Dossier

Lehrer in der Tarifrunde 2015GEW: “Eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent, mindestens jedoch 175 Euro für die im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigten und einen Tarifvertrag für die angestellten Lehrkräfte hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. „Der öffentliche Dienst darf nicht weiter von der Lohnentwicklung in der Wirtschaft abgekoppelt werden. Im Gegenteil: Die sich öffnende Schere muss geschlossen werden. Für die GEW ist aber von ebenso entscheidender Bedeutung, dass der Einstieg in die tarifliche Eingruppierung der 200.000 angestellten Lehrkräfte gelingt…” Pressemitteilung der GEW am 18.12.2014 externer Link. Den Abschluss in der Tarif- und Besoldungsrunde 2015 im öffentlichen Dienst der Länder hat die GEW für die Lehrkräfte zurückgewiesen – die Auseinandersetzung geht weiter! Siehe dazu:

  • Warnstreik der GEW-Berlin: Solidarität mit dem Streik! Wie können die LehrerInnen siegen?
    “Nachdem sich die GEW in Berlin schon in den vergangenen Jahren Arbeitskämpfe mit dem Senat um eine einheitliche tarifliche Eingruppierung für die angestellten Lehrkräfte geliefert hatte, ruft sie nun für den 20. und 21. Juni erneut zu einem längeren Warnstreik auf. Zuvor bekleckerte sich die Streikführung der GEW jedoch nicht mit Ruhm. Nach einem großen Streiktag mit 4.000 streikenden LehrerInnen im Mai war der jetzige zweitägige Streik eigentlich schon Anfang Juni geplant. Als Finanzsenator Dr. Kollatz-Ahnen (SPD) davon Wind bekam, nahm er schnell doch die Gesprächsangebote an, mit dem Vorwand, das Angebot hätte ausgiebig vorher geprüft werden müssen. (…) Die Taktik des Senats zeigt, dass er an Verhandlungen interessiert ist. Die GEW-Taktik andererseits hat keine Antwort darauf, hofft die „Arbeitgeber“ doch irgendwie an den Verhandlungstisch zu bringen. Wie ist es sonst zu erklären, dass ohne vorherige Abstimmung die Streikaktionen Anfang Juni abgebrochen wurden, obwohl von Beginn an damit zu rechnen war, dass es sich hierbei nur um eine Verzögerungstaktik handelt? (…) Dazu sind neben dem Streik andere Aktionsformen wie ausführliche Personal- und Schulversammlungen eine Möglichkeit zur Mobilisierung. Auch muss der Streik von der Basis organisiert sowie kontrolliert werden. Solche Personal- und Schulversammlungen sollten sich zu Streikkomitees ausbauen, um die bestehenden Forderungen durchzusetzen und eventuell durch weitere zu ergänzen. Auf dieser Basis sollte auch eine demokratisch gewählte und rechenschaftspflichtige berlinweite Streikleitung gebildet werden. Nur so kann verhindert werden, dass unser Arbeitskampf auf dem Verhandlungstisch für einzelne punktuelle Brosamen ausverkauft oder gar ausgesetzt wird…” Beitrag aus Gegenwehr, Betriebs- und Gewerkschaftsinfo, Infomail 889, 20. Juni 2016 bei Arbeitermacht externer Link

  • Berlin, Sachsen, NRW… – Lehrkräfte-Streiks vor der Ausweitung?
