Tarifergebnis für Lufthansa-Beschäftigte erzielt 
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit der Lufthansa ein Verhandlungsergebnis für rund 33.000 Beschäftigte erzielt, nachdem die Arbeitgeber ihr Angebot am heutigen Donnerstag nachgebessert haben. Zu dem gestrigen Angebot wurde als zusätzliche soziale Komponente eine Erhöhung des Zuschlages zum Urlaubsgeld auf jetzt 1.075 Euro vereinbart. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Ergebnis heute Abend zugestimmt. Danach erhalten die Lufthansa-Beschäftigten am Boden, bei Lufthansa Systems, der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo 3,5 Prozent mehr Gehalt ab 1. Januar 2012 bei einer Laufzeit von 13 Monaten. Bei der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) wurde aufgrund der Situation dieses Geschäftsfeldes eine Beschäftigungssicherung und eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro erreicht, für Teilzeitkräfte mindestens 100 Euro. Die Ausbildungsvergütungen werden monatlich um 60 Euro erhöht. Im ersten Ausbildungsjahr entspricht diese Zahlung einer Erhöhung um fast neun Prozent…“ Pressemitteilung von ver.di vom 26.01.2012 . Anmerkung: Die Verhandlungen für das Kabinenpersonal werden von der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt. Siehe dazu:
Update - Tarifgemeinschaft UFO und ver.di 
„Bereits am 25. Januar 2012, nach nur drei Verhandlungstagen, sind die Gespräche zwischen der Deutschen Lufthansa und der Tarifgemeinschaft von ver.di und UFO beendet. Die ver.di hat am 26.01.2012 nach einigen Nachbesserungen dem Tarifabschluss für die Bodenbeschäftigten bei der DLH zugestimmt. Die UFO hat die geplante Sonderregelung in dieser Tarifvereinbarung für die DLH Kabine kategorisch abgelehnt. Von Anfang stand fest, dass die Tarifführerschaft für die Kabine bei der UFO liegt, dies wurde bereits bei der Vereinbarung zur Tarifgemeinschaft festgeschrieben. Daran hat sich die ver.di auch gehalten. Eine Dominierung der Kabine durch die ver.di, wie vielerorts angenommen, ist schlichtweg falsch. Das Ansinnen ist nach wie vor die Kräfte und das Know-how zu bündeln. Der leichtfertige Umgang mit dem Thema Tarifeinheit seitens der Lufthansa hat uns doch sehr nachdenklich gestimmt. Ein Abschluss für die Kabine stand bereits von Anfang an unter einem schlechten Stern, da der Verhandlungsführer des Arbeitgebers Stefan Lauer bereits beim Auftakt verkündete, dass es gewisse Vorbehaltsthemen auch im Bereich Kabine gäbe. Eine Tabellenerhöhung ohne die Verhandlungsverpflichtung zu den Strukturfragen würde es nicht geben…“ Mitteilung von UFO vom 27.01.2012 
Lufthansa fliegt auf Billig-Berlin: Preise und Löhne im Sinkflug
Die Lufthansa bietet ab Juni 2012 viele neue Flugziele zu Schnäppchenpreisen an. Zahlen dafür werden die Beschäftigten: Sie sollen deutlich weniger verdienen. Artikel von Kristina Pezzei in der TAZ vom 09.11.2011 . Aus dem Text: „... "Dieser Markt ist noch preisgetriebener als der deutsche Durchschnitt", sagte dazu der Leiter des Lufthansa-Projekts "Zukunft Berlin", Josef Bogdanski. Die neuen Stewards und Stewardessen kommen von einem Germanwings-Partnerunternehmen. Das niedrigere Gehaltsniveau sei nicht mit der zuständigen Gewerkschaft abgesprochen, bekannte Bogdanski. Der Konzern könne die Maßnahme einseitig durchziehen. Anders ist es bei den Piloten, die ebenfalls 20 Prozent schlechter als anderswo bezahlt werden sollen. Hier habe die Gewerkschaft zugestimmt. Bereits bei der Firma angestellte Mitarbeiter würden ihr Gehalt behalten, so Bogdanski...“
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Gutachten bestätigt Gewerkschaftsposition: Leiharbeit auf Lufthansa-Maschinen nicht zulässig
„Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben bezüglich des von der Lufthansa geplanten Einsatzes von Leiharbeitnehmern auf Flügen vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zwei Gutachten in Auftrag gegeben, von denen eines bereits vorliegt. Dieses Gutachten bestätigt die Position der beiden Gewerkschaften, dass die Lufthansa weder in Berlin noch an anderen Standorten Leiharbeiter als Kabinenbesatzung einsetzen darf. Ein weiteres Gutachten wird Ende Januar vorliegen. Die UFO und ver.di fordern die Deutsche Lufthansa AG auf, nach dieser Abschweifung aus der tarifpolitischen Unternehmenskultur zu einer seriösen Unternehmenspolitik und soliden Tarifpartnerschaft zurückzukehren.“ Pressemitteilung von ver.di und UFO vom 05.01.2012 
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Billiger fliegen mit der Lufthansa
„Gewerkschaften wehren sich gegen die Ausweitung der Leiharbeit bei der größten deutschen Fluglinie Lufthansa will 1,5 Milliarden Euro sparen - auch mit dem Einsatz von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern in der Kabine. Die Konzernpolitik hat ein Gutes: Die lange zerstrittenen Gewerkschaften ver.di und UFO gründeten eine Tarifgemeinschaft…“ Artikel von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 23.12.2011 . Aus dem Text: „(…) Im Internet gibt es bereits Stellenangebote für Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen für den neuen Berliner Flughafen BER. Arbeitgeberin ist die Leiharbeitsfirma AviationPower, eine gemeinsame Tochter der Lufthansa-Technik und der Zeitarbeitsfirma Manpower. Bezahlt werden sollen die neuen Beschäftigten nach den Tarifverträgen der Leiharbeit, die um einiges niedriger liegen als die Abschlüsse für das Kabinenpersonal. »Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihren Teil dazu leisten, dass die Lufthansa im Wettbewerb bestehen kann, aber wir lassen uns unsere Lufthansa nicht kaputtmachen«, sagt von Spreckelsen. Die Sparpläne seien »ein Bruch mit der Tradition der Lufthansa«. Überdies seien Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob dieses Konstrukt, nach dem die Lufthansa am neuen BER arbeiten will, juristisch überhaupt möglich ist. AviationPower wurde bereits Anfang des Jahres von ver.di scharf kritisiert. Lehrlinge der Lufthansa-Technik wurden nach Ausbildungsende in der hauseigenen Leiharbeitsfirma beschäftigt, um dann nach zwei oder drei Jahren im Mutterkonzern eine Anstellung zu finden - mit dem Einstiegsgehalt versteht sich. Die beiden Gewerkschaften UFO und ver.di hatten sich in zurückliegenden Tarifrunden oft gegenseitig kritisiert - bis hin zu drohenden Klagen gegen Tarifabschlüsse der jeweils anderen. Das ist nun fürs erste vorbei. Die Tarifgemeinschaft bezieht sich fürs Erste ausschließlich auf die Entgelttarifrunde 2012…“
- Lufthansa setzt auf Leiharbeiter an Bord
„Mit Leiharbeitern an Bord, die billiger sind, will die Lufthansa auf den Berlinstrecken und später vielleicht auch anderswo ihre Personalkosten drücken. Krach mit Gewerkschaften ist vorprogrammiert. Die Lufthansa wächst in Berlin, schreibt in einem Pressebericht von 30 neuen Zielen ab Sommer 2012, von einer Aufstockung von neun auf 15 Flugzeuge, von einem über 40 % erweitertem Sitzplatzangebot, von Investitionen von mehr als 60 Mio. Euro am künftigen Flughafen BER und der Schaffung mehrerer hundert Arbeitsplätze in der Hauptstadtregion. Firmenkunden dürfte auch freuen, dass sie mit LH künftig zu Spottpreisen von und nach Berlin fliegen dürfen. Zwei Tage später dann diese Nachricht: Europas größte Fluglinie will in Berlin ab 2012 keine eigenen FlugbegleiterInnen mehr einsetzen, sondern Leiharbeiter des Hamburger Personaldienstleisters Interpersonal...“ Meldung auf dmm vom 11. November 2011 
Tarifverhandlungen UFO 2010
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Neuer Tarifabschluss bei Lufthansa
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe UFO-Mitglieder, es ist soweit. Die Schlichung ist vorbei. Es gibt einen neuen Tarifabschluss, der von der Schlichterin Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D., empfohlen wurde. Dieser wurde von der UFO-Tarifkommission, dem Vorstand der UFO und letztlich auch vom Vorstand der Lufthansa akzeptiert. In diesem Schreiben möchten wir Euch die einzelnen Punkte in Kurzform vorstellen. Auf der UFO-Homepage könnt ihr in den nächsten Tagen zu jedem Punkt auch weitere Details einsehen...“ Siehe dazu die Meldung auf der Seite der UFO vom 19.01.2011 
- LH Tarifverhandlungsauftakt: Bestätigung der schlechten Erwartungen!
„Am 10.03.2010 fanden endlich die Auftaktverhandlungen zur Tarifrunde MTV und VTV zwischen UFO und der DLH statt. Zunächst schienen die Vertreter der Lufthansa absolut unvorbereitet in diese Auftaktrunde zu gehen und uns als UFO-TK lediglich mit der wirtschaftlichen Lage der LH „vertraut“ machen zu wollen. Zu sehr ist das Management nach eigenem Bekunden mit der Auseinandersetzung mit der VC beschäftigt. Hieß es in der Tarifrunde 2009 noch, dass 2008 ein Rekordjahr war und deshalb, in Bezug auf unsere damaligen Forderungen nicht als Bezugspunkt genommen werden könne, so stellte man uns heute dar, dass 2009 ein schlechtes und 2008 ein „ganz normales Jahr“ war…“ Pressemitteilung der Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) vom 11.03.2010
Tarifverhandlungen ver.di 2010
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Tarifstreit beigelegt: Durchbruch bei der Lufthansa
„Im Tarifstreit bei der Lufthansa ist in der Nacht zum Mittwoch ein Durchbruch erzielt worden. Man habe in der fünften Verhandlungsrunde die Eckpunkte einer Tarifeinigung vereinbart, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Eine Sprecherin der Lufthansa bestätigte die Tarifeinigung, die allerdings noch unter Vorbehalt einer Erklärungsfrist stehe. Nach Angaben von Verdi gilt die Vereinbarung für rund 50.000 Mitarbeiter am Boden und in der Kabine. Es gebe ein Gesamtpaket aus Ergebnisbeteiligung, Altersteilzeit und Begrenzung der Leiharbeit. Angaben zu einer regulären Tarifanhebung oder Nullrunde sowie zur Laufzeit wurden nicht gemacht..." Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 07.07.2010 
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Tarifverhandlungen trotz Annäherung vertagt
„Die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Lufthansa für die rund 50.000 Lufthansa-Beschäftigten am Boden und in der Kabine sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa Service Group (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo sind ohne Ergebnis vertagt worden...“ Pressemitteilung von ver.di vom 16.04.2010 
- Verhandlungsauftakt bei der Lufthansa
„Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Lufthansa und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die rund 50 000 Lufthansa-Beschäftigten am Boden und in der Kabine sowie bei Lufthansa Systems, der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG), der Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Für ver.di stehen in der diesjährigen Tarifbewegung bei der Fluglinie die Themen Arbeitsplatzsicherheit und Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Darüber hinaus soll ein Tarifvertrag zur Ergebnisbeteiligung abgeschlossen werden. ver.di fordert außerdem eine Tarifvereinbarung, durch die die Leiharbeit im Konzern begrenzt wird und die festlegt, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Leiharbeitsbeschäftigten bei der Lufthansa möglich ist. (…) Lufthansa fordert hingegen eine Absenkung der Personallohnstückkosten um zehn Prozent. Außerdem will Lufthansa geschäftsfeldspezifische Fragestellungen in einzelnen Arbeitsgruppen behandeln. ver.di lehnt dies ab, da am Ende ein Ergebnis für den Konzern insgesamt stehen soll. Als nächstes werden die Positionen auf dem Schriftweg ausgetauscht. Am 15. April sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden.“ Pressemitteilung von ver.di vom 02.03.2010 
Meuterei in der Boeing
Im Konflikt der Pilotengewerkschaft Cockpit mit der Lufthansa geht es nicht nur um Lohnpolitik, sondern grundlegend um das Recht auf Streik. Artikel von Holger Marcks in der Jungle-World vom 08.04.2010 . Aus dem Text: „Arbeitskämpfe sind in Deutschland schon länger nicht mehr nur Sache des DGB. Obwohl dieser den Verlust seiner Platzhirschposition mit einer Schwächung der Arbeitnehmer gleichsetzt, scheinen die Arbeitgeber in helle Aufregungen versetzt. Als das Bundesarbeitsgericht im Januar verkündete, den »Grundsatz der Tarifeinheit« aufgeben zu wollen, zeigten sich zahlreiche Unternehmervertreter beunruhigt wegen der zu erwartenden Stärkung der Spartengewerkschaften. Die Arbeitsbeziehungen würden durch mehr Tarifpluralität außer Kontrolle geraten und Dauerstreiks die Betriebe lähmen. Was derzeit bei der Lufthansa passiert, ist der Wirklichkeit gewordene Alptraum der Arbeitgeber. Mit Verdi (Bodenpersonal) und Ufo (Flugbegleiter) drohen derzeit zwei Gewerkschaften mit Streiks. Mit der Pilotenvereinigung Cockpit befindet sich der Konzern bereits im handfesten Konflikt. Um die unbequemen Luftschiffer in die Schranken zu weisen, zieht die Lufthansa nunmehr alle Register…“
Neue Solidarität bei der Lufthansa: Piloten und Flugbegleiter tun sich gegen das Management zusammen
„Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa wollen Piloten und Flugbegleiter jetzt gemeinsam Druck auf das Management ausüben. «Der Konzern kann nicht gegen 20 000 Mitarbeiter Politik machen», sagte gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz Thomas von Sturm, der Sprecher der Tarifkommission der Vereinigung Cockpit (VC). Circa 4500 Piloten der Konzernmutter Lufthansa, der Frachttochter Lufthansa Cargo und der Billigtochter Germanwings vertritt die VC. Rund 16 000 Flugbegleiter sind in der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter (UFO) organisiert...“ Artikel von Panagiotis Koutoumanos in der Frankfurter Neue Presse vom 24.03.2010 
Lufthansa: Rote Karte für das Callcenter in Kassel
„Das ist neu: Die Lufthansa will mit Dumpinglöhnen ihre Kosten senken. Und wer nicht mitmacht, fliegt raus oder soll woanders arbeiten. Schaut man sich diesen Fall etwas genauer, dann wird schnell klar, dass die Lufthansa mit bisher nicht für möglich gehaltenen Methoden sich einer bestimmten Mitarbeitergruppe entledigen will. Da behauptet die Lufthansa, dass ihre Mitarbeiter im Callcenter Kassel nicht bereit gewesen wären, ein „wirtschaftlich tragfähiges Zukunftskonzept“ zu akzeptieren. Dieses „Zukunftskonzept jedoch sieht alleine vor, dass die Belegschaft auf weitere 40 Prozent ihres Einkommens verzichten soll. Dabei haben die Mitarbeiter bereits vor fünf Jahren schon einmal auf einen Teil ihres Einkommens verzichtet, um den Standort zu sichern. Würde sie auf die Forderung der Lufthansa eingehen, entspräche der Verdienst weniger der Höhe des zu erwartenden Arbeitslosengeldes - für die Arbeitnehmer ist das unzumutbar…“ Meldung auf www.airline-bewertungen.eu vom 20.11.2009 . Siehe dazu auch:
- Interview mit Christoph Franz: "Das ist kein Solotanz von mir"
Seit Juni agiert Christoph Franz als Passagevorstand und Vize-Vorstandschef der Lufthansa. In einem Brandbrief an die Belegschaft kündigte er einen rigiden Sparkurs ein. Im Interview mit der FTD vom 17.11.2009 spricht Franz von schmerzhaften Einbußen, die auf das Unternehmen zukommen . Aus dem Text: „…Franz: Wir alle müssen lernen, dass es etwas gibt, was ich die horizontale Symmetrie der Schmerzen nenne: Wir können keine Schutzgehege schaffen, wenn wir an anderer Stelle zu schmerzhaften Entscheidungen gezwungen sind. FTD: Aber solche Privilegien sind doch schnell gestrichen. Franz: Damit ist es nicht getan. Unser Call Center in Kassel etwa arbeitet doppelt so teuer wie das in Berlin. Die Gewerkschaft hat uns nachvollziehbar dargelegt, dass sie nicht in der Lage ist, die Bedingungen so weit zu verändern, dass sie das Berliner Niveau erreichen. Das verstehe ich auch. Nur: Am Ende kann sich jeder ausrechnen, welche Konsequenz wir als Management daraus ziehen müssen. Das Gleiche gilt bei unseren Regionaltöchtern: Wir haben beschlossen, unsere 50-Sitzer schneller auszumustern und sie durch größere Maschinen zu ersetzen, die billiger zu operieren sind. Für unsere Tochter Eurowings heißt das konkret, dass die Hälfte der Arbeitsplätze gefährdet ist..."
