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Risikofaktor Übermüdung: Umfrage offenbart bedrohliche Erschöpfung in deutschen Cockpits
„Die aktuellen Flugdienstzeitregelungen führen bei Piloten zu so einer ausgeprägten Übermüdung, dass der Großteil des in Deutschland organisierten Cockpitpersonals erhebliche Sicherheitsbedenken hegt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Berufsverbands der deutschen Verkehrspiloten (Vereinigung Cockpit) unter ihren Mitgliedern. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der befragten Piloten gab an, schon einmal im Cockpit vor Erschöpfung unbeabsichtigt eingeschlafen zu sein. Ganze 88 Prozent berichteten, nach dem Dienst schon einmal vor Müdigkeit nicht mehr in der Lage gewesen zu sein, noch mit dem Auto nach Hause zu fahren…“ Meldung bei der Vereinigung Cockpit vom 19.10.2011 
Fluglotsenstreik in 2011?
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Streik der Fluglotsen ist endgültig vom Tisch: GdF setzt Lohnplus von 5,2 Prozent durch
„Der Fluglotsenstreik ist abgewendet. Die Fluglotsen-Gewerkschaft GdF habe sich mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, teilte die DFS am Mittwochabend mit. Mit der Einigung endet ein bisher nicht dagewesener Tarifkonflikt bei der Deutschen Flugsicherung. Das Ergebnis ist nun eine zweistufige Gehaltssteigerung um insgesamt 5,2 Prozent bei einer Laufzeit von 17 Monaten. Daneben hat die Gewerkschaft für zahlreiche Mitarbeiter "kostenintensive Höhergruppierungen durchgesetzt", die weitere Gehaltssteigerungen erforderten, teilte die DFS mit. Insgesamt erhöhten sich die Personalkosten mit dem Abschluss um etwa neun Prozent...“ Artikel von Ernst August Ginten auf Welt-Online vom 13.10.2011 
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So ist die Wirtschaft
Die drohenden Streiks bei der Flugsicherung sind eine Folge ihrer Privatisierung. Ein Kommentar von Claas Tatje auf Zeit-Online vom 12.10.2011 . Aus dem Text: „(…) Wenn sich heute Lufthansa und Air Berlin über die Streikwut echauffieren, ist das scheinheilig. Es war die Luftfahrtindustrie, die Anfang der neunziger Jahre und gegen große Bedenken Richard von Weizsäckers auf die Privatisierung drängte. Der damalige Bundespräsident sah verfassungsrechtliche Konflikte in einer Privatisierung. Er beharrte darauf, dass hoheitliche Aufgaben nur von Beamten wahrgenommen werden sollten. Die wirtschaftlichen Hoffnungen der Unternehmen haben die Entscheider im Bundestag am Ende überzeugt. Die Fluggesellschaften sahen vor allem die Kosten: Zu teuer sei die Dienstleistung des Bundes und zu unpünktlich der Betrieb, schimpfte damals etwa der designierte Lufthansa-Chef Jürgen Weber. (…) So spürt jeder den Streik der Lotsen. Selbst wenn er weder Urlaubs- noch Geschäftsreise plant. Der Neid auf den kleinen Berufsstand vergrößert noch die Wut. Verdienen die Fluglotsen nicht im Durchschnitt mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr? Das stimmt, und das ist auch im internationalen Vergleich durchaus Spitze. Doch für die hohe Bezahlung gibt es ebenso gute Gründe wie für ein Streikrecht. Kaum ein Beruf ist verantwortungsvoller. Eine falsche Entscheidung gefährdet das Leben von Hunderten Passagieren. Die Belastung ist so groß, und die Anforderungen sind so gewaltig, dass Fluglotsen mit 55 Jahren in den Ruhestand treten und regelmäßig vom Arbeitgeber Kuren bezahlt bekommen…“
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Fluglotsenstreik Gefahr vorerst gebannt
„Der Tarifkonflikt in der Deutschen Flugsicherung (DFS) wächst sich zu einem Nervenkrieg aus. Die für die Fluglotsen zuständige Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) bekräftigte am Montagabend ihre Absicht zu streiken, zeigte sich aber bereit, noch in dieser Woche ein weiteres Gespräch mit der Schlichtungskommission zu führen, um den seit Monaten schwelenden Streit beizulegen...“ Artikel von Ulrich Friese in der FAZ vom 10.10.2011 
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Redaktionsgespräche geplatzt
„Liebe Mitglieder, am gestrigen späten Abend wurden die Gespräche zwischen der DFS und der GdF im laufenden Tarifkonflikt bzgl. VTV/ETV nach langwierigen und schweren Verhandlungen ohne Aussicht auf Erfolg abgebrochen. Nachdem man sich in den vorangegangenen drei Gesprächsrunden zwar langsam und mühsam jedoch wenigstens in kleinen Schritten erkennbar aufeinander zubewegt hatte, fiel die Verhandlungskommission der DFS an diesem, letzten Tag bei verschiedenen Themen immer wieder hinter die ihrerseits bereits angenommenen Schlichterempfehlung zurück. An diesem Vorgehen hielten die DFS Vertreter um den Geschäftsführer Jens Bergmann auch im wahrsten Sinne „Fünf Minuten vor Ultimo“ fest. Zu diesem Zeitpunkt nahm die GdF Verhandlungskommission in einem großen Entgegenkommen den aus ihrer Sicht letzten, aber großen Streitpunkt im Bereich der Administration vom Tisch, nur um mit ungläubigem Erstaunen und Entsetzen zu erfahren, dass in ihrer und der Wahrnehmung des Schlichters bereits erledigt geglaubte Themen im operativen Bereich wieder zur Disposition gestellt sind...“ Mitteilung der Gewerkschaft der Flugsicherung e.V. vom 08.10.2011 
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Ausstand der Fluglotsen: Streik vorerst abgewendet
„Der für Dienstagmorgen angekündigte Streik der Fluglotsen ist in letzter Sekunde abgewendet. In der Tarifauseinandersetzung mit der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) rief die Deutsche Flugsicherung (DFS) am frühen Dienstagmorgen in Frankfurt am Main ein Schlichtungsverfahren an. Damit herrscht vorerst Friedenspflicht. Als Schlichter steht bereits der von den Arbeitgebern benannte Münchner Arbeitsrechtler Volker Rieble fest...“ Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 08.08.2011 . Siehe dazu:
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Volker Rieble ist Schlihter im Tarifkonflikt in der Flugsicherung
„(...) Ob der 49-jährige, als konservativ geltende Rieble tatsächlich die für sein neues Amt angemessene Neutralität mitbringt, werden die ersten Gespräche, die in zwei Wochen beginnen könnten, zeigen. Die GdF hat, nachdem die DFS in letzter Minute am Montag einen Streik durch die Anrufung der Schlichtung verhindert hatte, schon einmal Vorbehalte angemeldet, weil Rieble in der Vergangenheit eher durch arbeitgeberfreundliche Positionierungen aufgefallen ist. Zudem ist der Arbeitsrechtler einer, der in der Öffentlichkeit gerne deutliche Worte benutzt. Die Kassiererin »Emmely«, deren Bagatellkündigung wegen des Einlösens zweier Pfandbons für Schlagzeilen sorgte, nannte er eine »notorische Lügnerin«, weil sie die Sache erst einer Kollegin in die Schuhe schieben wollte...“ Ein Portrait im Neues Deutschland vom 10.08.2011 
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Lotsenstreik: Warum Reisende zittern mussten
Gleich zwei Mal wird der Arbeitskampf der Fluglotsen in letzter Sekunde abgewehrt. Doch die Zitterpartien der Reisenden waren nicht unbedingt nötig. Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 10.08.2011 . Kommentar Volker Bahl: „Lotsenstreik: Warum Reisende zittern mussten - wohl vor allem weil die Arbeitgeber hofften, dass die Aufregung um die Streikdrohung den Fluglotsen schadet. Politiker und die Wirtschaftslobbyisten haben jedenfalls viel getan, um die Gewerkschaft in Misskredit zu bringen. Dabei hat das Landesarbeitsgericht in Hessen festgestellt, dass die Forderungen zulässig seien und nicht unbotmäßig in die Entscheidungsfreiheit der Arbeitgeber eingreifen würden (was diese behauptet hatten)."
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Nach abgesagtem Fluglotsenstreik: Lufthansa prüft Schadenersatzansprüche
Das Chaos ist ausgeblieben, in letzter Minute. Aber auch ohne streikende Lotsen sieht man vielen Reisenden an, dass sie müde sind. Nun prüft die Lufthansa, ob ihr nach dem abgesagten Streik Schadenersatz zusteht. Meldung in Frankfurter Rundschau vom 09.08.2011 . Kommentar Volker Bahl: "Zuerst die Fluglotsen so richtig öffentlich "in Misskredit bringen" - und dann auch noch auf Schadensersatz dringen. Das Streikrecht in Deutschland soll keinen Pfifferling mehr wert sein - für kommende Aktionen!“
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Aufruf zum Arbeitskampf am 09.08.2011
"Liebe Mitglieder der GdF, der Sachstand im Tarifkonflikt mit der Deutschen Flugsicherung ist unverändert. Die Einladung der DFS aus der vergangenen Woche zu erneuten Gesprächen beinhaltete kein neues Angebot, so dass leider keine Basis zu neuen Verhandlungen gegeben ist. Deshalb ergeht an Euch alle folgender Aufruf: Die Gewerkschaft der Flugsicherung fordert ALLE tariflich beschäftigten Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung an sämtlichen Standorten auf, am Dienstag, den 09. August 2011, in der Zeit von 06.00 bis 12.00 Uhr für 6 Stunden die Arbeit niederzulegen. Ausgenommen von diesem Aufruf sind die Flugsicherungsakademie, sowie der Standort Maastricht. Die örtlichen Streikleitungen kümmern sich um den weiteren Ablauf und stehen für Fragen zur Verfügung. Der Bundesvorstand“ Mitteilung der GDF vom 08.08.2011 
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Offener Brief des Bundesvorsitzenden
„Liebe Mitglieder der GdF, es liegt eine harte Woche hinter uns allen. Ich möchte euch allen an dieser Stelle meinen Dank für die überwältigende Solidarität und Unterstützung aussprechen, die alle Aktiven, seien es die Vorstände, die Streikleitungen vor Ort oder Delegierten, von Euch allen erfahren haben. (...) Zur Erinnerung: Es geht nicht um bessere Arbeitsbedingungen, es geht um die Einhaltung bestehender Arbeitsbedingungen. Es geht nicht um 6,5% mehr Lohn für Fluglotsen, es geht um die Vergütung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFS. Es geht nicht um die Sicherung von Privilegien, es geht um für die Funktion der Flugsicherung wichtige Strukturen. Es geht um Angebote ohne Vorbedingungen und es geht um die Einheit und die Zukunft der Flugsicherung. Lasst uns gemeinsam diese Zeit meistern und dabei nie vergessen, was die DFS immer wieder so schön behauptet, aber nur uns allen wirklich wichtig ist. Sicherheit im Luftraum geht über alles. Michael Schäfer, Bundesvorsitzender“ Offener Brief des Bundesvorsitzenden der GdF vom 07.08.2011 
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Nach Gerichtsstopp: Fluglotsen beraten über neuen Streik
„Nach dem geplatzten Fluglotsenstreik ist der Betrieb an Deutschlands Flughäfen weitgehend normal angelaufen. Es kam dennoch zu Unregelmäßigkeiten, da einige Airlines Flüge vorverlegt hatten. Nun beraten die Fluglotsen ihr weiteres Vorgehen…“ Meldung in Berliner Morgenpost vom 4. August 2011 
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Konflikt um Fluglotsen: Zu viele Überstunden
„Nach dem geplatzten Streik und einer juristischen Ohrfeige vom Frankfurter Arbeitsgericht lecken die Fluglotsen ihre Wunden. Doch noch ist der Tarifkonflikt nicht vom Tisch. FR-Online erklärt, warum die Fronten so verhärtet sind…“ Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau online vom 4.8.2011 
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Gericht verhandelt am Nachmittag über Fluglotsenstreik. Deutsche Flugsicherung stellt Antrag
„Das Arbeitsgericht im Frankfurt am Main berät am Nachmittag über den für Donnerstag angekündigten Streik der Fluglotsen in Deutschland. Am Morgen sei der Antrag der Deutschen Flugsicherung (DFS) auf einstweilige Verfügung bei Gericht eingegangen, sagte ein Gerichtssprecher. "Der Antrag ist da und wird um 16 Uhr verhandelt", sagte der Sprecher…“ AFP-Meldung von Oliver Berg vom 3.8.2011 . Siehe dazu:
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Streikaufruf an alle Mitglieder der Gewerkschaft der Flugsicherung vom 02.08.2011 
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Streikdrohung zur Urlaubszeit: Warum die Fluglotsen Verständnis verdienen
„Mitten in der Hauptreisezeit will die Gewerkschaft der Flugsicherung den Urlaubern das Fliegen schwermachen - trotzdem sind die Motive für den angedrohten Streik verständlich. Denn den Fluglotsen geht es nicht nur um höhere Gehälter…“ Ein Kommentar von Alexandra Borchardt in Süddeutsche Zeitung vom 03.08.2011 
- Streik im Anflug
Die Zeichen stehen auf Streik, aber frühestens in vier Wochen. Die Fluglotsen beschließen eine Urabstimmung weil die Gespräche mit den Arbeitgebern gescheitert sind. Artikel von Frank-Thomas Wenzel in der Frankfurter Rundschau vom 17.06.2011 . Aus dem Text: „Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat ihre Mitglieder zu einer Urabstimmung über einen Arbeitskampf aufgerufen. Ein Ergebnis wird nicht vor Mittel Juli vorliegen. (…) Am Mittwoch hatte die GdF die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Doch neue Gespräche sind gar nicht so abwegig. Die Urabstimmung lässt sich als ein Einlenken lesen. Der GdF-Bundesvorstand hätte nämlich auch gleich schon zum Streik aufrufen können. In diesem Fall hätten Lotsen womöglich an kleineren Airports für mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt. Doch selbst wenn sich die Mitglieder der GdF bei der Urabstimmung für einen Streik aussprechen, ist ein Arbeitskampf kein Automatismus. Denn die DFS kann dann noch immer die Schlichtung anrufen – ein Ausstand wäre für die Dauer der Vermittlungsgespräche ausgeschlossen. Beobachter halten dieses Szenario für die wahrscheinlichste Variante. Denn der Tarifkonflikt ist verfahren. Vordergründig geht es um Geld. Die GdF fordert 6,5 Prozent mehr mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die DFS hat 3,2 Prozent für 17 Monate und eine Einmalzahlung von 0,8 Prozent des Bruttogehalts angeboten. Gestritten wird aber vor allem über Arbeitsbedingungen. Die DFS steht unter Druck. Die EU will die Flugsicherung zu mehr Effizienz zwingen. Einerseits sollen die Gebühren für die Airlines sinken, zugleich soll die Kapazität gesteigert, die Umwelt stärker geschützt werden, und bei der Sicherheit darf es keine Abstriche geben…“
Bodenverkehrsdienste – ver.di gegen EU-Deregulierungspläne
- Stimmung für Streik: Fraport-Beschäftigte kämpfen gegen Liberalisierung
Gegen eine drohende Zerschlagung des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport AG machen Betriebsrat, Beschäftigte und Dienstleistungsgewerkschaft ver. di mobil. Sie wollen die weitere Liberalisierung verhindern. Artikel von Hans-Gerd Öfinger im Neues Deutschland vom 11.10.2011 . Aus dem Text: „Nach der gestrigen Betriebsversammlung, die zu Verzögerungen im Betriebsablauf führte, wollen Betriebsrat und ver.di für die kommenden Wochen auch Streiks nicht ausschließen. Der für den Fachbereich Verkehr zuständige hessische ver.di-Landesleiter Gerold Schaub hat dabei den erfolgreichen europaweiten Kampf der europäischen Hafenarbeiter gegen eine EU-Richtlinie zur Liberalisierung der Arbeit in den Seehäfen vor Augen. Über den gewerkschaftlichen Dachverband ETF hatten die Hafenarbeiter EU-weite Kampfmaßnahmen und zentrale Demonstrationen vor dem Straßburger EU-Parlament organisiert und damit die Kommissionspläne gestoppt. »Wenn wir streiken, dann sind die angedrohten Streiks bei der Flugsicherung ein Kindergeburtstag«, so Schramm. Mit Verständnis für einen Arbeitskampf könnten die Gewerkschafter selbst beim deutsch-österreichischen Flughafenverband ADV rechnen. Deren Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sieht »keinen Änderungsbedarf am der bestehenden Richtlinie« zu den Bodenverkehrsdiensten und warnt für den Fall einer weiteren Marktöffnung vor »massiven Nachteilen für das gesamte Luftverkehrssystem«...“
- Bodenverkehrsdienste – ver.di-Infoaktionen gegen EU-Deregulierungspläne am Montag
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den Entwurf aus der EU-Kommission einer neuen gesetzlichen Regelung für die Bodenverkehrsdienste. Dieser Entwurf stellt nach Ansicht von ver.di eine massive Bedrohung für die Arbeitsplätze bei den Bodenverkehrsdiensten auf Flughäfen dar, weil er eine grundsätzliche Freigabe des Marktzugangs zu den Bodenverkehrsdiensten vorsieht. Damit droht, dass vor allem Billiganbieter den Zuschlag für Dienstleistungen rund um das Flugzeug erhalten...“ Presseerklärung von ver.di vom 07.10.2011 
Nächste Woche noch kein Streik bei easy-Jet
„Es gibt leichte Signale von der Arbeitgeberseite, in der nächsten Woche zu neuen Gesprächen zusammen zu kommen“, erklärte Holger Rößler, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und zuständiger Betreuungssekretär im Bereich Luftfahrt. „Wir nehmen diese Reaktion der Arbeitgeber ernst und werden daher in der nächsten Woche vorerst nicht zu Arbeitsniederlegungen aufrufen.“ Auch wegen der gerade begonnenen Ferien sei dieser Entschluss kurzfristig gefasst worden, um den Reisenden einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen…“ Pressemitteilung von ver.di-Berlin vom 01.07.2011 
easyJet-Urabstimmung: Klares Votum bei easyJet-Urabstimmung
„Die Urabstimmung, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die easyJet-Beschäftigten in Berlin-Schönefeld aufgerufen hatte, erzielte ein klares Votum für einen Arbeitskampf: 94 Prozent der anwesenden abstimmungsberechtigten Flugbegleiter und 98 Prozent der anwesenden abstimmungsberechtigten Piloten votierten für einen Streik. (...) ver.di fordert den erstmaligen Abschluss eines Einkommenstarifvertrages für das Cockpit- und Kabinenpersonal. Die Beschäftigten von easyJet haben 2008 die letzte Einkommenserhöhung erhalten. easyJet beschäftigt in Berlin-Schönefeld rund 240 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie 110 Pilotinnen und Piloten. Die Verhandlungen dauern bereits seit zehn Monaten an.“ Pressemitteilung von ver.di-Berlin vom 27.06.2011 
Tarifverhandlungen Kabine ergebnislos abgebrochen
„Am heutigen Dienstag, dem 5. April 2011 sind die Tarifverhandlungen für das Kabinenpersonal von easyJet ergebnislos abgebrochen worden. „Wir bedauern die starre Haltung der Arbeitgeberseite“, sagte Holger Rößler, ver.di-Verhandlungsführer und zuständiger Betreuungssekretär im Bereich Luftfahrt. „Damit werden Arbeitskampfmaßnahmen in den nächsten Wochen unausweichlich“, so Rößler weiter. Streitpunkt ist insbesondere, dass easyJet weiterhin Lohndumping betreiben will. So erhalten Beschäftigte, die ab dem 1. Mai 2010 neu eingestellt worden sind, mehr als 20 Prozent weniger Vergütung als ihre länger beschäftigten Kollegen. „Für ver.di ist dieser Zustand nicht hinnehmbar!“, so Holger Rößler. eaysJet ist nicht bereit, diesen Zustand durch Tarifangleichung zu beenden. easyJet beschäftigt in Berlin-Schönefeld rund 240 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie 110 Pilotinnen und Piloten…“ Pressemitteilung von ver.di vom 05.04.2011 
Luftverkehr: Tarifergebnis: Beschäftigte der Condor/CondorBerlin bekommen insgesamt 4,5 Prozent mehr Geld
„Die bundesweit rund 2.000 Kabinen- und Bodenbeschäftigten der Condor und CondorBerlin bekommen rückwirkend zum 1. Januar 2011 2,5 Prozent mehr Geld und zum 1. November eine weitere Gehaltserhöhung um zwei Prozent. Für die Monate August bis Dezember 2010 erhalten sie eine Einmalzahlung in Höhe von 12 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Vergütung, mindestens jedoch 250 Euro. Das ist das Ergebnis der siebten Verhandlungsrunde, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geführt hat. „Wir haben eine lange und harte Auseinandersetzung geführt und dafür jetzt ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt“, sagten die ver.di-Verhandlungsführer Holger Rößler und Hartmut Beckmann. Der neue Tarifvertrag soll bis zum 31. Juli 2012 gelten. Das Ergebnis steht noch unter einem 14-tägigen Erklärungsvorbehalt.“ Presseerklärung von ver.di vom 13.01.2011 
Tarifverhandlungen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mit Air Berlin/LTU 2010
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Einstweilige Verfügung im Tarifkonflikt bei der Air Berlin
"Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main hat am gestrigen Abend auf Antrag der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG eine einstweilige Verfügung gegen die Vereinigung Cockpit e.V. erlassen (Arbeitgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 23. November 2010 - Aktenzeichen 9 Ga 223/10). Darin werden der Vereinigung Cockpit e. V. in Zusammenhang mit der laufenden Tarifauseinandersetzung über insbesondere die Verbesserung von Dienst-, Ruhe- und Bereitschaftszeiten der Piloten bei der Air Berlin Arbeitskampfmassnahmen unter Androhung von Ordnungsmitteln untersagt. Das Gericht hat zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen ausgeführt, die Vereinigung Cockpit e. V. verfolge ausweislich ihres Streikbeschlusses vom 18. November 2010 ein rechtswidriges Streikziel. Dabei geht es um die Forderung nach Abschluss eines Tarifvertrages „Verstärkte Flugbesatzung“, wonach die Cockpitbesatzung auf Langstreckenflügen ab einer Distanz von 4200 nautischen Meilen zur Reduzierung von physischen und psychischen Belastungen personell verstärkt werden soll. Derzeit wird bei der Air Berlin allerdings kein Pilot auf derartigen Langstreckendistanzen eingesetzt. Es fehlt der tarifliche Regelungsbedarf. Die Verfolgung dieses damit rechtswidrigen Zieles, bei dem es sich für das erkennende Gericht um eine von zwei Hauptforderungen der Vereinigung Cockpit e. V. handelt, führt zur Rechtswidrigkeit des gesamten Streiks. Gegen dieses Urteil ist das Rechtsmittel der Berufung zum Hessischen Landesarbeitsgericht möglich. gez. Woitaschek; Präsident des Arbeitsgerichts“ Pressemitteilung des Arbeitsgerichtes Frankfurt vom 24. November 2010 
- Arbeitskampf bei Air Berlin
„Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinigung Cockpit (VC) und Air Berlin über die Arbeitsbedingungen der Piloten ist es erneut zu keiner Einigung gekommen. Dies teilte die Pilotengewerkschaft am Montag mit und kündigte an, dass ab Mitte der Woche mit Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen sei. In der Tarifauseinandersetzung geht es um verbesserte Dienst-, Ruhe- und Bereitschaftszeiten. Außerdem verhandelten die Parteien über einheitliche Arbeitsbedingungen für alle Piloten der Air Berlin Group. Nachdem die in der VC organisierten Piloten bereits am 16. August in einer Urabstimmung für Streikmaßnahmen gestimmt hatten, konnte am 31. August mit einem Vorvertrag ein vorläufiges Ende des Tarifkonflikts erreicht werden. Hierin einigten sich beide Seite auf die wesentlichen Eckpunkte. In der sich anschließenden Redaktion zum endgültigen Tarifvertrag kam es jedoch zu unterschiedlichen Auslegungen der Vereinbarungen des Vorvertrags. Daher sprachen sich die Piloten in einer Urabstimmung am 15. Oktober mehrheitlich gegen die Inhalte des Vorvertrages aus. Seitdem befinden sich die Piloten nicht mehr in der Friedenspflicht. Schon im März 2010 konnten Warnstreiks in letzter Sekunde abgewendet werden, nachdem sich die VC ernsthafte Hoffnung auf eine Tariflösung machen konnte. Über die Forderungen der VC zu verbesserten Arbeitsbedingungen bei Air Berlin wird bereits seit Februar 2009 verhandelt.“ Pressemitteilung der Vereinigung Cockpit (VC) vom 22.11.2010 
- Einigung in den Cockpit-Manteltarifverhandlungen
„Die Geschäftsführungen von Air Berlin und LTU haben mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Einigung in den Manteltarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen für das Cockpitpersonal erzielt. Damit wurden die seit Anfang des Jahres laufenden Tarifgespräche zu einem einvernehmlichen Abschluss geführt. Der neue Manteltarifvertrag für das Cockpitpersonal von Air Berlin beinhaltet eine schrittweise Angleichung wesentlicher Arbeitsbedingungen der Air Berlin-Piloten an das Niveau der LTU bis 2013. Hierbei geht es um die Anzahl von freien Tagen pro Jahr, die Flexibilisierung der Vergabe der monatlichen freien Tage sowie die Angleichung des Urlaubsanspruchs und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Bei Air Berlin und LTU wurden zudem optimierte Modelle zur Dienstplangestaltung und der Vergabe von Bereitschaftsdiensten vereinbart. Darüber hinaus einigten sich die Tarifpartner auf Regelungen zur Einführung einer verstärkten Cockpit-Besatzung auf Langstreckenflügen. Zum Sommerflugplan 2011 wird die Cockpit Crew auf ausgewählten, besonders langen Langstreckenflügen durch einen dritten Piloten verstärkt. Die Laufzeit der Manteltarifverträge endet am 31.12.2012, für die Tarifverträge Enlarged Crew am 01.05.2014. Der Tarifabschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der VC-Mitglieder bei Air Berlin und LTU.“ Pressemitteilung von Air Berlin vom 31.08.2010 
- Piloten von Air Berlin und LTU drohen mit Streiks im August – Urabstimmung: 99 Prozent für Arbeitskampf
„Noch im Ferienmonat August droht auf vielen deutschen Flughäfen Chaos. Die Piloten von Air Berlin und LTU sprachen sich in einer Urabstimmung der Gewerkschaft Cockpit fast einstimmig für Streik aus. 99 Prozent der Air-Berlin-Piloten wollen den Arbeitskampf, beim Tochterunternehmen LTU 97 Prozent. Komme in die Verhandlungen keine Bewegung, "werden Arbeitskampfmaßnahmen noch im August wohl unvermeidlich sein", heißt es in einer Mitteilung der Pilotengewerkschaft...“ Artikel von Hans Evert in Die Welt vom 17.08.2010 
Nein zum nationalen Alleingang bei der Luftverkehrssteuer: Bundesweite Betriebsrätekonferenz Luftverkehr fordert Kanzlerin und Bundestag zur Notlandung auf „Mit der Übergabe eines Protestschreibens an das Bundeskanzleramt, unterzeichnet von über 250 Betriebsräten aus den Betrieben der deutschen Fluglinien, Flughäfen und Reiseveranstalter, endete eine bundesweite Betriebsrätekonferenz, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eingeladen hatte...“ Pressemitteilung von ver.di vom 16.09.2010 . Siehe dazu:
- Arbeitsplätze statt Umwelt
