Untertürkheim

Solidarität gefragt! (LabourNet Germany)Im Rahmen des „Zukunftsbild“ wurde die Werkzeuginstandsetzung (WZI) umstrukturiert. Die Kolleginnen und Kollegen haben ihren Protest ausgedrückt, in dem sie monatelang keine Überstunden gemacht haben. Als dann zwei Kollegen auf Beschluss der Gruppe nicht Nachtschicht gearbeitet haben, sondern Spätschicht, wurden sie mit jeweils drei Abmahnungen durch die Personalabteilung bestraft. Daimler kann machen was er will und wir sollen den Mund halten? Siehe Ausgliederung Gastro – siehe Verlagerung Getriebe Hedelfingen – Seitenwellenproduktion Mettingen – Motorenverlagerung UT – Fremdvergabe LOG Personalabbau in nahezu allen Abteilungen… Nicht mit uns – die Abmahnungen müssen vom Tisch – Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!Unterschriftenliste gegen die Abmahnungen der WZI-Kollegen , darin die Rücksendeadressen. Siehe dazu:

  • Der für den 18. Januar 2017 angekündigte erste Kammertermin ist verschoben worden auf den 8. März 2017 um 11Uhr am Arbeitsgericht Stuttgart

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Belegschaftszeitung

alternative

Die Homepage der alternative externer Link

Belegschaftszeitung für die Kolleginen & Kollegen bei Daimler Werk Untertürkheim. Unzensierte, ungeschminkte Informationen aus der Daimler-Welt. Parteilos, aber immer parteiisch für die Kolleginnen und Kollegen!

wir – kritische IG Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte – haben uns entschieden, dieses Informationsblatt aus der Taufe zu heben, selber herzustellen und aus eigener Tasche zu bezahlen. Weil in diesem Betrieb offene und ehrliche Information, die den Kolleginnen und Kollegen kein X für ein U vormachen will, ziemliche Mangelware ist. Bei den Blättchen der Firma ist klar: sowieso immer alles im grünen Bereich! Der Scheibenwischer, ist inzwischen ein brävliches Blatt ohne jeden Biss. Nur noch zensierte Hofberichterstattung. So viel Schönfärberei und Nebelwerferei hat die Belegschaft nicht verdient. Und ist auch schädlich: nur der informierte kann etwas bewegen. Deshalb gibt es jetzt für Euch die alternative – unzensierte , ungeschminkte Informationen aus der Daimler-Welt. Parteilos, aber immer parteiisch für die Kolleginnen und Kollegen!…” Siehe die Ausgaben:

  • Alternative – Ausgabe Nr. 152 vom Dezember 2016New
    Darin u.a.: PT/U – Betriebsräte fordern Nachfolgeprodukte für Gießerei und Schmiede: Werkleitung weihnachtlich:„… still und starr ruht der See…“; Fremdvergabe in CC/TSFM1 (vormals GET): Wir sollen es trotzdem ausbaden; Flexibilisierung ohne Ende: Die Arbeitgeber kriegen nie genug… Siehe Alternative Nr. 152 vom Dezember 2016 externer Link . Darin auch: (weiterlesen »)

Beim Autohersteller Daimler laufen die Bänder weiter heiß. Und so konnte Konzernchef Dieter Zetsche diese Woche erneut Rekorde präsentieren: Absatz, Umsatz, Rendite – alles war 2014 so hoch wie noch nie. Ebenso die Dividende, die pro Aktie um 20 Cent auf 2,45 Euro steigen soll. Insgesamt summiert sich die Ausschüttung damit auf über 2,6 Milliarden Euro. Erarbeitet haben das die Beschäftigten, die mit einer Prämie von 4.350 Euro belohnt werden. Doch ob das in den Belegschaften zur Beruhigung führt, ist fraglich. Insbesondere im Bremer Montagewerk brodelt es seit etlichen Wochen wegen geplanter Fremdvergaben und Arbeitszeitflexibilisierung…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 07.02.2015 externer Link. Aus dem Text: (weiterlesen »)