    Im Januar begann die GEW Berlin mit erneuten Warnstreiks der angestellten Lehrkräfte. Über 400 streikten am 26.01. an ausgewählten Schulen, am 17.03. waren es 3.500 in der ganzen Stadt. Die GEW Sachsen rief nun die Lehrkräfte in Dresden am 03.05. zum Streik auf, und in Leipzig und Chemnitz am 04.05. Diesem ersten Warnschuss schlossen sich über 500 Lehrkräfte an. Es ist dringend nötig, dass die GEW in den Bundesländern, in denen die angestellten Lehrkräfte die Chance haben, sich gegen die Landesregierung durchzusetzen, entschieden den Arbeitskampf führt. Berlin geht dabei – wie schon 2013 – vorweg: Hier ruft die GEW für den 12. Mai zum dritten Warnstreik in der laufenden Auseinandersetzung auf. (…) Ein dritter potentiell kampfstarker Landesverband ist Nordrhein-Westfalen. Dort wird zwar grundsätzlich auch verbeamtet und der relative Anteil der Angestellten ist nicht hoch. Allerdings gibt es in diesem großen Bundesland in absoluten Zahlen viele Angestellte: NRW stellt mit 40.000 Arbeitnehmer*innen Sachsen und Berlin in den Schatten. Deshalb wäre es strategisch ein großer Schritt vorwärts, wenn die GEW NRW ebenfalls den Weg des Arbeitskampfes einschlagen würde…” Artikel von Christoph Wälz, Mitglied der GEW Berlin, vom 9. Mai 2016 bei lernenimkampf externer Link
  • Klassenausflug zum Streik
    Lehrkräfte und Schüler in Berlin demonstrieren für höhere Löhne und Gleichstellung unter den Pädagogen (…) Eine Gelegenheit für gemeinsame Proteste wäre der 27. April – hier planen Bündnisse in verschiedenen Städten Schulstreiks gegen Rassismus. Robert Sobota vom Berliner Schulstreikbündnis betont, dass sie genau wie die GEW das »Recht auf Bildung für Geflüchtete« fordern. Er schlug vor, dass die GEW einen eigenen Warnstreik auf den 27.4. legt…Artikel von Wladek Flakin in der jungen Welt vom 18.03.2016 externer Link
  • [Berlin] GEW ruft angestellte Lehrkräfte zum Streik am 17. März 2016 auf – Angestellte Lehrkräfte fordern Respekt und Sicherheit durch einen Tarifvertrag
    “Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 26. Januar 2016 haben wir mit einem erfolgreichen Auftakt die Tarifauseinandersetzung zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte begonnen. Dabei haben wir bewusst nur einen Teil der angestellten Lehrkräfte aufgerufen, um ein erstes Zeichen an den Arbeitgeber zu senden. Die Tarifkommission und der Landesvorstand haben diesen ersten Warnstreiktag ausgewertet und beschlossen, nun den Druck zu erhöhen. Wir rufen jetzt alle angestellten Lehrkräfte zu einem ganztägigen Warnstreik am Donnerstag, den 17. März 2016 auf! Hierbei haben wir den Streiktag so gewählt und kündigen ihn ausnahmsweise so frühzeitig an, dass die MSA‐Präsentationsprüfungen von dem Streik möglichst wenig tangiert werden. Gleichzeitig ist diese Terminwahl ein eindringliches Signal an den Arbeitgeber, dass in Zukunft deutliche Störungen des Schulbetriebs nicht auszuschließen sind…” GEW-Aufruf LV Berlin vom 11. März 2016 externer Link – dort auch Abrufmöglichkeit der bezirklichen Treffpunkte am 17. März 2016
  • [Berlin] Der Lehrkräfte-Streik als soziale Bewegung
    Die angestellten Lehrkräfte haben 2012/13 in Berlin an insgesamt 17 Tagen gestreikt. Nach einer unfreiwilligen Pause startet die GEW Berlin im September 2015 einen weiteren Anlauf. Denn gleichwertige Arbeit wird in den Schulen immer noch ungleich bezahlt. Am Vorabend weiterer Streiks dokumentieren wir drei Beiträge zur Strategiediskussion…” Beitrag zur Diskussion der Streikstrategie vom 27. August 2015 bei “Lernen im Kampf” externer Link
  • GEW weist Vertragsangebot für Lehrkräfte zurück: „Arbeitgeber wollen Bezahlung weiter diktieren – Ungerechtigkeiten sollen festgeschrieben werden“
    Die GEW hat das Angebot eines Tarifvertrages für die angestellten Lehrkräfte zurückgewiesen. „Die Arbeitgeber wollen die Bezahlung der bundesweit 200.000 angestellten Lehrkräfte weiterhin diktieren. Mit 30 Euro Zulage im Monat für einzelne Lehrergruppen wollten sie uns zudem das Streikrecht abkaufen”, erklärte GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke…” Pressemitteilung der GEW vom 28.03.2015 externer Link. Siehe dazu:

    • Protest gegen Nullrunde: GEW fordert Lohnsteigerung für Lehrer
      Der Kern der aktuellen Lehrerproteste ist die angekündigte Nullrunde für hessische Beamte. Verbeamtete Lehrer und Gewerkschaften fordern, dass der Tarifabschluss, der für die Angestellten des Landes mit Lohnsteigerungen beschlossen wurde, auch für Beamte übernommen wird. 2004 wurde die Arbeitszeit der hessischen Beamten von 38,5 auf 42 Wochenstunden erhöht. „Das gilt bis heute und es ist der höchste Wert aller Bundesländer“, bemerkt die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). 2009 wurde die Arbeitszeit der Beschäftigten des Landes Hessen im Angestelltenverhältnis auf 40 Stunden festgesetzt. Diese Arbeitszeit müsse endlich auf die Beamten übertragen werden, lautet die Forderung der Lehrergewerkschaft…“ Artikel von Christina Hein in der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Online vom 17.06.2015 externer Link
    • [Hessen] Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer: “Wir lassen uns nicht abhängen”. Warnstreik am 16. Juni 2015. Streikrecht ist Menschenrecht!
