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Ausgepreßt wie eine Zitrone
„Die Berliner S-Bahn ist zweifellos eine der wichtigsten Lebensadern der Hauptstadt. 388 Millionen Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die 15 Linien, die sowohl alle Teile des Zentrums abdecken, als auch das Umland bis weit nach Brandenburg erschließen. Noch heute gilt das vernetzte System der Stadt- und Ringbahn mit seinen 332 Streckenkilometern weltweit als Beispiel für eine gelungene Verkehrsplanung…“ Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 06.02.2009 . Siehe dazu:
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DB legt Ermittlungsbericht vor: Fahrzeugmängel und Managementfehler bei S-Bahn Berlin Ursache für Krise - Konzern zieht umfangreiche Konsequenzen
Alle Ergebnisse werden pflichtgemäß an die Staatsanwaltschaft übergeben - S-Bahn Berlin wird aus DB Stadtverkehr herausgelöst und DB Regio zugeordnet - Unabhängige Ermittler sehen technische Mängel als ausschlaggebend für S-Bahnkrise - DB-Vorstand Homburg: „Solche Missstände sind künftig ausgeschlossen“…“ Presseinformation der DB Mobility Logistics AG vom 23.02.2010 . Siehe dazu:
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Konzerninteressen gewahrt: Analyse. Das offizielle Gutachten zum Berliner S-Bahn-Desaster blendet wesentliche Ursachen für die Krise aus
„Der Bericht der Kanzlei Gleiss Lutz zur S-Bahn Berlin vom 23. Februar 2010 wirkt für Außenstehende in vielerlei Hinsicht überzeugend: Er ist kompakt, auch für Laien relativ gut lesbar; gut aufbereitet und stringent präsentiert. Es gibt jedoch einen seltsamen Bruch. Während bis zur Seite 41 zum Teil krasse Fehlleistungen von Herstellern, Lieferanten und dem eigentlichen Unternehmen S-Bahn GmbH dokumentiert werden, wird der Bericht ab Kapitel 4 »Konzerneinfluß und Fehler der Sanierungsprogramme« ausgesprochen schmallippig...“ Artikel von Sabine Leidig und Winfried Wolf in der jungen Welt vom 03.03.2010 
- Ergebnisbericht S-Bahn Berlin
Der komplette Ergebnisbericht der DB Mobility Logistics AG 
- S-Bahn-Desaster: Wie man seinen Ruf ruiniert
So sieht also eine lückenlose Aufklärung bei der Bahn aus. Nichts Genaues weiß man nicht, aber es steht schon fest, dass selbstverständlich die Anderen für das Desaster bei der S-Bahn in Berlin verantwortlich sind. Kommentar von Klaus Kurpjuweit im Tagesspiegel vom 24.2.2010 . Aus dem Text: „…Und die Prüfer verblüffen weiter: Ihrer Ansicht nach hat das Desaster nichts mit dem allgegenwärtigen Spardruck zu tun, der unter anderem dazu geführt hat, dass Werkstätten geschlossen, Mitarbeiter geschasst und Fahrzeuge verschrottet wurden. Das Unternehmen sei ein Sanierungsfall gewesen, wollen uns die Prüfer weismachen. Ein Betrieb, der nach der früheren Finanzplanung in diesem Jahr einen Gewinn in Höhe von 125,1 Millionen Euro erwirtschaften sollte und seit Jahren schon zweistellige Millionengewinne machte, die der Konzern einsteckte, soll ein Sanierungsfall sein? Wäre es so, hätte der Konzern das Geld erst recht bei der S-Bahn lassen müssen, um ihr wieder auf die Gleise zu verhelfen, statt damit die Bilanz für den geplanten Börsengang zu verschönern. Dazu passt, dass es auch noch keine weiteren personellen Konsequenzen gibt. Die frühere Geschäftsleitung ist zwar komplett gefeuert worden, sie erhält aber weiter ihre Bezüge, weil ihr Vertrag mit dem Konzern noch gilt. Nun muss lediglich noch der Aufsichtsratsvorsitzende seinen Hut nehmen. Aber offiziell nur, weil umorganisiert wird. Woanders mussten Angestellte schon aus banaleren Gründen gehen. Eine lückenlose Aufklärung sieht anders aus. Vom Ziel, Vertrauen bei Fahrgästen und der Politik zurückzugewinnen, ist der Konzern noch weit entfernt. Und das ist nun wirklich eindeutig seine Schuld.“
