“Die Grenze des Erträglichen für die Süddeutsche Zeitung ist überschritten” 
„Die Süddeutsche Zeitung streicht weitere 21 Stellen in ihrer Redaktion. Auch die Mantel-Redaktion ist davon betroffen. In der Belegschaft wächst die Sorge über die wirtschaftliche Zukunft ihrer Zeitung. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) plant nach Carta-Informationen einen weiteren Stellenabbau in ihrer Redaktion: Insgesamt 21 Personalstellen sollen wegfallen, 14 davon in der Redaktion und sieben in den Sekretariaten. Gekürzt werden soll nicht nur bei den Regionalredaktionen, sondern auch bei der Mantelredaktion der Zeitung. Hier sollen sieben Redakteure und Redakteurinnen ihren Arbeitsplatz verlieren...“ Beitrag von Sandra Mamitzsch auf Carta vom 27.02.2010 
Zeitschriftentarif: Verleger zeigen sich uneinsichtig
„Erneut ohne Ergebnis ist am heutigen Donnerstag die dritte Verhandlungsrunde der Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu Ende gegangen. Die unveränderten Forderungen der Verleger nach Verschlechterungen bei Kernelementen des Manteltarifvertrags - darunter die Verringerung der Urlaubstage, starke Einsparungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Erhöhung der Wochenarbeitszeit - sind für den DJV nicht akzeptabel…“ Meldung bei beim Deutscher Journalisten-Verband vom 21. Jan. 2010 
Weser Kurier: Altes Eisen raus!
Eine "Neuregelung" kündigte der Vorstand des Weser Kurier-Verlags allen "Mitarbeitern der Jahrgänge 1952 und älter" per Post an: Sie sollen ausscheiden Artikel von Klaus Wolscher in der Taz-Bremen vom 10.12.2009 . Aus dem Text: „Gut 60 langjährige Mitarbeiter des Weser Kuriers haben am 14. November - das war ein Samstag - einen persönlichen Brief ihres Verlages im Briefkasten gefunden. Mit dem Brief wurden sie zu einer "Informationsveranstaltung über Transfergesellschaften" eingeladen. "Alle Mitarbeiter der Jahrgänge 1952 und älter" seien von der "Neuregelung" betroffen, heißt es in dem von den Vorständen Ulrich Hackmack und Florian Kranefuß maschinenschriftlich unterzeichneten Brief. Bedenkzeit sei bis nur zum 18. Dezember, um an den "Vorteilen" dieses Ausscheide-Modells teilzuhaben. Denn aufgrund der wirtschaftlichen Lage sei nicht absehbar, ob solche "für das Unternehmen kostenintensive Angebote auch im nächsten Jahr noch möglich sein werden.Mit freundlichen Grüßen ..."…“
Unabhängige Internet-TV-Nachrichtensendung “Kontext” gestartet
„Demokratie kann nur so gut sein, wie die Bürger informiert sind. Obwohl die Konzentration von Medienmacht in Deutschland noch nicht ganz das Niveau von Italien oder den USA erreicht hat, ist auch hier zu beobachten, dass die Mainstream-Medien die Bürger oft nicht mit den Hintergründen versorgen, die sie brauchen, um sich qualifiziert und kritisch in demokratische Prozesse einzumischen. Besonders im Fernsehen beherrschen die immer gleichen Experten und Regierungsvertreter das Bild, Kontroversen beschränken sich meist auf den engen Radius parteipolitischer Querelen, anstelle von strukturellen Zusammenhängen werden Einzelpersonen ins Zentrum gerückt und wichtige Themen, die Kontinuität in der Berichterstattung erfordern, verschwinden, je nach Tagesmode, aus der Wahrnehmung. Kontext will hier eine Lücke schließen und für ein breites Publikum eine Alternative zu den üblichen Nachrichtensendungen bieten…“ Aus dem Konzept vom „Kontext“ 
Netzeitung/Autogazette: Streik für Sozialtarifvertrag
„Die Beschäftigten der netzeitung und der autogazette streiken gegen minimale Abfindungsangebote und für einen Sozialtarifvertrag. Die Redaktionen der beiden Onlineportale gehören zur Mediengruppe DuMont Schauberg, Deutschlands drittgrößter Zeitungsgruppe, und sollen zum Jahresende geschlossen werden. Die Geschäftsführung hat für die von Kündigungen betroffenen knapp 20 Mitarbeiter bisher nur unzureichende Abfindungsangebote vorgelegt. Etwa 100 Mitarbeiter des Berliner Verlages (Berliner Zeitung, Berliner Kurier) haben am Montagmittag zusammen mit den Streikenden vor dem Verlagshaus protestiert…“ Pressemitteilung von ver.di vom 07.12.2009 
Dicke Depesche: ddp kauft AP Deutschland
Dieser Deal wird die Medienlandschaft umwälzen: Der Deutsche Depeschendienst (ddp) kauft den deutschen Dienst von AP. Artikel von Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung vom 07.12.2009 . Aus dem Text: „Vermutlich ist es noch die Stimmung des großen, bunten New York, die Peter Löw in diesen Tagen beseelt. Vergangene Woche war der Miteigentümer des Deutschen Depeschendienstes (ddp) mit seinem Geschäftspartner Martin Vorderwülbecke an der amerikanischen Ostküste zu Gast. Der Vertrag, dessen letzte Details die beiden deutschen Unternehmer (Adler Modemärkte, Pit Stop u.a.) zusammen mit Vertretern der amerikanischen Agentur Associated Press (AP) nach langen Verhandlungen klären konnten, wurde an diesem Montagabend in Deutschland notariell beurkundet. Der Deal werde die Medienlandschaft umwälzen. Das behauptet zumindest Peter Löw. "Wir werden die beste Voll-Agentur in Deutschland sein", sagt er. Na ja....“ Siehe dazu:
- Wie geht es weiter mit ddp/AP?
„Zuletzt ging es Schlag auf Schlag: Am 7.12. wusste die Süddeutsche Zeitung von der Übernahme von AP Deutschland durch den ddp, am 8.12. wurde es offiziell, am 9.12. stellten sich die ddp-Vorstände Peter Löw und Martin Vorderwülbecke der Presse in Berlin. Die Nachrichtenprofis bestritten die Pressekonferenz ohne die sonst üblichen Pressemappen für die Journalisten. Eine PowerPoint-Präsentation und der halbstündige Vortrag von Peter Löw sollten reichen. Ein Indiz für einen übereilten Deal? Das wiesen die beiden neuen AP-Eigentümer von sich. Monatelang hätten sie hart verhandelt - mit einem klaren Ziel vor Augen: Wachstum und wirtschaftlicher Erfolg im hart umkämpften Markt der Nachrichtenagenturen. Dort rücken ddp/AP jetzt an die zweite Stelle hinter dpa und deutlich vor AFP...“ Beitrag des Deutsche Journalisten-Verbandes (DJV) vom 09.12.2009 
Maulkorb verhängt: 12000 Euro Strafe für Betreiberin von Onlinezeitung
„Kritische Öffentlichkeit ist bei einem Prozeß gegen einen aus der Türkei stammenden Linken vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) offenbar unerwünscht. Zu Wochenbeginn erhielt die Herausgeberin der Onlinezeitung »scharf-links«, Edith Bartelmus-Scholich, einen Strafbefehl über 12000 Euro wegen angeblicher Verleumdung eines Richters. Hintergrund ist ein auf scharf-links veröffentlichter Prozeßbericht im Namen der Roten Hilfe Düsseldorf-Mönchengladbach über das seit Januar laufende Verfahren gegen Faruk Ereren. Die Generalbundesanwaltschaft wirft dem seit seiner Verhaftung im April 2007 in Isolationshaft sitzenden 54jährigen Ereren die Mitgliedschaft in einer »ausländischen terroristischen Vereinigung« nach Paragraph 129b (Strafgesetzbuch) vor. Der Angeklagte soll als Kader der Revolutionären Volksbefreiungsfront-Partei (DHKP-C) für Guerillaaktionen in der Türkei mitverantwortlich sein…“ Artikel von Nick Brauns in der jungen Welt vom 20.11.2009 
Gruner + Jahr
- Heute ist fünf vor 12
„Am 2.11.200 um fünf Minuten vor zwölf fand eine Protestveranstaltung der Verdi Betriebsgruppe vor dem Hamburger Verlagsgebäude von Gruner und Jahr statt. Wolfgang Kreider von Verdi Hamburg eröffnete die Veranstaltung mit dem Hinweis auf den erneuten Personalabbau, der nach dem Aderlass im Anzeigenbereich am letzten Mittwoch von der Geschäftsleitung in den Redaktionen der Living-Gruppe verkündet worden war.Im Anschluss sprach Thomas Thielemann, Mitglied des Betriebsrates und Konzernbetriebsrates im Namen der Verdi Betriebsgruppe vor den ca. 250 Kolleginnen und Kollegen, die ihrer Mittagspause für diesen Anlass draußen vor dem Verlag verbrachten...“ Pressemitteilung der Verdi Betriebsgruppenleitung im Verlag Gruner und Jahr Hamburg vom 02.11.2009 mit der Rede von Thomas Thielemann, Verdi Betriebsgruppe
- Betriebsrat zieht erste Bilanz des Sparkurses: G+J: In einem Jahr fielen 354 Jobs weg
„Unruhige Zeiten am Hamburger Baumwall: Nachdem Gruner + Jahr in dieser Woche weitere Umstrukturierungen und betriebsbedingte Kündigungen angekündigt hat, kritisiert der Betriebsrat in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter die jüngsten Maßnahmen bei der Living-Gruppe und zieht eine Bilanz der bisherigen Neuordnungen: Dabei seien seit Oktober 2008 insgesamt 354 Jobs gestrichen worden. Bei der Living-Gruppe würden 25 Mitarbeiter eingespart. Der Verlag hatte von 18 Arbeitsstellen gesprochen...“ Meldung auf Meedia.de vom 30.10.2009 
Anzeigenkrise: Süddeutscher Verlag streicht noch mehr Stellen
„Auch vor Deutschlands journalistischen Schwergewichten macht die Medienkrise nicht Halt: Zum zweiten Mal im laufenden Jahr könnten bei der "Süddeutschen Zeitung" Arbeitsplätze wegfallen. Dem Verlag drohen Verluste in zweistelliger Millionenhöhe…“ Artikel auf Spiegel-Online vom 28.10.2009 
Was Echo-Leser nicht wissen sollen: Zeitungsmitarbeiter in Darmstadt und Mainz protestieren gegen Tarifflucht und Arbeitsplatzverlust
"Gegen die Tarifflucht ihres Unternehmens und drohende Vernichtung von mehreren hundert Arbeitsplätzen in der Region machten Beschäftigte der Medienhaus Südhessen GmbH am Wochenende mobil. »Echo aus Darmstadt – Was Echo-Leser nicht wissen sollen«, lautete der Titel der Druckschrift, die gestern in Darmstadt verteilt wurde. Die Anspielung galt dem Lokalblatt Darmstädter Echo, das ein Hauptprodukt des Medienhauses Südhessen ist und mit verschiedenen Lokalausgaben in Darmstadt-Dieburg, Odenwald, Bergstraße und Groß-Gerau erscheint...“ Artikel von Hans-Gerd Öfinger im Neues Deutschland vom 29.06.2009 
Journalistische Sumpfblüten
Wilm Herlyn, Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur, über den Umzug nach Berlin, die Zukunft des Nachrichtenjournalismus - und was die Abbestellung durch die WAZ finanziell bedeutet. Ein Interview von C. Keil u. H. W. Kilz mit in der Süddeutschen Zeitung vom 11.02.2009 . Siehe dazu:
- Kein Umzug gegen Mitarbeiter
„Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Geschäftsführung der Deutschen Presseagentur aufgefordert, einen möglichen Umzug der Zentralredaktionen nach Berlin nur im Konsens mit den betroffenen Journalistinnen und Journalisten durchzuführen. Die Journalistengewerkschaft reagierte damit auf die Ankündigung von dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn in der Süddeutschen Zeitung, die Redaktionen von Hamburg und Frankfurt in die Hauptstadt zu verlagern, wenn der Aufsichtsrat zustimmen sollte…“ Pressemitteilung des Deutschen Journalisten-Verbandes vom 11.02.2009 
Auseinandersetzungen bei der Hamburger Morgenpost (Mopo)
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Zeitungsübernahme: Hamburger Mopo heuschreckenfrei
"Nach dem Verkauf der Hamburger Boulevardzeitung an den Kölner DuMont-Verlag hoffen die Mitarbeiter auf bessere Zeiten, befürchten aber eine Fortsetzung des Sparkurses.." Artikel von Marco Carini in der Taz-Nord vom 13.01.2009 
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Morgenpost-Beschäftigte wehren sich
„Die Beschäftigten des Berliner Verlages und der Hamburger Morgenpost (Mopo) wollen ihre gemeinsamen Aktivitäten ausweiten, um gegen geplanten Personalabbau vorzugehen. Wie der Mopo-Betriebsratsvorsitzende Holger Artus gegenüber junge Welt berichtete, hatten sich Hamburger Beschäftigte in der vergangenen Woche auf einer Kundgebung mit dem Warnstreik ihrer Kollegen vom Berliner Stadtmagazin TIP solidarisiert. Dort will die Geschäftsführung 17 Mitarbeitern kündigen…“ Artikel von Mirko Knoche in der jungen Welt vom 14.07.2008 
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Heuschrecke grast ab: Der "Morgenpost" droht die größte Entlassungswelle seit 25 Jahren. Beschäftigte kündigen Widerstand an
„Das Ziel ist klar: Bis Ende des Jahres will die BV Deutsche Zeitungsholding des britischen Medienmoguls David Montgomery die Belegschaft der Hamburger Morgenpost (Mopo) drastisch reduzieren: von heute rund 105 Vollzeitstellen auf dann 85. Geplant ist, dass alle überregionalen Themenseiten der Mopo, etwa die Politik- oder die Sportseiten, zukünftig in Berlin produziert werden, wo die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und das Stadtmagazin Tip zum Zeitungsimperium gehören. Die "Redaktionen miteinander verzahnen" nennt das Montgomery. Darüber hinaus soll bei der Mopo im Archiv, der Korrektur und der Verwaltung kräftig gespart werden. Gegen diesen "größten Personalabbau in den letzten 25 Jahren", so Mopo-Betriebsrat Holger Artus, protestierten gestern die Mitarbeiter vor dem Verlagsgebäude in der Griegstraße. Weitere Protestaktionen sollen folgen…“ Artikel in der Taz-Hamburg vom 11.07.2008 
- "Mopo" und Mordio!
„Steuert die "Hamburger Morgenpost" in die Katastrophe? Außerordentliche Betriebsversammlungen, eine zensierte Mitteilung in eigener Sache und jetzt ein Statthalter, der die Sparkur eines britischen Großinvestors verteidigt: Bei dem Traditionsblatt geht es hoch her…“ Artikel von Peter Luley auf Spiegel-Online vom 20.04.2008
- Eklat bei der Mopo
„Die Turbulenzen in der Hamburger Morgenpost (Mopo) haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Weil sich die über 100 Mitarbeiter der kleinformatigen Hamburger Boulevardzeitung am Mittwoch bis in den frühen Abend hinein zu einer außerordentlichen Betriebsversammlung trafen, fiel die Nachtausgabe der Zeitung erstmals aus. (…) Doch damit nicht genug: Weil die Berliner Konzernleitung offenbar Sabotagebestrebungen in der Hamburger Griegstraße, dem Mopo -Verlagssitz, befürchtete, schickte sie gestern ein fünfköpfiges "mobiles Einsatzkommando" nach Hamburg. Die handverlesenen Mitarbeiter des Berliner Kuriers , der ebenfalls zur Holding gehört, sollten "die Produktionssicherheit" garantieren. Im Klartext: Sie sollten überwachen, dass die Morgenpost ordnungsgemäß und ohne unliebsame Inhalte in eigener Sache erscheint. Die Abordnung wurde nicht mit offenen Armen empfangen. "Kollegenschweine", so ein Mopo -Redakteur hinter vorgehaltener Hand. Mopo -Betriebsratschef Holger Artus spricht unterdessen von "einer neuen Stufe der Eskalation."..“ Artikel von Marco Carini in der TAZ_Nord vom 10.04.2008 
Wie Medienverlage die Finanzkrise nutzen: Gelegenheit macht Krise
Zeitschriften und Zeitungen sparen drastisch, Redaktionen werden ausgedünnt, Titel werden eingestellt. Der Markt ist schwierig geworden, heißt es. Dabei ist alles von langer Hand geplant. Artikel von Klaus Raab in der Taz vom 26.11.2008 
"SZ"-Redakteure bangen um ihren Job
„Herbe Einschnitte bei der "Süddeutschen Zeitung": Die Verlagsleitung hat einen "deutlichen Stellenabbau" angekündigt. Mitarbeiter fürchten jetzt einen ähnlichen Job-Kahlschlag wie nach dem Platzen der Dotcom-Blase. Damals mussten fast hundert Redakteure gehen..." Artikel von Stefan Schultz auf Spiegel-Online vom 14.11.2008 . Siehe dazu auch
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Rätselraten nach der Betriebsversammlung "SZ": Personalabbau wird zur Hängepartie
„Ratlosigkeit bei den Mitarbeitern der "Süddeutschen Zeitung": Die mit Spannung erwartete Betriebsversammlung am Dienstag war wenig erhellend. Geschäftsführer Karl Ulrich machte keine Angaben über das Ausmaß des Stellenabbaus in Redaktion und Verlag. "Die rücken nicht raus mit den Zahlen", erklärte der stellvertretende Betriebsratschef Ralf Settmacher gegenüber MEEDIA, "das schürt Unruhe." Immerhin: Auf Kündigungen soll vorerst verzichtet werden...“ Artikel von Oliver Scheiner auf Meedia vom 19.11.2008 
- Neue Lebensplanung für "SZ"-Redakteure
Nun wird auch bei der "Süddeutschen Zeitung" Personal gekürzt. Neu ist: Ressortleiter setzen sich an die Spitze der Sparbewegung. Artikel von Kai-Hinrich Renner in der Welt vom 16.11.2008 . Aus dem Text: „Eindringlich werden "alle festen Mitarbeiter, die ohnehin über eine andere Lebensplanung nachdenken", gebeten, "einen freiwilligen Abschied" ins Auge zu fassen, der mit einer "entsprechenden Abfindung" entgolten werden solle. Ein Verlagssprecher hätte es nicht eleganter formuliert…“
Tarifrunde 2008 für Zeitungsredaktionen
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Tarifergebnis für Zeitungsjournalisten
„In der fünften Verhandlungsrunde für die etwa 15.000 im Bundesgebiet bei Zeitungen angestellten Redakteurinnen und Redakteure haben sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die Gewerkschaften dju in ver.di und DJV auf einen Ab-schluss geeinigt. Ab 1. November 2008 steigen die Gehälter um 2,4 Prozent, mit dem Dezembergehalt 2008 wird eine Einmalzahlung in Höhe von 0,6 Prozent des Bruttojahresgehalts ausgezahlt. In einer 2. Stufe steigen die Gehälter ab dem 1. Oktober 2009 um weitere 1,6 Prozent. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate. Im Gegenzug wird von den Verlegern die Kündigung des Manteltarifvertrages zurückgenommen und er wird unverändert bis Ende 2010 verlängert. Auch die Altersversorgung ist bis Ende 2010 gesichert. Für die freien Journalistinnen und Journalisten, die unter den 12a-Tarifvertrag für Zeitungsverlage fallen, soll die Übernahme des materiellen Ergebnisses am 24. November in einer weiteren Verhandlungsrunde abschließend vereinbart werden. (...) „Obwohl es mit dem Abschluss gelungen ist, die durch die Zeitungsverleger geplanten Angriffe auf den Manteltarifvertrag abzuwehren und die Altersversorgung abzusichern, bleibt das Ergebnis unterm Strich unbefriedigend,“ sagte der ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke. „Das Gehaltsergebnis liegt unzweifelhaft deutlich unter den berechtigten Vorstellungen der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. (...) Es wurde eine Erklärungsfrist bis zum 8. Dezember vereinbart, in der die Annahme des Ergebnisses in den Gremien der Tarifparteien beraten wird.“ Presseerklärung der dju vom 10.11.2008 
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Tarifnewsletter der dju vom Oktober 2008
Darin u.a.: „Wir sind Krise“; „Warnstreiks gegen Mini-Angebote der Verleger“; „WAZ runter vom Königsweg“; „Du Mont baut ab“; „PWC kein reales Minus in Sicht“; „Journalistentag am 22. November in Berlin“; „Mecom-Aktie im Minus“; „G+J zwingt 60 Mitarbeiter zu Kündigungen“; „Aachener Zeitungen vor dem Verkauf“; „Axel Springer stellt Regionalzeitungen auf den Prüfstand“… Zur Ausgabe Oktober 2008 
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Vierte Tarifrunde für Zeitungsredaktionen – Verleger verringern eigenes Angebot
„In der vierten Verhandlungsrunde für freie Journalistinnen und Journalisten und die etwa 15.000 im Bundesgebiet an Zeitungen angestellten Redakteurinnen und Redakteure hat der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) die bereits angebotenen linearen Erhöhungen aus dem vorhergehenden Angebot vom 7. Oktober wieder verringert. Dabei waren nun 2,2 Prozent ab 2008 und 1,5 Prozent für ein zweites Laufzeitjahr im Gespräch. Der Abschluss sollte eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten haben. Die von der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di geforderte Einbeziehung von Onlinern in den Geltungsbereich des Tarifvertrages wollen die Verleger auf einen späteren Zeitpunkt vertagen und vorerst nicht erfüllen. Die Verhandlungen wurden nach etwa 4 1/2 Stunden ohne Ergebnis auf den 10. November 2008 voraussichtlich in Hamburg vertagt. (…) Zur Beratung der Tarifsituation tagt die dju-Tarifkommission am 4. November. Begleitet wurde die Verhandlung von verschiedenen Warnstreiks mit etwa 1000 Teilnehmern in einigen Bundesländern…“ Meldung bei der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union vom 28.10.2008 
- Redakteure im Warnstreik
1000 Zeitungsleute bundesweit nach Gewerkschaftsangaben im Ausstand. Verleger wollen Reallohnverluste für Journalisten festschreiben. Artikel von Mirko Knoche in der jungen Welt vom 18.10.2008 
- Streik TV zu den Tarifverhandlungen für die Journalist/innen bei Tageszeitungen
Ulrich Janßen, Redakteur bei der Nord-West-Zeitung (NWZ) in Oldenburg, schildert die "diplomatisch verbrämte" Atmosphäre bei den - in dritter Runde ergebnislosen - Tarifverhandlungen für die Journalist/innen bei Tageszeitungen, bei Streik-TV vom Oktober 2008 
- Verleger fordern Reallohnverlust für Zeitungsjournalisten: knapp über 2 % in 2008 und 1,x% in 2009
„In der dritten Verhandlungsrunde zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und den Gewerkschaften DJV und der dju in ver.di haben die Verleger ein erstes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften hatten dies nachdrücklich gefordert, damit endlich die Vorstellungen der Verleger zu dieser Tarifrunde konkret werden. Die Forderung der dju ist ja bereits seit Monaten bekannt: 7,5 % mehr Gehalt und Honorare für Redakteurinnen und Redakteure und freie Journalistinnen und Journalisten, außerdem die Einbeziehung von Onlineredakteurinnen und -redakteuren in den Gehaltstarif…“ dju-Tarifinformationen vom 29.09.2008 
- Die dju in ver.di fordert 7,5 % Tariferhöhungen und Einbeziehung von Onlineredakteuren
„Am Freitag, den 18. April, hat die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Forderungen für die kommende Tarifrunde beschlossen. Die Gehälter der etwa 22.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen und Zeitschriften sowie die Honorare der freien Journalistinnen und Journalisten sollen um 7,5% steigen. Die Tarifverträge sollen zu Ende Juli gekündigt werden und Verhandlungen mit den Verlegerverbände BDZV und VDZ zügig aufgenommen werden. Ein weiteres Ziel der Verhandlung ist die Einbeziehung von Redakteurinnen und Redakteuren in Onlineredaktionen der Verlage in die beiden Gehaltstarifverträge. Bisher sind die Tarifverträge an den klassischen Printveröffentlichungen ausgerichtet…." Pressemitteilung der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union vom 18.04.2008 
Berliner Veranstaltungsmagazin tip
Insider spricht von Paradigmenwechsel: "Todesliste": G+J kommt nicht zur Ruhe
„Die Nachricht, dass der Verlag Gruner + Jahr womöglich noch in diesem Jahr unrentable Zeitschriften reihenweise einstellen will, läuft wie eine Schockwelle durch das Haus. In einem "Chairman's Letter" hat Vorstandschef Bernd Kundrun seine Führungskräfte informiert, dass "Titel, die sich bisher nicht überzeugend etablieren konnten", eingestellt werden sollen. Ein hochrangiger Insider sprach gegenüber MEEDIA von einem "Paradigmenwechsel" in der Verlagskultur…“ Meldung bei MEEDIA vom 31.10.2008 
5. November - Stand up for journalism: Internationaler Aktionstag der Europäischen Journalisten-Föderation und ihrer Mitgliedsorganisationen
An diesem Tag protestieren wir nicht nur gegen die dramatische Krise, der Journalisten in Europa angesichts exzessiver Kommerzialisierung, wachsendem politischem Druck, fallenden Qualitäts-Standards und sich stetig verschlechternder Arbeitsbedingungen gegenüber sehen. Die Journalistenorganisationen in Europa setzen sich nachdrücklich ein für die Beachtung und Förderung von Qualitätsjournalismus. Dazu gibt es einen eigen Aufruf der dju in ver.di .
Zum Stand der Dinge der Kampagne: „Unser Land braucht seine Zeitungen. Qualität und Vielfalt sichern“
„Die von der Initiative „Unser Land braucht seine Zeitungen. Qualität und Vielfalt sichern.“ angestoßene öffentliche Diskussion um die Zukunft der Presse in Mecklenburg-Vorpommern hat die Landespolitik erfasst. Nach einer Aktuellen Stunde im Schweriner Parlament trat innerhalb von zwei Wochen der Innenausschuss zu einer öffentlichen Anhörung zusammen. Noch im Verlauf der Sitzung verständigten sich die demokratischen Fraktionen des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern darauf, diese Runde im Herbst fortzusetzen. Für ihr Anliegen, die Heimatzeitungen im Nordosten zu sichern, macht sich die von ver.di, DGB und dem Deutschen Journalisten-Verband getragene Initiative mit verschiedenen Aktionen stark, darunter Informationsständen bei öffentlichen Veranstaltungen. Durch die öffentliche Debatte wurden betriebliche Auseinandersetzungen unterstützt, die unter anderem zum Abschluss eines Tarifvertrages führten, der eine gewisse Garantie der Eigenständigkeit der Ostsee- Zeitung bewirkt, die mit den ebenfalls vom Springer-Verlag dominierten Lübecker Nachrichten kooperiert. Neben der Sicherung von Mecklenburg-Vorpommern als Medienstandort und der Gestaltung von Arbeitsbedingungen durch Tarife fordert die Initiative eine Überarbeitung des Landespressegesetzes: Durch die Stärkung der Mitsprache- und Mitwirkungsrechte der Redakteure soll ein dauerhaftes Gegengewicht gegen einseitig renditeorientierte Geschäftsführer von Verlagen geschaffen werden, um journalistische Qualität zu sichern. Diesem Ziel würde auch ein Mehr an Transparenz über die Besitz- und Beteiligungsverhältnisse in den Verlagen und eine Offenlegung der publizistischen Grundsätze dienen. Ein regelmäßiger Bericht zum Stand der Pressefreiheit schließlich könnte die öffentliche Diskussion um Rolle und Bedeutung der Tageszeitungen fördern. Dass viele Menschen zwischen Schwerin und Rügen längst erkannt haben, welchen Wert ihre Heimatblätter haben, zeigt die Resonanz auf die Unterschriftensammlung, die bereits von mehreren tausend Bürgern unterzeichnet wurde.“ Soweit eine Zusammenfassung zum Stand der Dinge. Zur Kampagne siehe die Aktionsseite 
Kündigungen bei der Netzeitung
- Verzicht auf Kündigungen zugesagt: Netzeitung bleibt erhalten
Die Online-Nachrichtenseite "Netzeitung" wird weder eingestellt, noch soll es betriebsbedingte Kündigungen geben - behauptet zumindest der Geschäftsführer des Verlags. Artikel von Klaus Raab in der Taz vom 18.07.2008 
- Netzeitung in Gefahr
„Der Belegschaft der Netzeitung droht die Kündigung. Welt online berichtet aus dem Umfeld der Internetpublikation, am kommenden Donnerstag werde entschieden, ob alle 16 Mitarbeiter entlassen würden oder die halbe Belegschaft gehen muss. Die 2000 gegründete, ausschließlich online erscheinende Netzeitung gehört wie die Berliner Zeitung und die Hamburger Morgenpost zur BV Deutsche Zeitungsholding von David Montgomery. Im Juni war bekannt geworden, das dort insgesamt 150 Stellen gestrichen werden sollen…“ Meldung auf Heise-News vom 07.07.2008 
Das große Schweigen
Die Pressestelle der "Süddeutschen" ist dicht, Transparenz für die neuen Besitzer ein Fremdwort. Dafür denken sie über eine Gratiszeitung nach. Artikel von Steffen Grimberg in der Taz vom 18.04.2008 
Verärgerte Politiker, Medien und Journalisten
„Zeit Online will einer freien Journalistin keine Aufträge mehr erteilen, weil sich ein Bundestagsabgeordneter über sie beschwert hatte. Ein Lehrstück über ungeschriebene Gesetze, die das Verhältnis zwischen Politikern und Journalisten (nicht) regeln. Am 22. Januar 2008 landete die freie Journalistin Susanne Härpfer einen kleinen Scoop: Sie deckte in ZEIT online unter der Überschrift „Angriff auf das Briefgeheimnis“ auf, dass die Deutsche Post über alle Briefe und Pakete, die in die USA gehen, Daten an die amerikanische Zoll- und Grenzbehörde CBP (Customs and Border Protection) liefert. Die lascheren amerikanischen Gesetze hebeln so heimlich das deutsche Briefgeheimnis aus, zu dem auch Angaben über Absender und Empfänger gehören. Andere Medien griffen das Thema dankbar auf. Heise titelte: "Massiver Eingriff in die Grundrechte"…“ Artikel von Burkhard Schröder auf Telepolis vom 15.04.2008 
Immer weniger Pressefreiheit, immer mehr Einfluss von Kapital und Konzernen. Die Medien demokratisieren!
„Einer der angesehensten, zuverlässigsten deutschen Auslandsberichterstatter, Ulrich Tilgner, gibt Ende März 2008 die Leitung des Teheraner Büros des Zweiten Deutschen Fernsehens auf und arbeitet künftig für das Schweizer Fernsehen. Dort habe er noch keine Eingriffe in seine Arbeit erlebt, von deutschen Medien dagegen fühle er sich zunehmend eingeschränkt, gerade auch bei der Berichterstattung aus Afghanistan – „jetzt, wo dort deutsche Soldaten sterben“, sagte er dem Schweizer Migros-Magazin. Die „massiven deutschen Interessen“ dort wirkten sich auf die redaktionelle Unabhängigkeit der Sender aus, erläuterte er in der Badischen Zeitung (die im Grenzgebiet zur Schweiz erscheint)…“ Artikel von Eckart Spoo in der NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung vom 09.04.2008 
Leiharbeit – legal missbraucht
„Ein Jahr ist es jetzt her, dass der komplette Austausch der Lokal- und Sportredaktion der Münsterschen Zeitung die Öffentlichkeit empörte. Zwar hat Verlegertaktik in dieser Brutalität bislang keine Nachahmer gefunden. Durch trickreiche Umgehung der Tarifbindung Personalkosten zu sparen, ist dagegen vielerorts usus. Beispiele für Outsourcing, Leiharbeit und andere Formen von Tarifflucht von Zeitungsverlegern füllen immer länger werdende Listen. Die Mittel und Wege variieren. Das Ergebnis gleicht sich: Redaktionen und Belegschaften werden gespalten, Randgruppen zu wesentlich schlechteren Bedingungen etabliert, Betriebsräte verlieren Zuständigkeiten. Qualität scheint ein untergeordnetes Kriterium, solange die Bilanzen stimmen….“ Artikel von Helma Nehrlich in «M» - MENSCHEN - MACHEN – MEDIEN 01-02/2008 
Lohndrückerei durch Leiharbeit - Frank Werneke, stellvertretender ver.di-Vorsitzender: Für einen guten Tarifabschluss in den Redaktionen kämpfen
Das Jahr 2008 bringt eine neue Tarifrunde für Redakteurinnen und Redakteure an Zeitungen und Zeitschriften. Stattfinden wird sie vor dem Hintergrund einer veränderten Tariflandschaft. Immer mehr Verlage üben sich in Tarifflucht. Einige begeben sich in die sogenannte OT-Mitgliedschaft im Verlegerverband (OT bedeutet: ohne Tarifbindung). Redaktionen werden in nicht tarifgebundene Gesellschaften ausgelagert und der Einsatz von Leiharbeitern in Redaktionen nimmt stetig zu. Selbst Volontäre werden inzwischen in vielen Konzernen an den Schulen angestellt, anstatt in der Redaktion, um die Entgelte zu drücken. Interview von Karin Wenk mit Frank Werneke, stellvertretender ver.di-Vorsitzender, in der «M» - MENSCHEN - MACHEN – MEDIEN 12/2007 
Zusammenlegung von Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten
- Tariflicher Schutz für Eigenständigkeit und Mitbestimmung gefordert
„Dauerhafte Bewahrung der publizistischen Eigenständigkeit der Ostsee-Zeitung, demokratische Mitspracherechte für die Redaktion und Sicherung der Beschäftigten. Das sind die zentralen Punkte für einen Tarifvertrag, den die Mitglieder von ver.di und DJV fordern. Eine gemeinsame Tarifkommission haben die in ver.di und DJV organisierten Beschäftigten der Ostsee-Zeitung in Rostock gewählt. Damit reagiert die Belegschaft auf die Kooperationspläne der Geschäftsleitung für die Zusammenlegung von Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten…“ Artikel auf der Aktionsseite „Kampagne für Qualität und Vielfalt“ von ver.di und dem DGB vom 09.12.2007
- Journalistische Einheitskost für Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein?
