Abfall/Umwelt/Ver-/Entsorgung

Gewerkschaftslinke zum Mindestlohn: Statt 8,50 für Wenige - 12 Euro für Alle - sofort!“Anlässlich des Auslaufens des Branchenmindestlohns für die Entsorgungswirtschaft am heutigen Freitag (31. März 2017) bekräftigt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Forderung nach einem Mindestlohntarifvertrag. Dies sei ein wichtiges Element in der Tariflandschaft der Entsorgungsbranche. ver.di sei für Verhandlungen bereit. „Der Branchenmindestlohn wird aber nicht exklusiv mit dem BDE verhandelt“, stellte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt am Freitag klar. Er trat damit Äußerungen des Arbeitgeberverbands BDE entgegen, der behauptet hatte, ver.di sei nicht zu Gesprächen über eine Verlängerung des Mindestlohns bereit gewesen. (…) Nunmehr versuche der BDE, die Verhandlungen zum Entgelt der privaten Entsorgung und die Verhandlungen zum Branchenmindestlohn miteinander zu verknüpfen, um ver.di am Verhandlungstisch zu halten. Es werde deutlich, dass der Arbeitgeberverband auf diese Weise versuche, einen strukturell veralteten Tarifvertrag, wie es der Entgelttarifvertrag für die private Entsorgung sei, am Leben zu erhalten, kritisierte Scheidt. Die Konsequenz dieser BDE-Verhandlungstaktik sei letztlich das Auslaufen des Branchenmindestlohns.” ver.di-Pressemitteilung vom 31. März 2017 externer Link

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die IG BCE haben am Donnerstag (14. Januar) eine Vereinbarung über die Zuständigkeiten für die Beschäftigten der Wasserwirtschaft geschlossen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske begrüßte die Einigung als Element der Stärkung gewerkschaftlicher Strukturen insgesamt: „Das ist im Interesse aller Beschäftigten, die sich in allen Betrieben der Wasserwirtschaft auf eine starke gewerkschaftliche Vertretung verlassen können.“ Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis betonte: „Nach sehr intensiven und konstruktiven Gesprächen ist es gelungen, einen Schlussstrich unter jahrelange Auseinandersetzungen zu ziehen. Das ist ermutigend gerade auch im Hinblick auf die Fortentwicklung der innergewerkschaftlichen Zusammenarbeit.“…” ver.di-Pressemitteilung vom 14.01.2016 externer Link

“„Der Mindestlohn in der Entsorgungsbranche hat sich als feste Größe etabliert und gilt als wichtiges Instrument für die Beseitigung von Dumping-Löhnen in der Branche“, betont Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). ver.di begrüßt daher die Zustimmung des Bundeskabinetts zur Mindestlohnverordnung des Bundesarbeitsministeriums. Damit gilt ab dem 1. Oktober 2015 für alle Beschäftigten der Abfallwirtschaft bundesweit ein Mindestlohn von 8,94 Euro. Ab Januar 2016 steigt dieser auf 9,10 Euro an…” ver.di-Meldung vom 24.09.2015 externer Link

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) auf die Verlängerung und die Erhöhung des Mindestlohns in der Abfallwirtschaft geeinigt. Danach wird der Mindestlohn ab 1. Juli 2015 auf 8,94 Euro pro Stunde sowie auf 9,10 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2016 erhöht. Die Allgemeinverbindlichkeit wird umgehend beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales beantragt…“ Ver.di Mitteilung vom 02.06.2015 externer Link