- Betriebsratschef über Bahn-Chefs: "Schallende Ohrfeige für uns"
Betriebsratschef Heiner Wegner ist empört über die Aussagen der Bahnchefs zum Chaos: Der Konzern sei frühzeitig über alle Mängel informiert worden - jetzt will er keine Ahnung gehabt haben. Interview von Lalon Sander in der Taz-Berlin vom 25.02.2010 
- S-Bahn: Missmanager spielen Monopoly
Eine Studie belegt, dass das S-Bahn-Management systematisch geschlampt und sogar manipuliert hat, um die Gewinne für den Bahn-Konzern hochzuschrauben. Artikel von Kristina Pezzei in der Taz-Berlin vom 22.02.2010 . Aus dem Text: „Was längst vermutet worden war, ist nun mit einer Studie renommierter Analysten bestätigt worden: Hinter dem Dauerchaos bei der S-Bahn steckt systematisches Missmanagement. Nicht einzelne Führungskräfte hätten Fehlentscheidungen getroffen, sondern das ganze Management habe bewusst auf Kosten der Sicherheit agiert, urteilen Anwälte einer Wirtschaftskanzlei und Wirtschaftsprüfer der KPMG in einer 400 Seiten dicken Untersuchung. Der Mutterkonzern der S-Bahn, die Deutsche Bahn, hatte die Studie in Auftrag geben lassen. Am Dienstag soll sie präsentiert werden, das Nachrichtenmagazin Spiegel zitiert bereits aus dem Papier...“
- Der Kompetenz eine Chance! Lasst endlich uns S-Bahner ran!
„Seit Monaten redet alle Welt vom Berliner S-Bahn-Chaos. Für uns Beschäftigte der S-Bahn Berlin GmbH bedeuten die Organisationsänderungen der letzten sechs Jahre eine nie da gewesene Chaotisierung unserer Berliner S-Bahn. Wir S-Bahner sind neben den Fahrgästen die Hauptleidtragenden. In vier Jahren sind mehr als 800 Stellen verschwunden. Jetzt machen Vorschläge für eine endgültige Zerschlagung der SBahn durch die Vergabe von Teilen des Netzes an profitorientierte private Konzerne die Runde. Viele von uns befürchten, dass sie bei einer Herauslösung aus dem DB-Konzern zuerst alle tariflichen Sicherungen und danach ihre Arbeitsplätze verlieren und in Hartz IV landen. (....) Wir fordern den Berliner Senat und die ihn tragenden Arbeiterparteien SPD und DIE LINKEauf, sich gemeinsam mit den S-Bahnern für einen ganzheitlichen öffentlichen Betrieb aus einer S-Bahn-Hand einzusetzen. Beide Parteien lehnen zu Recht im Bund die Bahnprivatisierung und Zerschlagung ab. Dies muss auch für Berlin und die S-Bahn gelten!...“ Flugblatt der Basisinitiative www.bahnvonunten.de in TRANSNET 
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Jetzt ist es raus, die S-Bahn steht vor dem Aus
„Der Berliner Senat will das Monopol für den Betrieb des städtischen S-Bahn Netzes aufbrechen. Dieses gab die an Inkompetenz und Unfähigkeit in dieser Angelegenheit kaum noch zu überbietende Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer bekannt. Deshalb hier einmal einen Standpunkt von den Eisenbahnern, die in dieser Angelegenheit gemeinsam mit den Fahrgästen die Hauptbetroffenen sind, deren Meinung aber in der öffentlichen und politischen Diskussion noch immer nicht gefragt ist und keinen Verantwortlichen in der Politik und bei der Bahn interessiert...“ Miteilung von der Standpunkt-Redaktion bei Netzwerk-IT vom 07.01.2010 
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Überhitzte Rechner und kalte Füße bei der Berliner S-Bahn
„In der Neujahrsnacht kam es bei der Berliner S-Bahn zwischen 1 und 3 Uhr zu einem Ausfall der Signaltechnik und damit verbunden des gesamten S-Bahn Betriebes im Bereich des Nordkreuzes. Die Ursache dafür lag in der Notabschaltung des für die Signale zugehörigen elektronischen Stellwerkrechner, der wiederum vom 15 km entfernten elektronischen S-Bahn Stellwerk Halensee aus angesteuert wird...“ Ein Bericht der Standpunkt-Redaktion auf Netzwerk-IT vom 05.01.2010 
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Berliner, rettet eure S-Bahn!