Callcenter-Arbeitskampf bei Lufthansa Global Tele Sales (GTS) durch Tarifabschluss beendet
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit der Deutschen Lufthansa auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 380 Beschäftigten der Lufthansa Global Tele Sales (GTS) geeinigt. Demnach erhalten die Callcenter-Mitarbeiter 3,3 Prozent mehr Geld, Zulagen für neue Tätigkeiten und verbesserte Aufstiegsmöglichkeiten an Hand messbarer Kriterien. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31.12.2010. Nach zwei Warnstreiks und zehn Tagen Streik gilt bis dahin wieder die Friedenpflicht…“ Pressemitteilung von ver.di vom 09.10.2009 
- Kürzungspläne bei Lufthansa: Angst vor dem Absturz
„Die Gewerkschaft Verdi wirft der Lufthansa vor, die Löhne in ihrem Callcenter in Kassel um rund 40 Prozent senken zu wollen. Gekürzt werden sollten die monatlichen Bezüge, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die Altersvorsorge und Zuschläge, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerold Schaub der Frankfurter Rundschau. Ein Callcenter-Agent erhalte zurzeit 2000 bis 2500 Euro im Monat, künftig solle er nur noch 1700 Euro bekommen...“ Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 06.10.2009 
Tarifverhandlungen UFO 2009
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Urabstimmung über den Verhandlungskompromiss
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, zunächst möchten wir uns einmal für die Zeitverzögerung unserer eigenen Veröffentlichungen entschuldigen. Für uns war die Situation der letzten Tage wie ein Startabbruch am Ende der Startbahn. Nur gibt es für diesen Fall keine Emergency-Procedures. Wir haben in den vergangenen Stunden den Abschluss bewertet, darüber beraten und dann gemeinsam die Veröffentlichungen erarbeitet...“ Die Details der Einigung auf der Homepage von UFO vom 11.03.2009 
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Lufthansa einigt sich mit UFO und ver.di auf Tarifvertrag
„Die Deutsche Lufthansa und die Gewerkschaften UFO und ver.di haben sich im aktuellen Tarifkonflikt auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Drohende Arbeitskampfmaßnahmen sind damit abgewendet worden. Die Gehälter für die rund 16.000 Flugbegleiter würden rückwirkend ab dem 1. Januar 2009 um 4,2% erhöht, teilte die Deutsche Lufthansa AG am Dienstagabend mit…“ Agenturmeldung vom 10.03.2009 bei der FAZ . Siehe dazu:
- UFO pokert: Flugbegleiter drohen Lufthansa mit Streik
„Die Flugbegleiter proben den Ausstand. In einer Urabstimmung sprachen sich 96 Prozent von ihnen für einen Streik bei der Lufthansa aus, wie die Flugbegleitergewerkschaft UFO mitteilte. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass beide Seiten sich bemühen, doch noch eine Einigung zu erzielen. Hinter den Kulissen wird verhandelt. In den jüngsten Gesprächen habe es eine Annäherung gegeben, sagte ein Insider gestern...“ Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 10.03.2009 
- UFO bricht erneut die Verhandlung mit der Lufthansa ab
„Heute am 17.Februar 2009 hat die UFO Tarifkommission nach der 5. Runde die Verhandlungen erneut abbrechen müssen. In den vergangenen drei Wochen haben, neben Gesprächen mit Vertretern der Geschäftsleitung, intensive interne Beratungen stattgefunden, in denen natürlich die (welt-)wirtschaftliche Lage eine herausgehobene Rolle gespielt haben...“ Presseerklärung von UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation vom 17.02.2009 
- Erneuter Aufruf der Unabhängigen Flugbegleiterorganisation UFO e. V. zum Warnstreik der Flugbegleiter und Purser der Deutsche Lufthansa AG
„Bestreikt werden die Stationen bzw. die Flughäfen Frankfurt am Main (FRA) und in Berlin am Mittwoch, den 28. Januar 2009, von 06:00 Uhr bis 12:00 Uhr LT für unsere Tarifforderungen zum Vergütungstarifvertrag und zum Manteltarifvertrag, nämlich: Erhöhung des Gesamtvolumens der Bezüge der Kabinenmitarbeiter um 15%. Eine angemessene Erhöhung der Ergebnisbeteiligung. Arbeitsentlastungsmaßnahmen im Manteltarifvertrag…“ Der Streikaufruf von UFO mit den Erläuterungen der Forderungen vom 27.01.2009 
- Kabine sagt ver.di tschüs
„Bei der Deutschen Lufthansa bahnt sich eine heftige Tarifauseinandersetzung an, die Parallelen zum Kampf der Lokomotivführer und ihrer Gewerkschaft GDL im vergangenen Jahr aufweist. Es geht um die rund 16000 Flugbegleiter des Luftfahrtkonzerns, die mittlerweile zu über 70 Prozent bei der Unabhängigen Flugbegleiterorganisation (UFO) organisiert sind. Ein von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Juli 2008 abgeschlossener Tarifvertrag, der eine zweistufige Lohnerhöhung um insgesamt 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 20 Monaten vorsieht und unter den Beschäftigten für heftigen Unmut sorgte, konnte für die Berufsgruppe der Flugbegleiter nicht in Kraft gesetzt werden, weil UFO ihn als zu bescheiden ablehnte. Im Dezember nahm die Flugbegleiterorganisation eigene Tarifverhandlungen mit der Lufthansa auf. UFO fordert eine Erhöhung der Bezüge mit einem Gesamtvolumen von 15 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zusätzlich verlangt die Gewerkschaft eine erhöhte Gewinnbeteiligung und für untere Lohngruppen einen tariflich fixierten jährlichen Einmalbetrag. Die Lufthansa hat bislang 6,1 Prozent für zwölf Monate sowie eine Ergebnisbeteiligung für 2009 bis drei Prozent angeboten. Am 16.Januar wurden die Gespräche ergebnislos abgebrochen…“ Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 28.01.2009 
- KabineKlar: Wir unterstützen den Streik von UFO
Auch eine weitere spezielle Interessenvertretung, nämlich die der Flugbegleiter in Deutschland, KabineKlar, unterstützt den Streik von UFO und hat auf ihrer Homepage weitere Informationen zusammengestellt 
- Tarifrunde gescheitert: Lufthansa drohen Warnstreiks
