An alle Metaller und Metallerinnen im Raum Stuttgart: Alle gemeinsam für die Verteidigung aller Arbeitsplätze
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihr habt vielleicht gehört, dass das Werk 8 von Behr in Stuttgart-Feuerbach geschlossen werden soll. Damit würde die letzte Produktionsstätte von Behr in Stuttgart verschwinden. Wir wissen, dass wir nicht die einzigen sind: Bei Bosch sind mehrere Hundert Arbeitsplätze bedroht, Der Abzug der C-Klasse aus Sindelfingen zeigt, dass das Daimler-Management bereit ist, Tausende Arbeitsplätze in Frage zu stellen, Bei KBA soll die Produktion verlagert werden, Bei Mahle drohen Entlassungen im Maschinenbau und im Werk Fellbach, Bei Mann+Hummel sind es ebenfalls Hunderte, die gehen sollen Index und Traub, Coperion, AEG,... die Liste ist lang und wird täglich länger...“ Die Belegschaft von Behr-Werk 8 in Ihrem Soli-Aufruf , der von über 160 der 220 Beschäftigten unterschrieben wurde.
Böse weihnachtliche Überraschung für die Mitarbeiter der OHS Kunststoff: Geschäftsführung versucht heimliche Betriebsschließung
„In einer „Nacht und Nebel Aktion“ hat die Geschäftsführung der Bad Salzufler Firma OHS Kunststoffverarbeitungs GmbH & Co. KG versucht, den Arbeitnehmern über das Weihnachtsfest den Stuhl vor die Tür zu stellen. Mit beherztem Handeln haben die IG Metall gemeinsam mit den Arbeitnehmern dies zunächst verhindert...“ Meldung bei der IG Metall Detmold vom 21.12.2009 . Siehe dazu auch:
- Arbeiter verhindern Maschinen-Abbau
Artikel von Moritz Winde und Edgar Fels im Westfalen-Blatt vom 23.12.2009 Aus dem Text: „...Mit dem Abtransport der Maschinen war schon am Sonntag begonnen worden, die Schlösser waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausgetauscht. OHS-Mitarbeiter Sabahattin Atasayar, der in der Nachbarschaft wohnt, war das Licht in den Werkshallen jedoch komisch vorgekommen. Er ging der Sache nach - und stellte das Unfassbare fest. »Ich konnte und wollte das nicht glauben. So kann man nicht mit Menschen umgehen«, sagte Atasayar, der seit 25 Jahren im Betrieb ist. Obwohl sich die Belegschaft darüber im Klaren ist, ihre Jobs wohl nicht wieder zu bekommen, will sie nicht klein beigeben. Gestern protestierten die Mitarbeiter - beobachtet von der Polizei und etlichen Fernsehkameras - gegen die Schließung. Viele Bürger hatten sich den Protesten angeschlossen. Heimliche Firmenschließung geplatzt...“
- Protest in Bad Salzuflen: Mitarbeiter der Firma OHS kämpfen um ihren Arbeitsplatz
Offenbar still und heimlich wollte die Geschäftsführung der Bad Salzufler Firma OHS Kunststoffverarbeitung den Betrieb über Weihnachten schließen und nach Hörstel (Niedersachen) verlagern. Artikel im Westfalen-Blatt vom 22.12.2009 
Nürtingen: Sofortige Rücknahme der Abmahnung gegen die VKL-Vorsitzende der IG Metall-Vertrauensleute bei Metabo
„Ende Oktober bekam die Vorsitzende der Vertrauenskörper-Leitung der IG Metall bei Metabo eine ungerechtfertigte Abmahnung. Der Vorwurf „schwerwiegender Verstoß gegen die Verpflichtung auf das Datengeheimnis“ mit Kündigungsdrohung. Karin Katzer soll einen betriebsöffentlichen Aushang, der auch im Intranet bei Metabo erschien, an die Email-adressen der gewerkschaftlichen Vertrauensleute verschickt haben. Um den Datenschutz müssen sich die Beschäftigten bei Metabo offensichtlich wirklich Sorgen machen. Entweder hat ein Denunziant dieses Email der Geschäftsleitung zugespielt oder die Firma Metabo überwacht mit Geheimdienstmethoden den Mailverkehr der Beschäftigten?... Das gesamte Flugblatt und weitere Infos bei stattweb 
Heidelberger Druckmaschinen AG
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Ergebnis bei Heideldruck
„…Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Druckmaschinenbranche und bei der Heidelberger Druckmaschinen AG wurde nach langer Verhandlung ein Ergebnis mit Interessensausgleich und Sozialplan erreicht. Bei rund 1.300 Mitarbeitern an den deutschen Standorten Heidelberg, Amstetten, Brandenburg, Ludwigsburg Mönchengladbach und Wiesloch/Walldorf soll der Arbeitsplatz entfallen. Am Standort Mönchengladbach wurde bereits im August ein Interessenausgleich und Sozialplan abgeschlossen. Darüber hinaus wurde mit weiteren 200 Beschäftigten ein einvernehmliches Ausscheiden vereinbart, so dass sich der Personalabbau im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 auf rund 1.500 Mitarbeiter an den deutschen Standorten summiert. Betriebsbedingte Entlassungen konnten zwar nicht vermieden, die Anzahl derer, die von bebtriebsbedingter Kündigung bedroht sind, jedoch durch die Vereinbarung zwischen dem HDM-Vorstand und dem Betriebsrat und der IG Metall minimiert werden. Auch wurden akzeptable Abfindungsregelungen vereinbart. Und es wurde auch die Möglichkeit geschaffen, ab dem 01. März 2010 für 12 Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln…“ Pressemeldung der IG-Metall Heidelberg vpm 07.10.2009 
- Bürgen für den Jobabbau
Heidelberger Druck will Tausende Beschäftigte entlassen und beantragt offenbar dennoch staatliche Unterstützung. Verlust vor allem wegen Kosten der Arbeitsplatzvernichtung. Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 06.05.2009 . Aus dem Text: „…Doch jetzt soll es auch länger beschäftigten Mitarbeitern an den Kragen gehen. Das Unternehmen hat den »Zukunftssicherungstarifvertrag«, der betriebsbedingte Kündigungen bis März 2012 ausschließt, zum 30. Juni gekündigt. Die Belegschaft hatte für die nun wertlose »Sicherung« eine unbezahlte Verlängerung der Arbeitszeiten zugestanden. 3600 weitere Beschäftigte sollen nach dem Willen des Managements jetzt ihren Job verlieren. Ende März beschäftigte der Konzern knapp 19000 Menschen. (…) Sicher ist, daß die Entlassungen das Unternehmen einiges kosten werden. Denn im »Zukunftssicherungstarifvertrag« ist festgelegt, daß die Abfindungen in diesem Fall für jeden Betroffenen um rund 13000 Euro aufgestockt werden. Am liebsten möchte sich der Konzern das aber vom Staat bezahlen lassen: Laut einem Bericht des Mannheimer Morgens unter Berufung auf Regierungskreise hat Heidelberger Druck eine Bürgschaft von 500 Millionen Euro im Rahmen des »Konjunkturpakets II« beantragt…“
- Beschäftigte wehren sich
„Die Heidelberger Druckmaschinen AG kündigt als erster Großkonzern einen bestehenden »Zukunftssicherungstarifvertrag« und setzt 5000 Menschen auf die Straße. Das Unternehmen will den ursprünglich auf 2500 veranschlagten Stellenabbau verdoppeln und hauptsächlich über betriebsbedingte Kündigungen umsetzen. Damit bahnt sich ein fundamentaler Konflikt mit der Gewerkschaft an, die am Freitag Widerstand ankündigte…“ Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 28.03.2009 
Außerordentliche Betriebsversammlung bei Kennametal Widia in Essen
„In den letzten Monaten wurden bei der Essener Niederlassung von Kennametal-Widia (ehemals Krupp) als Teil eines konzernweiten Umstrukturierungsprogramms des US-Konzern bereits über 120 Arbeitsplätze (20% der Belegschaft) durch ein sogenanntes „Umstrukturierungsprogramm“ vernichtet (weltweit bereits über 1000). Die Krisenlasten werden auf die Belegschaften abgewälzt. Zuerst wurden 60 Leiharbeiter, anschließend 60 Kolleginnen und Kollegen der Stammbelegschaft, zunehmend mit betriebsbedingten Kündigungen entlassen. Mit der seit Monaten andauernden Kurzarbeit haben die Beschäftigten massive Lohnverluste von 150 – 700 Euro monatlich. Ein Ende ist nicht absehbar. Unmittelbarer Anlaß der außerordentlichen Betriebsversammlung am 7.Mai 2009 ist, dass durch die Konzernspitze von Kennametal-Widia nun ein weiterer wahrer Horrorkatalog angekündigt wurde:…“ Presseerklärung der IG Metall-Vertrauenskörperleitung Kennametal Widia GmbH & Co. KG Essen vom 05.Mai 2009
