Aldi

Video: Das Gütesiegel“Beschäftigte des Aldi-Zulieferers Fyffes in Honduras und Costa Rica arbeiten unter teils katastrophalen Bedingungen, Gewerkschaften werden unterdrückt. Aldi muss dafür sorgen, dass die Arbeiter/innen auf seinen Zulieferer-Plantagen für faire Arbeitsbedingungen eintreten können! Aldi übernimmt nach eigenen Angaben „Verantwortung für sichere und faire Arbeitsbedingungen“. Für die Arbeiter/innen, die dafür sorgen, dass in den Regalen des Supermarktgiganten tropische Früchte landen, gilt dies offensichtlich nicht. So arbeiten Beschäftigte des Aldi-Nord-Zulieferers Fyffes in Honduras und Costa Rica unter teils katastrophalen Bedingungen…” Kampagne von Oxfam Deutschland externer Link (ohne Datum) mit der Bitte um Unterstützung der Oxfam-Forderung durch Unterschrift

“Eigentlich überrascht es nicht wirklich: Die Geschäftsleitung von Aldi Nord erzählt gerne, dass sie sich vom Wohl ihrer Angestellten leiten lässt, handelt aber krass gegenteilig. Auffällig und skandalös ist das Ausmaß an Einschüchterungsversuchen, die seit einiger Zeit zu beobachten sind. Überall sollen neue Arbeitsverträge und neue Betriebsvereinbarungen durchgeboxt werden, bei denen die Beschäftigten in vielen Punkten schlechter abschneiden und wichtige Mitbestimmungsrechte auf der Strecke bleiben. Immer wieder scheint Erpressung angesagt zu sein. Aus dem knapp halben Dutzend Aldi-Gesellschaften, wo die Betriebsräte konsequent dagegenhalten, wird von einem zunehmenden Druck seitens der regionalen Geschäftsführungen berichtet…” ver.di-Pressemitteilung vom 28. Januar 2016 externer Link. Siehe dazu:

  • Spiel mit der Angst – Discounter mit Demokratie-Defiziten: Fünf Aldi-Betriebsräte wehren sich gegen Druck und Drohungen
    Bei Aldi wird vieles umgekrempelt. Die Gewinne beider Discount-Schwestern, die Deutschland in Nord und Süd aufgeteilt haben, sollen weiter sprudeln. Jahr für Jahr sind es zwischen 800 Millionen und einer Milliarde Euro. Branchenexperten loben diesen Erfolg gern mit der Formel “Aldi greift an”. Zu wenig beachtet wird eine andere Art von Aggressivität. So mag man Betriebsräte bei Aldi Nord nur, wenn sie “auf Linie” sind. Im Süden sind Wahlversuche bereits erstickt worden.(…) Aktuell sind es noch fünf Betriebsräte, “die sich nicht erpressen lassen”, wie sie sagen. Aldi hingegen will ihren pauschalen Verzicht auf Mitbestimmung bei Mehrarbeit…” Beitrag von Andreas Hamann bei ver.di publik 03/2016 online externer Link

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Protest vor Aldi Melbourne am 21. Juli 2015 - Solidarität mit der Belegschaft des bengalischen Zulieferers SwanSwan heisst die Fabrik in der Hauptstadt Bangladeschs, die vor allem für Aldi Australien produziert – Textilien. Und deren Belegschaft seit Wochen auf den Straßen von Dhakka protestiert, weil sie ihre Löhne nach der Schliessung des Unternehmens nicht nachbezahlt bekommen – und weil sie die Wiedereröffnung fordern. Das gewerkschaftliche Solidaritätskomitee Australian Bangladesh Solidarity Network hat deswegen am 21. Juli zum Protest vor Aldi-Filialen in Melbourne aufgerufen, wie aus dem Facebook-Eintrag “Rally At Aldi in Support of Bangladeshi ‘Swan’ Workers Owed Many Months of Wages” vom 16. Juli 2015 externer Link hervorgeht, um Aldi aufzufordern, endlich nicht mehr so zu tun, als ginge sie das Alles nichts an. Siehe dazu auch zwei Hintergrundbeiträge: (weiterlesen »)

zeichen-giftig_1Aldi-Nord verkauft umweltschädliches Insektengift. Der Discounter verharmlost das Mittel und erweckt den Eindruck, dass es bedenkenlos in Haus und Garten eingesetzt werden darf. Wir fordern von Aldi, den Verkauf des Sprays sofort zu beenden und alle Gifte aus dem Sortiment zu nehmen…“ Artikel und Petition bei Rettet den Regenwald e.V. vom 22.04.2015 externer Link (weiterlesen »)

Die Aldi-Gründer sind tot. Der Mythos lebt. Aber kann der Marktführer noch mit den veränderten Kundenbedürfnissen mithalten? Artikel von Anja Krüger in der TAZ vom 27.07.2014 externer Link Aus dem Text: „(…) Die Kampagne von Ver.di gegen die Arbeitsbedingungen beim Konkurrenten Lidl hat bei etlichen Verbrauchern den Eindruck hinterlassen, dass Aldi zu den Guten gehört. Doch der Eindruck wandelt sich. „Das Management von Lidl hat gelernt“, sagt Ver.di-Sekretär Folkert Küpers. „Die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten dort haben sich verändert. Lidl treibt in diesem Punkt die Konkurrenten vor sich her.“ Bei der Christlichen Initiative Romero gehören die kritischen Materialien zu Aldi zu den am meisten nachgefragten. Darin werden auch die schlechten Arbeitsbedingungen von Näherinnen beschrieben, die für Aldi Textilien herstellen. „Viele Lehrer und Lehrerinnen bestellen das Material“, sagt Romero-Mitarbeiter Christian Wimberger. Etliche Schüler lernen im Unterricht, wer den Preis für die billigen Waren zahlen muss. Gut möglich, dass diese Generation nicht mehr so gerne zu Aldi gehen wird wie ihre Eltern.“

aldi anfangNach dem Tod von Karl Albrecht: Wie es mit Aldi weitergeht: „Die Aldi-Brüder haben ihr Vermögen auf zwei Stiftungen aufgeteilt. Diese Träger verwalten auch die Geschäfte von Aldi Süd und Aldi Nord. Nach dem Tod von Karl Albrecht muss nun die Macht neu geordnet werden…“ Artikel von Lisa Hegemann in der Wirtschaftswoche-Online vom 22.07.2014 externer Link. Siehe dazu weitere Beiträge: (weiterlesen »)

  • Erfolg: Keine Sonntagsarbeit bei Aldi
    Nach den Streikaktionen Ende Februar hat Aldi in Verhandlungen mit den Gewerkschaften auf den Plan verzichtet, in Tourismusgebieten Sonntagsarbeit einzuführen – die Belegschaften hatten bereits im letzten Jahr eine Verlängerung der Arbeitszeit hingenommen, diesmal hatten sich bei einer Befragung nahezu alle dagegen ausgesprochen – tatsächlich 99 Proznet – und dementsprechend war die Beteiligung an Streik und Protest hoch. Die Meldung über den Erfolg Belgian ALDI-workers victory against work on Sundays! externer Link Am 05. März 2014 bei der UNI (weiterlesen »)

Aldi im LabourNet Archiv (1997-2012)