General Motors/Opel – Werke in Deutschland

Dossier

Grafik von Joachim Römer zum Artikel "Schlachtfest. Die Übernahme von Opel durch PSA wird zu einer brutalen Rationalisierungswelle in der gesamten Autobranche beitragen" in der Lunapark21, Heft 37Labournet Germany mag keine Fusionen. Schon allein, weil sie unsere Rubriken durcheinander bringen. Vor allem aber, weil sie die jeweiligen Belegschaften gegeneinander aufbringen – was wohl u.a. ihr Zweck ist. Deshalb erinnern wir in der Überschrift an das Wesentliche, worauf die damalige Standorte-Gruppe bei Opel Bochum (ab 2000 als “Gegenwehr ohne Grenzen”, GoG bekannt) anlässlich der Allianz von GM und Fiat hinwies. In ihrem Diskussionspapier “Auslagerung (Outsourcing)” vom November 1999 schrieb die “Standorte-Gruppe” zudem: “… “Wir wollen Opelaner bleiben!” Was drückt die Forderung aus? Von Kolleginnen und Kollegen, die sich in der Regel nichts mehr wünschen als 6 Richtige im Lotto, damit sie auf Opel und die ganze Arbeitssuche pfeifen können? (…) Also heißt die eigentliche Forderung der Kolleginnen und Kollegen zunächst nur: “Wir wollen unseren jetzigen Lebensstandard mindestens halten, unsere jetzigen Arbeitsbedingungen nicht noch verschlechtern!”...” Die im Dossier seit der Bekanntgabe der Kaufabsichten von Opel durch PSA gesammelten Informationen mögen vor diesem Hintergrund betrachtet werden! Und dazu:

  • Streit um Wechsel zu Dienstleister Segula eskaliert: Opel setzt widerspenstige Ingenieure vor die Tür New (weiterlesen »)

Dossier

„Luft zum Atmen“ - Film über den Widerstand der Belegschaft bei Opel in BochumDie Gruppe “Gegenwehr ohne Grenzen” (GoG) ist ein Zusammenschluss von Arbeitern, die bei Opel in Bochum beschäftigt waren. Seit 1972 treffen sie sich jede Woche. Früher, um unabhängige, progressive Betriebsarbeit zu machen. Nach der Schließung von Opel 2014 unter anderem, um über einen Film über die vielen Kämpfe der Belegschaft seit den 1970er Jahren nachzudenken. In diesem kurzen Video vom Oktober 2016 erzählen drei GoG Mitglieder, was sie mit dem Film weitergeben möchten. Nächste Woche beginnen wir mit den Dreharbeiten.” Appetitanreger-Video bei labournet.tv externer Link (deutsch | 7 min | 2016), siehe zum Filmprojekt (Kinostart am 2. Mai 2019) auch:

  • Die nächsten Termine von “Luft zum Atmen” von Berlin bis Wien New (weiterlesen »)

MeinungsfreiheitIn der Nacht vom 2. auf den 3. November wurde der Eisenacher Opelaner und Vertrauensmann der IG Metall, Rainer Weinmann, zur Zielscheibe einer feigen Attacke von Faschisten externer Link. Diese reihte sich ein in zahlreiche Angriffe bis hin zu Morddrohungen gegen fortschrittliche und linke Kräfte in Eisenach. Der Betriebsrat und die Vertrauenskörperleitung der IG Metall bei Opel Eisenach bewiesen umgehend ihre Solidarität mit dem Kollegen und veröffentlichten seine mutige Stellungnahme. Völlig zurecht schreiben unsere Eisenacher Kollegen: „Die IGM ist auch eine gesellschaftliche Kraft, die sich gegen den aufkommenden Faschismus stellt. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Opa oder werfen sie einen Blick in ein Geschichtsbuch!“ Im Sinne dieses gewerkschaftlichen Antifaschismus solidarisierten sich spontan auch mehrere Opel-Arbeiter aus Bochum. Die meisten von ihnen kennen Rainer persönlich, der bis zur Schließung der Fahrzeugfertigung im Jahre 2014 selbst in Bochum gearbeitet hat und dort für die Liste OFFENSIV Mitglied des Betriebsrates war. Die Bochumer erstellten ein Video mit persönlichen und solidarischen Grüßen an ihren Kollegen, um ihm in dieser wichtigen Auseinandersetzung den Rücken zu stärken. Die Personalabteilung in Bochum unter Leitung von Frau Liane Koslowski, der das Video nach eigenen Aussagen „zugespielt“ worden war, erteilte nun sechs Abmahnungen unter dem Vorwand eines „Film- und Fotografierverbots“. Sie drohte den Kollegen weiterhin mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu einer Kündigung“…” Pressemitteilung vom 5. Dezember 2018 von und bei OFFENSIV externer Link (Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit) Bochum. Siehe dazu:

  • Sieg gegen Opel wegen Unterdrückung antfaschistischer Solidarität New (weiterlesen »)

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitIn der Juni-Ausgabe des express hat Stephan Krull die Widersprüche der Automobilindustrie beleuchtet – Mobilitätszwang und Mobilitätsbedürfnisse, Wachstumszwang und ökologische Krisen, Innovationsflauten und Freiheitsversprechen. Wolfgang Schaumberg richtet im folgenden Beitrag den Blick auf die Wühlarbeit in der Autoindustrie, indem er die Arbeit der Bochumer Opel-Betriebsgruppe GoG, ihr langjähriges Handeln wie ihre theoretischen Bezüge, reflektiert. Beide Texte sind entstanden als Vorträge auf der Konferenz »Marx 200«, ausgerichtet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung – beide verstehen sich als Beitrag zu einer an Marx orientierten »Klassenpolitik«...” Siehe den Artikel von Wolfgang Schaumberg , erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit: Ausgabe 7/2018

Alle GM-Belegschaften zusammenBei der Betriebsversammlung von Opel Eisenach am 9. März war die Halle voll wie selten; die Stimmung war gespannt und kämpferisch. Zehn Diskussionsredner drängten vor allem auf die Erfüllung des Tarifvertrags und klare Zusagen für neue Modelle in Eisenach samt Volumen und Beschäftigtenzahlen. (…) Zu dieser Forderung wurden von den Vertrauensleuten etwa 1.000 Unterschriften in der Belegschaft gesammelt, die in der Versammlung an den anwesenden Opel-Chef Michael Lohscheller übergeben wurden. Die Belegschaft hat sehr genau verstanden, dass es nach wie vor kein Modell für Eisenach gibt. (…) Nach dieser Versammlung ist die Erwartung groß, dass jetzt Taten folgen.” Bericht aus Eisenach vom 13. März 2018 bei Rote Fahne News externer Link

“… Noch in dieser Woche beginnt im Opel-Werk in Rüsselsheim eine voraussichtlich sechsmonatige Kurzarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit habe dies bewilligt, sagte ein Unternehmenssprecher. Geschäftsleitung und Betriebsrat hatten in Abstimmung mit der IG Metall die Kurzarbeit im Stammsitz des Unternehmens vereinbart. Betroffen sind sowohl die Produktentwicklung als auch Verwaltungsbereiche, hieß es. (…) Kurzarbeit ist nicht die einzige Maßnahme: So kündigte Opel-Chef Michael Lohscheller im Dezember an, das Altersteilzeitprogramm bis auf den Geburtsjahrgang 1960 auszuweiten. Dabei wird die Arbeitszeit progressive verringert, um auf den Ruhestand vorzubereiten. Es gebe auch Vorruhestands-Regeln für Mitarbeiter, die 36 Monate vor dem frühestmöglichen Renteneintritt sind. Die Vereinbarung zwischen Management und Betriebsrat sieht zudem eine Verringerung der Zahl der Leiharbeiter in den Produktionswerken Rüsselsheim und Kaiserslautern vor. Nach der Übernahme durch den PSA-Konzern im August 2017 sind die Opel-Mitarbeiter in Deutschland bis Ende 2018 vor betriebsbedingten Entlassungen geschützt. Auch Werkschließungen sind zunächst nicht vorgesehen…” Meldung vom 9. Januar 2018 von und bei der FAZ online externer Link