Bei Doppstadt herrscht Faustrecht: Überfall auf Betriebsratsvorsitzenden löst Entsetzen aus
„Ein Überfall auf den Betriebsratsvorsitzenden des Umwelttechnikherstellers Doppstadt Calbe GmbH in Calbe (Sachsen-Anhalt) sorgt für Entsetzen. Am Mittwochmorgen wurde Andreas Kirchhoff auf dem Doppstadt-Gelände zusammengeschlagen. (…) Dem Überfall geht ein monatelanger Streit zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung voraus, der mit der Forderung nach einer Tariferhöhung begann. Nach Angaben der gewerkschaftspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Edeltraud Rogée, ist der Konflikt bereits mehrfach eskaliert. Kündigungen und Abmahnungen des Betriebsrates seien an der Tagesordnung gewesen. Anwälte wurden eingesetzt, die den gewählten Betriebsrat auflösen sollten. In dem Unternehmen hat sich auch eine »Arbeitnehmerinitiative Pro Doppstadt« gegründet, die auf Arbeitgeberseite steht. Mit ihr liefert sich der Betriebsrat seither regelmäßig Gerichtsprozesse….“ Artikel von Ina Beyer im Neues Deutschland vom 16.01.2009 . Siehe dazu auch:
- Mit Stasi-Art gegen den Betriebsrat
"Der Mittelständler Doppstadt im sachsen-anhaltinischen Calbe ist mit 465 Beschäftigten (darunter rund 130 Leiharbeiter) einer der größten Arbeitgeber der Region. Doch die Belegschaft ist gespalten. Ein Teil hilft mit Unterschriften und Aktionen den Chefs, etwa 100 halten per Unterschrift zum Betriebsrat. Grund: Der Betriebsrat soll aus dem Betrieb gejagt werden…“ Artikel in der metallzeitung 10/2008 Bezirk Niedersachsen/Sachsen-Anhalt 
- Für weitere Informationen die Seite der Volkstimme
aufrufen und in die Suchmaske das Stichwort „Doppstadt“ eintragen
Enercon's Kampf gegen die Einrichtung von Betriebsräten
- Enercon: Öko-Arbeiter begehren auf
„Das Management hat gedroht, die Produktion zu verlagern, wenn ein Betriebsrat gewählt wird, berichten Beschäftigte und Gewerkschafter. Einem IG Metaller wurde auf einer Betriebsversammlung das Mikro abgedreht, vermerkt ein IG-Metall-Protokoll. Genutzt hat's am Ende nichts: Heute wird bei Enercon in Magdeburg ein Betriebsrat gewählt…“ Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 29.05.2008 
- Betriebsräte bei Enercon unerwünscht
"Wer bei Deutschlands führender Windenergie-Firma eine Arbeitnehmervertretung gründen will, muss mit Versetzung oder Kündigung rechnen. Metall-Gewerkschafter kritisieren: Bei den 8.000 Mitarbeitern weltweit "regiert das Prinzip Angst". Manche Dinge, so möchte man annehmen, passieren in Deutschland nicht mehr. Zum Beispiel, dass Beschäftigte gekündigt werden, weil sie einen Betriebsrat gründen. Bei Enercon, dem führenden deutschen Hersteller von Windenergie-Anlagen mit Sitz in Aurich, ist die alte Zeit jedoch noch nicht vorbei. In dem Unternehmen kommt es immer wieder zu Kündigungen, Versetzungen und anderen Repressalien gegen Beschäftigte, die ihre gesetzlichen Rechte in Anspruch nehmen…“ Artikel von Hannes Koch in der taz vom 24.06.2006
Dongfeng goes Luckenwalde - Schlechte Vibrationen an Chinas verlängerter Werkbank