„ver.di befürchtet durch Kooperation von Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung Verlust an Qualität und Vielfalt. Die Geschäftsleitung beider Blätter konkretisiert nun ihre Überlegungen: Es soll eine Gemeinschaftsredaktion gebildet werden. Als fundamentalen Angriff auf Vielfalt und Qualität der regionalen Presse kritisiert ver.di die Pläne zur Bildung einer Gemeinschaftsredaktion zwischen Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung mit Sitz in Lübeck. „Zur weiteren Optimierung der Rendite soll Hunderttausenden Lesern in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein offenbar künftig journalistische Einheitskost vorgesetzt werden,“ so Ernst Heilmann vom ver.di-Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern und warnt: „Von der geplanten gemeinsamen Mantelredaktion bis zur faktischen Fusion beider Titel ist es nur noch ein kleiner Schritt.“..“ Artikel vom 21.11.07 auf der Sonderseite von ver.di - Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
- Die Ruhe vor dem Sturm? Unsichere Zeiten für Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern
„Beim Nordkurier in Neubrandenburg herrscht gewaltige Unruhe, bei der Ostsee-Zeitung in Rostock kündigen sich einschneidende Veränderungen an. In Schwerin bei der Schweriner Volkszeitung ist man nahezu verstummt – zu sehr hat der dort seit 2005 erfolgte Personalabbau die Angst um den eigenen Arbeitsplatz geschürt…“ Artikel in «M» - Menschen machen Medien Ausgabe 10/2007 
- Kampagne für Qualität und Vielfalt
Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und anderen Partnern setzt sich ver.di für die Sicherung von Qualität und Vielfalt in den Medien Mecklenburg-Vorpommerns ein. Mehr zur Kampagne 
Nordkurier
Nicht nur am Beispiel ProSiebenSat.1: Finanzinvestoren in der Medienwirtschaft „Der Kauf der Sendergruppe ProSiebenSat.1 durch die Investorengruppe KKR / Permira und die danach vollzogene Übernahme der Sendergruppe SBS (bislang von KKR / Permira geführt) durch ProSiebenSat.1 hat die bereits seit längerem andauernde Debatte über Finanzinvestoren im Medienbereich angeheizt. Zuvor waren es aber nicht "Finanzinvestoren", sondern allgemein "ausländische Investoren", mittlerweile gesellen sich als Skandalfiguren auch noch "branchenfremde Investoren" hinzu. Dabei werden Sachverhalte, medienwirtschaftliche und medienpolitische Probleme, Regelungsbedarfe und Lösungswege unsachgemäß miteinander vermischt. Entsprechend hilflos erscheinen auch die Schnellschüsse, mit denen sich Medien- und Wirtschaftspolitiker zu Wort melden. Nicht zur Verharmlosung der in der Tat angespannten Situation auf den Medienmärkten und in der Medienregulierung, sondern zur Klärung der eigentlichen Sachverhalte und Problemlagen, wird im Folgenden der besonderen Problematik von Finanzinvestoren im Medienbereich nachgegangen. Die Schlussfolgerungen daraus sind: Es gibt tatsächlich erheblichen Regelungsbedarf, sowohl wirtschafts- als auch medienpolitisch, dies aber auf anderen Ebenen, als sie derzeit vorrangig Diskussionsgegenstand sind…“ Artikel von Martin Dieckmann, ver.di Bundesvorstand, bei connexx.av , vom 27.07.2007
Aufruf zur Demo am 10.2.07: Journalisten und Drucker am Samstag gemeinsam gegen Lensing-Wolff in Dortmund! Gegen Verlegerwillkür und Profitstreben hilft nur Solidarität
„Ob Münstersche Zeitung oder Ruhr Nachrichten, ob Redaktion oder Druckerei – der Dortmunder Verleger Lambert Lensing-Wolff fegt mit eisernem Besen durch seine Belegschaft. Er regiert ein unübersehbares Konzerngebilde amerikanischer Prägung. Im "Medienhaus Lensing" muss jeder Arbeitnehmer damit rechnen, schon morgen keinen Arbeitsplatz mehr zu haben: Missliebige, angeblich "reformunwillige" und zu teure Mitarbeiter fliegen über Nacht raus und müssen mit Kündigungen rechnen. Altgediente Redakteure sollen sich um ihre angestammten Arbeitsplätze neu bewerben, zu neuen Konditionen weit unter Tarif natürlich. Langjährige Bildredakteure sollen sich plötzlich als Freie verdingen. Langgediente, erfahrene Drucker müssen erleben, wie ihre Rotation über Nacht abgerissen wird und sie "nicht mehr gebraucht werden". Tarifverträge sind für Lambert Lensing-Wolff das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind…“ Der Aufruf der dju in ver.di-NRW zur Demo am 10.Februar 2007. Der Treffpunkt ist um 12 Uhr das ver.di-Haus am Königswall gegenüber dem Hauptbahnhof.
Neue Entlassungen - Der Ruhr-Nachrichten-Verlag fordert neue Opfer: Elf Drucker sind in Dortmund über Nacht freigestellt worden
„Verleger Lambert Lensing-Wolff hat elf MitarbeiterInnen seiner Dortmunder Druckerei der Ruhr-Nachrichten "freigestellt". Am späten Donnerstagabend wurde ihnen per Bote mitgeteilt, dass sie ab sofort nicht mehr zur Arbeit erscheinen sollen. Die Druckerei in Münster werde die Aufträge übernehmen. ..“ Artikel von Annika Joeres in der taz NRW vom 3.2.2007
Gut für die Frankfurter Rundschau: Neven DuMont stoppt Kölner Tabloid-Zeitung DIREKT wegen mangelnder Gewinne
"Just als bei der Frankfurter Rundschau über den Abbau von 200 Arbeitsplätzen und die vom Kölner Mehrheitseigentümer gewünschte Einführung des angeblich profitableren kleinen Tabloid-Formats verhandelt wurde, bereitete der Verlag M.DuMont Schauberg eine Pressemitteilung vor, laut der seine Kölner Tabloid-Zeitung DIREKT am 29. Dezember eingestellt wird. „Es führt ein Weg DIREKT ins Nirgendwo. Das war dann ja wohl nix“, hieß es dazu in einer Mail an FR-Unterstützer und ver.di-Vertrauensleute..." Artikel von Peter Kleinert als Online-Flyer Nr. 76 vom 26.12.2006 in der NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung
Von Pilgern und Pionieren
„Zusatzgeschäfte zum redaktionellen Inhalt werden in einer digitalisierten Welt immer wichtiger. Ob Telefon, Briefversand oder Konzertkarten: Mit günstigen Angeboten werben lokale Blätter um die Leser. Etwa 100 der deutschen Zeitungsverlage werden in den kommenden 20 Jahren aus dem Markt gedrängt. Das ist die Prognose von Andreas Kochhäuser, stellvertretender Geschäftsführer von 3i Deutschland. 3i ist eine Private-Equity-Gesellschaft. Dieser Finanzinvestor steht für einen neuen Typ im Medien-Monopoly, der mit „Wachstumskapital“ in Milliarden-Dimensionen den deutschen Printmarkt als Spielfeld entdeckt hat…“ Artikel von Ralf Siepmann im Rheinischen Merkur vom 04.01.2007 
High Noon bei Dierichs Druck + Media in Kassel?