      Das Tarifergebnis Hessen vom 15. April 2015 sieht vor, dass die Gehälter der angestellten Beschäftigten des Landes Hessen zum 1. März 2015 um 2 Prozent und zum 1. April 2016 um 2,4 Prozent angehoben werden. Direkt nach dem Tarifabschluss hat der hessische Innenminister Peter Beuth in alle Mikrofone verkündet, dass die schwarz-grüne Koalition weiterhin nicht beabsichtigt, das Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Hessen wäre damit das einzige Bundesland, in dem die Besoldung für 18 Monate eingefroren werden soll. (…) Aus diesem Grund hat der GEW-Landesvorstand auf seiner Sitzung am 28.4.2015 beschlossen, für einen eintägigen Warnstreik der Lehrerinnen und Lehrer am 16. Juni 2015 in Wiesbaden zu mobilisieren, sollte die hessische Landesregierung nicht das Tarifergebnis Hessen auf ihre Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger und Versorgungsempfängerinnen übertragen. Dieser Streik soll im Rahmen des DGB-Aktionstags gemeinsam mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes unter dem Motto: „Für einen handlungsfähigen Staat“ stattfinden. Voraussetzung für den Streik ist ein Quorum von 3000 streikbereiten Kolleginnen und Kollegen. Diskutiert in Personalversammlungen über die Beteiligung der Kollegien an dem Streik am 16. Juni…” Siehe Aufruf und aktuelle Infos bei der GEW Hessen externer Link
    • TdL-Angebot zur Lehrkräfte-Eingruppierung (vom dbb angenommene Fassung) externer Link bei der GEW
    • Viele Fragen zum Tarifabschluss
      Mit dem Ringen um die Zusatzversorgung, Verhandlungen zur Entgelterhöhung und unserer Forderung nach einer Lehrkräfte-Eingruppierung war die Tarifrunde 2015 wohl so komplex wie nie. Wir geben einen Überblick, über das was herausgekommen ist – und was nicht…” GEW-Beitrag vom 29.03.2015 auf der Sonderseite zur Tarifrunde externer Link
    • Lehrer gehen bei Tarifeinigung leer aus – Streiks möglich
      Nach der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder berät die Lehrergewerkschaft GEW am Sonntag über Konsequenzen. Mit ihrer Forderung nach einem Einstieg zu gleicher Bezahlung von angestellten und verbeamteten Lehrern war sie in den Gesprächen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) am Samstag erneut abgeblitzt. Nun werde intern bewertet, wie man damit umgehe, sagte GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke. Das Tarifergebnis lehnte die GEW ab. Damit sei sie nicht friedenspflichtig, betonte Gehrke. Streiks sind also möglich…” Meldung vom 28.03.2015 bei der WAZ online (Der Westen) externer Link
    • Siehe zum Hintergrund das Tarifergebnis im Dossier Tarif- und Besoldungsrunde 2015 im öffentlichen Dienst der Länder
  • GEW: „Fast 38.000 Beschäftigte legen zum Abschluss der zweiten Warnstreikwelle die Arbeit nieder“
    „Fast 38.000 im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigte – viele aus Schulen, Hochschulen und Kitas – haben sich am Donnerstag zum Abschluss der zweiten Warnstreikwelle an den Aktivitäten der Gewerkschaften beteiligt. In sieben Bundesländern hatten die Gewerkschaften zu Aktionen aufgerufen. Damit nahmen über 80.000 Kolleginnen und Kollegen an der zweiten Warnstreikwelle teil. Bereits in der ersten Welle vor der dritten Verhandlungsrunde gingen 120.000 Beschäftigte auf die Straße, insgesamt also gut 200.000…“ GEW Pressemitteilung vom 26.03.2015 externer Link
  • GEW: „Auftakt zur zweiten Warnstreikwelle: Fast 28.000 Beschäftigte legen Arbeit nieder
    „Zum Auftakt der zweiten Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst der Länder haben fast 28.000 Beschäftigte, die meisten aus Schulen und Hochschulen, die Arbeit niedergelegt. Zur zentralen Kundgebung nach Leipzig sind 27.000 Streikende gekommen. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes hatten die Beschäftigten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgerufen, in die sächsische Metropole zu kommen. Sie machten sich für 5,5 Prozent, mindestens jedoch 175 Euro mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte stark. Gleichzeitig wiesen sie den Vorstoß der Arbeitgeber nach Einschnitten in die Betriebsrente strikt zurück…“ Pressemitteilung der GEW vom 24.03.2015 externer Link. siehe dazu:
  • Harte Nüsse – Schwierige Verhandlungen im öffentlichen Dienst
    „Es sind gleich drei harte Nüsse, die bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder am Sonnabend in Potsdam zu knacken sind. Neben der Lohnerhöhung geht es vor allem um die Zukunft der betrieblichen Altersversorgung und die Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte. Letztere durchzusetzen versucht die Bildungsgewerkschaft GEW nun schon seit etlichen Jahren – ohne Erfolg. Auch dieses Mal gibt sich die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bei dem Thema hartleibig. An der GEW-Basis wächst derweil der Unmut…“ Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 25.03.2015 externer Link
    Aus dem Text: “… Unter den angestellten Lehrern wächst unterdessen die Unzufriedenheit über die jahrelange Hängepartie. Das zeigte sich zuletzt in Köln, bei der Jahreshauptversammlung des mit 5.000 Mitgliedern größten Stadtverbands der GEW in Nordrhein-Westfalen. In einer Resolution – die von den gut 60 Teilnehmern am 18. März mit rund 80prozentiger Mehrheit verabschiedet wurde – werden die Mitglieder aufgefordert, ein eventuelles Tarifergebnis abzulehnen, wenn bestimmte »Mindestforderungen« nicht erfüllt sind. Dazu zählen die Durchsetzung der Paralleltabelle wenigstens für die unteren Entgeltgruppen bis zur EG 11, die Abschaffung sachgrundloser Befristungen sowie die Verhinderung von Verschlechterungen bei der betrieblichen Altersversorgung. »Der nächste Schritt ist dann eine Urabstimmung über echte Streiks – im Gegensatz zu den Warnstreiks, die seit 2009 die Lücke zwischen Angestellten- und Beamtennetto nicht schließen konnten«, heißt es in der jW vorliegenden Resolution. »Der Beschluss zeigt, wie krass die Stimmung an der GEW-Basis ist«, erklärte Guido Schönian von der »Initiative gegen die massiven Verschlechterungen für Lehrerinnen und Lehrer in NRW«. »Die GEW-Führung muss aufpassen, dass ihr der Laden nicht um die Ohren fliegt, wenn die Lücke zwischen dem Ergebnis und dem, was die Basis will, zu groß wird«, betonte Schönian, der auch dem geschäftsführenden Ausschuss der Kölner GEW angehört. »Jetzt gilt es, alle Kräfte zu mobilisieren und einen Erzwingungsstreik vorzubereiten. Ohne diesen Druck werden wir keine gute Lösung erreichen.«…”
  • GEW: „Zweite Warnstreikwelle: In allen Bundesländern legen Pädagogen die Arbeit nieder“
    „An der zweiten Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst der Länder werden sich in der nächsten Woche Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bundesländern (mit Ausnahme Hessens) beteiligen. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag in Frankfurt a. M. mit. Warnstreiks und Kundgebungen sind geplant in:
    Dienstag, 24. März: Bremen; Niedersachsen; Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einer gemeinsamen Großkundgebung in Leipzig.