"Klar, ich kann drei Bier auf chinesisch bestellen, Probleme gab's nur, wenn wir zu viert waren. Wir waren ja erst im Norden von China, da sind die Fabriken recht runtergekommen, dann sind wir in die Sonderwirtschaftszonen in den Süden, zu Mazda, die haben eine Prachtstrasse mit Palmen vor dem neuen Werk". Frühstückspause bei MOB, einer Spezialmaschinenbaufirma in Luckenwalde, 60 Kilometer südlich von Berlin. Die 80 Kollegen sind aus dem Hinterland Brandenburgs und Sachsens, aber sie haben Maschinen in Autowerken rund um den Globus aufgestellt: VW Poznan/Polen, Chery China, Daimler, Volvo, BMW, Audi, Conti Japan oder Felgenhersteller in Mexico. MOB produziert Spezialmaschinen, an jeder Anlage stehen Motorblöcke von unterschiedlichen Herstellern für Probeläufe. Die Maschinen entgraten und reinigen Alu- und Gussteile vollautomatisch. Es dauert circa sechs Wochen, um eine Anlage fertigzustellen: den gesamten Rahmen schweissen, die Waschstrasse und Förderbänder Montieren, Verdrahtung, Programmierung. Momentan gehen die Hälfte der fünf, sechs zweiraumwohnungs-grossen Maschinenanlagen nach China. MOB wurde von dem Maschinenbau-Ingenieursbüro MTM GmbH 1991 übernommen. MOB schreibt offiziell Miese, kassiert dafür Vergünstigungen. Die Maschinen werden von MTM vertrieben, und da klingelt's in der Kasse..." Bericht zur (Zeit-)Arbeit: Maschinenbau in Brandenburg - China's verlängerter Werkbank BEI Chefduzen - Forum der Ausgebeuteten 
Festo Esslingen: "Jetzt reicht`s Wir kämpfen um unsere Arbeitsplätze!"
Nach der beabsichtigten Vernichtung von 280 Arbeitsplätzen bei Metabo in Nürtingen will auch die Esslinger FESTO AG zukünftig Teile ihrer Produkte auch in China fertigen. Alle Infos auf der Seite von Thomas Trueten 
Alles für den Arbeitsplatz: „Schraube locker“ bei FAG in Elfershausen
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»Sie wurden unter Druck gesetzt«
Im FAG Kugelfischer-Werk im bayerischen Elfershausen kehren die Mitarbeiter freiwillig zur 40-Stunden-Woche zurück. Dafür soll die Firma bis zum Jahr 2012 die Arbeitsplätze garantieren. Ein Gespräch mit Matthias Jena, einem Sprecher der IG Metall Bayern in der Jungle World vom 06.11.2006
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Aktuelle Diskussion um die Zukunft des Schaeffler Standortes Elfershausen bei der IG-Metall Schweinfurt
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Solidarität aufgeben heißt verlieren
„…Dem wird die IG Metall in Schweinfurt gemeinsam mit ihren Mitgliedern und Funktionären Widerstand entgegen setzen. Uns geht es nicht nur um die Erhaltung eines Prinzips, uns geht es um den Erhalt unserer Arbeitsplätze. Deshalb wird die IG Metall eine Tarifregelung, die unbezahlte Arbeit legitimiert, nicht treffen. Wer die Solidarität verlässt und Arbeitsplätze anderer gefährdet, kann keine Zustimmung der IG Metall erwarten. Die IG Metall-Delegiertenversammlung bekräftigt: Tarifverträge sind kein beliebiges Gut, das zur Disposition gestellt werden darf. Jedes Mitglied der IG Metall in der Firma Schaeffler hat nach wie vor Anspruch auf tarifvertragliche Leistungen. Einem Betriebsrat ist es rechtlich nicht erlaubt, Tarifverträge zu verschlechtern. Eine Vereinbarung, die dies regelt, ist nichtig…“ Die Resolution der Delegiertenversammlung der IG Metall Verwaltungsstelle Schweinfurt zu Schaeffler Elfershause
- Brief von Werner Neugebauer an die Betriebsratsvorsitzende von Schaeffler Elfershausen
Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer, hat viele Erinnerungen an das FAG-Werk Elfershausen. Denn schon 1997/98 sollte der Standort geschlossen werden. Gemeinsam ist es damals gelungen, ohne Tarifabsenkung den Standort mit 250 Beschäftigten zu erhalten.