Mit erheblichem Druck versucht die zur Ippen-Gruppe gerechnete Druckerei Dierichs Druck + Media den Beschäftigten die Unterschriften unter schlechtere Verträge abzupressen. Über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung informiert ein Info des ver.di Bezirks Nordhessen auf einer Sonderseite . Dort weitere Infos und die Vorgeschichte des Konflikts
Das große Fressen
Im Rhein-Main-Gebiet sind Medienarbeitsplätze und die Pressefreiheit gefährdet. Kölner Konzern DuMont Schauberg expandiert. Artikel von Hans-Gerd Öfinger in der jungen Welt vom 29.12.2006
Der Geruch des Geldes - FAZ-Institut bietet Anzeigen und Artikel im Paket an
„Die „FAZ“ steht für Seriosität, ihr Anspruch sind Qualitätsjournalismus und redaktionelle Unabhängigkeit. Darauf setzt auch ihre hundertprozentige Tochter FAZ-Institut, das sich gern mit dem Image der Zeitungsmarke schmückt: „Journalistische Kompetenz, wo würde man sie eher vermuten als in der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH“. Selbstredend fühle sich das Institut „den hohen Qualitätsstandards eines der führenden Medienhäuser Europas verpflichtet“. So weit die Theorie…“ Artikel von Ulrike Simon in Der Tagesspiegel vom 11.11.2006
Stellenabbau - Der Kahlschlag bei vielen Verlagen
„Die großen Verlage in Deutschland haben ein gutes Geschäftsjahr hinter sich. Der Axel-Springer-Konzern rühmt sich, das höchste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte gezaubert zu haben; die Holtzbrinck-Verlagsgruppe ist stolz, dass erstmals wieder die Renditen steigen. Aber die Verlage machen noch mehr Schlagzeilen in eigener Sache: Sie streichen Hunderte von Stellen. Redaktionen, die vorher eine einzige Tageszeitung produziert haben, fertigen inzwischen bis zu vier Zeitungen gleichzeitig. Ganze Lokalredaktionen wurden aufgelöst. Dumping-Verträge reduzieren die Personalkosten. Rendite statt Recherche? Früher war ein Verleger immer auch Publizist, heute aber sind viele vor allem profitorientierte Unternehmer..." Die NDR-Sendung Zapp vom 25.10.2006 über den Kahlschlag bei vielen Verlagen.
Expand your interests! „In den Verlagen soll verschärft Personal abgebaut werden. 120 Arbeitsplätze beim Handelsblatt, 266 Jobs in der Verwaltung und 155 Jobs durch Outsourcing bei Springer, obwohl dort gerade ein Rekordergebnis verkündet wurde. Weiterer Stellenabbau auch bei der Frankfurter Rundschau. Und Gruner und Jahr? Hier soll schon wieder alles auf den Prüfstand gestellt werden…“ Ein Flugblatt der Betriebsgruppe verdi im Verlag Gruner und Jahr Hamburg vom 28.09.2006
Hamburger Springer-Mitarbeiter protestieren gegen Sparpläne
„700 Beschäftigte des deutschen Verlagshauses Axel Springer haben am Donnerstag in Hamburg gegen die Jobabbau-Pläne des Konzerns protestiert. "Wir fordern, dass alle Stellen erhalten bleiben. Springer ist kein Not leidendes Unternehmen, deshalb ist ein Stellenabbau nicht vertretbar", sagte die Hamburger Betriebsratsvorsitzende Monika Kabay am Donnerstag. Springer will bis Mitte 2009 in der Verwaltung 266 Jobs streichen und so fast jede vierte Stelle in zentralen Bereichen abbauen…“ Artikel im österreicherischen Standard vom 21.09.2006. Siehe dazu auch:
- Sonderseite von ver.di
Hintergründe und die Entwicklung des Konfliktes auf der Sonderseite von ver.di 
Zeitungskrise: Kaufmännischer Zynismus
„Es hört einfach nicht auf. Während die Zeitungslandschaft im Ruhrgebiet langsam verödet, wird nun auch im Rheinland gespart. Die Rheinische Post (RP) will 65 Mitarbeiter an die frische Luft setzen. Das heißt: Jeder zehnte darf gehen. Im Düsseldorfer Verlagshaus kennt man das, gewöhnen werden sich die Mitarbeiter daran nie. Bereits zum dritten Mal binnen weniger Jahre dünnt die RP ihre Belegschaft aus. Die Begründung - ein altes Lied: Sinkende Einnahmen. Großes Leid. Keine andere Chance. Na klar. Wer da noch angstfrei zur Arbeit geht, ist naiv. Oder hat reiche Großeltern. Doch es geht hier nicht nur den Mitarbeitern an den Kragen. Auch die Leser werden die Kürzungen zu spüren bekommen..." Kommentar von Boris R. Rosenkranz in der taz vom 15.09.2006
Frontalangriff auf die Arbeitsbedingungen bei der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA)
„ …Am Samstag hatten die Kolleginnen und Kollegen des Verlags Einzelarbeitsverträge in ihren Briefkästen. Die Arbeitszeit soll von 35 auf 40 Stunden (ohne Gehaltsausgleich) erhöht werden. Bisher hatte der Verlag in den wesentlichen Punkten den Tarifvertrag für die Druckindustrie eingehalten. Eine Annäherung an die, in anderen Bundesländern niedrigeren Zeitungsverlagstarife, wurde von ver.di angeboten. Tarifverhandlungen lehnt die Verlagsleitung jedoch ab. Wohl gemerkt, die HNA ist kein Sanierungsfall: von der Monopolstellung und den Ertragszahlen können viele andere Branchen nur träumen!...“ Auszug aus dem Flugblatt von verdi-Nordhessen vom 01.05.06 mit der Bitte, massenhaft Leserbriefe zu schreiben und sich mit der Belgschaft solidarisch zu zeigen.