„Ein Aktionsbündnis-Nahverkehr hat sich angesichts der desolaten Situation der S-Bahn gegründet. Dieses Bündnis besteht aus Mitarbeitern und Fahrgästen der S-Bahn. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Fahrgäste und Beschäftigte zusammenzubringen und gegen das Kaputtsparen der S-Bahn zu mobilisieren. Nur gemeinsam können wir den Druck aufbauen, der nötig ist, um die Verantwortlichen aus der Politik, bei der Deutschen Bahn und der S-Bahn-Geschäftsführung zur Umkehr zu zwingen! Ob Sie Fahrgast oder S-BahnerIn sind, ob entnervter Autofahrer oder BVG-Nutzer - um die Missstände bekannt zu machen und den Zerfall des Nahverkehrs aufzuhalten, brauchen wir viele Kräfte. Kommen Sie zu unseren Treffen, bringen Sie sich ein!...“ Siehe die Sonderseite erstellt von Standpunkt-Redaktion auf Netzwerk-IT 
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"Alle Räder stehen still, weil Mehdorn an die Börse will". Börsengang der DB AG legt Berliner S-Bahn lahm
Artikel von Jochen Gester in der SoZ - Sozialistische Zeitung vom September 2009
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Entgleisung mit Folgen!
„Berliner S-Bahn Chaos auch in den Chefetagen und bei den Interessenvertretern. Noch immer ist keine Neuausrichtung im DB-Konzern nach weiteren Sicherheitsmängeln zu erkennen. Letzte Woche wurde an einem Doppelstockwagen von DB-Regio ein Radscheibenriss gefunden. Abgefahrene Bremsbeläge bei Regionalexpresszügen führten zu unzulässigen Signalüberfahrten. Die Sicherheitsprobleme bei der Bahn werden immer deutlicher zu Problemen der Verkehrspolitiker…“ Die Standpunkt-Information 17/09 vom 20.07.2009 bei Netzwerk-IT 
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City bald S-Bahn-frei
Berlin: Verkehrsunternehmen plant Einstellung fast aller Linien innerhalb des Rings und einiger Umlandverbindungen. Beschäftigte fürchten Zerschlagung der Bahn-Tochter. Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 17.07.2009 
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Der Fahrgast als Versuchskaninchen: Tests waren den Bahnreformern zu teuer – Achsbrüche und Unfälle sind die logische Folge
„Beim gegenwärtigen S-Bahn-Chaos in Berlin entsteht der Eindruck, wohl vom Management der Deutschen Bahn (DB) beabsichtigt, die Ursache für die Fahrzeugausfälle sei höhere Gewalt. Es gibt aber Stimmen, die die Achsprobleme, derentwegen die S-Bahn-Züge nach kurzer Laufweite in die Werkstatt müssen, als Folge von Unterbemessung bezeichnen…“ Artikel von Erich Preuß im Neues Deutschland vom 18.07.2009 
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Gründlich kaputtgespart
„Der durch die systematische Verschleppung von vorgeschriebenen Wartungsarbeiten seit einer Woche stark eingeschränkte Betrieb der Berliner S-Bahn wird frühestens im September wieder in vollem Umfang laufen. Das geht aus Informationen hervor, die die Nachrichtenagentur ddp von Technikfachleuten des Nahverkehrsunternehmens erhielt und am Dienstag veröffentlichte. Demnach hat das Eisenbahnbundesamt (EBA) aus Sicherheitsgründen angeordnet, die Wartungsintervalle für stark genutzte Räder noch weiter zu verkürzen…“ Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 08.07.2009 
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»Werkstätten fielen dem Profit zum Opfer«