Siehe dazu den Brief von Werner Neugebauer an die Betriebsratsvorsitzende von Schaeffler Elfershausen , Bettina Heurung
- Offener Brief
Offener Brief von Frank Firsching , DGB-Regionsvorsitzender Main- Rhön/ Schweinfurt, an die Spiegel Redaktion, Herrn Janko Tietz als Antwort auf den Artikel im Spiegel (Ausgabe 48/2006) Antwort von Frank Firsching auf den Artikel "Stille Rebellion"
- Rebellion in Unterfranken: "Wenn das Schule macht, können wir Flächentarifverträge vergessen"
„Ein Betriebsrat in einer bayerischen Kleinstadt gibt freiwillig die 35-Stunden-Woche auf und wehrt sich erfolgreich gegen chinesische Billiglohnkonkurrenz. Doch die IG Metall ist entsetzt und warnt vor Nachahmung…“ Artiikel von Uwe Ritzer in der Süddeutschen Zeitung vom 28.11.2006
- "Die IG Metall macht das nicht mit"
"Wir sind betroffen." Keiner der Funktionäre hatte damit gerechnet, dass die kleine Werksbelegschaft von FAG in Elfershausen tatsächlich am Gesamtbetriebsrat der Schaeffler Werke und der IG Metall vorbei eine Sonderlösung für ihr Werk aushandelt, die an den Grundfesten der Metaller rüttelt. Der vereinbarten freiwilligen Mehrarbeit von bis zu fünf Stunden pro Woche ohne Entgeltausgleich wird die IG Metall deshalb nicht zustimmen…“ Beitrag von Irene Spiegel bei der IG-Metall-Schweifurt vom 27.11.2006
Streik für Tarifbindung bei Zinser in Ebersbach
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91,3% für Annahme des Verhandlungsergebnisses bei Zinser-Saurer
„Bei der Tarifverhandlung am 26. Oktober 2006 wurde bei Zinser-Saurer ein Verhandlungsergebnis erreicht. Aus diesem Grund fand am 31.10. 2006 eine Urabstimmung bei Zinser-Sauerer in Ebersbach statt. An der Urabstimmung beteiligten sich 93% der stimmberechtigten Mitglieder. 91,3% stimmten für die Annahme des Verhandlungsergebnisses. Damit ist die Tarifauseinandersetzung bei Zinser-Saurer für die IG Metall erfolgreich beendet.“ Meldung der IG Metall Göppingen-Geislingen vom 31.10. 2006
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Tarifbindung bei Zinser /Saurer wieder erkämpft
„Für die Beschäftigten der Firma Zinser in Ebersbach a. d. Fils gelten in Zukunft wieder die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg. Darauf haben sich die Verhandlungsparteien aus Geschäftsleitung des Unternehmens und IG Metall am späten Donnerstagabend verständigt. Der Kompromiss sieht vor, dass der neue Anerkennungstarifvertrag zum 1. Dezember 2006 in Kraft tritt. Damit erhalten die Beschäftigten wieder einen einklagbaren Anspruch auf tarifliche Leistungen. Die von der IG Metall im Frühjahr 2006 ausgehandelten Entelterhöhungen für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende werden ebenfalls zum 1. Dezember an die Beschäftigten weitergeben. Gleichzeitig hat die IG Metall ihre außerordentliche Kündigung des Ergänzungstarifvertrages über eine ergebnisabhängige Sonderzahlung zurückgenommen. Der Anerkennungstarifvertrag kann erstmals zum 31. Dezember 2009 gekündigt werden…“ Pressemitteilung der IG-Metall Verwaltungsstelle Göppingen-Geislingen vom 27.10.2006 
- Gelungener Streikauftakt bei Zinser in Ebersbach
Nachdem sich am 20.10 bei der Urabstimmung bei der Firma Zinser in Ebersbach an der Fils 95,71 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für einen Streik ausgesprochen haben, hat am 23.10.2006 pünktlich um 5.20 Uhr der Streik der Zinser Beschäftigten begonnen. Die Streikleitung war mit der Teilnahme am Streik überaus zufrieden. Dem sehr guten Urabstimmungsergebnis ist nun eine sehr gute Streikbeteiligung gefolgt. Betriebsräte und Delegationen von Allgaier, Märklin, Hörauf, Strassacker und WMF versicherten ihre Solidarität ebenso, wie der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Esslingen, Sieghard Bender. Die Beschäftigten des Textilmaschinenherstellers wollen mit diesem Schritt erreichen, dass die Tarifbindung des Unternehmens wieder hergestellt wird. Zinser war im April 2006 aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten, unter anderem um die zwischen den Tarifparteien ausgehandelte Tariferhöhung nicht bezahlen zu müssen. Seitdem verweigert sich das zur Schweizer Saurer AG gehörende Unternehmen einer Lösung und hat auch einen von der IG Metall akzeptierten Lösungsvorschlag nachträglich wieder vom Tisch genommen. Der Streik wird am Mittwoch früh um 5.20 Uhr unterbrochen. Über eine Fortsetzung wird je nach Verhandlungsstand entschieden. Weitere Informationen und aktuelle Meldungen auf der Seite der IG-Metall Verwaltungsstelle Göppingen-Geislingen
"Steirer raus aus Bilbao!"