Achterberg Service GmbH: Keine Abfindung für Beschäftigte
„Die Medienbeobachtungsfirma Achterberg Service GmbH in Berlin-Kreuzberg wird liquidiert. Alle 90 Beschäftigten erhielten die Kündigung. Damit verliert der Medienstandort Berlin ein weiteres Traditionsunternehmen. Das Unternehmen „Argus der Presse Holding AG“ (Zürich), das die Achterberg Service GmbH übernommen hatte, hat in Frankfurt/Oder eine Tochterfirma aufgebaut, wohin der Betrieb verlagert wird. Ende Oktober wurde gegen die Stimmen des Betriebsrats ein Sozialplan beschlossen, der lediglich die Einrichtung einer Transfergesellschaft regelt. Die Zahlung von Abfindungen ist ausgeschlossen.“ Meldung aus Publik 12/2005 Siehe dazu:
- Die Raus-Schnitt-Initiative
„In unserer Initiative Raus-Schnitt haben sich gekündigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Achterberg Service GmbH & Co. KG zusammengeschlossen, um die Hintergründe, den Verlauf und die Folgen der Betriebsschließung, die Ende Oktober 2005 erfolgte, zu dokumentieren…“ Homepage der Initiative 
Braunschweiger Zeitung - Massenentlassungen
Massenentlassungen bei der führenden Tageszeitung in der Region zwischen Harz und Heide. Im Januar sind durch Schließung von Abteilungen 74 Stellen weggefallen und es wurden bisher 52 Kündigungen an MitarbeiterInnen des Braunschweiger Zeitungsverlages ausgesprochen. Nur die Zeitung berichtet über diese Vorgänge im eigenen Hause nicht. Endet die Pressefreiheit, wenn es um die eigenen Belange geht? Netzwerk IT hat eine eigene Sonderseite eingerichtet . Dort finden sich Berichte zum Hintergrund, zur aktuellen Lage und Adressen für Protestschreiben.
Viel zu verlieren. Streik stört FAZ-Produktion
Belegschaft ist ausgepreßt und sauer. Unternehmer wollen die Arbeitszeit um fünf Wochenstunden erhöhen – es drohen Lohneinbußen von 25 Prozent. Artikel von Hans-Gerd Öfinger in junge Welt vom 09.05.2005.
Schöne
neue Bibliothekswelt
„Die Deutsche Bibliothek (www.ddb.de) vertritt
als „Nationalbibliothek das Bibliothekswesen in der Gesellschaft...
Wir sind aktiver Bestandteil des laufenden Wandels im Kommunikations-
und Mediensektor... Wir initiieren, koordinieren und nutzen Innovationen
im deutschen und internationalen Bibliothekswesen... Die Deutsche
Bibliothek (DDB) erschließt die Welt des Wissens.“
(aus einem Leitbild-Entwurf der DDB) Wer hinter diese „Leit-Phrasen“
schaut, wird erahnen, dass mehr dahinter steckt als nur visionärer
Hokuspokus…“ So beginnt ein Artikel von mehreren Kollegen
aus der Deutschen Bibliothek. Er fasst mehrere Beiträge zusammen,
die in der Zeit von Mitte 2004 bis zum März 2005 im Intranet
der DDB veröffentlicht wurden und die die Dynamik der „Modernisierung“
am Beispiel der DDB aufzeigen. Mühelos läst sich diese
Dynamik auch auf andere Bereiche des öffentlichen Dienstes
übertragen, insbesondere wenn man sich die Ergebnisse von ver.di
als Verhandlungsführer bei den jüngsten Tarifverhandlungen
im öffentlichen Dienst ansieht. Ein Ausblick auf die weiteren
Entwicklungen im Deutschen Bibliothekswesen, seinen Auswirkungen
auf die Beschäftigten und die Rolle von ver.di in einem Artikel
von Norbert Cobabus, Dag Maaske und Thomas Ristow vom 24. März
2005.
Frankfurter Tageszeitungen legen freien Journalistinnen
und Journalisten fragwürdige Verträge vor
„Die drei Frankfurter Tageszeitungen „Frankfurter
Neue Presse“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“
und „Frankfurter Rundschau“ legen ihren freien Mitarbeitern
nach Auffassung der dju in ver.di rechtlich fragwürdige Verträge
vor. „Offensichtlich versuchen die Verlagshäuser auf
breiter Front, die Regelungen des Urheberrechtsgesetzes zu unterlaufen,“
vermutet Manfred Moos, Geschäftsführer der hessischen
dju. Auch aus anderen Regionen und Bundesländern sei ein entsprechendes
Vorgehen bekannt….“ dju-Pressemeldung
vom 19.01.2005 
ddp auf Sanierungskurs. Einbußen für
Freie und Festangestellte
Artikel
in «M» Menschen – machen – Medien 02/2005
Koblenzer Verlag endgültig zerlegt.
Tariffreie Zonen behindern unabhängigen Journalismus
"Der Mittelrhein Verlag zerlegt sich endgültig:
Nach den Lokalredaktionen wird jetzt auch die Zentrale ausgegliedert.
Für die Redakteurinnen und Redakteure bedeutet das die Wahl
zwischen neuen, schlechter dotierten Verträgen oder Kündigung.
So will der Verlag bis zu 40 Prozent der Personalkosten sparen..."
Artikel
von Peter H. Ziemons
in «M» Menschen – machen – Medien 12/2004
- 01/2005
Entenhausen zukünftig in Berlin? - Ehapa muss
in Stetten bleiben!
Der EHAPA Verlag beabsichtigt seinen Standort von
Stetten (Leinfelden-Echterdingen) 2002 nach Berlin zu verlegen.
Hiervon sind 195 ArbeitnehmerInnen betroffen. Gleichzeitig sind
von Teilbetriebsschliessungen und Ausgliederungen weitere 100 ArbeitnehmerInnen
betroffen. Solidaritätsappell
und Links zu weiteren Infos
Streik bei der Jerusalem Post - beendet
31 Journalisten kämpfen gegen die Absicht des Besitzers,
Conrad Blacks Hollinger Group Ltd, die Tarifvereinbarung zu beenden,
um die Gewerkschaft zu brechen. Dazu gibt es:
Support Yorkshire journalists' dispute: One
out, all out
Mitglieder der britischen Journalisten-Gewerkschaft,
die "National Union of Journalists", werden für drei Tage im Januar
eine Reihe von Zeitungen aus Bradford bestreiken. Kurz vor Weihnachten
stimmten 80% der gutbesuchten Mitgliederversammlung für die Streiks.
- Mitglieder der britischen Journalisten-Gewerkschaft, die "National
Union of Journalists", haben drei Tage lang eine Reihe von Zeitungen
aus Bradford für höhere Löhne bestreikt - mit Erfolg, wie vermeldet
wurde: siehe Bericht " STRIKE A SUCCESS..."
von Miles Barter von NUJ

- Weitere Information auf Englisch, Protestadressen und Soliadressen:
Support Yorkshire journalists'
dispute: One out, all out
(NUJ, 13. 01. 2002)
Die Streikenden bei der "Castlegar Sun" brauchen
Eure Unterstützung
Die 8 Streikenden bei der Castlegar Sun (Kanada) brauchen
Eure Unterstützung. Bitte schickt ein Mail bzw. besucht ihre Website.
Details hier |