Dossier

unter_bau: Alternative Hochschulgewerkschaft für Frankfurt Heute geht die Gewerkschaftsinitiative unter_bau erstmals an die Öffentlichkeit. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss rund 50 Hochschulangehöriger aus unterschiedlichen Statusgruppen, die seit knapp einem Jahr den Aufbau einer alternativen Gewerkschaft für den Frankfurter Hochschulbereich vorbereiten. Die angestrebte Gewerkschaft soll alle Angestellten- und Statusgruppen der Universität umfassen und nach partizipatorischen und föderalen Prinzipien funktionieren. Insbesondere will die Initiative die Organisation nicht auf die klassischen Gewerkschaftsfelder beschränken, sondern darüber hinaus (hochschul-)politisch auf die allgemeine Verfasstheit der Universität Einfluss nehmen. Als perspektivisches Ziel benennt die Initiative eine grundlegende Transformation der Hochschule in eine basisdemokratische Selbstverwaltung…” Pressemitteilung vom 20. April 2016 auf der Homepage der Initiative unter_bau externer Link und alle Informationen bis zur nun vollendeten Gründung:

  • Organisiert anstatt vereinzelt: Zweiter Jahreskongress der Alternativen Hochschulgewerkschaft unter_bau am 14. und 15. Dezember 2018 New
    “Die basisdemokratische Hochschulgewerkschaft unter_bau wird zwei Jahre alt. Die Organisation für alle Beschäftigten, die an der Universität Frankfurt arbeiten, tagt am 14. und 15. Dezember 2018 im Festsaal des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim. „Der unter_bau setzt auf die langfristige und nachhaltige Organisierung der Beschäftigten und der Studierenden an der Uni“, erklärt Theresa Mayer, Allgemeine Sekretärin des unter_baus, „daher lag der Fokus in den vergangenen beiden Jahren auf Strukturentwicklung und dem Aufbau von schlagkräftigen Plattformen, vor allem der studentischen Hilfskräfte sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen. Auch die Plattform für Angestellte aus Technik und Verwaltung hat im letzten Jahr einen großen Zuwachs bekommen“, so Theresa Mayer weiter. Auf dem zweiten Jahreskongress wollen wir nun eine neue Arbeitsphase des unter_baus einläuten: „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit im kommenden Jahr wird der Kampf um den Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte sein. Die Forderungen der Studierenden und studentischen Hilfskräfte im unter_bau sollen daher auch bei den Senatswahlen im Februar und bei einer groß angelegten Mitgliederkampagne im Mai nächsten Jahres andressiert werden“, erläutert Caroline Geißler (Spitzenkandidatin der Liste „Hilfskräfte und Studierende im unter_bau“). Ein weiterer Fokus für das kommende Jahr wird auch wieder die feministische Organisierung sein. „Die Frauen*-Vollversammlung plant einen Aktionstag am  8. März. Dieser soll auf dem Jahreskongress im Rahmen eines Workshops erarbeitet werden“, erklärt Anna Wunderlich, Außenmandatierte der Frauen*-Vollversammlung. „Aus dem Anliegen feministische und gewerkschaftliche Kämpfe zusammen zu denken, soll insbesondere der Frauen*Kampftag 2018 in Spanien als aktuelles Beispiel und Vorbild betrachtet werden.“ Am Freitagabend von 18 bis 22 Uhr präsentiert die Hochschulgewerkschaft ihren Jahresbericht der interessierten Öffentlichkeit und gibt so Einblicke in die aktuellen Arbeitsprozesse…“ Pressemitteilung vom 14.12.2018 von und bei unter_bau externer Link
  • Zwischen Isolation und Integration: Wie pragmatisch sollte linke Hochschulpolitik sein?
