Caro-Druck schließt

Dossier

  • taz-Druckerei Caro: Der Kampf ist aus
    Die revolutionären Studenten gründeten sie zur Agitation, jetzt schloss die taz-Druckerei Caro in Frankfurt. Mit ihr endet ein spannender Teil linker Geschichte. Ein Abschied von Arno Frank in der TAZ vom 30.12.2012. Artikel von Arno Frank in der TAZ vom 30.12.2012 externer Link
  • Wenn die Presse stillsteht.
    Die bisherige Druckerei der Jungle World macht dicht. Damit geht zugleich auch ein Kapitel linker Pressegeschichte zu Ende. Ein Abschiedsbesuch bei Caro-Druck in Frankfurt. Artikel von Daniel Steinmaier in der Jungle World vom 20. Dezember 2012 externer Link

  • Caro-Druck schließt
    „Angesichts der Überkapazitäten bei Zeitungsdruckereien verschwinden seit Jahren kleine und mittlere Betriebe von der Bildfläche. Mit Caro-Druck in Frankfurt am Main, die ihren Betrieb zum Jahreswechsel einstellen wird, schließt allerdings kein klassischer Familienbetrieb, sondern eine linke Institution. Hier entstanden seit drei Jahrzehnten verschiedenste Publikationen der linksalternativen Szene…“ Artikel im Neues Deutschland vom 07.12.2012 externer Link. Aus dem Text: „(…) Seit den 1980er Jahren produzierte Caro-Druck eine Teilauflage der überregionalen »Tageszeitung« (taz). Erst 2007 hatte Caro Druck in die neue Zeitungsrotationsmaschine Solna D 380 mit bis zu 32 Seiten Vierfarbdruck und einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 35000 Zeitungen in der Stunde investiert und die Anlage feierlich in Betrieb genommen.Nun wird die »taz« dem Vernehmen nach ab 2013 in einer neuen Druckerei der »Gießener Allgemeinen« gedruckt. Dieser mittelhessische Betrieb hat in den letzten Monaten, so heißt es in Gewerkschaftskreisen, einen Großteil der Beschäftigten entlassen und eine neue Druckerei ohne Tarifbindung gebaut. Mit dem Ende von Caro-Druck verlieren rund 30 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz.