[Tarifvertrag mit der GÖD] Solidarität mit den Beschäftigten in der Pforte!

Der Bundesverband der Sicherheitsunternehmen hat einen Tarifvertrag mit der Spaltergewerkschaft GÖD abgeschlossen. Betroffen sind die Kolleginnen und Kollegen in der Pforte unter anderem bei Index, Eberspächer und Festo – soweit sie bei externen Sicherheitsunternehmen arbeiten. Diese gehören zum BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft). Der hat jetzt ab dem 1. Oktober mit der Spaltergewerkschaft GÖD einen Manteltarifvertrag über fünf Jahre vereinbart. Bisher war ver.di dafür zuständig und ist es auch noch beim Lohntarifvertrag. Das Ziel ist natürlich die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. So soll die Möglichkeit von 12-Stundenschichten weiter bestehen, die ver.di angreifen wollte. Diese unzumutbaren Rund-um-die-Uhr-Schichten sind schon jetzt an der Tagesordnung. Nur in den ganz alten persönlichen Arbeitsverträgen stand noch ver.di als Verhandlungspartner ausdrücklich drin. Für diese Kollegen hat der alte Tarifvertrag „Nachwirkung“, dass heißt, er gilt nach wie vor. Aber bei mehreren Sicherheitsunternehmen wurde kürzlich den Kollegen ein nettes Schreiben zur „freiwilligen“ Unterschrift unter die Veränderung vorgelegt…” Artikel aus „TACHELES – Zeitung der MLPD Esslingen“ bei Rote Fahne News vom 22.10.2018 externer Link