Eklatante Mißstände bei Berliner S-Bahn. Mit Kündigung des Vorstandes sind Probleme nicht gelöst. Interview von Wolfgang Pomrehn mit Heiner Wegner , Betriebsratsvorsitzender bei der Berliner S-Bahn GmbH, in der jungen Welt vom 07.07.2009
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Kommuniqué der S-Bahn Mitarbeiter
„Wir, die Mitarbeiter der Berliner S-Bahn, möchten ihnen auch unsere Position zu den derzeitigen Vorgängen bei der S-Bahn mitteilen. Dazu wenden sich die S-Bahn Mitarbeiter mit einem Kommuniqué an unsere Fahrgäste und an die gesamte Öffentlichkeit. (...) Viele unserer Kollegen sehen die Tatenlosigkeit des Betriebsrat und der Gewerkschaften mit Unverständnis und wenden sich daher selber mit ihrer Sichtweise an die Öffentlichkeit...“ Mail an die Redaktion des LabourNet vom 04.07.2009. Siehe dazu das Kommuniqué 
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S-Bahn-Chefs müssen gehen: S-Bahn fertigt Chefs ab
Nach der Schluderei bei Sicherheitsüberprüfungen tritt der Vorstand der S-Bahn ab. Kunden müssen weiter warten. Artikel von P. Plarre und S. Heiser in der Taz-Berlin vom 03.07.2009 
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Das Maß ist voll: Chaos bei Berliner S-Bahn
„Auf den ersten Blick handelt es sich um ein ganz normales Stück aus dem kapitalistischen Tollhaus: Eine Firma erhält von einem Bundesland 225 Millionen Euro zweckgebundener Mittel für die Erbringung einer Dienstleistung und überweist davon 57 Millionen als Reingewinn an die Konzernmutter. Doch der Fall der Berliner S-Bahn hat noch ganz andere Dimensionen. Denn bei dem Konzern handelt es sich um ein bundeseigenen Unternehmen, die Deutsche Bahn AG. Erschwerend kommt hinzu, daß die Profitmaximinierung in diesem Fall nicht nur auf den Knochen der Beschäftigten realisiert wird, sondern unmittelbare Gefahren für die Sicherheit von Millionen Fahrgästen nach sich zieht. Schmutzige, unpünktliche und überfüllte Züge mögen äußerst ärgerlich sein, doch wenn das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel der deutschen Hauptstadt zum Teil mit Fahrzeugen betrieben wird, die laut Untersuchungen der zuständigen Aufsichtsbehörde ein erhebliches Havarierisiko bergen, hört der Spaß endgültig auf...“ Kommentar von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 03.07.2009 
- Sie organisieren nur Chaos?
„Die Nieten in Nadelstreifen stürzten Deutschland in eine der größten Krisen. Die Profitgier kennt kein Erbarmen und wer der Ansicht ist, dass die „Nieten“, die uns diese Krise eingebrockt haben, an Gewissenkonflikten leiden, dem sei gesagt, dass diese Herren ein solches nicht besitzen. Bei 300% Profit gibt es keine Skrupel mehr. Auch an der Berliner S-Bahn geht dieser Wahnsinn nicht vorbei. Sie ist gleichwohl in den Strudel der zügellosen Gier nach Profit geraten. Der Optimierungswahn der so genannten Manager, die zwar keine Ahnung haben, was Bahnbetrieb bedeutet und welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind, treibt mittlerweile sehr eigenartige Stilblüten. Die Berliner S-Bahn wird von diesen „Nieten“ in Grund und Boden gewirtschaftet. Diese so genannten Heuschrecken werden uns bis auf den letzten Cent aussaugen. Sie selbst machen sich bald auf den Weg, um ein anderes Unternehmen zu optimieren. Hinterlassen werden sie uns S-Bahnern den Sanierungsfall S-Bahn Berlin. Wie ist es um die Berliner S-Bahn bestellt? Wir unternehmen den Versuch, die offensichtlichen katastrophalen Zustände, die derzeit vorherrschen, etwas näher zu beleuchten. Wir wünschen Euch wie immer viel Vergnügen beim Lesen unseres DuB.“ Das Redaktionskollegium des „Das unabhängige Blatt“ - Informationsblatt der Transparenz für die Basis, der freien und unabhängigen Liste im Betriebsrat, in der Ausgabe 1/2009 
