| Niro-Petersen: Beschäftigte streiken für Tarifvertrag – Statt Verhandlung nun Aussperrung
Es sind nur 15 von 23 Beschäftigten im gewerblichen Bereich, aber sie kämpfen gemeinsam für einen Tarifvertrag. Die Beschäftigten von Niro-Petersen produzieren und montieren edle Yachtbeschläge. Doch seit Jahren wurde ihr Lohn nicht erhöht. Deshalb fordern sie eine Anbindung an den Tarifvertrag des Metall verarbeitenden Handwerks und eine Entgelterhöhung um sieben Prozent. Die Chefin lehnt eine Tarifbindung vehement ab. Im Mai kam es deshalb zum Warnstreik. Seit dem 17. November 2006 streiken die Kollegen. Nun wurden sie ausgesperrt. Siehe dazu die Seite der IG Metall Flensburg mit weiteren Infos und den aktuellen Streikzeitungen 
Leitungsträger der Nation - Zwei Monate Zeitarbeit im Schaltschrankbau
(Zeit-)Arbeitsbericht aus dem Schaltschrankbau bei Vossloh/Kiepe, Bahnzulieferer in Düsseldorf. Dieser fuhr im letzten Jahr die Hälfte der Produktion mit ZeitarbeiterInnen, die nach Ende des Auftrags (Steuerungen für Electro-Busse in Vancouver) wieder „gefeuert“ wurden. Die Festangestellten mussten bis Weihnachten eine 45-Stunden-Woche schieben, bei der nächsten Flaute wird die Zeit abgefeiert. Gleichzeitig versucht das Management ein neues Lohnmodell basierend auf Einzelarbeitsplatzbewertungen durchzusetzen, das für die ProduktionsarbeiterInnen eine Reallohnsenkung zur Folge hätte. Ein Bericht vom Dezember 2005.
- Kontakt gesucht zu Vossloh-KollegInnen
Vossloh/Kiepe, Bahnzulieferer in Düsseldorf, fährt zur Zeit die Hälfte der Produktion mit ZeitarbeiterInnen, die nach Ende des Auftrags (Steuerungen für Electro-Busse in Vancouver) wieder „gefeuert“ werden. Die Festangestellten müssen bis Weihnachten eine 45-Stunden-Woche schieben, bei der nächsten Flaute wird die Zeit abgefeiert. Gleichzeitig versucht das Management ein neues Lohnmodell basierend auf Einzelarbeitsplatzbewertungen durchzusetzen, das für die ProduktionsarbeiterInnen eine Reallohnsenkung zur Folge hätte. Falls jemand Kontakt zu Beschäftigten in anderen Vossloh-Standorten (Kiel, Werdohl, Krefeld, Moers, ...) hat bzw. genauere Informationen zur momentanen Lage dort, bitte melden: redaktion@labournet.de
C.H. Bunge KG schließt in Bremen und verlagert nach Bielefeld
"Am Montag, 7. April, teilte uns unsere liebreizendeGgeschäftsführung mit, daß "unser" Betrieb leider geschlossen werde müsse. Die Produktion solle in´s Stammwerk nach Bielefeld verlagert werden. Aber wir müßten nicht traurig sein; wir könnten ja mitkommen.
Da wir weder bereit sind, uns von den Herren Unternehmern für dumm verkaufen zu lassen, noch für deren jahrelanges Mißmanagement bluten wollen und schon gar keine Lust haben die Auswirkungen "unserer" kapitalistischen Wirtschaftsordnung zu spüren, haben wir beschlossen zu kämpfen. Wenn es sein muß, um jeden einzelnen Arbeitsplatz!
Zu verschenken haben wir nichts und wir werden auch auf nichts verzichten, was wir uns in der Vergangenheit erkämpft haben. Wir werden uns in unserem Kampf nicht gegen unsere Potsdamer Kollegen ausspielen lassen, deren Werk ebenfalls geschlossen werden soll. Der Kampf wird nicht einfach werden, deswegen brauchen wir eure Solidarität." So für die Kolleginnen und Kollegen der Betriebsrat - zu erreichen über AKaufm6723@aol.com
Wir dokumentieren:
- Am kommenden Dienstag (27.5.) wird die Belegschaft der Bremer BUNGE KG zur Konzernzentrale nach Bielefeld fahren und zusammen mit den ebenefalls durch Entlassungen bedrohten Potsdamer Kollegen gegen das sogenannte "Sanierungkonzept" protestieren. Neben den "Besuch" der Konzernzentrale wird es eine Demo in der Bielefelder Innenstadt geben, den Besuch der Industrie- und Handelskammer (H. Sommer ist deren Präsident) und eventuell ein Abstecher zu Villen der Sommers und bei den für das "Sanierungskonzept" mit verantwortlichen Banken.
- Die Belegschaft der Bremer BUNGE KG fuhr am 27.5.zur Konzernzentrale nach Bielefeld um zusammen mit den ebenfalls durch Entlassungen bedrohten Potsdamer Kollegen gegen das sogenannte "Sanierungkonzept" zu protestieren. Wir dokumentieren: Herbert, wo bist du? (A diary of a great day in Bielefeld) - Ein Bericht mit einigen Bildern
- Wir werden kämpfen! Flugblatt der IGM-Vertrauensleute bei Bunge zum 1.Mai
, um die Demo-Teilnehmer auf den Kampf gegen die Schließung der Firma Bunge (Bremer Werk von "Sommer Fahrzeugbau") aufmerksam zu machen.
- "Vorschlag für ein Protestschreiben"
- Protestschreiben an die beiden Firmeninhaber und deren Unternehmensberatungfirma (Droege & Comp.) bitte an:
- SOMMER Fahrzeugbau c/o Herbert und Gerhard Sommer, Rembrandtstr. 1-3, 33 649 Bielefeld, Fax.: 0521/4598-107
- Unternehmensberatung DROEGE & Comp. c/o SOMMER Fahrzeugbau; Adresse + Fax: siehe oben
- Eure Schreiben bitte zur Kenntnis an: Betriebsrat C.H.BUNGE KG, Von-Thünen-Str. 1, 28307 Bremen, Tel.+Fax.: 0421/48598-81
DASA-Fusion mit Aerospatiale: "Abenteuer mit ungewissem Ausgang"
Presse-Information des Dachverbandes kritischer AktionärInnen Daimler-Chrysler (KADC), Stuttgart, vom 15. Oktober 1999 |