    Mittwoch, 25. März: Nordrhein-Westfalen mit Kundgebungen in Düsseldorf, Köln, Dortmund, Bielefeld und Münster; Niedersachsen und Bremen mit einer gemeinsamen Kundgebung in Hannover; Saarland und Rheinland-Pfalz mit einer gemeinsamen Kundgebung in Saarbrücken.
    Donnerstag, 26. März: Berlin und Brandenburg mit einer gemeinsamen Kundgebung in Berlin; Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit einer gemeinsamen Kundgebung in Hamburg; Schleswig-Holstein: Kundgebung in Kiel; Bayern: Kundgebung in München; Baden-Württemberg: Kundgebungen in Stuttgart, Karlsruhe und Emmendingen bei Freiburg im Breisgau…“ Pressemitteilung der GEW vom 20.03.2015 externer Link
  • GEW: Streiks ausweiten – Blockade brechen!
    „“Die Gewerkschaften werden ihre Streiks in der nächsten Woche ausweiten“. Das hat Andreas Gehrke, Verhandlungsführer der GEW, nach der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder am Dienstag in Potsdam angekündigt. „Wir wollen die Blockade der Arbeitgeber brechen.“…“ Pressemitteilung der GEW vom 17.03.2015 externer Link. Aus dem Text: „Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte auch in der dritten Runde kein verhandlungsfähiges Gesamtangebot vorlegt. Danach hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften darauf verständigt, die Verhandlungen zu unterbrechen, und vereinbarten für den 28. März einen neuen Verhandlungstermin. Damit sind die zentralen Fragen nach einer Gehaltserhöhung, einer Entgeltordnung für Lehrkräfte (L-EGO) und der Zukunft der Zusatzversorgung der Beschäftigten weiter offen. „Die TdL sollte die Chance nutzen, gemeinsam mit der GEW den Einstieg in einen Tarifvertrag für 200.000 angestellte Lehrkräfte zu gestalten und damit einen historischen Schritt zu gehen. Heute haben die Arbeitgeber versucht, der GEW ihre Hauptforderung nach einer Aufwertung angestellter Lehrkräfte nach dem System A12 = Entgeltgruppe (E) 12, A11 = E11, A10 = E10, der sog. Paralleltabelle, durch das Angebot mehrerer kleiner Einzelpunkte abzukaufen. Damit werden die grundsätzlichen Probleme und Ungerechtigkeiten jedoch nicht gelöst…“
  • GEW: „37.000 Beschäftigte legen Arbeit nieder“
    „37.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder, darunter viele im Bildungsbereich an Schulen, Kitas und Hochschulen tätige Pädagoginnen und Pädagogen haben am Donnerstag an den Warnstreikaktionen der Gewerkschaften teilgenommen. Diese hatten in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen – allein hier kamen 20.000 Beschäftigte zur Großdemonstration nach Düsseldorf –, Niedersachsen/Bremen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Brandenburg zu Warnstreiks aufgerufen…“ Pressemitteilung der GEW vom 12.03.2015 externer Link
  • Angestellte Lehrer – Traumberuf ohne Wertschätzung
    „Zwei-Klassen-Gesellschaft in den Schulen: Angestellte Lehrer sind bei gleicher Arbeit schlechtergestellt als ihre verbeamteten Kollegen. In der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder soll sich die Gerechtigkeitslücke ein Stück schließen, fordern Gewerkschaften.Eine Betroffene erzählt…“ Artikel von Kathrin Brenner in Stuttgarter Nachrichten Online vom 12.03.2015 externer Link
  • GEW weitet Warnstreiks ab Mittwoch aus
    Vor der dritten Verhandlungsrunde in der Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder weitet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Warnstreiks ab Mittwoch aus. In allen Bundesländern werden sich im Bildungsbereich tätige Pädagoginnen und Pädagogen an den Arbeitsniederlegungen beteiligen. Bereits in der vergangenen Woche hatten weit über 15.000 an Schulen, Kitas und Hochschulen Beschäftigte an den Warnstreikaktivitäten der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes teilgenommen. Andreas Gehrke, für Tarifpolitik verantwortliches Vorstandsmitglied und GEW-Verhandlungsführer, forderte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf, sich endlich zu bewegen: „Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot zu der Gewerkschaftsforderung nach 5,5 Prozent mehr Gehalt vorgelegt. Im Gegenteil: Sie wollen Einschnitte bei der Betriebsrente, die für künftige Rentnerinnen und Rentner rund 20 Prozent Kürzung bedeuten würden. Diesen Vorstoß lehnen wir strikt ab. Außerdem wehren wir uns gegen den Versuch der TdL, den angestellten Lehrkräften einen Tarifvertrag zu diktieren.“ Info: Für Mittwoch, 11. März, sind in acht Bundesländern Warnstreiks geplant:…” GEW-Pressemitteilung von 10. März 2015 externer Link
