Freie Fahrt für faire Schokolade: Schokoladenproduzenten, macht eure Schokolade fair!

make chocolate fair„Während das Geschäft mit den Schokoladenprodukten brummt, leben viele Kakaobäuerinnen und -bauern im Globalen Süden immer noch in absoluter Armut, weil ihr Einkommen aus dem Kakaoanbau zu gering ist. Viele arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen, und es werden darüber hinaus viele Kinder als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Ausgelaugte Böden oder zerstörte Wälder sind das Ergebnis einer nicht nachhaltigen Landwirtschaft und von Monokulturen. Äußert Euren Unmut über die unhaltbaren Zustände im Kakaoanbau und die Ausbeutung von Kakaobäuerinnen und -bauern! Fordert Schokoladenunternehmen auf, verantwortliche Schritte für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau zu unternehmen und eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft zu fördern…“ Die Sonderseite der Europäischen Kampagne für faire Schokolade externer Link. Siehe dazu:

  • Bittere Nachricht zu Nikolaus: Schokolade bleibt unfair
    Die Kakao-Branche ist von fairer Schokolade noch immer weit entfernt. Das ist das bittere Zwischenergebnis einer Verbraucher-Aktion der INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair!. Führende Schokoladenhersteller können demnach weiterhin nicht nachweisen, dass die an der Produktion beteiligten Kakaobauernfamilien über ein existenzsicherndes Einkommen verfügen. (…) „Schokolade ist erst dann fair, wenn Kakaobauern über ein existenzsicherndes Einkommen verfügen“, stellt INKOTA-Referentin Evelyn Bahn klar. „Die meisten Kakaobauernfamilien haben aber pro Familienmitglied am Tag weniger zur Verfügung, als ein Schokoladen-Nikolaus bei uns kostet. Auch wer Kinderarbeit bekämpfen möchte, muss vor allem die extreme Armut reduzieren.“ Nach Berechnungen der Kampagne Make Chocolate Fair! müsste das Einkommen der Bauern viermal höher sein als heute, damit sie aus der extremen Armut entkommen könnten…” Pressemitteilung von Inkota vom 6.12.2016 externer Link