    Ausgangspunkt der zweiten Podiumsdiskussion des unter_baus war die Beobachtung, dass die Linke an den Hochschulen der neoliberalen Logik der Universität bisher wenig entgegensetzen konnte. Da sie sich aber auch maßgeblich aus studentisch-akademischen Kreisen zusammensetzt, müsste die Universität eigentlich ein Ort sein, an dem sie eine stärkere Gegenmacht bildet. Bisher aber hat sich in dieser Richtung nicht viel gezeigt. Zuweilen wirkt die Linke dort gar ziemlich isoliert. Die Vermutung liegt nahe, dass es ihr an organisatorischen Ansätzen und Strategien mangelt, mit denen sich Potentiale für hochschulpolitische Veränderungen nutzen ließen. Wie könnte eine Politik aussehen, die einerseits radikale Inhalte vertritt und trotzdem breitere Kreise an der Universität zu mobilisieren vermag? Darüber diskutierten Vertreter_innen des Arbeitskreises Kritische Jurist_innen, der Antifa Kritik und Klassenkampf, der Hochschulgewerkschaft unter_bau, der Linken Liste Frankfurt und der Feministischen Philosoph_innen Frankfurt. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von einer Vertreterin des Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften…” Bericht von Johannes Röß vom  27. Februar 2017 bei unterbau externer Link
  • Novum in der deutschen Gewerkschaftslandschaft
    Mit diesem Wochenende ist es offiziell: An der Goethe-Universität gibt es eine neue Gewerkschaft. Auf einem Kongress, der vom 18. bis 20. November im Festsaal des Studierendenhauses in Frankfurt-Bockenheim stattfand, konstituierte sich feierlich diese alternative Hochschulgewerkschaft, die sich für die Goethe-Universität und zusammenhängende Dienstleistungsbetriebe zuständig sieht. Sie beansprucht eine Interessenvertretung zu sein, die für alle Status- und Beschäftigtengruppen an der Universität (ausgenommen der Professor_innenschaft) offen ist. Begleitet wurde die Gründungsveranstaltung von zahlreichen nationalen und internationalen Gästen, mit denen die Gewerkschaft in Zukunft kooperieren möchte. Auf dem Kongress beschloss die neue Gewerkschaft ihre Satzung samt Anhängen – darunter u.a. die Geschäftsordnung, die Finanzordnung und tarifpolitische Richtlinien – im Umfang von 40 Seiten. Zugleich stützt sich die Organisation nun auf formale Mitgliedschaften, für die sie reguläre Beiträge erhebt. Zum Ende des Kongresses zählt die Gewerkschaft fast 150 Mitglieder…” Pressemitteilung vom 20. November 2016 von und bei unterbau externer Link
  • 18.-20.11.2016: Gründungskongress der alternativen Hochschulgewerkschaft unter_bau
    Am morgigen Freitag beginnt im Studierendenhaus zu Frankfurt-Bockenheim der Gründungskongress der alternativen Gewerkschaft unter_bau. Neben VertreterInnen von anderen Initiativen und Organisationen aus Deutschland, die sich gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und für die Demokratisierung im Hochschulbereich engagieren werden auch internationale Gäste am Kongress teilnehmen. (…) Grußworte zum Auftakt am Freitag, den 18. November, gibt es ab 18 Uhr unter anderem von der Basisgewerkschaft IWW aus New York, von der schwedischen Bildungsgewerkschaft der Basisgewerkschaft an der Universität Umeå sowie von BildungsaktivistInnen aus Paris. Außerdem diskutieren am Freitagabend ab 20 Uhr VertreterInnen der studentischen Kampagne Lernfabriken meutern, des Netzwerks Gute Arbeit in der Wissenschaft, des Forums kritische Wissenschaften  und des unter_bau mit einem Aktivisten der französischen Studierendengewerkschaft Solidaires Étudiant-e-s. (…) Am Samstag