„Von einem historischen Moment sprach ver.di-Bereichsleiter Verkehr Ehrhard Ott am vergangenen Mittwoch in Berlin. Dort hatten sich über 270 Betriebsräte aus der ganzen Republik mit Vertretern der Luftverkehrsunternehmerverbände getroffen, um beim Bundeskanzleramt eine Protestnote gegen die vom Kabinett beschlossene Luftverkehrssteuer abzugeben. Während Gewerkschaften und Unternehmer vor Wettbewerbsnachteilen und Arbeitsplatzverlust warnen, hätten sich viele Umweltverbände eine höhere Luftverkehrssteuer gewünscht. Je mehr CO2 ausgestoßen wird, desto höher sollte nach den Vorstellungen von Greenpeace die Abgabe ausfallen. Die Umweltverbände kritisieren zudem, dass die Steuer zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt wird und nicht ökologischen Belangen zugute kommen soll. (...) Dabei könnte sich ver.di dafür einsetzen, dass die Bahn als Alternative zu den Inlandsflügen ausgebaut und attraktiver gemacht wird. Auch dadurch würden Arbeitsplätze geschaffen. Eine solche gewerkschaftliche Orientierung hätte das Prädikat historisch tatsächlich verdient. Ein Schulterschluss mit den Unternehmern zum vermeintlichen Erhalt von Arbeitsplätzen ohne Rücksicht auf die Umwelt hingegen ist nur als vorgestrig zu bezeichnen.“ Kommentar von Peter Nowak im Neues Deutschland vom 20.09.2010 
»Die Kollegen haben Beeindruckendes erreicht«
Beim Tarifabschluß für den Berliner Bodenverkehrsdienstleister GlobeGround überwiegen für ver.di die Erfolge. Interview von Johannes Schulten mit Michael Walter , ver.di-Gewerkschaftssekretär und Leiter der Tarifgespräche zwischen GlobeGround und ver.di, in der jungen Welt vom 08.07.2010
Kundgebung für den Berliner Flughafenstreik Rund 30 Beschäftigte der Berliner Flughäfen haben dem Dienstleistungskonzern WISAG am Dienstag bei einer Kundgebung die rote Karte gezeigt. Vor der Geschäftszentrale in der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain konnten PassantInnen "gegen Armutslöhne" auf eine Torwand schießen. Artikel von Wladek Flakin auf Indymedia vom 22.06.2010 Siehe dazu:
Tarifverhandlungen der Gewerkschaft der Flugsicherung e.V. 2010
Gewerkschaftsmitglieder bei Fluggesellschaft Germania fristlos gekündigt
„Sechs Piloten bei der Fluggesellschaft Germania wurden Ende März außerordentlich und ohne Einhaltung einer Frist vom Arbeitgeber gekündigt, nachdem sie sich zuvor für die Wahl einer Tarifkommission hatten aufstellen lassen. Die Vereinigung Cockpit hatte zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte eine Wahl zur Bildung einer Tarifkommission bei der Fluggesellschaft durchgeführt, bei der es bis dato keine Mitbestimmung und keine Tarifverträge gibt. Die Vereinigung Cockpit verurteilt das Vorgehen der Fluggesellschaft Germania aufs Schärfste und fordert die Unternehmensführung auf, die Maßnahmen umgehend rückgängig zu machen…“ Pressemitteilung der Vereinigung Cockpit vom 29.03.2010 . Siehe dazu:
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Landung in der Realität: Fluggesellschaft Germania muß entlassenene Piloten weiterbeschäftigen
„Das Arbeitsgericht Berlin hat die Entlassung eines von sechs aufgrund ihrer Gewerkschaftstätigkeit entlassenen Piloten der Fluggesellschaft Germania im Eilverfahren für nichtig erklärt. Die Kündigung sei allein wegen der gewerkschaftlichen Tätigkeit des Klägers erfolgt und daher »offensichtlich rechtsunwirksam«, teilte das Gericht am Mittwoch mit…“ Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 08.04.2010 
- Germanias Größenwahn
Billigfluggesellschaft rechtfertigt Zerschlagung gewerkschaftlicher Strukturen. Fristlose Kündigung für sechs Piloten nach Wahl in Tarifkommission. Vereinigung Cockpit: »Grober Angriff auf Koalitionsfreiheit« Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 31.03.2010 
Tarifverhandlungen easyJet
- Streik bei Easyjet - Flüge in Schönefeld gestrichen
"Beschäftigte der Fluggesellschaft Easyjet haben am Donnerstagmorgen am Airport Berlin-Schönefeld die Arbeit niedergelegt. 16 Flüge wurden gestrichen. Davon betroffen waren mehrere Hundert Passagiere, sagte ein Unternehmenssprecher...“ Meldung in der Berliner Morgenpost vom 18.02.2010 
- Billigflieger droht Streik
„Die Tarifverhandlungen über einen Mitbestimmungstarifvertrag für die rund 300 easyJet-Beschäftigten in Berlin-Schönefeld eskalieren. »Nach sieben erfolglosen Verhandlungstagen ist unsere Geduld am Ende«, teilte Holger Rößler, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und zuständiger Betreuungssekretär im Bereich Luftfahrt, in einer am Montag verbreiteten Erklärung mit. Die Billigfluggesellschaft easyJet verweigert nach Gewerkschaftsangaben bisher den Beschäftigten eine in Deutschland übliche Interessenvertretung nach dem Betriebsverfassungsgesetz...“ Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 16.02.2010 
Acciona Airport Services Hamburg GmbH
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Flughafenfirma in Hamburg-Fuhlsbüttel: Eine Belegschaft kämpft gegen den Arbeitgeber, das Arbeitsgericht und die Wirtschaftsbehörde
Artikel von Dieter vom 17.11.09 bei scharf links 
- Betriebsrat abgesetzt
Logistiktochter des spanischen Multis Acciona entläßt alle 170 Beschäftigten am Flughafen Hamburg. Beschäftigtenvertretung per Gerichtsbeschluß aufgelöst. Artikel von Mirko Knoche in der jungen Welt vom 10.11.2009 . Aus dem Text: „Offensichtlich mit allen Mitteln versucht ein Hamburger Flughafendienstleister, seine Beschäftigten loszuwerden. Das berichtete der Betriebsrat der örtlichen Niederlassung von Acciona Airport Services am Montag auf einer Pressekonferenz. Bis zum Jahresende will die Geschäftsführung sämtliche 170 Mitarbeiter auf die Straße setzen. Die Manager schlugen ein Kooperationsangebot des direkten Konkurrenten – der Flughafen Hamburg GmbH – aus, mit dem Acciona seinen Betrieb hätte weiterführen können. 100 Arbeitsplätze wären so erhalten geblieben…“
- Siebenköpfiger Betriebsrat der Acciona Airport Services Hamburg GmbH vom Arbeitsgericht aufgelöst
„Acciona Airport Services GmbH ist ein Bodenabfertigungsunternehmen für Flugzeuge. Der Betrieb in Hamburg beschäftigt derzeit 171 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Seit mehreren Jahren wehren sich der Betriebsrat und die Beschäftigten gegen den Einsatz von Leiharbeitnehmern. Der Arbeitgeber hat hartnäckig im Jahr 2008 jeden Monat Anträge auf Erhöhung der Leiharbeitnehmer eingereicht, die der Betriebsrat jedes Mal abgelehnt hat. Daraufhin hat der Arbeitgeber im letzten Jahr einen Auflösungsantrag des Betriebsrates beim Arbeitsgericht eingereicht. Der Schriftsatz enthielt zur Begründung etwa 12 verschiedene Klagepunkte, die allesamt nicht haltbar waren. Das Arbeitsgericht hat am 24.9.09 in der 1. Instanz beschlossen, den Betriebsrat aufzulösen, da dieser einen Aushang machte, der beinhaltete, dass der Arbeitgeber plant, die Leiharbeitnehmer massiv zu erhöhen. Nichts anderes hatte er im Personalgespräch am 29.10.2008 angekündigt…“ Bericht vom 28. September 2009 bei Arbeit-Zukunft . Solidaritätsresolutionen bitte an: Betriebsrat Acciona Airport Services Hamburg GmbH, Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel, 22335 Hamburg