Die Lufthansa muss sich auf Warnstreiks ihrer Flugbegleiter einstellen. Nach dem Abbruch der Gespräche in der dritten Tarifrunde kündigte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Freitagabend Warnstreiks an. Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 17.01.2009 
Tarifverhandlungen von ver.di 2008
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Ver.di vergrault Mitglieder
„Die ver.di-Spitze ist bei der Urabstimmung über den Tarifabschluß bei der Lufthansa mit einem blauen Auge davongekommen. Rund 51 Prozent der abstimmungsberechtigten Gewerkschaftsmitglieder stimmten für den »Kompromiß«, den ver.di und Lufthansa Anfang August nach fünftägigen Streiks ausgehandelt hatten. Das teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Berlin mit. Erreicht worden war eine zweistufige Lohnerhöhung von insgesamt 7,4 Prozent für das Bodenpersonal bei einer Laufzeit von 21 Monaten, was einer jährlichen Erhöhung um 4,2 Prozent entspricht. Dazu kommt eine ertrags- und beschäftigungsfeldabhängige Einmalzahlung zwischen ein und 2,3 Prozent eines Jahresgehalts. Ver.di war ursprünglich mit einer Forderung von 9,8 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Verhandlungen gegangen. Für das Kabinenpersonal wurde ein Abschluß im gleichen Umfang erzielt. Dieser steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Tarifeinigung zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO Anfang kommenden Jahres. UFO vertritt einen weitaus größeren Teil des Kabinenpersonals als ver.di und hatte angekündigt, den Abschluß der DGB-Gewerkschaft nicht zu akzeptieren und von der Lufthansa 15 Prozent mehr Lohn zu fordern…“ Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 14.08.2008 
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„Das zeigt, dass die Mehrheit der Beschäftigten das Ergebnis akzeptiert“
,so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott in der Pressemitteilung „In einer Urabstimmung unter den Beschäftigten der Deutschen Lufthansa haben 51 Prozent für die Annahme des Verhandlungsergebnisses gestimmt“ von ver.di vom 13.08.2008
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Urabstimmung über Lufthansa Tarif-Abschluss – schallende Ohrfeige für ver.di Führung
„Formal wurde mit 51% zwar eine mehrheitliche Zustimmung bei der Urabstimmung über den Lufthansa-Abschluss erreicht. Aber es ist klar, dass dieses Ergebnis eine schallende Ohrfeige für die ver.di Führung ist. Ver.di-Sprecher Reuter hatte noch vor wenigen Tagen eine deutliche Mehrheit für die Zustimmung erwartet. Bezieht man die besonders gefrusteten ver.di-Mitglieder ein, die erst gar nicht mehr an der Abstimmung teilgenommen haben, so kassierte die ver.di-Führung eine mehrheitliche Ablehnung ihres Schmusekurses gegenüber dem Lufthansa-Management…“ Presseerklärung des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di vom 13.08.2008 
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Offener Brief an Frank Bsirske
„… Warum entscheidet sich die Führung meiner Gewerkschaft eigentlich immer dann dazu, einen Streik abzubrechen, wenn er beginnt Wirkung zu zeigen? Dann wird einem faulen Kompromiss mit langen Laufzeiten zugestimmt und am Ende kommt allenfalls die Hälfte des eigentlich geforderten heraus.
Das Beispiel Lufthansa dokumentiert, wohin diese Politik führt.
Cockpit und UFO spalten sich ab, bzw. haben dies schon getan.
Beispielsweise Mechaniker denken ebenfalls über die Gründung einer eigenen Interessensvertretung nach, weil sie sich dadurch bessere Ergebnisse erhoffen.
Denkst Du nicht auch, es wäre an der Zeit, den Kurs zu wechseln und statt auf halben Wege stehen zu bleiben, Erfolge zu organisieren - anstatt die Entwicklung der Reallohnverluste fortzuschreiben?
Die bittere Ohrfeige für ver.di bei der Lufthansa-Urabstimmung mit einer 51%-Zustimmung zeigt doch, wie satt die KollegInnen die Politik der faulen Kompromisse haben. Das Schönreden und Schönrechnen untergräbt jedes Vertrauen darin, dass die ver.di-Führung tatsächlich beabsichtigt zu kämpfen, anstatt ohne Not die Flinte ins Korn zu werfen.
Ich meine, dass mit dieser Politik unserer Gewerkschaft Schaden zugefügt wird….“ Der offene Brief von Eckhard Geitz vom 13.08.2008 
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Lufthansa: Netzwerk will Kampf für höhere Löhne gemeinsam fortführen: für eine “Nein”-Kampagne bei der anstehenden Urabstimmung
ver.di-Chef Bsirske räumte ein, mit seiner Erste-Klasse Südsee-Reise einen Fehler gemacht zu haben. Jetzt muss die ver.di-Spitze den zweiten Fehler korrigieren: Die Akzeptanz des Angebots der Lufthansa. Presseerklärung des Netzwerks für eine kämpferische und demokratische ver.di vom 05.08.2008
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Einkommen. Gewinnbeteiligung.Wachstum: Arbeitskampf schafft vernünftiges Ergebnis
„Euer Arbeitskampf und Eure Solidarität haben uns stark gemacht: In der Tarifauseinandersetzung mit der Lufthansa haben wir in harten Verhandlungen ein vernünftiges Verhandlungsergebnis erzielt…“ Extra 07/08 von ver.di 
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Zum ver.di Tarifabschluss
„… 9,8 Prozent Vergütungserhöhung fordern und dann mit nur mageren 4,2 Prozent nicht einmal die Hälfte davon erzielen, dafür fünf Tage streiken – das heißt pro Streiktag 0,1 Prozent mehr gegenüber dem letzten Angebot des Arbeitgebers (3,7%). Sieht so ein Erfolg aus?… und jetzt kommt der Schlag ins Gesicht für die Kabine: 1. Die Rückführung der „Konzertierten Aktion“ soll sich die Kabine nun voll anrechnen lassen. Aber warum für etwas bezahlen, was uns ohnehin zusteht und zurzeit gerichtlich geklärt wird. Die UFO hat die Lufthansa wegen Nichteinhaltung der Befristung zum 31.12.2007 vor dem Arbeitsgericht Frankfurt verklagt. Eine solche Anrechnung würde uns gleich doppelt benachteiligen, weil sie sich auch direkt auf die Höhe unserer Alters- und Übergangsversorgung negativ auswirkt. 2. Außerdem ist völlig schleierhaft, wo in dem jetzigen Abschluss der 1,3-prozentige Lohnabzug für die Kabine versteckt ist, zu dem sich die ver.di bereits im Juli letzten Jahres in einem weiteren Geheimprotokoll verpflichtet hat. 3. Warum sollen wir in der Kabine auch noch die schlechteste Ergebnisbeteiligung von nur 1,5 Prozent der Jahresgrundvergütung erhalten, andere Geschäftsfelder jedoch bis zu 2,4 Prozent? Das trotz des besten Ergebnisses der Passage aller Zeiten!...“ UFO-Erklärung vom 02.08.2008 