Meuterei bei der S-Bahn
„In der Belegschaft der S-Bahn Berlin regt sich immer lauter Kritik an dem Sparkurs des Unternehmens. "Meine Kollegen und ich machen uns schon seit einiger Zeit sehr große Sorgen um die Entwicklung und den derzeitigen Zustand der S-Bahn", sagte der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, der Berliner Zeitung…“ Artikel von Peter Neumann in der Berliner Zeitung vom 25.08.2008 
»Im Fall der Fälle ist ver.di die Alternative«
Unzufriedene Transnet-Mitglieder bei der Berliner S-Bahn gründen eigenständige Betriebsgruppe. Ein Interview von Daniel Behruzi mit Percy Baarts, Vertrauensperson der Gewerkschaft Transnet bei der S-Bahn Berlin GmbH. Gemeinsam mit anderen Transnet-Aktivisten hat er zur Gründung der Betriebsgruppe »Wer. Die« aufgerufen. Das Interview in der jungen Welt vom 17.07.2008 
Berliner S-Bahner lernen französisch: »Spontan-Seuchen« gegen wettbewerbsfähige Dienstpläne und andere Privatisierungsfolgen
Der kommende Streik der bei der GdL organisierten LokführerInnen wirft seine »Schatten« voraus. Glaubt man den Vorab-Einschätzungen in der Presse, wird dieser Arbeitskampf Wogen der Empörung auslösen: über die Unverschämtheit der Lohnforderung (bis zu 30 Prozent), die Spaltung der Arbeitnehmer, die vor allem die Transnet-Führung beunruhigt, die unvertretbaren Personalkosten und die riesigen Einbußen, die die Bahn befürchtet, bis zur Verärgerung der Kundschaft über eine notorisch unzuverlässige Bahn, die sich meist am Personal auslässt. Dagegen hilft es vielleicht ausnahmsweise, sich ein Beispiel an der Zeitung mit den großen Buchstaben zu nehmen. Anlässlich des überregional kaum beachteten Kampfs der Berliner S-Bahner gegen einen neuen, »integrierten Dienstplan«, der im Zuge der geplanten Privatisierung eingeführt werden sollte, hat sie so genannte »Blaumacher« nach den Gründen für ihren Ausstand gefragt. Demnach scheint es, dass die individuelle und kollektive Verweigerung das Gegenteil von Verantwortungslosigkeit war. Vielleicht zeigt sich in dieser Art von Verweigerung ein Akt von Zivilcourage am Arbeitsplatz oder gar eine neue Arbeitskampfform? So würde das die Zeitung mit den großen Buchstaben nie sehen – mehr dazu in dem folgenden Beitrag von Willi Hajek und Kirsten Huckenbeck, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 6/07
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Erfolg für S-Bahner
„Der Konflikt über die neuen Dienstpläne bei der Berliner S-Bahn ist beigelegt. Nachdem die kurzfristige Krankmeldung von rund 60 Lokführern am Wochenende zu Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr der Hauptstadt geführt hatte, einigten sich Geschäftsleitung, Betriebsrat und Gewerkschaft Transnet in einem Krisengespräch am Dienstag darauf, die alten Dienstpläne bis auf weiteres wieder in Kraft zu setzen…“ Meldung in der jungen Welt vom 07.06.2007.