Piloten demonstrieren gegen EU-Flugzeitregelungen
„Die Vereinigung Cockpit (VC) sieht die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen bedroht! Die Europäische Union schaut derweil unverantwortlich untätig zu, begünstigt die Übermüdung von Flugzeugbesatzungen und setzt so die Sicherheit der Passagiere aufs Spiel. Daher beteiligt sich die VC am europaweiten Aktionstag der Piloten für sicherere Flugdienst- und Ruhezeiten. Trotz eindeutiger, medizinisch-wissenschaftlicher Belege, dass die heutigen EU-Regelungen zu Flugdienst- und Ruhezeiten eine gefährliche Übermüdung und Erschöpfung (sog. „Fatigue“) begünstigen, sträuben sich die zuständigen EU-Institutionen und europäischen Airlines gegen Anpassungen. Eine von der EU selbst in Auftrag gegebene Studie („Moebus-Report“) liegt bereits seit einem Jahr vor. Trotzdem verharrt Brüssel unter dem Druck der Airlines in Passivität...“ Pressemeldung der Vereinigung Cockpit (VC) vom 05.10.2009 
Air Berlin beendet Tarifstreit mit Piloten
„Beim Billig-Flieger Air Berlin und seiner Tochter LTU ist der Tarifstreit mit den Piloten beendet. Air Berlin und LTU hätten mit der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) einen Abschluss für das Cockpitpersonal erzielt, teilten Air Berlin und die Gewerkschaft mit. Der Vertrag sehe unter anderem einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2010 vor. Im Gegenzug gebe es für den Zeitraum aber keine tarifmäßigen Gehaltssteigerungen. Ein weiterer Punkt der Einigung sei "eine Besitzstandswahrung" für das LTU-Cockpitpersonal…“ Meldung bei Yahoo-News vom 02.10.2009 
Der gefährliche Himmel über Deutschland
„Über den Umweg Europa droht nun die Privatisierung der deutschen Flugsicherung. Um die Verwaltung der Flugsicherung über deutschem Hoheitsgebiet in ein europäisches Rahmenkonzept einzubinden und sie zu teilprivatisieren, haben Bundestag und Bundesrat kurz vor der Sommerpause eilends zwei Gesetzentwürfe und eine Änderung des Grundgesetzes verabschiedet. Das Gesetz, das ausländischen Flugsicherungsorganisationen die Arbeit in deutschem Hoheitsgebiet gestattet, wird nun von Bundespräsident Köhler gründlich geprüft. Einen früheren Gesetzesentwurf zur Privatisierung der deutschen Flugsicherung wies er wegen verfassungsrechtlicher Bedenken bereits vor zwei Jahren ab. Wenn Köhler diesmal das Gesetzespaket unterschreibt, wird sich das Bundesverfassungsgericht der Sache annehmen müssen. Politiker aus Baden-Württemberg weigern sich beharrlich, einen Teil des süddeutschen Luftraums durch das skandalträchtige Schweizer Unternehmen Skyguide überwachen zu lassen. Doch dies ist nur der Anfang – ab 2012 soll es einen einheitlichen Luftraum für Zentraleuropa geben und dann wäre auch Skyguide mit im Boot.“ Beitrag im Blog Spiegelfechter vom 16.08.2009 
Fragwürdig: Warum wurde erst jetzt gestreikt?
Interview von Ina Beyer mit Ilona Ritter (Im Vorstand der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) für Tarifpolitik zuständig ) über den Ausstand der LTU-Piloten und die zähe Tarifrunde, im Neues Deutschland vom 13.08.2009
»Grundsätzlich neutral«
Mit Genehmigung vom Luftfahrtbundesamt: Air-Berlin-Piloten nach Schnellkurs als Streikbrecher bei LTU eingesetzt. Vereinigung Cockpit prüft rechtliche Schritte. Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 13.08.2009 . Aus dem Text: „Zehn Stunden lang hatte die Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag die Fluggesellschaft LTU bestreikt. Doch obwohl die Piloten dem Aufruf zum Arbeitskampf nahezu geschlossen folgten, lief der Ausstand weitgehend ins Leere. Von den 35 für diesen Zeitraum geplanten Flügen fiel nach Unternehmensangaben lediglich einer aus (auf der Strecke Düsseldorf–Dresden), zwei Flüge von Düsseldorf nach München mußten zusammengelegt werden. Bei einem Flug von München nach Mexiko gab es allerdings eine Verspätung »von fast einem Tag«, wie Air-Berlin-Sprecher Hans-Christoph Noack am Mittwoch auf jW-Nachfrage erklärte. Der Air-Berlin-Konzern, der die LTU vor zwei Jahren übernommen hatte, konnte einen Großteil der Flüge mit »eigenen« Piloten besetzen. Diese durften sich nicht am Arbeitskampf beteiligen…“
Streik ums Prinzip: Air Berlin und Lufthansa
Ungünstiger Zeitpunkt: Mitten in der Ferienzeit kämpft die Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" gegen Air Berlin und Lufthansa. In beiden Fällen geht es nur vordergründig ums Geld. Artikel von J. Flottau in der Süddeutschen Zeitung vom 11.08.2009 . Aus dem Text: „…In Wirklichkeit wollen die Piloten vor allem strategische Ziele durchsetzen. So haben Air Berlin und die VC seit Monaten über einen gemeinsamen Tarifvertrag für die LTU- und die Air-Berlin-Crews verhandelt. Mit einem solchen Vertrag wäre es einfacher gewesen, die beiden Gesellschaften im Konzern zusammenzuführen und dadurch Kosten zu senken. Die VC forderte dabei allerdings, die deutlich schlechter bezahlten Air-Berlin-Mitarbeiter künftig mit den teuren Kollegen der LTU gleichzustellen…“
Große Mehrheit des LTU-Kabinenpersonals stimmt für Streik
„96,1 Prozent der befragten ver.di-Mitglieder unter den rund 1.500 Flugbegleiter/innen der Fluggesellschaft LTU haben sich für Streik ausgesprochen. Das gab die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Mittwoch bekannt. Die Urabstimmung hatte am 25. Mai begonnen. Zuvor waren die Verhandlungen gescheitert. ver.di fordert die Anhebung der Gehälter des Kabinenpersonals um sechs Prozent...“ Pressemitteilung von ver.di vom 17.06.2009 
Einsparungen bei Bodenverkehrsdiensten: Gewerkschaft droht Fraport
Wer beim Flughafenbetreiber Fraport auf dem Vorfeld arbeitet, muss sich um die Zukunft Sorgen machen. Obwohl das Gesamtunternehmen nach wie vor hohe Gewinne macht, sollen die so genannten Bodenverkehrsdienste ausgegliedert oder verkauft werden. Im Interview in der Frankfurter Rundschau vom 05.12.2008 erläutert Verdi-Sekretär Gerold Schaub, warum sich der Flughafen mit einem solchen Schritt selbst schaden würde. 