Immer wieder: Werksschliessungsdrohungen bei Opel Bochum“Die Rheinische Post hat am Samstag in einem Beitrag externer Link darüber berichtet, dass von den 2614 Ex-Opelanern in Bochum bisher nur 900 in neue Jobs vermittelt worden seien. Hermann Oecking, der Geschäftsführer des “TÜV Nord Transfer”, der für die Transfergesellschaft zuständig ist, die die entlassenen OpelmitarbeiterInnen für neue Arbeitsstellen beraten und qualifizieren sollte, erklärte dazu, ein großes Problem bei der Vermittlung sei auch die mangelnde Mobilität vieler Betroffener gewesen. Murat Yaman, der Betriebsratsvorsitzende der verbliebenen Bochumer Opel-Firma lässt das nicht so stehen und wirft Oecking vor, “dass dies nur ein plumper Versuch ist, sein katastrophales Ergebnis auf die Beschäftigten abzuwälzen”. (…) Murat Yaman: “Verschwiegen wird von TÜV NORD, dass es hauptsächlich unsichere Arbeitsplatzangebote von Leiharbeitsfirmen gab.” Zum Vorwurf, die Mitarbeiter waren nicht bereit, Lohnverluste in Kauf zu nehmen entgegnet Murat Yaman: “Auch dieser Vorwurf kann nicht aufrecht gehalten werden, da vielen Mitarbeitern schon bewusst war, dass sie ihren finanziellen Standard vom Flächentarifvertragsniveau von Opel nicht auf dem freien Arbeitsmarkt zu erwarten haben. Diese Vorwürfe sind dementsprechend nicht haltbar und absolut frech.“ (…) “Eine Frage”, so Murat Yaman, “die weiterhin vom TÜV NORD TRANSFER nicht beantwortet wurde, ist die Offenlegung, wie viel von den 6,9 Mio. Fördermittel, tatsächlich für Weiterbildung und Qualifizierung genutzt worden sind…” Beitrag vom 4. Dezember 2016 bei bo-alternativ externer Link und unser Kommentar: (weiterlesen »)

Schliessung von Opel BochumDie Neovia-Belegschaft im Opel-Werk III wechselt am 1. Januar 2016 in die Opel Group Warehousing GmbH. Entlohnt werden sie nach dem IG-Metall-Tarif. Die 700 Beschäftigten der Neovia Services GmbH im Opel-Werk III in Langendreer werden vom 1. Januar 2016 an wieder 100-prozentige Opelaner sein. Der Autobauer Opel informierte die Belegschaft, dass sie in die neu gegründete Opel Group Warehousing GmbH überführt werden – eine 100-prozentige Opel-Tochter. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers werden alle Mitarbeiter nach dem IG-Metall-Tarif entlohnt. Dies hatte der Neovia-Betriebsrat im Vorfeld gefordert. Zehn Jahre nach der Auslagerung des Logistik-Geschäfts, damals noch an das US-Unternehmen Caterpillar, später dann an Neovia, kümmert sich Opel bald wieder alleine um den Versand von Ersatzteilen auf dem ganzen europäischen Kontinent und baut dafür auch im ehemaligen Getriebewerk (Werk II) in Langendreer für 60 Millionen Euro ein neues Warenverteilzentrum…” Artikel vom 01.12.2015 in der WAZ.de (Bochum) externer Link und nun die GoG dazu: (weiterlesen »)

[Buch] Wettbewerbspakte und linke Betriebsratsopposition. Fallstudien in der AutomobilindustrieIn der deutschen Automobilindustrie haben sich betriebliche Wettbewerbsbündnisse seit Anfang der 1990er Jahre etabliert. Dabei machen Belegschaften in der Regel Zugeständnisse bei Arbeitszeiten und Löhnen, um im Gegenzug vorübergehenden Kündigungsschutz bei geplantem Personalabbau zu erhalten. Daniel Behruzi fragt nach den Folgen dieser Pakte für die betriebliche Interessenvertretung. Er geht insbesondere der Frage nach, unter welchen Umständen die konzessionären Vereinbarungen zu Legitimitätsverlusten von Betriebsräten führen. Ein Ergebnis ist, dass die Existenz relevanter linksoppositioneller Betriebsratsgruppen eine entscheidende Rolle spielt: Wo sie die Deutungen der Betriebsratsspitzen offensiv in Frage stellen, verliert deren Politik an Unterstützung.” Umschlagtext der Dissertation von Daniel Behruzi: Wettbewerbspakte und linke Betriebsratsopposition. Fallstudien in der Automobilindustrie. Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, VSA Verlag (Hamburg 2015, 360 Seiten, 26,80 Euro, ISBN 978-3-89965-679-4). Der Autor untersucht betriebliche Wettbewerbsbündnisse und die Fraktionierung von Betriebsräten anhand von Fallstudien bei Daimler und Opel. Siehe Informationen und Bestellung externer Link beim Verlag und ebd. Inhaltsverzeichnis und Vorwort sowie Einleitung externer Link und hier exklusive Leseproben: LabourNet Germany veröffentlicht Teile der Dissertation von Daniel Behruzi, die der Veröffentlichung als Buch beim VSA-Verlag zum Opfer gefallen sind: (weiterlesen »)