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ver.di und Lufthansa erzielen Verhandlungsergebnis
„Nach fünf Tagen Streik an allen Standorten und mit vielen Flugausfällen haben ver.di und Lufthansa sich auf einen Tarifkompromiss geeinigt: Die Einkommen der Beschäftigten steigen rückwirkend zum 1. Juli 2008 um 5,1 Prozent. Am 1. Juli 2009 erhöhen sie sich noch einmal um 2,3 Prozent. Zudem werden 1,5 Prozent des individuellen Jahreseinkommens als Einmalzahlung mit der August-Vergütung 2008 ausgeschüttet. Aufgehoben ist die Deckelung bei der Ergebnisbeteiligung. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet nach 21 Monaten am 28. Februar 2010. In einer Urabstimmung entscheiden die ver.di-Mitglieder nächste Woche über das Verhandlungsergebnis. Es ist vereinbart, dass die Streiks am Samstag mit der Frühschicht ausgesetzt werden. Die örtlichen Arbeitskampfleitungen können davon abweichende Regelungen treffen, um in Einzelfällen Streiks früher zu beenden.“ Meldung auf der Startseite von ver.di vom 01.08.2008 
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Lufthansa Abschluss: Jetzt mit Nein stimmen!
„Das “Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di” teilt voll und ganz die Empörung von Lufthansa-KollegInnen, wie der Mechaniker in München, über den Tarifabschluss. Das Netzwerk fordert dazu auf, gegen den Abschluss zu stimmen. Wieder einmal wurde ohne Not darauf verzichtet, das Maximum durch einen konsequenten Arbeitskampf herauszuholen. Die jetzt vereinbarten Prozente bedeuten keinen Ausgleich für die enormen Preissteigerungen der letzten Monate und schon gar nicht für die Reallohnverluste der letzten Jahre. Die Praxis der ver.di-Führung, einem Abschluss von mehr als zwölf Monaten Laufzeit zuzustimmen, in einer Zeit, wo quasi jeden Monat die Lebenshaltungskosten in die Höhe schießen, muss sofort beendet werden…“ Pressemeldung des "Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di" vom 02.08.2008
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"Streik der Funktionäre"
Für die Vereinigung Boden war der Lufthansa-Protest vor allem ein Streik der Verdi-Funktionäre. Ihnen sei es nur um die Bilder gegangen, sagt Verbandschef Fell. Rüdiger Fell ist Vorsitzender der Vereinigung Boden. Die seit Mai 2001 ins Vereinsregister eingetragene Organisation zählt derzeit rund 1000 Mitglieder und gründete sich aus Enttäuschung über die traditionellen Gewerkschaften. Bei der Lufthansa ist neben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, der Unabhängigen Flugbegleiter-Organsiation (Ufo) auch die Vereinigung Cockpit vertreten - und die Vereinigung Boden. Fell arbeitet seit mehr als 25 Jahren bei der Lufthansa, er ist außerdem Betriebsratsvorsitzender der Lufthansa Basis in Frankfurt. Interview von Melanie Ahlemeier in der Süddeutschen Zeitung vom 01.08.2008 
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"Dieser Streik hat nichts bewirkt"
Gewerkschafter Joachim Müller über die Einigung zwischen Verdi und der Lufthansa sowie die Rolle seiner Organisation UFO im Tarifkonflikt. Joachim Müller ist bei der Flugbegleitergewerkschaft UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) verantwortlich für die Bereiche Tarifpolitik und Recht. Im Interview mit sueddeutsche.de erklärt Müller, warum seine Organisation von der Einigung wenig hält - und wieso der nächste Streik offenbar schon bevorsteht. Interview von Tobias Dorfer in der Süddeutschen Zeitung vom 01.08.2008 
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Mechaniker drohen Ver.di mit Abspaltung
„Der Lufthansa-Streik ist beendet - doch bei Ver.di brodelt es. Teile der Belegschaft reagieren mit Wut, Enttäuschung und Austrittplänen auf den Kompromiss. Vor allem die Flugzeugmechaniker denken über Alleingänge bei künftigen Arbeitskämpfen nach…“ Artikel von Tobias Lill in Spiegel-Online vom 01.08.2008 
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»Wir verhandeln für alle Beschäftigten«
Lufthansa-Streik: Ver.di will Tarifvertrag für das gesamte Boden- und Kabinenpersonal erkämpfen. Ein Interview von Daniel Behruzi mit Gerold Schaub, Fachbereichsleiter Verkehr im ver.di-Landesbezirk Hessen, in der jungen Welt vom 30.07.2008 
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»Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend«
Gewerkschaft der Flugbegleiter fordert 15 Prozent. Tarifvertrag läuft bis Ende 2008. Ein Interview von Ralf Wurzbacher mit Joachim Müller , Leiter Tarifpolitik, Recht und Verwaltung bei der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO), die nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte der 14000 Stewardessen bei der Lufthansa vertritt, in der jungen Welt vom 29.07.2008
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Ver.di-Methoden spalten Lufthansa-Belegschaft
Der Streik bei Lufthansa frustriert Tausende Passagiere - und entzweit die Belegschaft. Viele Mitarbeiter lehnen die Forderungen von Ver.di ab, in Hamburg begehren Angestellte offen gegen die Methoden der Gewerkschaft auf. Trotzdem weitet Ver.di den Streik weiter aus…“ Artikel von Anne Seith auf Spiegel-Online vom 29.07.2008 
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Fragen und Antworten zum Lufthansa-Streik
Die Sonderseite von ver.di 
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Ihr habt entschieden: Streik!