Lufthansa-Flugbegleiter fordern 15 Prozent mehr Lohn
„Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die Lufthansa-Kabinenmitarbeiter deutlich mehr Lohn gefordert. Insgesamt sollen die rund 14.000 Beschäftigten nach Vorstellung der Gewerkschaft eine Erhöhung von 15 Prozent für zwölf Monate bekommen. Diese Forderung setze sich aus einem tabellenwirksamen Gehaltsplus sowie besseren Arbeitsbedingungen zusammen, sagte UFO-Verhandlungsführer Joachim Müller am Mittwoch zu Reuters. Lufthansa wolle beim nächsten Verhandlungstermin am 16. Dezember ein Gegenangebot machen...“ Reuters-Meldung vom 03.12.2008 
- Jetzt wird es ernst…
„In den letzten Monaten haben wir immer wieder über die Neuigkeiten an der Tariffront informiert. Herausgehoben wurde unsere Forderung nach 15% Prozent mehr und die Tatsache, dass wir sowohl in der Vergütung als auch im Manteltarifvertrag für spürbare Entlastung verhandeln werden. (...) Eine organisatorische Information zum Schluss. Die UFO hat ihre "Leitlinien Tarif" dahingehend geändert, dass eine Mitgliedschaft von einem Monat ausreicht um bei ggf. stattfindenden Arbeitskampfmaßnahmen Unterstützungszahlungen zu erhalten...“ Meldung bei Unabhängige Flugbegleiter Organisation – UFO vom 01.12.2008 
Spannung in der Luft
Piloten bei LTU und dba treten in den Warnstreik. Air-Berlin-Konzern setzt auf rabiate Integration übernommener Tochterfirmen. Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 19.11.2008 
Fluglinien steht Streikwinter bevor
Mitten im Abschwung steuert die deutsche Airlinebranche in zahlreiche Tarifkonflikte. So reagieren die Gewerkschaften des fliegenden Personals auf unsichere Beschäftigungsperspektiven mit Streiks - oder drohen damit. Eine Übersicht von Leo Klimm in der FTD vom 19.11.2008 
Warnstreiks bei LTU und dba
"Die Flugzeuge von LTU und dba bleiben am Dienstagmorgen [18.11.2008; Red.] am Boden: Die Pilotenvereinigung "Cockpit" hat ihre Mitglieder zum Warnstreik aufgerufen. Der befristete Ausstand soll bis 8 Uhr andauern. Die Gewerkschaft will angesichts anstehender Stilllegungen einen Sozialplan durchsetzen...“ Bericht bei Spiegel-Online vom 18.11.2008 
LTU
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LTU einigt sich auch mit Kabinenpersonal auf Tarifvertrag
„Gut eine Woche nach der Tarifeinigung mit den Piloten hat sich die Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU auch mit den Vertretern des Kabinenpersonals auf eine Lohnerhöhung geeinigt. Die Flugbegleiter der LTU erhalten wie die Piloten rückwirkend vom 1. Januar an drei Prozent mehr Gehalt, ab dem 1. Juli kommenden Jahres weitere zwei Prozent, wie die LTU mitteilte. Der gleichzeitig vereinbarte Manteltarifvertrag, der den "Belastungsanforderungen des Kabinenpersonals Rechnung" trage, gelte bis Dezember 2010…“ AFP-Meldung bei Yahoo-Nachrichten vom 21.08.2007
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»Bei Air Berlin haben wir neu angefangen«
Piloten schlossen Tarifvertrag mit LTU. Boom der Branche stärkt Gewerkschaften bei den Airlines. Interview von Jörn Boewe mit Ilona Ritter , Leiterin Tarifpolitik bei der Pilotengewerkschaft Cockpit, in der jungen Welt vom 15.08.2007
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Streik bei LTU abgewendet: 400 Piloten bekommen 2007 drei Prozent und 2008 zwei Prozent mehr Gehalt
„Die Streikgefahr bei der gerade von Air Berlin übernommenen Fluggesellschaft LTU ist gebannt. In der Nacht zum Sonnabend einigten sich die Geschäftsführung und die Tarifkommission der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nach zweitägigen, harten Verhandlungen auf einen Kompromiss. Die rund 400 Piloten erhalten danach rückwirkend zum 1. Januar eine Gehaltserhöhung von drei Prozent. Ab dem 1. Juli 2008 erhöhen sich dann die Bezüge des Cockpitpersonals um weitere zwei Prozent. Bis zuletzt hatte die Gewerkschaft sechs Prozent gefordert, während LTU drei Prozent angeboten hatte…“ Artikel im Tagesspiegel vom 11.08.2007
- Urabstimmung bei LTU - 96 Prozent des Cockpitpersonals stimmen für unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen
„Die Urabstimmung, zu der die Vereinigung Cockpit (VC), der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland, ihre Mitglieder bei LTU aufgefordert hatte, wurde am heutigen Montag, 6. August 2007, erfolgreich beendet. Die Wahlbeteiligung lag bei 91 Prozent der zur Abstimmung aufgerufenen Mitglieder. Davon votierten 96 Prozent für die Durchführung auch unbefristeter Arbeitskampfmaßnahmen des Cockpitpersonals bei LTU. Daher muss ab sofort mit unbefristeten Streiks, die letztendlich auch für das Cockpitpersonal immer eine „Ultima Ratio“ darstellen, gerechnet werden…“ Pressemitteilung der Vereinigung Cockpit vom 06.08.2007
- Arbeitskampfmaßnahmen des Cockpitpersonals bei LTU und dba voller Erfolg
„Die Arbeitskampfmaßnahmen, zu denen die Vereinigung Cockpit (VC), der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland, seine Mitglieder bei den Fluggesellschaften LTU und dba für den heutigen Montag, 6. August 2007, in der Zeit von 5 bis 7 Uhr auf den Stationen in München und Düsseldorf aufgerufen hatte, kann als voller Erfolg gewertet werden (…) Bei LTU handelte es sich heute um einen Warnstreik, am heutigen Nachmittag wird zudem das Ergebnis einer Urabstimmung unter den VC-Mitgliedern der LTU-Piloten bezüglich möglicher unbefristeter Streiks im Zuge der aktuellen Verhandlungen erwartet. …“ Pressemitteilung der Vereinigung Cockpit vom 06.08.2007
- LTU-Piloten machen Druck
„Mit Streikvorbereitungen will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die künftige Air-Berlin-Tochter LTU zu einem neuen Tarifangebot zwingen. Die Verhandlungen waren zuletzt wegen unterschiedlicher Vorstellungen über Vergütung und Arbeitszeitregelungen gescheitert…“ Artikel im Handelsblatt vom 14.07.2007
ver.di einigt sich mit dba/Air Berlin
„Nach monatelangen Verhandlungen hat sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit der Fluglinie dba / Air Berlin auf ein tarifliches Gesamtpaket für die 320 dba-Flugbegleiter geeinigt.Der Tarifvertrag sieht eine dreijährige Beschäftigungsgarantie, ein neues Vergütungssystem sowie neue Arbeitsbedingungen vor. Des Weiteren wurde die betriebliche Mitbestimmung per Tarifvertrag unbefristet verankert. Für alle Flugbegleiter wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 2.500 Euro vereinbart…“ Pressemitteilung von ver.di vom 02.02.2007
Flugsicherung wendet Lotsenstreik mit Schlichtung ab
„Die Deutsche Flugsicherung hat im Tarifstreit mit den Fluglotsen das Schlichtungsverfahren eingeleitet und damit den angekündigten Streik vorerst abgewendet. Das Unternehmen reagierte damit in der Nacht zum Montag auf einen ersten Streikaufruf der Gewerkschaft. Sie hatte die Fluglotsen zum Ausstand an den Flughäfen Köln-Bonn, Frankfurt und München aufgerufen…“ Meldung von Reuters vom 08.01.2007. Siehe dazu:
- »Wir haben es satt, hingehalten zu werden«
Lotsen bleiben im Tarifkonflikt mit der Deutschen Flugsicherung verhandlungsbereit, wollen nun aber Schritte von der Gegenseite sehen. Ein
Interview von Wera Richter
mit Marek Kluzniak , Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) in der jungen Welt vom 06.01.2007
- GdF – Gewerkschaft der Flugsicherung
Die Seite der Gewerkschaft der Flugsicherung . Aktuelle Meldungen auf der Startseite oder unter Presse
- DFS – Deutsche Flugsicherung
Die Seite der Deutschen Flugsicherung . Pressemitteilungen finden sich unten links.