- Berliner S-Bahn im Chaos - Zugausfälle wegen »überraschender Krankmeldungen«. Wut über unsoziale Dienstpläne
„Bei der Berliner S-Bahn herrscht Chaos. Die mit dem Fahrplanwechsel in der vergangenen Woche eingeführten neuen Dienstpläne für Triebfahrzeugführer, die von Beschäftigten, Betriebsrat und Gewerkschaft Transnet als unsozial abgelehnt werden, haben am Wochenende zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt geführt…“ Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 04.06.2007
»Wir haben in der Politik keine Partner mehr«
Bei der Berliner S-Bahn stehen Hunderte Arbeitsplätze auf dem Spiel. Ein Interview von Daniel Behruzi mit Heiner Wegner , Betriebsratsvorsitzender der S-Bahn Berlin GmbH in der jungen Welt vom 26.02.2007
Berliner S-Bahner packen aus: Wie der Gewerkschaftsapparat gezielt engagierte Privatisierungsgegner und Vertrauensleute bekämpft und warum unsere TRANSNET in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt
Interview von Hans-Gerd Öfinger mit Andreas Tannhäuser, langjähriger Betriebsratsvorsitzender bei der S-Bahn Berlin, Mitglied im TRANSNET-Hauptvorstand, Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Berlin, und Jürgen Raßbach, 2. Sprecher des TRANSNET-Vertrauensleutekörpers bei der S-Bahn Berlin auf der Seite von Bahn von unten.
Berlins S-Bahner wehren sich
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Lohnkürzungen bei Berliner S-Bahn - Arbeitszeit wird ohne Einkommensausgleich abgesenkt
„Der Konflikt um mögliche Entlassungen bei der S-Bahn Berlin GmbH ist vorerst beigelegt. Nach Angaben des Betriebsrats des zur Deutschen Bahn AG gehörenden Unternehmens vom Freitag haben Beschäftigtenvertretung und Geschäftsleitung betriebsbedingte Kündigungen in einem kürzlich ausgehandelten »betrieblichen Bündnis« bis 2010 ausgeschlossen. Allerdings zahlt die Belegschaft dafür einen hohen Preis: Die Wochenarbeitszeit – bereits 2004 ohne Lohnausgleich von 38 auf 37 Wochenstunden verkürzt – wird für die rund 3850 Beschäftigten durch die am 1. Mai in Kraft tretende Vereinbarung weiter auf 35 Wochenstunden abgesenkt, wiederum ohne Lohnausgleich. Zudem sollen freiwillige Regelungen zu Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen zu »sozialverträglichem« Arbeitsplatzabbau führen…“ Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 08.04.2006
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S-Bahner drohen: Die S-Bahner wollen während der Fußball-WM streiken, wenn das Unternehmen nicht auf Entlassungen verzichtet
"Der Betriebsrat der Berliner S-Bahn hat erneut mit Arbeitsniederlegungen während der Fußball-Weltmeisterschaft gedroht. Bevor die S-Bahner einen 24-Stunden-Betrieb während der WM fahren, wollen sie beim Unternehmen einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2017 erreichen, teilte der Betriebsrat gestern mit. Der Tarifvertrag der S-Bahn läuft im Juni aus…“ Artikel von taz Berlin lokal vom 18.1.2006
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S-Bahn und Personal schützen. Über 50 000 Berliner unterschrieben gegen angekündigte Arbeitsplatzvernichtung bei der Bahntochter
„Mehr als 50 000 Berliner und zahlreiche Besucher haben sich mit ihrer Unterschrift gegen den angekündigten Arbeitsplatzabbau bei der Berliner S-Bahn ausgesprochen. Die Unterschriften werden im Januar 2006 dem Petitionsausschuß des Berliner Abgeordnetenhauses übergeben. Dies teilte das Aktionsbündnis »Berliner! Schützt Eure S-Bahn!« am Dienstag auf Anfrage mit…“ Artikel von Gerd Bedszent in junge Welt vom 22.12.2005 
- Berlins S-Bahner wehren sich. Die Mitarbeiter der Berliner S-Bahn stehen vor der größten Arbeitsplatz-Vernichtung in der Geschichte des Unternehmens. Unter der Führung des Betriebsrates der Berliner S-Bahn hat sich ein großes Aktionsbündnis gegründet. In der Woche vom 12.-14. September wird es eine große Flugblattaktion geben. Näheres findet sich auf der neu eingestellten Homepage
. Dort auch ein Pressespiegel, das Flugblatt zum herunterladen und weitere Informationen.
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