„Über 90,7 % Ja-Stimmen in der Urabstimmung: Ab Montag, 28. Juli 2008, 0 Uhr, wird Lufthansa bestreikt – in allen Geschäftsfeldern. Ob Technik,Cargo, Boden, Kabine, Systems oder LSG: alle ziehen an einem Strang. Alle Lufthanseatinnen und Lufthanseaten verbindet eine Botschaft: Jetzt sind wir dran! Gemeinsam werden wir mehr erreichen…“ Flugblatt extra 06/08 von ver.di 
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90,7 Prozent Zustimmung bei Lufthansa-Urabstimmung
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte ihre Mitglieder in den Bereichen Kabine, Technik, Catering, Cargo, Passage und Systems zu dieser Urabstimmung aufgerufen. Sie konnten vom 15. bis zum 24. Juli darüber abstimmen, ob sie für ihre Forderungen in einen unbefristeten Streik treten wollen. „Das ist ein eindeutiges Signal“, erklärte ver.di-Bundes-vorstandsmitglied Erhard Ott. „Die Beschäftigten haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, für ihre Forderungen zu kämpfen.“ Ott wies darauf hin, dass das Angebot der Lufthansa, trotz einer glänzenden Ertragslage des Unternehmens, wegen der angestrebten Laufzeit von nahezu zwei Jahren kaum zu einem Ausgleich der Inflationsrate ausreichen würde. Dieses würden die Beschäftigten, die mit ihrer Arbeit zum wirtschaftlichen Höhenflug beigetragen und jahrelang Lohneinbußen hingenommen hätten, nicht akzeptieren. „Sie sind jetzt bereit, den Arbeitskampf aufzunehmen“, betonte Ott…“ Pressemitteilung von ver.di vom 25.07.2008 
- Schluss mit lustig – Urabstimmung!
„Die Tarifverhandlungen sind gescheitert: auch in der letzten Verhandlungsrunde hat der Lufthansa-Vorstand die Wende zur Vernunft nicht geschafft. Die Konzerntarifkommission bleibt auf klarem Kurs. Konsequent wird nun der Wille der ver.di-Mitglieder im Konzern umgesetzt: beim Bundesvorstand wird umgehend die Urabstimmung beantragt. Jetzt sind wir dran!...“ Flugblatt von ver.di extra 05/08 
- Tarifstreit: Dutzende Lufthansa-Flüge ausgefallen
Der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi dürfte sich den gesamten Tag auf den Flugverkehr auswirken - 40 Flüge wurden bereits gestrichen. Artikel in der FTD vom 01.07.2008 
- Verdi fordert 9,8 Prozent mehr Geld
„Fast zehn Prozent mehr Geld fordert die Gewerkschaft Verdi für die rund 60.000 Beschäftigten bei der Lufthansa. Nach einer Sitzung der Konzerntarifkommission in Frankfurt am Main teilte Vorstandsmitglied Erhard Ott am Donnerstagabend auf AP-Anfrage mit, man fordere 9,8 Prozent. Außerdem solle die Vereinbarung für die Beteiligung der Beschäftigten am Konzerngewinn weiterentwickelt werden. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen…“ AP-Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 25.04.2008 
LSG SKY CHEFS in der Türkei: 6 gewerkschaftlich aktive KollegInnen ohne Abfindung gefeuert, Zwangsurlaub für alle aktiven Gewerkschaftsmitglieder und Androhung der sofortigen Entlassung aller Gewerkschaftsmitglieder
Mustafa Ergenç, Generalmanager von des Catering-Unternehmens LSG SKY Chefs in der Türkei hat seinen Job noch nicht allzu lange. Erst in diesem Jahr wurde er auf diesen Posten berufen. Und Lufthansa, als Holdinggesellschaft von LSG Sky Chefs, wird wohl genau gewusst haben, warum Herr Ergenc der richtige Mann am richtigen Ort ist. Seit seinem Abschluß an der London School of Economics – Business Administration Department im Jahr 1980, hatte er genug Zeit, seinen Umgang mit GewerkschafterInnen zu verfeinern. Offensichtlich erreicht sein Können nun den Höhepunkt: 6 gewerkschaftlich aktive KollegInnen ohne Abfindung gefeuert, Zwangsurlaub für alle aktiven Gewerkschaftsmitglieder und Androhung der sofortigen Entlassung aller Gewerkschaftsmitglieder, wenn sie auf ihrer Mitgliedschaft in der Gewerkschaft beharren, sind nur ein Ausschnitt seines Treibens. Wer jetzt fragt warum, wird die Antwort in einem Interview finden, welches Herr Ergenc dem Internetportal „Focus on Travel-News“ gegeben hat, und in dem es heißt: „…We understand problems of airline companies. Increasing prices of gas and taxes, force carriers to lower their costs from other operation unites; therefore we are working closely with our clients to offer them lowest prices without decreasing food and service quality…” Tja, der Mann weiß wovon er redet und was seine Chefs in Deutschland, die Lufthansa, erwarten. Kleinste Preise bei gleichbleibender Servicequalität geht, geht aber nur ohne so langweilige Geschichten wie Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften. Aber genau diese strebt die Gewerkschaft TEKGIDA-IS, der türkische Gegenpart zur NGG in Deutschland, an. Entgegen allen internationalen Abkommen und aller durch die türkische Landesverfassung verankerten Rechte, wird dies in einer Art und Weise verweigert und mit Sanktionen bedroht, wie sie seinesgleichen erst noch sucht. Dementsprechend sind die KollegInnen verzweifelt und brauchen dringend Hilfe und Solidarität. Siehe dazu:
- Arbeitskonflikt bei LSG SKY CHEFS in der Türkei