Manfred " Manni" StrobelTraurige Nachricht von der GoG, Gruppe „Gegenwehr ohne Grenzen“ bei Opel/Bochum: Unser langjäriger GoG-Genosse Manfred Strobel ist aus unserer Mitte gerissen worden. Wir trauern um Manni, er fehlt uns sehr.
Zur Erinnerung lassen wir Manni zu Wort kommen: „Auch der Streik im Oktober 2004, ein politischer Streik allemal, war ein Kampf um den Status Quo, kein Kampf um gesellschaftliche Perspektiven. Man wollte ganz konservativ das, was man irgendwann erreicht hatte, einfach nur behalten. Das ist auch mein Vorwurf an die GoG und die Linke überhaupt. Sie hat diese Perspektivendebatte zu wenig in den Betrieb hineingetragen… “ Aus dem Interview mit Manfred Strobel ‘Die Gewerkschaft lässt uns keine Luft zum Atmen’ – seine Politisierungsgeschichte, seine Kampferfahrungen – erschienen in “Sechs Tage der Selbstermächtigung. Der Streik bei Opel in Bochum Oktober 2004″, herausgegeben von Jochen Gester und Willi Hajek, 131-159. Das Buch (ISBN 3-00-017269-6) ist erschienen 2005 im Verlag Die Buchmacherei. Siehe auch im LabourNet-Archiv: (weiterlesen »)

In dem von Opel zurückgelassenen Unternehmen in Bochum wurde ein neuer Betriebsrat gewählt. In einer Stellungnahme schreibt er: »In der gestrigen konstituierenden Sitzung des Betriebsrates von Neovia-Logistics und TÜV Nord Bildung Opel wurde Murat Yaman mit knapp 93 Prozent der Stimmen zum Betriebsrats-Vorsitzenden gewählt. Mit gleicher Zustimmung wird Ralf Bakenecker das Amt des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden bekleiden. Mit diesem Ergebnis gehen wir gestärkt in die zukünftigen Verhandlungen. Auf den Betriebsrat warten wichtige aber auch schwierige Aufgaben. Dazu zählen unter anderem die Gestaltung der Rückführung zu Opel und der Erhalt der Ausbildungswerkstatt. Es müssen noch einige Zusagen vom Arbeitgeber umgesetzt werden, unter anderem die zugesagten 100 Industriearbeitsplätze...«” Meldung vom 02.07.15 bei bo-alternativ externer Link

Opel Sold OutAllein am heutigen Tag fanden am Bochumer Arbeitsgericht neun Gütetermine von Opel-Arbeitern zu ihren Klagen gegen die Kündigung statt. Viele weitere Termine folgen in den nächsten Tagen und Wochen „am laufenden Band“. Der Plan der Adam Opel AG, nach Schließung von Werk 1 in Bochum endlich Ruhe haben zu wollen, ist gescheitert…“ Pressemitteilung der Gruppe Offensiv – für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit bei Opel und Neovia vom 17.03.2015 externer Link Aus dem Text: „Im Fall unseres Kollegen Klaus Leymann, Betriebsratsmitglied der Liste OFFENSIV, ist Opel genötigt, innerhalb einer Frist von zwei Wochen die Änderungskündigung für unwirksam zu erklären. So eilig war es der Personalabteilung, dass sie nicht einmal die für schwerbehinderte Mitarbeiter vorgeschriebene Zustimmung des Integrationsamtes abgewartet hatte. Für Entwarnung gibt es aber keinen Anlass, denn Opel hat bereits eine zweite Kündigung gegen ihn ausgesprochen, welcher das Integrationsamt diesmal nicht widersprach. Das Amt hat sich dabei die seltsame Logik von Opel zu Eigen gemacht, wonach mit der Schließung von Werk 1 angeblich kein Arbeitsplatzbedarf am Standort Bochum mehr bestünde. Fakt ist jedoch: die Adam Opel AG ist mit 20 Prozent am Bochumer Teile- und Zubehörlager (Werk 3) von Neovia Logistics beteiligt und hat mittlerweile öffentlich erklärt, das Lager ab Februar 2016 wieder vollständig unter eigener Regie zu führen…“  Siehe dazu:

Fristlose-Kuendigung-Arbeitgeber“Vergebens hatte Richterin Angelika Oppermann beim Gütetermin des Arbeitsgerichts in Darmstadt am Freitag versucht, eine Einigung zu erzielen. Der Vertreter des Managements und dessen Anwalt blieben stur. Sie bekräftigten, den Bandarbeiter und IG-Metall-Vertrauensmann Viktor U., der gerade sein 25. Jubiläum als Rüsselsheimer Opelaner hatte, nicht weiter beschäftigen zu wollen. Dabei hatte die Richterin »Klärungsbedarf« angemeldet: Ungewöhnlich sei, dass die Geschäftsleitung – wenn sie doch seine weitere Beschäftigung für unzumutbar halte – ihn noch zwei Tage lang nach dem Streit am 18. September 2014 weiterarbeiten ließ. Diese Auseinandersetzung hatte sie doch als Anlass für die fristlose Kündigung angegeben, Viktor U. aber erst danach freigestellt? Auffällig sei ebenso, dass sie ihm das Kündigungsschreiben dann fast vier Wochen später, am 21. Oktober, per Post zugesandt habe…” Artikel von Gitta Düperthal in der jungen Welt am 19.01.2015 externer Link.

  • Erneut vor Gericht: IGM-Vertrauensmann contra Opel Rüsselsheim
    „Wie bekannt, erhielt der IG-Metall-Teamvertrauensmann Viktor nach ständigen Provokationen und Mobbing durch seinen Gruppensprecher wegen einer angeblichen ‘Tätlichkeit’ einen Monat nach dieser ‘Tat’ am 21. Oktober 2014 eine fristlose Kündigung und musste daher den Rest des Jahres ohne jegliche Bezüge und ohne Arbeitslosengeld verbringen….“ Artikel in Rote Fahne News vom 13.04.2015 externer Link (weiterlesen »)

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und GewerkschaftsarbeitAnfang Dezember war Schluss bei Opel in Bochum, das Werk wurde endgültig stillgelegt. Es war über Jahrzehnte auch die Wirkungsstätte einer oppositionellen Betriebsgruppe, die nach 1968 mit dem Ideal »sozialistischer Betriebspolitik« – die sich ja auch der express auf seine Fahnen schreibt – angetreten ist. Gründungsmitglied Wolfgang Schaumberg reflektiert anhand historischer Schlaglichter und der Erfahrungen bei Opel die Schwierigkeiten, auf die die revolutionären Absichten in der betrieblichen Wirklichkeit treffen…” Artikel von Wolfgang Schaumberg*, erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 12/2014

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Opel Sold OutWir als Labournet Redaktion dokumentieren hier den Aufruf externer Link von Sindelfinger Daimler Kollegen zu einer Online Petition an den IG Metall Vorstand. Es wird darin das Verhalten der IG Metall Spitzen und Betriebsräte bei der Schließung des Bochumer Opel Werks kritisiert, sie hätten damit eine kampfbereite Belegschaft im Stich gelassen. Wir finden es zu einseitig, die Gründe für die am Ende kampflose Werkschließung alleine bei der IG Metall zu suchen. Sich ausweitende Kämpfe von ArbeiterInnen lassen sich nicht von ein paar Funktionären aufhalten. Umgekehrt ist die Vereinnahmung und Manipulation von Auseinandersetzungen durch Gewerkschaftsapparate oft bereits Ausdruck von der Isolation und Perspektivlosigkeit betroffener KollegInnen. Wir veröffentlichen den Aufruf daher zum Zwecke der Debatte über diese Themen.  Aus dem Text: (weiterlesen »)

Siehe auch im LabourNet Germany

Ganz besonders interessant im LabourNet Archiv (1997-2012)

Grundinfos

GoG-Oma

Immer wieder: Werksschliessungsdrohungen bei Opel Bochum

Sechs Tage der Selbstermächtigung. Der Streik bei Opel in Bochum Oktober 2004