werden dann die Statuten der neuen Gewerkschaft samt Anhängen beraten und beschlossen, darunter auch die tarifpolitischen Richtlinien. Am Sonntag schließlich wählt der Kongress das Sekretariat der Gewerkschaft und vergibt die weiteren Mandate, etwa für themenspezifische Arbeitskreise. An diesen beiden Tagen tagt der Kongress nur unter Mitgliedern…” Aus der Presseeklärung vom 17. November 2016, siehe die Informationen zum Ablauf des Gründungskongresses externer Link auf der Homepage der Gewerkschaft i.G. Wir wünschen viel Erfolg, v.a. bei dem erklärten Ziel: “Vor der Übernahme der Bäckerei backen wir erstmal kleine, aber köstliche Brötchen und wollen unter anderem die tarifvertragliche Einbindung der studentische Hilfskräfte, die Entfristung der Verträge im Mittelbau und das Insourcing von sogenannten externen Dienstleistungen erreichen…” Siehe dazu ein Interview:
  • Hochschulgewerkschaft »unterbau«: »Ein Streik ist noch nicht revolutionär«
    “Manuel Müller studiert im 12. Semester Medizin und engagiert sich bei den Kritischen Medizinerinnen und Medizinern. Er ist Pressesprecher der Hochschulgewerkschaft »unterbau«, deren Gründungskongress vom 18. bis 20. November an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfindet…” Peter Nowak im Gespräch mit Manuel Müller in Jungle World vom 17. November 2016 externer Link. In diesem Gespräch erklärt Manuel Müller u.a.: “… Wir sind uns der herrschenden Kräfteverhältnisse bewusst. Wir sehen selbstverständlich, dass reaktionäre Kräfte Auftrieb haben, dass die Linke orientierungslos und ohnmächtig ist. Aber was hilft es, in Anbetracht dessen den Kopf in den Sand zu stecken? Trotz der aktuellen Entwicklungen sehen wir uns nicht in der Position, unsere Ansprüche aufzugeben und in Resignation zu versinken. Unser Anspruch ist es, dem neoliberalen Kapitalismus nicht nur, aber vor allem, an der Hochschule entgegenzutreten, weil wir eben an der Hochschule arbeiten oder studieren. Und darüber hinaus, weil es dort auch viele Probleme gibt: Die Studien- und Arbeitsbedingungen verschlechtern sich und junge Akademikerinnen und Akademiker haben immer schlechtere Perspektiven. (…) Wir versuchen, auf die Perspektivlosigkeit zu antworten, indem wir für eine praktische Wiederbelebung des Anarchosyndikalismus und Rätesozialismus stehen. Und wir sind der Überzeugung, dass eine nachhaltige Politisierung und Organisation ausgehen muss von konkreten Problemen innerhalb der gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionssphäre…”
  • Neue akademische Gewerkschaft “Unterbau”: Mögliche Konkurrenz für Verdi und GEW
    “”Unterbau” heißt eine basisdemokratische Gewerkschaft, die Angehörige der Frankfurter Goethe-Universität im November neu gründen wollen. Das könnte die DGB-Gewerkschaften Verdi und GEW schwächen, die bereits an den Hochschulen aktiv sind. Allerdings ist auch ein positiver Effekt für den DGB denkbar. In der Beschreibung der Lage waren sich die Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Linkspartei sowie studentischer Initiativen des linken Spektrums an der Goethe-Uni Frankfurt am Main gestern Abend bei einer Podiumsdiskussion schnell einig: Es gibt aus ihrer Sicht eine “Prekarisierung der Arbeit” an den Hochschulen – vor allem durch die starke Befristung vieler Stellen bei den Hilfskräften. Gleichzeitig sieht man eine “Ökonomisierung der Bildung” durch Globalbudgets für Fachbereiche und dem Zwang für die Lehrstühle, ständig neue Drittmittel einzuwerben. Außerdem spricht man von einer “Entdemokratisierung” der hessischen Hochschulen. Die klassischen Räte der universitären Selbstverwaltung wie Fachbereichsräte verlören an Einflussmöglichkeiten. Eine neue Hochschulgewerkschaft namens “Unterbau” will nun mit Streiks und spektakulären Aktionen die Studierenden gegen diese Entwicklungen mobilisieren. Durchsetzten will man auch einen Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte nach Berliner Vorbild. Darauf setzt Michal Pallack von der sogenannten “Hilfskräfteinitiative” an der Frankfurter Goethe-Uni: “Die neue Gewerkschaft Unterbau, die sich gegründet hat, hat nun einen sehr dezidiert kämpferischen Einschlag. Und ich glaube, das ist eine gute Ergänzung zu dem, was ohnehin schon passiert und was nun auch die anderen, etablierten Gewerkschaften schon machen.”…” Beitrag von Ludger Fittkau vom 28. Oktober 2016 beim Deutschlandfunk externer Link
  • Programmatisches zu feministischen Gewerkschaftsarbeit: Geschlechterpolitik im unter_bau
    “… Unsere Eigenschaft als feministische Gewerkschaft nennen wir nicht aus strategischen Gründen ein Abgrenzungsmerkmal zu anderen Gewerkschaften, sondern dieser Schwerpunkt resultiert aus ganz realen Enttäuschungen einiger Frauen im unter_bau. Auch wenn sich nach Kräften bemüht wird, Gender auf die Tagesordnung zu setzen, wird die historische Wurzel des Problems oft verkannt: Herkömmliche Gewerkschaften sind durch ihren verengten Blick auf die entlohnte Arbeit und historisch bedingt eher männlichen Mitgliedern bisher strukturell schlicht nicht dazu in der Lage gewesen, die Geschlechterproblematik intensiver zu behandeln. Wie auch, wenn weder die männliche Basis noch die männliche Führungsriege Frauenrechte einfordert? Dies leitet über zum zweiten frustrierenden Aspekt an etablierten Gewerkschaften: Ein männlicher Habitus, der sich in Bierrunden oder Führungsstilen genauso widerspiegelt wie in sexistischen Songs bei Veranstaltungen. Darauf hatten sowohl die Männer als auch die Frauen im unter_bau keine Lust mehr. Es herrscht ein frauenfreundliches Klima und eine allgemeine Kultur des Respekts und der Rücksicht aufeinander, ohne dass Frauen dabei ständig eine Opferrolle zugeschrieben wird. Darüber hinaus ist das Frauenplenum fest institutionalisiert und dessen Beschlüsse werden von der Vollversammlung angenommen; über deren absolute Verbindlichkeit wird im Zuge der Satzung noch diskutiert. Wir nutzen Quoten als mittelfristiges Empowerment-Instrument, dass sich langfristig selbst überflüssig machen soll. Frauen können jederzeit quotierte Redelisten beantragen, Kinder mitbringen (Männer aber auch), um ein vertrauliches Gespräch bitten, zur Beratung der Frauen die Vollversammlung unterbrechen, usw. Über diese formalen Regelungen hinaus wollen wir nicht wie die Uni-Leitung nur Willensbekundungen machen, die größtenteils wirkungslos verpuffen, sondern wir denken auch einfach mal nach: Wir beschäftigen uns mit den tatsächlichen Wurzeln von Diskriminierung – und das macht uns radikal-feministisch…” Erklärung vom 13. September 2016 von und bei unter_bau externer Link
  • Die Hochschule aufwühlen. Interview zur Hochschulgewerkschaft unter_bau Frankfurt
