Quelle:  Artikel von Hans-Gerd Öfinger im Neues Deutschland vom 24.08.2012 externer Link

Eisenbahner protestieren vor Pariser Konzernzentrale für ihre Arbeitsplätze. Beschäftigte der deutschen Ableger des Veolia-Konzerns fürchten einen Verkauf der Verkehrssparte. Aus dem Text:

„(…) Die Beschäftigten sind alarmiert durch Meldungen über einen bevorstehenden Verkauf von Veolia Verkehr. Ende 2011 hatte die Konzernspitze die Trennung von der Verkehrssparte angekündigt und erklärt, man wolle sich auf die Bereiche Wasser, Energie und Entsorgung konzentrieren. Zudem wurde jüngst bekannt, dass sich die in Mecklenburg-Vorpommern agierende Veolia-Tochter Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) auf Anordnung der Pariser Zentrale nicht mehr an der Ausschreibung um den regionalen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beteiligen darf. Dies gilt auch für Strecken, die die OLA derzeit bedient, und kommt somit einem schrittweisen Rückzug aus dem Nordosten gleich. Im Juni hatte die Konzernspitze bereits die laufende Bewerbung für die Strecke Bützow-Ueckermünde zurückgezogen. Derzeit hat die OLA rund 180 Beschäftigte und bedient auch die Strecken Rostock-Güstrow, Stralsund-Neustrelitz sowie Rehna-Parchim. Die EVG spricht vom »Verrat der Unternehmensleitung an der eigenen Geschäftspolitik« und weist darauf hin, dass Veolia noch vor wenigen Monaten erklärt habe, man plane keine Änderungen am Geschäftsmodell…“