Unimed Mainz ist Problembezirk. ver.di will die Mehrheit zur UnterstützungDie Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der Mainzer Universitätsmedizin. Dafür haben die Verhandlungen für einen sogenannten “Tarifvertrag Entlastung” begonnen. Egal, ob Ärzte, Schwestern oder Pfleger – die Arbeitsbelastungen der rund 7.000 Beschäftigten der Mainzer Universitätsmedizin seien unerträglich geworden, so Verdi-Verhandlungsführer Frank Hutmacher. Und die Bedingungen für die Mitarbeiter verschlechtere sich stetig; deren Gesundheit werde regelrecht ruiniert. Dieser Notstand lasse sich nur mit deutlich mehr Personal und festen Regelungen zur Entlastung beheben. Nur so könne man dem Notstand Herr werden, so Hutmacher. (…) Bei den Tarifverhandlungen “Entlastung” geht es nicht um mehr Gehalt für die Beschäftigten, sondern ausschließlich um Arbeitsbedingungen. Verdi rechnet nach eigenen Angaben mit sehr schwierigen Verhandlungen und bereitet sich auch auf mögliche Streiks vor. Die Universitätsmedizin Mainz hat sich bislang zu den Forderungen noch nicht geäußert.” Meldung und Video vom 18.10.2019 beim SWR externer Link, siehe zuvor im Juli 2019: Haustarifvertrag für Gesundheitsberufe an der Universitätsmedizin Mainz: Pflegekräfte erhalten rund 20 Prozent mehr Geld