Erbitterter Posten-Streit bei der Gewerkschaft UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
„In der Gewerkschaft Ufo, die Flugbegleiter bei rund 32 Airlines vertritt, tobt ein Kampf um Positionen. Ihr Chef, der auch Lufthansa-Aufsichtsrat ist, habe sich mit Tricks an die Spitze geputscht, klagt die wachsende Schar seiner Gegner. Nun steuert der Streit auf einen Höhepunkt zu…“ Artikel von Dinah Deckstein im Spiegel-Online vom 02.06.2006. Siehe dazu auch:
- UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
Die Homepage von UFO 
Schwarzbuch Air Berlin
„Gewerkschaften dürften für Joachim Hunold ungefähr das sein, was für einen Piloten ein klemmendes Fahrwerk kurz vor der Landung ist. Der Geschäftsführer der Fluggesellschaft Air Berlin hasst Arbeitnehmervertreter. "Zusammen mit den wankelmütigen Politikern bereiten die egozentrischen [Gewerkschafts-, d. Red.]Funktionäre damit den Nährboden für Zustände, wie Deutschland sie zuletzt während der Weimarer Republik erlebt hatte", schreibt Hunold in der September-Ausgabe 2003 des Bordmagazins, das in seinen Fliegern ausliegt. Und fügt hinzu: "Das Ergebnis ist bekannt."…“ Artikel von Ulrich Schulte in der taz vom 05.05.2005
Und die anderen?
„Wie Air Berlin die Mitbestimmung von Mitarbeitern unterdrückt, ist fast einzigartig unter Billigfliegern. Nur Ryan Air verfährt ähnlich rigide. Es gibt aber noch andere Anbieter: Die Fluggesellschaft Germanwings hat für ihre 460 Mitarbeiter Tarifverträge abgeschlossen, es gibt eine Personalvertretung. Ebenso verfahren dba und Hapag-Lloyd Express. Bei Easy Jet hat die britische Gewerkschaft auch Tarifverträge vereinbart. Allerdings existiert in Großbritannien kein Betriebsverfassungsgesetz wie in Deutschland…“ Artikel in der taz vom 05.05.2006
Die charter.deportation.class: Eine neue Form
Nachdem Deportationen mittels Linienflugzeugen in den letzten Jahren immer wieder thematisiert und in einzelnen Fällen verhindert wurden, haben die EU-Staaten nun begonnen, ihre Deportationen gemeinsam durchzuführen und "effizienter" zu gestalten. In Zukunft sollen mehr und mehr Leute mittels gemeinsamer Charterflugzeuge außer Landes geschafft werden. Artikel von no borders.no nations.stop all deportations auf indymedia vom 01.08.2005
Swiss suspendiert aufmüpfige Piloten
„Management lässt Tauglichkeit der Flugzeugführer überprüfen und leitet Disziplinarverfahren ein. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat 52 Regional-Piloten vorläufig vom Dienst suspendiert und Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Grund ist ein offener Brief, in dem die Piloten sich über ihre ungewisse Zukunft beklagen. Diese Belastung könne die Sicherheit gefährden, hieß es darin…“Artikel von Andrea Neitzel in Frankfurter Rundschau vom 13.07.2005
Beschäftigte leisten Beitrag zur Sanierung von Thomas Cook und Condor „Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
hat der zwischen Gesamtbetriebsrat und Geschäftsleitung von
Thomas Cook abgeschlossenen Vereinbarung zur Unternehmenssanierung
zugestimmt. Demnach leisten die rund 2.000 Beschäftigten bei
Thomas Cook einen entsprechenden Beitrag, indem sie ihrem Unternehmen
einen Arbeitszeitkredit gewähren: Das heißt, sie arbeiten
zunächst ab 1. August für ein Jahr 1,5 Stunden mehr in
der Woche und bekommen dafür nach Ablauf des Geschäftsjahres
2006/2007 einen Pauschalbetrag in Höhe von 1.000 Euro ausgezahlt
– wenn das Unternehmen dann die Gewinnzone wieder erreicht
hat. Die Regelung kann um ein Jahr verlängert werden; dann
verdoppelt sich der Pauschalbetrag auf 2.000 Euro. Darüber
hinaus werden weitere Gehaltsanhebungen auf den 1. Januar 2006 verschoben.
Die Regelung sieht zudem ein Aussetzen von Tarifstufensprüngen
und jeweils fünf unbezahlte Urlaubstage in diesem und dem nächsten
Geschäftsjahr vor…“ Meldung
im ver.di Newsticker vom 23.07.2004 .
Siehe auch: "Thomas Cook: Kostenziel von 25 Prozent Einsparungen
erreicht". „Mit einer befristeten Arbeitszeitverlängerung,
unbezahltem Urlaub und weiteren Maßnahmen hat der Tourismuskonzern
Thomas Cook sein Kostenziel von 25 Prozent Einsparungen erreicht.
«Zusammen mit dem Personalabbau reicht das jetzt vereinbarte
Maßnahmenpaket aus», sagte Personalvorstand Ludger Heuberg
in Oberursel. Nachdem die Grundzüge der Betriebsvereinbarung
bereits im Laufe der Woche bekannt geworden waren, bestätigte
nun auch das Unternehmen selbst den Kompromiss…“ dpa-Meldung
vom 23. Juli 2004 
Prompt action ends cross border strike break attempt Ein Versuch der ungarischen Fluggesellschaft, Malev, einen Streik zu brechen, indem sie Arbeit ins Ausland verlargert wurde, ist gescheitert. Ein Aufruf zur internationalen Solidarität von der ITF wurde von den Gewerkschaften in Polen, Österreich und Deutschland verfolgt. Sie weigerten sich, Wartungsarbeiten an die Flugzeuge durchzuführen und dadurch war Malev nicht in der Lage, die Flüge zu operieren. Meldung der ITF vom 9.02.01 
USA: Illusionen über Unternehmensbeteiligung zerstört Beschäftigte von United Airlines ziehen Bilanz. Bericht von Malik Miah und Barry Sheppard, in dt. Übersetzung erschienen in: Express - Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit - Ausgabe 10/2000 |