Rossmann

Schwarzer Freitag, der 13. Januar 2017 - Aktionstag gegen Furchtbare Juristen + Horror-JobsDie Drogeriemarkt-Kette Rossmann wurde vom Vorstand des Vereins aktion./.arbeitsunrecht zum Ziel des Schwarzen Freitags 13. Januar 2017 – Aktionstag gegen Furchtbare Juristen + Horror-Jobs aus folgenden Gründen nominiert:

  • Werkverträge + dubiose Firmenstrukturen
  • Vorantreiben der “Arbeit auf Abruf”
  • Lohndumping
  • Tarifverträge mit gelber Pseudo-Gewerkschaft DHV

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“… Beim Einsatz von Werkvertragsarbeitern in Filialen der Drogeriekette Rossmann könnten rechtliche Regeln gebrochen worden sein. Diesen Verdacht ergaben gemeinsame Recherchen des Magazins stern und des ARD-Politikmagazins “Report Mainz”. Rossmann setzt für Einräumarbeiten in seinen Filialen tausende Mitarbeiter des Subunternehmens Promota.de auf Basis von Werkverträgen ein. Interne Firmenunterlagen, Filmaufnahmen aus Rossmann-Filialen und Aussagen von Mitarbeitern und legen jedoch den Verdacht nahe, dass Angestellte des Subunternehmens und Rossmann-Stammbeschäftigte in den Filialen enger zusammenarbeiten, als dies nach den Regeln für Werkverträge zulässig ist. (…) Promota.de wie Rossmann wiesen auch den Verdacht der illegalen Arbeitnehmerüberlassung entschieden zurück. Angesichts der Recherchen von stern und “Report Mainz” gebe es “ernsthafte Verdachtsmomente, die für eine illegale Arbeitnehmerüberlassung sprechen”, urteilte dagegen Peter Schüren, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Münster. Schüren äußerte die Auffassung, dass hier die Behörden aktiv werden sollten, die für die Bekämpfung von Scheinwerkverträgen zuständig sind: “Das ist ein Fall für den Zoll.” Artikel von Hans-Martin Tillack vom 4. Oktober 2016 bei Stern online externer Link, siehe dazu auch das Video “Der Vorzeigeunternehmer Rossmann steht erneut in der Kritik” bei Report Mainz vom 4. Oktober 2016 externer Link (abrufbar bis 4. Oktober 2017)

“Er gilt als Vorzeigearbeitgeber. Tatsächlich ist Dirk Roßmann Teilhaber und größter Kunde einer Leiharbeitsfirma. Tausende Regaleinräumer arbeiten in seinen Drogerien. Viele klagen über schlechte Bezahlung und brutalen Druck. (…) Mehrere tausend Regaleinräumer werden der Rossmann-Kette per Werkverträgen von dem Potsdamer Unternehmen promota.de gestellt, das bis vor kurzem als Instore Solutions Services GmbH (ISS) firmierte. (…) Die Rossmann-Drogeriemärkte nutzen überdies die Dienste der ISS in deutlich größerem Umfang als bisher bekannt. Allein im Jahr 2012 überwies Rossmann dafür 33,7 Millionen Euro an das Subunternehmen. Das geht aus einem internen Prüfbericht hervor, der dem stern vorliegt. 49 Prozent der ISS gehören der Roßmann Beteiligungs GmbH. Nach Recherchen des stern hielt die Roßmann-Firma ihre Anteile an ISS zehn Jahre lang über einen Strohmann. (…) ISS beschäftigt ihre Mitarbeiter bis heute auf der Basis von Tarifverträgen mit der umstrittenen Gewerkschaft DHV aus dem Christlichen Gewerkschaftsbund (CGB). Diese Tarifverträge unterlaufen teilweise gängige Standards, etwa bei der Abrufarbeit…” Artikel von Hans-Martin Tillack und Laura Himmelreich vom 13. April 2016 bei Stern online externer Link. Siehe dazu auch das Stern-Video vom 13.April 2016 externer Link : Drogerie-Mitarbeiter packen aus: So mies