Die Tarifkommissionsmitglieder Sicherheitsdienstleistungen der ver.di-Landesbezirke Nordrhein-Westfalen, Baden Württemberg, Hamburg und Niedersachsen-Bremen haben auf einer gemeinsamen Sitzung eine Resolution gegen Rassismus im Bewachungsgewerbe beschlossen und klare Forderungen der Beschäftigten an die Verantwortlichen in den Unternehmen und der Politik formuliert: Es braucht aus Sicht der betroffenen Beschäftigten Ombudsleute, interne funktionierende Frühwarnsysteme und vor allem eine Aufstockung der Budgets für eine ausreichende Personalbemessung und Aufwertung der Bewachung…” ver.di-Meldung vom 17.10.2014 externer Link , darin die Resolution im Wortlaut

  • Aus der Resolution: “… Wir fordern von den Verantwortlichen in Politik und Unternehmen: 1. Kontrollieren Sie die Umsetzung ihrer Verträge in den Flüchtlingsunterkünften und verlassen Sie sich nicht auf die Lippenbekenntnisse der direkt oder indirekt beteiligten Unternehmen. 2. Qualifizierte Aufgaben erfordern qualifiziertes Personal, das entsprechend bezahlt werden muss. 3. Stocken Sie ihre Budgets für externe Dienstleister auf, damit genügend Spielraum für Qualität und Personalbemessung vorhanden ist. 4. Richten Sie ein internes Frühwarnsystem gegen rechtsextremistische Einstellungen und Praktiken von Sicherheitskräften ein. 5. Richten Sie unabhängige Ombudsleute in den Flüchtlingsunterkünften ein, die die Beschwerden und Bedarfe von Flüchtlingen weiterverfolgen können, und auch ein Ohr für Whistleblower aus den Sicherheitsdiensten haben.”