„Nach angedrohter Schließung der Gießerei verweigert Betriebsrat im Daimler-Werk Untertürkheim Zustimmung zu Mehrarbeit. Konzern plant weltweite Umstrukturierung. Seit Montag stimmt der Betriebsrat des Untertürkheimer Mercedes-Werks keinen Überstunden mehr zu. Das ist die Reaktion auf Äußerungen des Daimler-Produktionschefs Markus Schäfer, der die im Werkteil Mettingen gelegene Gießerei gegenüber Medienvertretern in Frage gestellt hatte. Um die angestrebte Umsatzrendite von zehn Prozent zu erreichen, will der Autobauer die Fertigungstiefe durch Fremdvergaben verringern und die weltweite Produktionsstruktur radikal umbauen. Naiver Versprecher, Testballon oder gezielte Provokation?…“ Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 16.09.2014 externer Link (weiterlesen »)

Der Konflikt zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat bei Daimler in Untertürkheim verschärft sich. Wie am Vortag vom Betriebsrat verlangt, ist das Management auf Distanz zu der Ankündigung von Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer gegangen, dass die Gießereien und Schmieden sowie Teile des Karosseriebaus aus Kostengründen auf den Prüfstand gestellt werden müssten. Das genügt dem Betriebsrat aber nicht. „Ganz klar: die Gießerei und Schmiede im Werk Untertürkheim stehen aktuell nicht zur Disposition“, steht in einem Informationsblatt für die Beschäftigten von Gießerei und Schmiede, das die direkt zuständigen Führungskräfte unterschrieben haben. Der Betriebsrat nennt dieses Dementi wegen des fehlenden Zukunftsbezugs halbherzig. „Das Unternehmen muss Ankündigungen zurücknehmen und sich klar zu den Betriebsvereinbarungen am Standort bekennen, die weit über das Jahr 2020 hinausreichen“, heißt es in einem Flugblatt, das am Freitag um 17.00 Uhr in der Belegschaft verteilt wurde. Sie betreffen die Produktionsbereiche Gießerei/Schmiede, Achsfertigung sowie Motoren- und Getriebeproduktion. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hat der Betriebsausschuss des Betriebsrats, der für die laufenden Geschäfte zuständig ist, alle beantragten Überstunden in Untertürkheim beginnend Montagmorgen, 15. September, 6.00 Uhr, abgelehnt. Um welche Umfänge es dabei geht, wurde nicht mitgeteilt. Bereits abgesegnete Überstunden werden geleistet…“ Artikel von Michael Heller in der Stuttgarter Zeitung vom 12.09.2014 externer Link

Betriebsrat des Daimler-Werks Untertürkheim setzt 200 Festanstellungen durch. Beschäftigte leiden unter hoher Arbeitsbelastung und Wochenendschichten. Artikel von Karl Neumann in der jungen Welt vom 01.10.2013 externer Link  Aus dem Text: „(…) Ganz freiwillig hat der Konzern dieses Bekenntnis allerdings nicht abgelegt. Vielmehr hat der Betriebsrat seine gute Verhandlungsposition genutzt, um die Einstellungen zu erzwingen. Denn das Unternehmen ist dringend darauf angewiesen, daß in Untertürkheim möglichst rund um die Uhr produziert wird. Insbesondere beim neuen C-Klasse-Modell sowie den Kompaktwagen kommt Mercedes mit der Fertigung kaum hinterher. Daher wird in Untertürkheim schon seit Monaten auch an Wochenenden gearbeitet: Samstags werden zwei, an Sonntagen wird eine zusätzliche Schicht gefahren. Zwar gebe es finanzielle Anreize für Mitarbeiter, die sich hierzu freiwillig meldeten, berichtet der Betriebsrat Michael Clauss auf jW-Nachfrage. »Aber was hilft den Leuten das, wenn sie sich kaputt arbeiten und ihre Gesundheit ruinieren?«…(weiterlesen »)

„Am Donnerstag, den 18.07.2013, fand vor dem Daimler Werks-Tor 2 in Untertürkheim eine Kundgebung statt, an der sich ca. 15 Personen beteiligten. Zu dieser Kundgebung aufgerufen hatte die Initiative „Schluss mit dem Hungerlohn – Leiharbeit und Werksverträge abschaffen“. Uns als Initiative gibt es bereits seit einigen Wochen. Gegründet haben wir uns auf Bitten zur Unterstützung von einigen LeiharbeiterInnen selbst. Diese begannen sich aus aktuellem Anlass der Veröffentlichung der Dokumentation „Hungerlohn am Fließband“ eines SWR Redakteurs und der darauf folgenden medialen Öffentlichkeit gegen die Ausbeutung mittels Leiharbeit und Werksverträgen zu wehren.“ Beitrag der Initiative Schluss mit dem Hungerlohn! auf linksunten.indymedia vom 24.07.2013 externer Link