„Der steirischen A-Tec-Tochter AE&E wird vorgeworfen, eine baskische Filiale aus Spekulation in den Abgrund führen zu wollen. Die Arbeiter und der Betriebsrat in Bilbao fordern den Rauswurf der Österreicher und bereiten eine Betrugsklage vor…“ Artikel von Roman Urbaner im österreichischen Falter vom 9.11.2005
Danaher
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Amis sollen sich an Neff Zähne ausbeißen
„Die Proteste der Beschäftigten bei Neff gegen die für Ende des Jahres angekündigte Schließung des Unternehmens gehen weiter: Für Samstag, 4. Juni, planen die Neff-Mitarbeiter eine Solidaritätsveranstaltung "100 Jahre Spindel-Neff". Der Erlös soll der Standortsicherung dienen….“ Artikel im Böblinger Boten vom 27.05.2005. Aus dem Text: „(…) Ähnlich war die Gefühlslage bis vor kurzem in Wolfschlugen. Den Mitarbeitern am Danaher-Standort dort erging es ähnlich wie jetzt den Waldenbucher Kollegen. Erst sollte ihr Werk ganz geschlossen werden. Genau wie jetzt bei Neff in Waldenbuch plante Danaher, die Fertigung komplett nach Brno in Tschechien zu verlagern. Doch der Plan ließ sich nicht durchhalten. Nach Worten des Neff-Betriebsrats ist das Werk in Tschechien längst noch nicht konkurrenzfähig. Zeit gewinnen, lautet jetzt offenbar die Devise bei Danaher. Der Standort Wolfschlugen, das ehemals selbstständige Unternehmen Warner Electric, soll noch mindestens drei Jahre erhalten werden. Allerdings ließ sich Danaher die Zusage teuer bezahlen: Mitarbeiter wurden entlassen, den verbliebenen massive Zugeständnisse abverlangt. (…) Auf der Internetseite der Danaher-Arbeitnehmer heißt es dazu: "Danaher setzte die Beschäftigten in Wolfschlugen derart rücksichtslos und kaltschnäuzig unter Druck, um eine Standortsicherung auf drei Jahre unter erheblichen Zugeständnissen seitens der Beschäftigten abschließen zu können." Siehe dazu auch:
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Danaher hält nun doch am Standort fest
Werk in Wolfschlugen wird nicht verlagert - Mitarbeiter akzeptieren Mehrarbeit ohne Lohnausgleich - Beschäftigungssicherung bis Juni 2008.
„Die Fertigung von Danaher Motion am Standort Wolfschlugen wird nun doch nicht nach Tschechien verlagert. Durch diese überraschende Wendung in der Konzern-Strategie ist auch der Erhalt von etwa 80 Arbeitsplätzen gesichert. Die Mitarbeiter akzeptierten dafür eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich. Im Gegenzug verzichtet das Unternehmen auf betriebsbedingte Kündigungen bis Juni 2008…“ Artikel von Henrik Sauer in Nürtinger Zeitung - Wendlinger Zeitung vom 19.05.2005.
Die Firma NEFF-Antriebstechnik Automation GmbH in Waldenbuch soll zum Ende des Jahres zerschlagen werden!
„Der amerikanische DANAHER - Konzern nimmt nach der Übernahme des mittelständischen Betriebs NEFF Antriebstechnik Automation GmbH im Mai 2004 keine Rücksicht auf die Belange der Mitarbeiter. Was bislang nur als Gerücht kursierte, ist nun seit Freitag, 22.04.2005 Realität geworden. Der DANAHER - Konzern mit Hauptsitz in USA, plant den Standort der renommierten und wirtschaftlich gesunden Firma NEFF Antriebstechnik Automation GmbH in Waldenbuch zum Jahresende 2005 zu schließen…“ Pressemitteilung auf der Danaher-Infoseite vom 24.05.05. Auf der Startseite finden sich auch nähere Infos zur Solidaritätsveranstaltung gegen die Schließung am 04.06.2005.
