetz, die von der Bundesregierung im vergangenen Jahr als „Lex Ryanair“ umgesetzt wurde, nachdem ver.di dieses vorangetrieben hatte. Damit sollen erstmals gleiche Rechte und eine „Betriebsratsgarantie“ für das fliegende Personal ermöglicht werden. Für das Kabinenpersonal bei Eurowings waren allerdings weiterhin Verhandlungen über einen Tarifvertrag nötig, da bereits tarifliche Regelung bestanden. In diesem Fall ist die direkte Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzes versperrt.” ver.di-Pressemitteilung vom 23. August 2019 externer Link, siehe zum Hintergrund unser Dossier: Rollentausch bei Eurowings: Spartenorganisation UFO und Management fordern einheitliche Tarifregelungen. ver.di besteht auf ihrem Recht, eigene Verträge abzuschließen

Air Berlin Insolvenz - ist erst der start (ver.di)Ende Oktober 2018 platzten die Verhandlungen  der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit der Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW), eine kleine Dortmunder Gesellschaft, die im Frühjahr erst von Air Berlin zum Zweck der Beschäftigung von Air Berlin-Personal zu Niedriglöhnen gekauft wurde. Die LGW, die heute für Eurowings unterwegs ist, ließ die monatelangen Tarifauseinandersetzungen um eine Beschäftigungsgarantie und höhere Gehälter für die rund 350 Flugbegleiter eskalieren. (…) Als neulich Air-Berlin Insolvenz anmeldete, wurden die Befürchtungen der Mitarbeiter schneller als erwartet wahr. Die eben erst erworbene Dortmunder Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) soll nun das Air Berlin-Personal zu Niedriglöhnen beschäftigen. (…) Der Schachzug mit der kleinen Dortmunder LWG als Strohmann für den Weltmarkteroberer Lufthansa ist nur ein kleiner Mosaikstein in den Plänen der Bundesregierung für den Aufbau der neoliberalen Hegemonie Deutschlands in Gesamteuropa.” Beitrag vom 28. Februar 2019 beim Gewerkschaftsforum Dortmund externer Link, siehe zum Hintergrund auch ebd. vom 8. Mai 2018: „Kleine Dortmunder LWG als Strohmann für den Weltmarkteroberer Lufthansa“ externer Link

BodenhansaIn der Eurowings-Gruppe drohen erneut Arbeitskampfmaßnahmen, nachdem sich die Fronten im Tarifkonflikt mit der Eurowings-Airline Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) in den vergangenen Wochen verhärtet haben. Die LGW sperrt sich gegen weitere Verhandlungen mit ver.di. Damit eskaliert eine monatelange Tarifauseinandersetzung um die frühere Air Berlin Airline. Bei den Verhandlungen geht es um eine Beschäftigungsgarantie und die Gehälter für die rund 350 Flugbegleiter der LGW. Der Eskalation war eine geplatzte Verhandlung Ende Oktober um einen Sozialplan für etwa 200 Flugbegleiter an der Station Tegel vorausgegangen. Die Airline plant, die in Berlin stationierten Flugzeuge im nächsten Jahr abzuziehen und war nicht bereit, einen tariflichen Sozialplan zu vereinbaren. Des Weiteren erklärten die Arbeitgeber, nicht über die Vergütung oder andere Themen verhandeln zu wollen und lehnten Verhandlungstermine der Gewerkschaft ab. (…) Die Lufthansa hatte die Airline im Frühjahr von der Air Berlin übernommen und in die Eurowings eingegliedert. Für die Flugbegleiter besteht allerdings kein Tarifvertrag und sie haben keine betriebliche Mitbestimmung. Das Einstiegsgrundgehalt liegt bei etwa 1.500 Euro brutto…” ver.di-PM vom 18. November 2018 externer Link, siehe dazu:

Air Berlin Insolvenz - ist erst der start (ver.di)In der Eurowings-Gruppe drohen weitere Arbeitskampfmaßnahmen, nachdem sich die Fronten im Tarifkonflikt mit der LGW in den vergangenen Wochen verhärtet haben. Die Eurowings-Airline Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) sperrt sich gegen weitere Verhandlungen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Damit eskaliert eine monatelange Tarifauseinandersetzung um die frühere Air Berlin Airline. Bei den Verhandlungen geht es um eine Beschäftigungsgarantie und die Gehälter für die rund 350 Flugbegleiter der LGW. Dieser Eskalation war eine geplatzte Verhandlung Ende Oktober um einen Sozialplan für etwa 200 Flugbegleiter an der Station Tegel vorausgegangen. Die Airline plant, die in Berlin stationierten Flugzeuge im nächsten Jahr abzuziehen und war nicht bereit, einen tariflichen Sozialplan zu vereinbaren. Des Weiteren erklärten die Arbeitgeber, nicht über die Vergütung oder andere Themen verhandeln zu wollen und lehnten Verhandlungstermine der Gewerkschaft ab. (…) Die Lufthansa hatte die Airline im Frühjahr von der Air Berlin übernommen und in die Eurowings eingegliedert. Für die Flugbegleiter besteht allerdings kein Tarifvertrag und keine betriebliche Mitbestimmung. Das Einstiegsgrundgehalt liegt bei etwa 1.500 Euro brutto.” ver.di-Pressemitteilung vom 16. November 2018 externer Link, siehe dazu auch einen Beitrag zu ver.di-Strategie: (weiterlesen »)

rynair lowest wagesDie Fluggesellschaft Ryanair erkennt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) als gewerkschaftliche Vertretung aller ihrer in Deutschland beschäftigten Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter an. Entsprechende Vereinbarungen wurden heute unterzeichnet. Es handelt um eine der ersten Vereinbarungen, die alle Kabinenbeschäftigten, auch die zahlreichen Leiharbeitnehmer bei Ryanair, unter gleichen Bedingungen umfassen. Darüber hinaus unterliegt die Vereinbarung deutschem Recht. Ergebnisoffene Tarifverhandlungen werden garantiert und die Regelungen zur Tarifkommission widerspiegeln nationale Standards. (…) ver.di unterstützt im Rahmen einer internationalen Kampagne alle Partnergewerkschaften der Internationalen Transportarbeiter Föderation (ITF) in Spanien, Italien, Belgien und Portugal, die aktuell um Anerkennungsvereinbarungen ringen…” ver.di-Pressemitteilung vom 18.07.2018 externer Link, siehe auch Dossier: Ryanair-Piloten fordern Micheal O’Leary zu Tarifverhandlungen auf

“Betriebsräte und Beschäftigte der deutschen Luftverkehrsbranche aus Cockpit und Kabine sowie der Bodenverkehrsdienste haben gestern die Parteivorsitzenden von CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP in Schreiben aufgefordert, sich für faire und soziale Bedingungen im Wettbewerb der europäischen und deutschen Luftfahrtindustrie einzusetzen. (…) Die EU müsse von ihrer Politik der rücksichtslosen Liberalisierung und Deregulierung abrücken und stattdessen die Lebens- und Arbeitsver-hältnisse der Beschäftigten in den Mittelpunkt stellen, fordert Christine Behle, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Die EU-Kommission muss endlich dafür sorgen, dass Geschäftsmodelle von Airlines gestoppt werden, die in der Kabine und im Cockpit zum großen Teil auf Scheinselbstständigkeit beruhen und keine oder schlechte tarifvertragliche Arbeitsbedingungen bieten.“ Es sei nicht länger hinnehmbar, dass Airlines, die Start- und Landerechte an europäischen Flughäfen innehaben, mit Leasingfirmen zusammenarbeiten, die auf Lohndumping-Basis fliegen…” ver.di-Pressemitteilung vom 30. August 2017 externer Link – Na, dann sollte ver.di mit dem Nicht-Mehr-Hinnehmen mal anfangen – unabhängig von Wahlen