  • [B] Lehrende und Lernende zusammen
    Schüler*innen für den Lehrer*innen und Erzieher*innenstreik“”Am 11. März steht Berlin still.” So informierte die Berliner Morgenpost die HauptstädterInnen. Gemeint ist damit der Warnstreik des öffentlichen Dienstes am kommenden Mittwoch. 60.000 Beschäftigte sind zum Streik aufgerufen, darunter die angestellten LehrerInnen und ErzieherInnen der Schulen. Für die LehrerInnen geht es nicht nur um die ritualisierte Tarifforderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn. Im Jahr 2013 haben die angestellten LehrerInnen Berlins an 17 Tagen die Arbeit niederlegt, um eine Gleichstellung mit ihren verbeamteten KollegInnen zu erreichen. Eine tarifliche Entgeltordnung, damit der Senat ihre Löhne nicht mehr einseitig diktieren kann, haben sie bis heute nicht. (…) Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sollte SchülerInnen direkt mit zum Streik aufrufen. Schließlich leiden sie am meisten unter fehlenden LehrerInnen und ständigem Unterrichtsausfall. Viele teilen die Sicht der 16-jährigen Tabea, die sagt: “Ihre schlechten Arbeitsbedingungen sind unsere schlechten Lernbedingungen.” Natürlich wollen sie nicht bevormundet werden – aber man sollte SchülerInnen die Chance geben, sich schon jetzt über ihre Rechte als zukünftige Lohnabhängige zu bilden. Vor zwei Jahren kamen manchmal Hunderte SchülerInnen mit zum Streik, auch eine gemeinsame Streikversammlung fand statt. Mit einer viel breiteren Streikfront könnten die LehrerInnen richtigen Druck aufbauen. Denn sie haben eine geradezu heroische Ausdauer, aber wollen die aktuelle Streikrunde nicht wieder ohne Ergebnis beenden.” Beitrag von Wladek Flakin vom 09.03.2015 bei indymedia linksunten externer Link, siehe dazu die fratzebuch-Aktionsseite Schüler*innen für den Lehrer*innen und Erzieher*innenstreik externer Link
  • GEW: „3.250 Lehrkräfte legen am vierten Warnstreiktag die Arbeit nieder“
    Zum Abschluss der ersten Streikwoche haben am Freitag noch einmal 3.250 Lehrkräfte und Hochschulbeschäftigte in zwei Bundesländern die Arbeit nieder gelegt. Damit haben sich weit über 15.000 Pädagoginnen und Pädagogen an den vier Streiktagen, zu denen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die anderen DGB-Gewerkschaften aufgerufen hatten, beteiligt. Streikschwerpunkte waren Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Berlin…Pressemitteilung der GEW vom 06.03.2015 externer Link
  • GEW: „Fast 4.000 Lehrkräfte legen Arbeit nieder“
    „Fast 4.000 Lehrkräfte und Hochschulbeschäftigte haben sich am Donnerstag in fünf Bundesländern an dezentralen Warnstreikaktivitäten der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes beteiligt. Sie machten sich für 5,5 Prozent, mindestens jedoch 175 Euro mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte stark. Sie wehrten sich gegen die „Provokation“ der Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde, den angestellten Lehrkräften einen Tarifvertrag diktieren zu wollen. Gleichzeitig wiesen sie den Vorstoß der Arbeitgeber nach Einschnitten in die Betriebsrente strikt zurück…“ Pressemitteilung der GEW vom 05.03.2015 externer Link
  • Über 5.000 Lehrkräfte beteiligen sich am Warnstreikauftakt