    Gewerkschaftliches Bewusstsein und Handeln sind an deutschen Hochschulen eher rar gesät. Aber es gibt Ausnahmen: Bereits im April ist die Frankfurter Initiative unter_bau an die Öffentlichkeit gegangen und hat angekündigt, sich zu einer neuen Hochschulgewerkschaft für alle Status- und Beschäftigtengruppen der Frankfurter Goethe-Uni entwickeln zu wollen. Dieser Schritt soll nun auf einem Gründungskongress vom 18. bis 20. November vollzogen werden. Anna Yeliz Schentke und Manuel Müller erläutern im Interview, warum die Gruppe so vorgeht und wie es weitergehen soll. Der Text von Peter Ullrich (S. 6) beleuchtet die schwierigen Bedingungen, unter denen sich verhaltene Organisierungsbemühungen des wissenschaftlichen Mittelbaus entwickeln…” Interview erschienen in express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit,  Ausgabe 08/2016
  • Auf dem Weg zur Hochschulgewerkschaft: Frankfurter Initiative unter_bau kündigt Gründungkongress im November an
    Mitte April ging die Initiative unter_bau – damals ein Zusammenschluss rund 50 Hochschulangehöriger – an die Öffentlichkeit mit dem Ziel, den Aufbau einer alternativen Gewerkschaft für den Frankfurter Hochschulbereich voranzutreiben. Die angestrebte „Gewerkschaft anderen Typs“ soll statusgruppenübergreifend und basisdemokratisch funktionieren, zugleich soll sie sich nicht auf die üblichen Tätigkeitsfelder von Gewerkschaften beschränken. Zu ihrem Programm gehört auch die politische Perspektive einer grundlegenden Neuordnung der Hochschule, um Wissenschaft, Lehre und Studium eine soziale Ausrichtung zu geben. Nun, nach dem Ende des Semesters, zieht die Initiative Bilanz zu ihrer Organisierungskampagne und kündigt ihren Kongress zur offiziellen Gründung der Gewerkschaft für Mitte November 2016 an. (…) Als Termin für den Gründungskongress nennt die Initiative den 18. bis 20. November 2016.” Pressemitteilung vom 1.8.2016 externer Link
  • Vorläufiges Programm
    “… Im vorläufigen Programm der Initiative werden zahlreiche Missstände benannt, die die Gewerkschaft kurz- und mittelfristig überwinden möchte. Dazu zählt etwa das Outsourcing verschiedener Dienstleistungen und Angestellter, eine fehlende tarifliche Absicherung der Hilfskräfte, die Prekarisierung des wissenschaftlichen Personals durch ständige Befristung sowie die Geschlechterhierarchien in allen Bereichen. Langfristig ist das Ziel eine umfassende Demokratisierung der Hochschule, die die Initiative gegenwärtig als „Ständesystem“ bezeichnet…” Aus der PM zur Gründung, siehe das vorläufige Programm auf der Homepage der Initiative unter_bau externer Link
  • Uns besonders sympathisch: “Gewerkschaft jenseits der Sozialpartnerschaft”
    “… Uns schwebt eine unabhängige Gewerkschaft für die Frankfurter Hochschulen vor, die föderalistisch und basisdemokratisch organisiert ist. Durch die Organisierung in Form von Instituts-, Fachschafts- und Verwaltungsgruppen soll Raum für aktivistische Potentiale geschaffen werden, um am Puls der konkreten Probleme im Hochschulalltag zu agieren. Die Etablierung einer solchen Alternativgewerkschaft an der Uni Frankfurt stellt eine große Herausforderung dar. Insbesondere in die Position zu kommen, eine der zentralen Kompetenzen von Gewerkschaften wahrnehmen zu können – Tarifverhandlungen zu führen –, ist nicht einfach. Als Minderheitengewerkschaft einen Vertretungsanspruch für die gesamte Hochschule geltend zu machen, ist vermessen, und einzelne Bereiche der Universität tariflich zu separieren, nicht vertretbar. Deshalb verstehen wir uns tarifpolitisch zunächst als Schrittmacher: Wir stellen Forderungen und bauen Druck auf, damit sie Eingang in die etablierte Tarifpolitik finden. Mittelfristig wollen wir tarifpolitisch koalieren, ohne eigene Standards aufzugeben, und langfristig selbst Tarifpolitik gestalten…” Die Strategie auf der Homepage der Initiative unter_bau externer Link