- „Der US-Misch-Konzern Danaher ist seit einigen Jahren
auf Einkaufstour in Deutschland und Europa. Das Vorgehen folgt
immer dem gleichen Muster: ehemalige mittelständische Betriebe
werden aufgekauft, ausgequetscht und dann in den Konzern "integriert".
Dabei gehen Tausende von Arbeitsplätzen verloren. Aktuell
betroffen sind KAVO, Danaher Linear ehemals Warner Wolfschlugen
und jetzt NEFF Waldenbuch. Wir versuchen jetzt den Widerstand
mindestens deutschlandweit zu organisieren.“, so der stellvertretende
Betriebsratsvorsitzende Werner Urbanek. Dafür
wurde eine Homepage der Beschäftigten eingerichtet
.
siehe dazu auch:
- Scheue Renditekönige aus Maryland
"Sie hassen Partys und Fotografen, gehen lieber angeln oder züchten
Lamas: Mitch und Steve Rales gehören zu Amerikas unbekanntesten
Unternehmern - und zu den erfolgreichsten. Sie kaufen in rasendem
Tempo Firmen auf, sanieren sie mit kult-ähnlicher Methode
und erwirtschaften so bessere Renditen als Börsenguru Warren
Buffett..." Artikel
von Thomas Hillenbrand, New York auf Spiegel-Online
vom 26. Mai 2004.
„Deninson lebt“
„Das Unternehmen Denison Hydraulics wurde
2003 von dem amerikanischen Multi Parker-Hannifin geschluckt! Die
Bilanzen der Denison GmbH, Auf dem Sand 14 in 40721 Hilden wiesen
bis dato gesunde Zahlen, volle Auftragsbücher und steigendes
Wachstum auf. Denison-Hilden hat die letzten Jahre gegen den Branchentrend
Rekordumsätze eingefahren und sogar erfolgsabhängige Sonderzahlungen
an die Belegschaft ausgeschüttet. Am 17.02.05 verkündete
der von Parker installierte Manager Dr. Gerd Scheffel, welcher zur
Integration der Denison GmbH in den Parker-Konzern beauftragt wurde,
die Schließung des Traditionsunternehmens in Hilden ohne nachvollziehbaren
Grund….“ Für weitere Informationen und Aktionen
siehe die Aktionsseite „Denison-lebt.de
- wir wollen uns verbünden!“
Putzmeister AG in Spanien feuert CNT-Gewerkschafter
- Soliaktion für entlassene CNT-E GenossInnen bei Putzmeister
bei Berlin. Es gab am 27.10. eine Solidaritätsaktion in Basdorf
(bei Berlin) für die entlassenen GenossInnen bei Putzmeister
Iberica in Madrid. Ein Bericht
über diese Aktion vom 27.10.04 bei der FAU

- „Ausputz bei Putzmeister“, das Flugblatt
gegen Putzmeister in Basdorf
,
das dort auf der Kundgebung und im Ort verteilt wurde
- Putzmeister AG: Vier Arbeiter wegen Gewerkschaftsgründung
entlassen
„Seit August 2004 gibt es eine Betriebsgruppe der CNT-IAA
bei der spanischen Tochterfirma des deutschen Betonpumpenherstellers
PUTZMEISTER AG im Madrider Vorort Vallecas. Die anarchosyndikalistische
Gewerkschaft kämpft dort gegen Lohnkürzungen, Entlassungen
und das "diktatorische" Verhalten der Vorgesetzten….“
Ein
Bericht von "von muss ausgefüllt werden" vom 23.Oktober
2004
bei indymedia über die repressive Haltung der deutschen Firma
gegenüber Bestrebungen gewerkschaftlicher Organisation
- Putz bei Putzmeister. Artikel
von „Soli“ vom 22.10.04
bei der FAU mit Hintergründen zu den Entlassungen und Anschriften
von "Putzmeister"
- Protestschreiben
gegen die Entlassung von Mitarbeitern
der Putzmeister Madrid S.A. der FAU auf Deutsch und Englisch
Demag: "Es herrscht ein Angstregime"
“Bei der Kranfirma Demag sorgt KKR für
"operative Optimierung" - durch Entlassungen und Know-how-Transfer
nach Osteuropa. 185 Jahre lang hat die Stadt Wetter an der Ruhr
von der Eisenindustrie gelebt, aber um Geschichte geht es jetzt
nicht mehr. "Es geht um Zahlen", sagt der Londoner KKR-Büroleiter
Edward Gilhuly, "auch bei Demag". Den Kranbauer Demag
Cranes & Components GmbH übernahm KKR Mitte 2002 von Siemens.
