Amazon

“Nach dem auch auf Telepolis zitierten Bericht der ARD über die unsäglichen Arbeitsverhältnisse von Leiharbeitern bei Amazon (Amazon oder die moderne Ausbeutung in Zeiten der Krise) haben nach Telepolis-Informationen bereits drei Verleger und ungezählte Kunden ihre Geschäftsbeziehung mit Amazon gekündigt. Wir berichten hier über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das Geschäftsgebaren von Amazon…” Artikel von Alexander Dill auf Telepolis vom 24.02.2013 externer Link

Gespräch mit Heiner Reimann von der Gewerkschaft ver.di  Bezirk Frankfurt am Main und Region, der die Situation bei Amazon in Bad Hersfeld seit längerem beobachtet und der auch in der ARD Doku -Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon- zu Wort kommt. Er hat eine online Petition zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei Amazon gestartet. Wie sind die ersten Reaktionen von Amazon zu bewerten? Ist das Mittel der Petition bei einem so ausbeuterischen Unternehmen das richtige Mittel? Kann mensch wirklich an die Standortverbundenheit appelieren? Muss das Ziel nicht ein komplettes Ende der Leiharbeit sein? Und wie lassen sich ArbeiterInnen aus vielen verschiedenen Ländern wirksam organisieren. Das Interview auf Radio Dreyeckland vom 22.02.2013 externer Link

Die aktuelle Diskussion um den Online-Händler Amazon und sein Umgang mit Leiharbeitern greift zu kurz. Denn das Unternehmen entwickelt sich vom Einkaufsparadies zum Datenverwerter. Artikel von Carsten Knop in der FAZ-Online vom 23.02.2013 externer Link

“Der in die Kritik geratene Internet-Versandhändler Amazon will die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Deutschland verbessern. Geschäftsführer Ralf Kleber sprach sich nach dem Wirbel um die Arbeitsbedingungen bei Amazon für mehr Betriebsräte im Unternehmen aus. “Ich finde Betriebsräte sehr gut und ich ermuntere die Mitarbeiter in unseren Logistikzentren, Betriebsräte mitzugründen”, sagte er Spiegel Online. Eine Abfuhr erteilte Amazon unterdessen der Gewerkschaft Verdi. Amazon wolle mit Verdi nicht über einen Tarifvertrag verhandeln, teilte eine Sprecherin am Donnerstagabend mit...” Meldung auf Heise-News vom 22.02.2013 externer Link

Dossier

Amazon-Gelände LeipzigNach dem Film „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ bei der ARD war die Reaktion des Publikums und die Darstellung in der Presse für Amazon vernichtend. Das Unternehmen reagiert halbherzig und kündigt einer Sicherheitsfirma, dass muß erstmal reichen. Man verdient ja schließlich mit der Ausbeutung seiner Mitarbeiter viel Geld und darauf zu verzichten wär ja nun auch irgendwie doof. Wir haben Artikel, Kommentare, eine Stellungnahme vom Amazon sowie einen Artikel von Peter Nowak zum Zusammenhang zwischen Scheiß-Arbeitsbedingungen und Scheiß-Hartz-IV zusammengestellt. Ach ja, nicht nur viele Privatkunden, auch ein Literatur-Verlag kündigt die Zusammenarbeit auf und der Verleger schreibt einen offenen Brief an den Amazon Vorstand. Am wichtigsten erscheint uns aber die Frage, wem die Empörung gelten und die Verantwortung zufallen sollte – und ob sich gewerkschaftliche Organisierung durch Petitionen ersetzen sollte… Siehe dazu unser Dossier und als Beleg, dass all dies nicht so überraschend ist, unsere Amazon Seite samt dem Link zu unserem Archiv. (weiterlesen »)

Amazon ist der mit Abstand größte Online-Händler der Welt und auch in Deutschland schon lange die Nummer eins. Fast jedes Produkt lässt sich hier günstig bestellen, geliefert wird oft über Nacht – selbst noch am Heiligen Abend. Doch wer packt die Pakete für die Bescherung? Jedes Jahr zur Hochsaison wirbt Amazon Deutschland tausende Wanderarbeiter aus dem Ausland an. Für viele Spanier ist der Ruf nach Deutschland in Zeiten der Eurokrise wie ein Lottogewinn. Was die Arbeiter tatsächlich erwartet, ist eine böse Überraschung. Nicht Amazon legt ihnen in Deutschland einen Vertrag vor, sondern eine Leiharbeitsfirma…” Der Film von Diana Löbl und Peter Onneken (gesendet im ARD am 13.02.13) in der Mediathek externer Link . Siehe dazu: (weiterlesen »)

Während vereinzelte Amazon-Mitarbeiter jetzt einen Betriebsrat wählen dürfen, beklagen sie woanders, dass ihnen als Saisonkräfte im Weihnachtsgeschäft falsche Hoffnungen auf Festanstellungen gemacht wurden. Artikel von Steffen Gerth auf Der Handel vom 09.01.2012 externer Link (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Gunhild Lütge auf Zeit-Online vom 23.11.2012 externer Link

„Ilka Meier möchte nicht, dass ihr wahrer Name in der Zeitung steht. Nicht, weil es ihr unangenehm ist, was sie zu erzählen hat, oder weil sie sich für etwas schämt, was sie empfunden hat. Im Gegenteil: Sie möchte, dass viele Menschen von ihren Erlebnissen erfahren. Aber bei ihrem Arbeitgeber hat sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen, dass sie nichts von dem öffentlich macht, was sie intern erfahren hat. In Foren im Internet und auch in unserer Zeitung hat die 44-Jährige inzwischen einiges von dem gelesen, was ihre Kollegen aus Werne und Rheinberg berichten . Und nach einem Monat Arbeit sagt sie: „Alles von dem, was da geschildert wird, stimmt. Und es ist oft sogar noch schlimmer.“ Der Arbeitgeber von Ilka Meier heißt Amazon. Und es ist nicht so, dass sie keiner vor der Arbeit im Logistikzentrum des Internet-Versandhändlers gewarnt habe…Artikel von Katja Sponholz auf DerWesten vom 04.12.2012

Quelle:  Artikel von Gunhild Lütge auf Zeit-Online vom 23.11.2012 externer Link

Tägliche Kündigungsfristen und Leiharbeit: Der amerikanische Konzern Amazon weiß das deutsche Recht weidlich zu nutzen – und stößt neuerdings auf ungewohnten Widerstand. Aus dem Text: (weiterlesen »)

Quelle:  Artikel von Reinhard Kallenbach in der Rhein-Zeitung vom 10.10.2012 externer Link

„Wenn sich ein großer Arbeitgeber neu im Raum Koblenz ansiedelt, ist die Euphorie meistens groß. Nicht anders ist es im Falle des Amazon-Logistikzentrums. Doch niedrige Stundenlöhne und befristete Verträge trüben bei der Gewerkschaft die Freude über die vielen neuen Arbeitsplätze…”  Aus dem Text: (weiterlesen »)

Dossier

  • Amazon-Mitarbeiter in Rheinberg fordern einen Betriebsrat„Wieder machen unzufriedene Amazon-Mitarbeiter in NRW ihrem Ärger Luft. Die Gewerkschaft Verdi und Angestellte des Internet-Versandhandels fordern einen Betriebsrat in der Rheinberger Niederlassung. Einige Verbesserungen für die Mitarbeiter habe es bereits gegeben…Artikel von Elena Zay auf DerWesten vom 05.09.2012 externer Link

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