„Es ist uns nicht nur gelungen, für die Beschäftigten der Entsorgungsbranche weiterhin einen eigenständigen Mindestlohn zu erhalten“, betont Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Wir haben den Stundenlohn auch noch erhöhen können – von 8,68 Euro auf 8,86 Euro.“ Hintergrund ist, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Mindestlohn für die Abfallwirtschaft zum 1. Oktober 2014 erneut für allgemeinverbindlich erklärt. Damit gilt für alle Beschäftigten in der Entsorgungsbranche ein unterster Stundenlohn von 8,86 Euro…“ Pressemitteilung von ver.di vom 25.09.2014 externer Link

bremer stadtmusikanten rekommunalisierung2018 laufen die Leistungsverträge der Stadt Bremen mit dem privaten Entsorger des Bremer Hausmülls, der Firma Nehlsen, ab. ver.di und die Beschäftigten, die in Bremen den Hausmüll einsammeln, hätten nichts dagegen, wenn danach die Entsorgung wieder kommunal organisiert würde. Und sie haben inzwischen Rückendeckung bekommen. Ein von ver.di in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis: Rekommunalisieren würde sich für Bremen auszahlen…“  Artikel bei ver.di Bremen externer Link. Siehe dazu: (weiterlesen »)

„Eine Tonne Altkleider ist bis zu 500 Euro wert. Nicht nur gemeinnützige Organisationen profitieren davon. Das Geschäft mit den Kleiderspenden ruft auch dubiose Firmen auf den Plan, die illegale Container aufstellen. Einblicke in ein schmutziges Geschäft…“ Artikel von Robert Gast in der Süddeutschen Zeitung vom 10.12.2013 externer Link Aus dem Text: „(…) Altkleider sind eine begehrte Ware. Eine Tonne ist aktuell bis zu 500 Euro wert- vor zehn Jahren waren es gerade mal 150 Euro. Und die Deutschen sind fleißige Spender: Mindestens 750 000 Tonnen Altkleider geben sie im Jahr weg. In der Regel ist die Allgemeinheit an dem Erlös beteiligt. Viele Kommunen haben Verträge mit Recyclingfirmen geschlossen, die Altkleider-Container aufstellen. Die Stellmieten fließen in den Haushalt. Auch karitative Organisationen wie die Malteser oder das Bayerische Rote Kreuz nutzen den Altkleider-Verkauf als Einnahmequelle…“

„Sie wollen nur, was ihnen zusteht – den Tarifvertrag, wie ihn der Bundesverband der Entsorgungswirtschaft für die Branche abgeschlossen hat. Dafür kämpft die Gewerkschaft Verdi mit den Beschäftigten der Tochtergesellschaften der Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft (BEG). Rund 100 Mitarbeiter ließen am Mittwoch den Abfall stehen. Unklar ist, wann die stehen gebliebenen Tonnen nun geleert werden…“ Artikel von Sonja Schierwater in der Nordsee-Zeitung vom 29.08.2013 externer Link (weiterlesen »)

“Geltende Tarifverträge müssen umgesetzt werden”, betonte Erhard Ott, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) vor rund 170 Betriebs- und Personalräten aus der Abfallwirtschaft am gestrigen Dienstag in Berlin. Er forderte den Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Recyclingwirtschaft (BDE) auf, dafür zu sorgen, dass die mit ver.di vereinbarten Tarifverträge für die Beschäftigten der Privaten Abfallwirtschaft umgesetzt und angewandt werden. Sozialpartnerschaft basiere auch auf Vertrauen gegenüber dem Verhandlungspartner, so Ott weiter. Der BDE müsse sich wegen der Verweigerungshaltung seines Verhandlungsführers und stellvertretenden Präsidenten, Oliver Gross, der gleichzeitig Geschäftsführer von SITA Deutschland auf der Kölner Industriestraße sei, fragen lassen, welchen Wert die Unterschrift des BDE unter Tarifverträge in der Branche noch habe…“ Artikel von Peter Kleinert in der NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung vom 27.02.2013 externer Link

Neue Entgeltuntergrenzen in mehreren Bundesländern. Marginale Erhöhung für Beschäftigte in Abfallwirtschaft. Artikel von Mirko Knoche, Hamburg, in der jungen Welt vom 24.01.2013 externer Link (weiterlesen »)