“… Hintergrund sind vorgezogene Neuwahlen bei der Fraport-Tochter Fraground, hinter der ein taktisches Manöver vermutet werden kann, mit dem missliebige Betriebsratsmitglieder und konkurrierende Listen benachteiligt werden sollen. Bei der Wahl des Wahlvorstands soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. (…) Wir berichteten im Februar (…) über eine mögliche Kollaboration der Mehrheit des Fraground-Betriebsrats mit dem Management. Der von ver.di-Mitgliedern dominierte Betriebsrat unter Vorsitz von Devrim Arslan und Özgür Yalcinkaya hatte die Kündigung von Erdogan Sedef (Betriebsratskandidat 2014 und aktuell) nicht nur durchgewunken, sondern selbst angestoßen. Das Arbeitsgericht Frankfurt gab der Kündigungsschutzklage von Erdogan Sedef recht. Am 08. Mai 2017 riefen wir zur solidarischen Begleitung zweier weiterer Kündigungsschutzklagen von Fraground-Mitarbeitern auf. Al Adak Abdelouahid sollte wegen Fehlzeiten gekündigt werden, die, nach seinen Angaben, Folge von Arbeitsunfällen und den körperlich belastenden Arbeitsbedingungen waren. Auch ein weiterer Kollege sollte wegen angeblicher Fehlzeiten gekündigt werden. Beide Fraground-Mitarbeiter haben beim Termin am 08. Mai 2017 einen Vergleich ausgeschlagen. Die Verfahren, in denen die Gekündigten keinen Beistand durch die Betriebsrats-Mehrheit erfahren, gehen im September weiter.” Beitrag von Jessica Reisner vom 17. Mai 2017 bei arbeitsunrecht in deutschland externer Link

Dossier

[Tarifrunde 2017] Bodenverkehrsdienst in Berlin und Brandenburg im StreikIm Rahmen der bundesweiten ver.di-Initiative „Damit fliegen sicher bleibt“ verhandelt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aktuell an den Flughäfen Hamburg, Berlin Tegel/Schönefeld, Leipzig, Dresden, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart Tarifverträge für Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste. Von den Verhandlungen betroffen sind die Beschäftigten privater Dienstleister und ausgegliederter Töchter öffentlicher Flughäfen. Im Zentrum der Verhandlungen stehen dringend notwendige Einkommenserhöhungen. Gefordert wird eine Erhöhung um ein bis zwei Euro pro Stunde sowie die Einführung neuer Gehaltsgruppen. Da die Arbeitgeber bisher zu keinen substantiellen Angeboten bereit sind, kann ver.di Arbeitskampfmaßnahmen in den nächsten Monaten nicht ausschließen…” ver.di-Pressemitteilung vom 27.01.2017 externer Link. Siehe für alle Infos die ver.di-airport-Sonderseite externer Link und ebenfalls bei ver.di die Seite Streik bei den Bodenverkehrsdiensten externer Link und hier dazu:

  • Bodenverkehrsdienste: Erfolgreiche Vermittlung – Tarifkonflikt beigelegtNew
    Im Tarifkonflikt bei den Berliner Bodenverkehrsdienstleistern auf den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld konnte in den frühen Morgenstunden des Dienstags, 28. März 2017 eine Einigung erzielt werden. (…) Der Tarifkompromiss beinhaltet eine Laufzeit des Vertrages über drei Jahre und ein Volumen von etwa 14 Prozent. In vier Erhöhungsschritten werden die Stundenlöhne deutlich bis 2019 erhöht, in einigen Vergütungsgruppen bis zu 1,90 Euro. „Damit konnte ver.di ein wesentliches Ziel erreichen“, so Enrico Rümker. Auch beim Tarifvertrag gibt es diverse Verbesserungen, die ver.di gefordert hatte. Vor allem sei es gelungen, den Flächentarifvertrag zu erhalten. So können über 2.000 Beschäftigte an den beiden Airports bei den fünf Firmen, die Bodenverkehrsdienste anbieten, von der Tarifeinigung profitieren…” Pressemitteilung des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg vom 28.03.2017 externer Link

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ver.di hat die Kabinenbeschäftigten von Eurowings zum Streik in Düsseldorf und Hamburg aufgerufen. An beiden Standorten wird es deshalb am Dienstag, dem 22. November 2016 zwischen fünf Uhr morgens und 20 Uhr zu einem ganztägigen Streik kommen. Trotz mehrmonatiger Tarifverhandlungen mit der Eurowings konnte auch am 11. November kein Ergebnis erzielt werden. (…) ver.di fordert für die rund 460 Kabinenmitarbeiter von Eurowings unter anderem eine Anhebung der Gehälter und eine Erhöhung der Funktionszulagen um jeweils sieben Prozent, 500 Euro Zulage für die Kabinenleitung („Chef de Cabin“; CdC) und die volle Bezahlung der Dienstzeit einschließlich der Bodentätigkeiten und Bodenzeiten. Darüber hinaus strebt ver.di eine Anhebung der Mehrflugstundenvergütung auf 30 Euro sowie eine zehnprozentige Provision beim Bordverkauf an. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. (…) Ein weiterer Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart.” ver.di-Pressemitteilung vom 22.11.2016 externer Link. Siehe dazu:

  • [Ver.di] Tarifvertrag für Flugbegleiter mit Eurowings heute Nacht in Kraft gesetzt (weiterlesen »)

ver.di-airportUnter dem Motto „Damit Fliegen sicher bleibt“ hat ver.di eine bundesweite Kampagne unter den rund 18.000 Beschäftigten für einen Branchentarifvertrag der Bodenverkehrsdienste (BVD) an deutschen Verkehrsflughäfen gestartet. Dem ruinösen Wettbewerb um die niedrigsten Lohnkosten müsse ein Ende gesetzt werden. (…) Ein Tarifausschuss mit ver.di-Mitgliedern aus nahezu allen Branchenbetrieben sei bereits ins Leben gerufen worden. Die Beschäftigten an den Verkehrsflughäfen werden zunächst im Rahmen einer Flugblattaktion informiert. (…) 83 Prozent der Befragten beklagen, dass die Arbeit im Bodenverkehrsdienst nicht existenzsichernd sei – eine Folge von Befristungsquoten von bis zu 40 Prozent, Leiharbeit sowie Arbeit auf Abruf. Daraus resultiert eine hohe Fluktuation unter den Beschäftigten, was wiederum dazu führt, dass neue Kollegen oft nicht ausreichend eingearbeitet oder weiterqualifiziert würden (84 Prozent). 72 Prozent gaben an, dass Sicherheits- und Qualitätsvorgaben aufgrund des Arbeitsdrucks oft nicht eingehalten werden können und nur sieben Prozent können sich vorstellen, unter den gegebenen Bedingungen bis zum Rentenalter ihren Beruf ausüben zu können…” ver.di-Mitteilung vom 11. November 2015 externer Link, siehe dazu:

  • 1. Juni: weltweiter Aktionstag gegen Preisdruck der Airlines. “Damit Fliegen sicher bleibt”: Protestaktionen von Flughafenbeschäftigten an deutschen und internationalen Flughäfen
    “Gemeinsam mit anderen internationalen Gewerkschaften ruft ver.di am Mittwoch, dem 1. Juni 2016, zu Protestaktionen an Flughäfen auf, um auf die extreme Belastung der Beschäftigten in den Bodenverkehrsdiensten aufmerksam zu machen und sich für existenzsichernde Arbeitsverhältnisse in der Branche einzusetzen. Bei ver.di organisierte Beschäftigte in den Bodenverkehrsdiensten werden sich an neun deutschen Flughäfen an der Protestaktion beteiligen. Am gleichen Tag gibt es Aktionen an Flughäfen in Australien, Irland, den Niederlanden, Schweden und den USA…” ver.di-Nachricht vom 30. Mai 2016 externer Link, siehe den Mobilisierungsclip externer Link

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ver.di-Tarifrunde für den Lufthansa-Konzern 2015: Bodendienste u.a.Am 29. Januar hat die ver.di-Konzerntarifkommission den Weg für die anstehende Tarifrunde für den Lufthansa-Konzern freigemacht und die Kündigung der Vergütungstarifverträge zum 31. März 2015 beschlossen. In die Tarifrunde sind die Tarifbeschäftigten der LH AG – Boden und Kabine-, LHT, LSY, LSG und LCAG einbezogen. Siehe die Sonderseite zur Tarifrunde bei ver.di-Technik externer Link und dazu hier:

  • Kleiner Höhenflug
    Was lange währt wird jetzt ein guter Tarifabschluss zwischen ver.di und der Lufthansa. Danach erhalten die rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigten der Bodendienste sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa-Service GmbH (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo für die Monate April bis Dezember 2015 eine Einmalzahlung in Höhe von 2.250 Euro, Teilzeitbeschäftigte anteilig. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro. Zusätzlich werden die Vergütungen jeweils zum 1. Januar 2016 und 1. Januar 2017 um je 2,2 Prozent angehoben. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 31. Dezember 2017. Auch bei der betrieblichen Altersversorgung konnte nach rund neun Monaten seit Beginn der Verhandlungen ein Durchbruch erzielt werden. Dabei wurde das bisherige Niveau der Betriebsrente für alle zurzeit Beschäftigten gesichert, einschließlich der ab 1. Januar 2014 neu eingestellten Beschäftigten, die bisher ohne betriebliche Altersversorgung waren. Für Mitarbeiter, die ab 1. Januar 2016 beschäftigt werden, konnte ebenfalls eine Betriebsrente vereinbart werden, die das bisherige Leistungsniveau sichert. (…) Als Kompromiss dafür sei für bisherige und neue Beschäftigte ein Eigenbeitrag für die betriebliche Altersversorgung in Höhe von 1 Prozent vereinbart worden…” ver.di-Pressemitteilung vom 30. November 2015 externer Link

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„Am Flughafen Düsseldorf streiken am 13.2.) mit Beginn der Frühschicht rund 120 Beschäftigte des Bodendienstes Aviapartner. Ab 4 Uhr bis 13:30 Uhr muss mit Auswirkungen auf den Flugverkehr gerechnet werden. Betroffen sind etwa 80 Flüge der Linien  Air Berlin, Iberia, KLM, Finnair, Air Lingus, Swiss, Air France, TAP, Air Malta, Air Vueling, Hop und  American Airlines.  Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft ver.di Druck auf die seit mehr als einem Jahr laufenden Tarifverhandlungen mit dem belgischen Unternehmen machen. Für den Dienstleister soll erstmals ein Mantel- und Gehaltstarifvertrag abgeschlossen werden. Der Warnstreik betrifft insbesondere das check in am Schalter sowie die Gepäckabfertigung und Dienstleistungen auf dem Rollfeld. Die Aviapartner GmbH beschäftigt 470 Personen in Düsseldorf und fertigt damit 50 Prozent der Flüge an Deutschlands drittgrößtem Airport ab. Die letzte Lohnerhöhung haben die Beschäftigten im Jahr 2008 bekommen. ver.di fordert für sie eine Vergütung von 9,58 Euro brutto für einfache Tätigkeiten bis hin zu 13,07 Euro brutto für höher qualifizierte Aufgaben. (…) Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 28. Februar in Düsseldorf geplant.“ Pressemitteilung von ver.di NRW vom 13.02.2014 externer Link

Die Beschäftigten der Catering-Sparte von Lufthansa müssen bluten: Ihr Tarifvertrag ist deutlich schlechter als der des restlichen Bodenpersonals. Artikel von Frank-Thomas Wenzel in der Frankfurter Rundschau vom 04.05.2013 externer Link (weiterlesen »)

Dossier

  • bodenhansaTarifergebnis für Lufthansa-Beschäftigte
    „Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Morgen des 1. Mai nach mehr als zwei Verhandlungstagen mit der Lufthansa ein Ergebnis für rund 33.000 Beschäftigte der AG Boden sowie der Lufthansa Systems, der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo erzielt. Das Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ver.di-Tarifkommission und einer Mitgliederbefragung bis zum 14. Mai 2013. Danach erhalten die Beschäftigten bei Lufthansa Systems, der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo 4,7 Prozent mehr Gehalt, die Beschäftigten der Lufthansa AG in Höhe von 3,0 Prozent. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 26 Monaten. Für alle Beschäftigten der Lufthansa wurde der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die Dauer des Tarifvertrages vereinbart. Die Erhöhungen erfolgen in zwei Stufen ab 1. August 2013 um 2,4 Prozent für Lufthansa Systems, Technik und Cargo sowie um weitere 2,3 Prozent ab 1. August 2014. Beschäftigte der AG Boden erhalten ab 1. August 2013 1,5 Prozent Tabellenerhöhung und weitere 1,5 Prozent ab 1. August 2014. Die Ausbildungsvergütungen werden in der gleichen Zeit um insgesamt 5,2 Prozent erhöht. Für Lufthansa-Beschäftigte, die in neu zu gründende Gesellschaften übergeleitet werden, konnte der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Oktober 2020 erreicht werden…Pressemitteilung von ver.di vom 01.05.2013 externer Link (weiterlesen »)