    „Über 5.000 Lehrkräfte haben heute für einen tollen Warnstreikauftakt gesorgt. In Berlin, Niedersachsen, Bremen, Halle/Saale und im Regierungsbezirk Düsseldorf streikten sie gemeinsam mit den anderen Beschäftigten der Länder für 5,5 Prozent mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte…“ Pressemitteilung der GEW vom 03.03.2015 externer Link. Ankündigung aus dem Text: „Am morgigen Mittwoch gehen die bundesweiten Warnstreiks weiter. Aktionen finden in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirke Detmold und Köln, in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Baden-Württemberg statt. Die dritte und letzte Verhandlungsrunde für die rund 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ist dann am 16./17. März in Potsdam.“ Siehe dazu Berichte und Videos:

  • Angestellte Lehrerinnen und Lehrer sind in mehreren Bundesländern am kommenden Dienstag [3.3.] zu Warnstreiks aufgerufen. Siehe dazu:
    • Provokation: Arbeitgeber wollen Tarifvertrag für Lehrkräfte diktieren
      „Auch der zweite Verhandlungstermin in der Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ist am Freitag ohne Ergebnis geblieben. Jetzt ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu Warnstreiks auf. Als „Provokation“ bezeichnete GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke den Vorstoß der Arbeitgeber, den „angestellten Lehrkräften einen Tarifvertrag zu diktieren“…“ Pressemitteilung der GEW vom 27.02.2015 externer Link
    • Gewerkschaft wehrt sich gegen “Provokation” der Arbeitgeber
      „Nach den vorerst ergebnislosen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gibt es ab Dienstag bundesweite Warnstreiks der Lehrer an den Schulen. In einer ersten Ankündigung der Gewerkschaften hatte es noch geheißen, es sei bereits ab Montag mit Streiks zu rechnen. Allerdings können nur die bundesweit etwa 200 000 angestellte Lehrer in den Ausstand gehen. Verbeamtete Lehrer – laut Statistischem Bundesamt waren es im Jahr2012 etwa 700.000 – dürfen nicht streiken…“ Artikel von der ND Redaktion vom 27.02.2015 im Neuen Deutschland externer Link
  • Tarifrunde geht in entscheidende Phase: 5,5 Prozent Gehaltsplus und Tarifvertrag für Lehrkräfte
    Nach einem sachorientierten Verhandlungsauftakt bekräftigen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ihre Forderung nach einer deutlichen Tariferhöhung für die gut 180.000 Landesbeschäftigten in NRW. Zugleich drängt die GEW auf den Abschluss einer tariflichen Entgeltordnung, die allein in NRW für rund 40.000 angestellte Lehrkräfte gelten soll. „Die GEW will 5,5 Prozent mehr Gehalt für alle Beschäftigten. Außerdem muss über die konkrete Ausgestaltung des Tarifvertrages für Lehrkräfte jetzt in dieser Tarifrunde verhandelt und entschieden werden“, erklärte heute Andreas Gehrke, für Tarif- und Beamtenpolitik verantwortliches Vorstandsmitglied und Verhandlungsführer der GEW bei den Tarifverhandlungen, auf der Landespressekonferenz in Düsseldorf. Die Eingruppierung der bundesweit 200.000 angestellten Lehrerinnen und Lehrer werde bis heute einseitig und „vordemokratisch“ von den Länder-Arbeitgebern (Tarifgemeinschaft deutscher Länder, TdL) festgelegt…” PM der GEW NRW vom 24.02.2015 externer Link
  • Chance für Tarifvertrag für Lehrkräfte
    Als „sachorientierten Einstieg in die Tarifverhandlungen“ wertet die GEW die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Das Signal der Arbeitgeber, in der Frage Lehrerentgeltordnung (L-EGO) zu einem Ergebnis zu kommen, bewertete Verhandlungsführer Andreas Gehrke positiv…” GEW-Pressemitteilung vom 16.02.2015 externer Link
  • Sechste Verhandlungsrunde zur Lehrkräfte-Entgeltordnung
    Die GEW hat sich am 22. und 23. Januar zu einer weiteren Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder getroffen. Dabei übergab sie ein Forderungspaket, das auf der Grundlage der vorangegangen Verhandlungen entwickelt wurde. Gestern und heute haben sich die Verhandlungsgruppen der GEW und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zum sechsten Mal getroffen, um über eine tarifliche Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte zu verhandeln…” GEW-Pressemitteilung vom 23.01.2015 externer Link