„Die Gewerkschaft TEKGIDA-IS kämpft zurzeit für ein Koalitionsrecht und das Recht auf Tarifverhandlungen von 500 Beschäftigten bei der LSG SKY CHEFS in der Türkei, dessen Hauptsitz in der Bundesrepublik Deutschland ist. Am 12 März 2008 erreichten wir die vom Gesetz her erforderliche Mehrheitsfähigkeit und stellten beim Ministerium für Arbeit und Soziales den Antrag auf Mehrheitsfähigkeit. In Kürze erwarten wir die entsprechende Bestätigung. Die Beschäftigten nahmen mit der Mitgliedschaft bei unserer Gewerkschaft nur das wahr, was auch durch internationale Konventionen und nationale Gesetze verankert ist. Alle diese Rechte werden aber vom Landesmanager von LSG SKY CHEFS, Herrn Mustafa Ergenç, nicht anerkannt. Die wichtigsten gegen Arbeiter- und Gewerkschaftsrechte gerichteten Taten des Landesmanagements können wir folgendermaßen zusammenfassen:…“ Der Bericht der KollegInnen der türkischen Gewerkschaft Tekgida-Is Trade Union (Tobacco, Drink, Food and Allied Workers' Trade Union of Turkey) mit Protest- und Solidaritätsadressen
- Brief der KollegInnen an die Geschäftsführung von LSG SKY CHEFS und Lufthansa in Deutschland
Die KollegInnen haben auch schon protestiert und Briefe an die Geschäftsführung von Lufthansa und LSG SKY Xhefs geschrieben. Wir dokumentieren den Brief der KollegInnen in Deutsch und Englisch 
Schlappe für Ver.di bei Lufthansa
„Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat bei den Wahlen der Arbeitnehmervertreter für den Lufthansa-Aufsichtsrat eine herbe Schlappe erlitten. Statt sechs Mitgliedern entsendet Ver.di nach SPIEGEL-Informationen künftig nur noch drei Kontrolleure in das Gremium. Ver.di-Chef Bsirke droht nun ein empfindlicher Machtverlust. (…) Auf die frei werdenden Plätze rücken Angehörige kleinerer Konkurrenten um die Gunst der Lufthansa-Angestellten nach, darunter Vertreter der Kabinengewerkschaft UFO, der Vereinigung Boden oder der erst kürzlich neu gegründeten Organisation "Mitarbeiter für Mitarbeiter"…“ Artikel von Dinah Deckstein im Spiegel vom 01.03.2008 
Flugbegleiter-Gewerkschaft kündigt rechtliche Schritte gegen ver.di-Tarif an
„Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und ver.di streiten um die Tarifmacht beim Kabinenpersonal der Lufthansa. Betroffen sind die Interessen von 15.000 Stewardessen und Stewards. Obwohl UFO bereits einen Tarifvertrag ausgehandelt hat (mit Lohnsteigerungen von 2,5 Prozent in 2007 und einem Inflationsausgleich für 2008), setzte sich auch ver.di noch mit der Lufthansa-Führung zusammen und feiert in dieser Woche einen Abschluss mit Lohnerhöhungen von 3,4 Prozent. Was ver.di verschweigt: Die Lufthansa zahlt allen Flugbegleitern nur 0,9 Prozent zusätzlich aus - zu der von UFO schon durchgesetzten Lohnsteigerung - und dafür wird der Inflationsausgleich im nächsten Jahr um eben diese 0,9 Prozent wieder gestutzt. UFO sieht die Beschäftigten durch den ver.di-Abschluss sogar schlechter gestellt und hat bereits rechtliche Schritte gegen den "in Deutschland einmaligen Tarifbruch" angekündigt. Denn nach den UFO-Vereinbarungen gäbe es unter anderem zwei zusätzliche Tage Urlaub.“ Meldung aus der Zeit vom 19.07.2007, zitiert bei Finanznachrichten.de 
Einstiegsgehälter für Flugbegleiter werden erhöht - Streit um Umsetzung von Tarifvertrag beigelegt
„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit der Lufthansa AG darüber geeinigt, dass das am 17. Februar erzielte Tarifergebnis nun auch für die rund 15.000 Flugbegleiter zur Anwendung kommt. Dementsprechend erhalten die Kabinenbeschäftigten ebenfalls die Vergütungserhöhung von 3,4 Prozent und die Ergebnisbeteiligung für 2006 analog der tariflichen Regelungen im Lufthansa-Konzern. Darüber hinaus werden die Einstiegsgehälter für die Flugbegleiter bei Lufthansa erhöht. Mit einem Einstiegsgehalt von 1.415 Euro kommt es zu einer deutlichen Einkommensverbesserung für Berufsanfänger. „Dank der Einigung sind die Flugbegleiter jetzt endlich wieder fester Bestandteil des Tarifvertragsverbundes Lufthansa-Konzern“, hieß es bei ver.di.“ Pressemitteilung von verdi vom 16.07.2007 
3,4 Prozent mehr Geld für Lufthansa-Angestellte
„Die Lufthansa und Verdi haben sich bei ihren Tarifverhandlungen nach Gewerkschaftsangaben geeinigt. Die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten der Fluggesellschaft bekommen ab 1. Mai 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Für Januar bis April gebe es zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 525 Euro, teilte die Gewerkschaft Verdi am Samstag mit. Lufthansa hatte allerdings bisher erklärt, der Tarifvertrag für die 15.000 Flugbegleiter, der mit der Gewerkschaft UFO geschlossen wurde, gelte bis 2008 unverändert für das gesamte Kabinenpersonal fort…“ reuters-Meldung vom 17.02.2007 in der Financial Times Deutschland 
Solidarity
with LSG Sky Chefs workers
In Deutschland gewerkschaftliche Proteste
gegen das Verhalten deutscher Unternehmen im Ausland zu organisieren
ist in der Regel schwer. Umso dringender dieser Aufruf, denn die
Beschäftigten bei der Lufthansa Catering Tochter LSK Sky Chiefs
in den USA werden seit über 2 Jahren in tariflosem Zustand
gelassen - es geht unter anderem um Krankenversicherung. (englischer)
Aufruf von Labourstart mit Mustermail :
Solidarity with LSG Sky Chefs workers - tell Lufthansa to negotiate
with the union!
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