Demag war eine von sieben Tochterfirmen des Elektronik-Konzerns,
die dieser Mitte 2002 für 1,7 Milliarden Euro an KKR verkaufte…“
Artikel
von Nils Klawitter in Spiegel vom 14.04.2004.
Aus diesem Grunde bat uns ein Demag-Kollege um folgende Anfrage
an die Leserschaft: Welche Belegschaften haben Erfahrungen mit
KKR gemacht und können Tipps zur Gegenwehr liefern?
Siehe dazu auch:
- Brutale Investoren: Wie KKR ein Unternehmen skelettiert. Die
US-Beteiligungsgesellschaft KKR macht sich in Deutschland breit:
Nach Wincor Nixdorf übernahmen die Firmenhändler gerade
den Turbinenhersteller MTU. Sie sehen sich als Reparaturbetrieb
des Kapitalismus. Mitunter geht dabei einiges zu Bruch - wie im
Fall Tenovis. Artikel
von Nils Klawitter in Spiegel vom 14.04.2004

- US-Beteiligungsgesellschaft saugt deutsche Tenovis aus. „Es
liest sich wie aus dem Lehrbuch für den hässlichen Turbokapitalismus:
Die Auszehrung der einstmaligen Bosch-Tochter Telenorma, die mittlerweile
unter dem Namen Tenovis firmiert und von der US-Beteiligungsgesellschaft
Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) bis zur Anämie gesund
gewirtschaftet wird…“ Artikel
in Computerwoche vom 15.04.2004

Nordex AG contra IG Metall: Gewerkschaft unerwünscht?
Der Windkraftanlagenhersteller Nordex schmückt
sich mit einem sauberen Image auf Grundlage seiner umweltschonenden
Energietechnik. Das Bild des Unternehmens steht allerdings auf Kriegsfuß
mit der Wirklichkeit. Tarifvertrag für die Beschäftigten?
Fehlanzeige. Einer der wenigen Betriebsräte, die auch Mitglied
der IGM sind, wurde vor drei Monaten mit gleich zwei Kündigungen
"beglückt". Doch das Arbeitsgericht gab seiner Klage
recht. Auch ein Betriebsrat im anderen Rostocker Werk bekam die
Kündigung. Soweit uns vorliegende Informationen. Wir erwarten
demnächst Details. Siehe auch:
- Nordex AG contra IG Metall: Gewerkschaft unerwünscht? jW
sprach mit Johannes Blanken, Politischer Sekretär der IG
Metall in Rostock. Interview
von Daniel Behruzi in junge Welt vom 25.08.2003

- 101 Köpfe, auf die Sie achten sollten: Stefan Klebert.
"Wo Stefan Klebert auftaucht, wird gehobelt - und es fallen
auch eine Menge Späne. Der 38-jährige Schwabe hat schon
ein paar Unternehmen, die ins Schlingern geraten waren, wieder
auf Vordermann gebracht - und sich den Ruf eines harten Sanierers
erworben..."
Artikel von Britta Nagel in FTD vom 8.8.2003
.
Weiter im Text über den aktuellen Geschäftsführer
von Nordex: "... Seine Vorgehensweise bei der Haushahn-Sanierung
schildert er in seiner ihm eigenen Deutlichkeit: "Motzer
und Nörgler wurden heimgeschickt. Nur wer gern arbeiten wollte
und ein Interesse daran hatte, die Firma nach vorne zu bringen,
durfte bleiben." Kein Wunder, dass er mit dieser Einstellung
bei den Arbeitnehmervertretern keine Freunde fand. Ein Sentiment,
das von ihm allerdings erwidert wird. Die Gewerkschaften sind
seiner Auffassung nach dafür mitverantwortlich, dass es in
Deutschland eine regelrechte Abneigung gegen Arbeit gebe..."
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