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Updated: 08.12.2009 12:28

Call-Center: Einzelne Unternehmen

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Quelle-Insolvenz: Frust im Callcenter new

Das Quelle-Callcenter in Kreuzberg war eine bunte neue Arbeitswelt mit Dumpinglöhnen. Jetzt warten dort die letzten "Call Agents" auf das Ende. Der Treppenaufgang zum Quelle-Callcenter in Kreuzberg ist mit fröhlichen Motiven besprüht: lachende Menschen mit Headset im Gesicht, bunte Telefone, die nette Nachrichten anzeigen: "Hi Mom, I am outside in the garden, call you back in 15 minutes, Tom". Der Gegensatz zum Büro drinnen könnte größer nicht sein. Verloren in einer riesigen runden Halle sitzen ein paar Menschen mit Headsets vor Computermonitoren und telefonieren. Aber fröhlich sehen sie dabei nicht aus. Denn mit dem insolventen Mutterkonzern Karstadt-Quelle stirbt auch das Berliner Quelle-Callcenter, das erst 2007 auf dem DeTeWe-Gelände entstand und je nach Auftragslage zwischen 580 und 1.300 MitarbeiterInnen beschäftigte. Jetzt sind es noch 300, jeden Tag werden es weniger...“ Artikel von Nina Apin in der Taz-Berlin vom 07.12.2009 externer Link

buw-Unternehmensgruppe

  • Abmahnung von buw wegen Aussagen über miese Arbeitsbedingungen
    buw„Die Geschäftsführung von buw scheint die von mir angesprochenen Probleme weiterhin ignorieren zu wollen und schlägt wieder cholerisch um sich. Sie haben mich von einer Kanzlei abmahnen lassen. Mein Schreiben an das Amt für Arbeitsschutz und die Abmahnung der Kanzlei "Krüger Rechtsanwälte" habe ich angefügt. Wir sind für einen Prozess gut gerüstet. Eher gehe ich in den Bau, als Jens Bormann und Karsten Wulf, Inhaber der buw Unternehmensgruppe, weiter damit durchkommen zu lassen, dass ihre MitarbeiterInnen in Münster kaputtgehen. Nur weil die Geschäftsführung zu geizig ist, ihre Gebäude in einen erträglichen Zustand zu bringen. Ich wäre aber noch dankbar, wenn sich Leute bei mir melden, die selbst in Münster bei buw umgekippt sind. Die Aussagen werden anonymisiert durch eine Redakteurin, mit der ich zusammenarbeite, aufgezeichnet und mit verfremdeter Stimme und Aussehen im Fernsehen gesendet und auch im Prozess verwendet...Weitere Informationen und die entsprechenden Dokumente bei Chefduzen externer Link
  • buw: Sachliche Infos und Neuigkeiten der MS Telefongaleere finden sich bei Chefduzen.de externer Link new
  • buw - von wegen sportlich und fair! ArbeiterInnen protestieren gegen Callcenter
    „... Wie sehen nun die Fakten aus bei buw? Nicht so rosig, wie die Herren Bormann und Wulf dies darstellen. Ein Beispiel für die Arbeitsbedingungen am Standort Münster sind die unsäglichen klimatischen Verhältnisse, die während des Hochsommers herrschen. Regelmäßig gibt es in den Räumlichkeiten höhere Temperaturen als draußen. 33 Grad sind keine Seltenheit, da die Geschäftsführung sich strikt gegen die Anschaffung einer vernünftigen Klima- oder Lüftungsanlage sträubt. Folglich kommt es alle paar Wochen zu Kreislaufzusammenbrüchen bei MitarbeiterInnen, die dann durch einen Rettungswagen abgeholt werden müssen. Für die Masse weitaus dramatischer ist aber der Stress, der in den Callcentern aufgebaut wird. Alle KollegInnen haben eine bestimmte Quote bezüglich eingehender Anrufe oder erfolgreicher Verkäufe einzuhalten. Dazu muss aber auch ein hohes Qualitätslevel (Freundlichkeit, Verständnis für den Kunden, Kompetenz, ...) eingehalten werden...“ Artikel von Torsten Bewernitz in Direkte Aktion Nov./Dez. 2009 externer Link
  • buw-sucks verboten – Die Kritik geht weiter
    Über die Arbeitsbedingen in der Firma buw wurde auf der Seite buw-sucks berichtet. Mittlerweile ist diese Seite auf Betreiben des Unternehmens verboten worden, es gab Hausdurchsuchungen bei potentiellen Betreibern. Siehe dazu
  • Mein letzter Tag bei buw
    „Eigenes Protokoll zu meinem Anhörungsgespräch mit der buw-Führung vom 27.03.06.(Zur Info: das Anhörungsgespräch fand sieben Tage vor der Bekanntmachung der Betriebsratswahl-Listen statt. Wenn ich nicht kurz vorher Hausverbot erhalten hätte, hätte ich auf einer der Gewerkschaftslisten als Kandidat gestanden und u.a. erweiterten Kündigungsschutz gehabt. Die Geschäftfsführung von buw hat die von ihr angeführten Gründe für meine Kündigung nachweislich bereits ca. zehn Monate in ihrem Besitz gehabt. Insofern ist offensichtlich, dass sie sie auf Vorrat gehalten hat, um mir bei Bedarf schnell kündigen zu können.)…“ Bericht von mlawrenz bei chefduzen externer Link vom 17.03.2007

  • Forum bei Chefduzen
    Beiträge zu buw finden sich auf der Sonderseite zu Call-Centern bei Chefduzen externer Link
  • Radiobeitrag zu Thema Call-Center
    Am 24.08.2006 hat es im Deutschlandfunk im DLF-Magazin einen siebenminütigen Radio-Beitrag zum Thema Call-Center gegeben. Es sind O-Töne von u. a. Lars Brühmann, Markus Lawrenz (ehemalige Mitarbeiter der buw Unternehmensgruppe) und Herbert Speemanns (ver.di-Vertrer) darin zu hören. Inhalte sind: die Arbeitsbedingungen bei der buw Unternehmensgruppe; Observationen von Arbeitnehmern durch die buw Unternehmensgruppe; Bildschirmpausen; Schulungen; Analyse der Techniker Krankenkasse zu der Call-Center-Branche. Er kann auf der Seite Macht der Worte externer Link runtergeladen werden
  • Betriebsratwahlen
    Im Mai gab's Betriebsratwahlen und die Mehrheit hat sich für die Gewerkschaftslisten ausgesprochen. Der alte Betriebsrat ist abgewählt. Siehe dazu die Seite der freien ver.di Liste externer Link

Call-Center Utlandshörn

Kritisches Forum für (Ex-)Beschäftigte, Leiharbeitnehmer und Stammkräfte der Vivento Customer Services GmbH (VCS) in Norden-Utlandshörn externer Link

Lufthansa: Rote Karte für das Callcenter in Kassel

„Das ist neu: Die Lufthansa will mit Dumpinglöhnen ihre Kosten senken. Und wer nicht mitmacht, fliegt raus oder soll woanders arbeiten. Schaut man sich diesen Fall etwas genauer, dann wird schnell klar, dass die Lufthansa mit bisher nicht für möglich gehaltenen Methoden sich einer bestimmten Mitarbeitergruppe entledigen will. Da behauptet die Lufthansa, dass ihre Mitarbeiter im Callcenter Kassel nicht bereit gewesen wären, ein „wirtschaftlich tragfähiges Zukunftskonzept“ zu akzeptieren. Dieses „Zukunftskonzept jedoch sieht alleine vor, dass die Belegschaft auf weitere 40 Prozent ihres Einkommens verzichten soll. Dabei haben die Mitarbeiter bereits vor fünf Jahren schon einmal auf einen Teil ihres Einkommens verzichtet, um den Standort zu sichern. Würde sie auf die Forderung der Lufthansa eingehen, entspräche der Verdienst weniger der Höhe des zu erwartenden Arbeitslosengeldes - für die Arbeitnehmer ist das unzumutbar…Meldung auf www.airline-bewertungen.eu vom 20.11.2009 externer Link. Siehe dazu auch:

  • Interview mit Christoph Franz: "Das ist kein Solotanz von mir"
    Seit Juni agiert Christoph Franz als Passagevorstand und Vize-Vorstandschef der Lufthansa. In einem Brandbrief an die Belegschaft kündigte er einen rigiden Sparkurs ein. Im Interview mit der FTD vom 17.11.2009 spricht Franz von schmerzhaften Einbußen, die auf das Unternehmen zukommen externer Link. Aus dem Text: „…Franz: Wir alle müssen lernen, dass es etwas gibt, was ich die horizontale Symmetrie der Schmerzen nenne: Wir können keine Schutzgehege schaffen, wenn wir an anderer Stelle zu schmerzhaften Entscheidungen gezwungen sind. FTD: Aber solche Privilegien sind doch schnell gestrichen. Franz: Damit ist es nicht getan. Unser Call Center in Kassel etwa arbeitet doppelt so teuer wie das in Berlin. Die Gewerkschaft hat uns nachvollziehbar dargelegt, dass sie nicht in der Lage ist, die Bedingungen so weit zu verändern, dass sie das Berliner Niveau erreichen. Das verstehe ich auch. Nur: Am Ende kann sich jeder ausrechnen, welche Konsequenz wir als Management daraus ziehen müssen. Das Gleiche gilt bei unseren Regionaltöchtern: Wir haben beschlossen, unsere 50-Sitzer schneller auszumustern und sie durch größere Maschinen zu ersetzen, die billiger zu operieren sind. Für unsere Tochter Eurowings heißt das konkret, dass die Hälfte der Arbeitsplätze gefährdet ist..."

Callcenter-Arbeitskampf bei Lufthansa Global Tele Sales (GTS) durch Tarifabschluss beendet

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit der Deutschen Lufthansa auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 380 Beschäftigten der Lufthansa Global Tele Sales (GTS) geeinigt. Demnach erhalten die Callcenter-Mitarbeiter 3,3 Prozent mehr Geld, Zulagen für neue Tätigkeiten und verbesserte Aufstiegsmöglichkeiten an Hand messbarer Kriterien. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31.12.2010. Nach zwei Warnstreiks und zehn Tagen Streik gilt bis dahin wieder die Friedenpflicht…Pressemitteilung von ver.di vom 09.10.2009 externer Link

  • Kürzungspläne bei Lufthansa: Angst vor dem Absturz
    „Die Gewerkschaft Verdi wirft der Lufthansa vor, die Löhne in ihrem Callcenter in Kassel um rund 40 Prozent senken zu wollen. Gekürzt werden sollten die monatlichen Bezüge, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die Altersvorsorge und Zuschläge, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerold Schaub der Frankfurter Rundschau. Ein Callcenter-Agent erhalte zurzeit 2000 bis 2500 Euro im Monat, künftig solle er nur noch 1700 Euro bekommen...“ Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 06.10.2009 externer Link

Walter Services

  • Call-Center-Branche: Schluss mit billig
    So billig wie möglich - das ist unter externen Call-Centern eine weit verbreitete Geschäftsphilosophie. Um so bemerkenswerter ist deshalb, dass sich am Dienstag die Gewerkschaft ver.di und der Call-Center-Betreiber Walter Services - eines der größten Unternehmen der Branche - auf einen Mindestlohn für die rund 8000 Beschäftigten geeinigt haben. Für Kundenbetreuer soll es künftig eine Grundvergütung von 7,50 Euro pro Stunde geben…“ Artikel von Franziska Schubert in der Frankfurter Rundschau vom 22.07.2009 externer Link. Siehe dazu auch:
  • Die Machtfrage im Call-Center
    Es ist ein schöner, kleiner Erfolg für die Gewerkschaft Verdi: Erstmals ist es ihr in der skandalumwitterten Call-Center-Branche gelungen, 7,50 Euro als Lohnuntergrenze einzuziehen - zumindest in einem nicht ganz unbedeutenden Unternehmen. Aber ist das schon das Signal in Richtung Mindestlohn in der Branche, in der in der Regel 5,50 bis 6,80 Euro bezahlt werden? Das hofft vielleicht Verdi. Doch angesichts der Zustände auf dem real existierenden deutschen Arbeitsmarkt ist das reines Wunschdenken…“ Kommentar zum Mindestlohn von Robert von Heusinger in der Frankfurter Rundschau vom 22.07.2009 externer Link

Tectum

  • Tectum-Chef lässt gegen ver.di demonstrieren
    "Wenn die Mitarbeiter sich gewerkschaftlich organisieren, mache ich den Standort dicht."Unter diesem Motto bezahlte Hubertus Küpper, Chef derTectum-Call Center, heute dutzende seiner MitarbeiterInnen und zahlreiche Aussenstehende, um für seinen Standpunkt zu demonstrieren. Dabei suchte er sich die Zentrale von ver.di am Standort Bochum aus…Artikel von Markus Lawrenz auf Indymedia vom 10.07.2009 externer Link
  • Tectum-Mitarbeiter demonstrieren gegen Verdi
    Verkehrte Welt – eine Protestaktion gegen die Gewerkschaft. Mit Rufen wie: "Wir brauchen Verdi nicht" und Plakaten demonstrierten am Freitag ungefähr 400 Mitarbeiter des Call Centers Tectum vor der Bochumer Verdi-Zentrale…“ Artikel auf DerWesten vom 10.07.2009externer Link
  • Verdi: "Sklaven-Zustände" in Callcenter
    Mitarbeiter und Gewerkschafter beklagen untragbare Arbeitsbedingungen im Callcenter von „Tectum” in Gelsenkirchen. Es gebe extremen Druck und Schikanen. Der geschäftführende Gesellschafter des Unternehmens widerspricht: An den Vorwürfen sei nichts dran. „Nur wer selbst brennt, kann andere anzünden”, steht auf einem Schild, das ein Vorgesetzter an einem Faden befestigt und unter die Decke gehängt hat. Es ist nicht allein: Zu Dutzenden baumeln Sprüche in den Großraumbüros von Tectum über den Köpfen der Mitarbeiter. Die Gewerkschaft Verdi würde sagen: wie ein Damoklesschwert, denn sie lässt kein gutes Haar an dem Ückendorfer Unternehmen…“ Artikel von Michael Muscheid auf DerWesten vom 02.07.2009 externer Link

Einfach mal die Freundschaft gekündigt...

"Dr. Schengber and Friends" wirft unliebsame MitarbeiterInnen raus – mit "Selbstständigen" kann man es ja machen. Artikel von Erik Dickmann aus der Direkten Aktion Nr. 191 vom Januar/Februar 2009 – wir danken dem Autor und der Redaktion

Bertelsmann-Tochter drangsaliert Belegschaft

„In Potsdam und anderen ostdeutschen Städten bekommen Mitarbeiter der deutschen Telekom einen Vorgeschmack auf das, was ihnen blüht, wenn der Konzern nach Ablauf der mit der Gewerkschaft ver.di vereinbarten Haltefrist weitere Callcenter verkauft. In einem 2007 von der Telekom an die Bertelsmann-Tochter Arvato verkauften Center sollen die 60 Beschäftigten neue Arbeitsverträge unterschreiben, die unter anderem eine Lohnabsenkung um bis zu 30 Prozent, eine Wochenarbeitszeiterhöhung von bisher 38 auf 40 Stunden sowie die Verringerung des Jahresurlaubs von derzeit 30 auf 26 Tage beinhalten. Nach Informationen von ver.di plant die Geschäftsleitung mittelfristig weitere Schritte. So soll der durchschnittliche Bruttojahresverdienst der Beschäftigten auf rund 15000 Euro gedrückt werden…“ Artikel in der jungen Welt vom 23.08.2008 externer Link. Siehe dazu:

  • »Einige Kollegen sind in ihrer Existenz bedroht«
    Im Callcenter Arvato in Potsdam sollen die Gehälter um 30 Prozent gekürzt werden. Ein Interview von Gitta Düperthal mit Jörg Kiekhäfer externer Link, Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Telekommunikation im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, in der jungen Welt vom 25.08.2008

Im Callcenter "Yellow Mile" in Leer geht die Angst um

„Ver.di kritisiert Arbeitgeberwillkür und Kündigung aller Beschäftigten / Strafanzeige gegen Geschäftsführer wegen Behinderung der Betriebsratswahl. ver.di-Gewerkschaftssekretär Frank Buscher kritisiert die "arbeitnehmerfeindliche" Personalführung des Unternehmens. Es gebe deutliche Hinweise, dass die Geschäftsführung von Yellow Mile unbedingt einen Betriebsrat verhindern wolle. Eine ganze Reihe von Mitarbeitern hatte sich aufgrund der Arbeitsbedingungen hilfesuchend an die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gewandt und ein "Klima der Angst und Einschüchterung" beklagt. Es sollte ein Betriebsrat gegründet werden. Jetzt kündigte Geschäftsführer Alexander Dziomba allen 12 Beschäftigten…Sonderseite von ver.di Weser-Ems externer Link vom 29.01.2007

Australien: Lufthansa-Call-Center Arbeiter unter Druck

Beim Call-Center-Betreiber Global Tele Sales, einer Lufthansa-Tochter in Australien gibt es massiven Druck auf die dort angestellten ArbeiterInnen. Sie sollen zu gezwungen werden Individualarbeitsverträge zu unterschreiben, die Lohnkürzungen zwischen 8-15% vorsehen. Siehe dazu die (englische) Act-Now-Seite von unseren Kollegen von Labourstart externer Link mit vorbereiteten Protestmailer und Links zu weiteren Informationen über den Konflikt. Siehe dazu auch:

  • Köln: Protest gegen Lohndumping bei Lufthansa
    „Unterstützung für Call Center ArbeiterInnen in Melbourne. Rund 15 Leute folgten einem Aufruf der Kölner Wobblies (I.W.W.) und protestieren am Dienstag, den 15. August 2006 von 12.30 Uhr bis etwa 13.15 vor der Zentrale der Lufthansa AG an der Deutzer Brücke…“ Artikel von Heiner Stuhlfauth externer Link/ I.W.W. Köln auf Indymedia vom 15.08.2006

DDS Dresdner Direktservice

  • "Deutschlands bester Arbeitgeber"?
    „Seit 1997 gibt es den DDS als 100 %ige Tochter der Dresdner Bank AG mit Sitz in Duisburg. Der DDS steht für eine in der Bankenlandschaft seit Jahren forcierte Strategie der "Ausgliederung" von angeblich nicht "banktypischen" Tätigkeiten in Unternehmen, die zwar von der Muttergesellschaft beherrscht und dominiert werden, bei denen aber i.d.R. die Arbeitsbedingungen deutlich schlechter sind (geringere Bezahlung, längere Arbeitszeiten, keine Tarifverträge). Vor drei Jahren wechselten einige KollegInnen aus dem Bereich Call Center Filialrufumleitung (CCF) im Rahmen eines sog. "Betriebsübergangs" zum DDS, der auch einen Standort in Dortmund in den Räumen der Bank betreibt. Vor dem Hintergrund der in der Dresdner Bank diskutierten "Outsourcing"-Pläne lohnt es sich, mal genauer hinzusehen, wie dort mit Betriebsräten umgegangen wird. Bei den hier geschilderten Fällen handelt es sich um Betriebsräte, die Mitglied von ver.di sind. …“ Aus „drepunkt - Informationen für die Beschäftigten der Dresdner Bank AG“ Nr.5 von Februar 2006 pdf-Datei mit einer Unterschriftenliste für die Forderung nach Rücknahme der Abmahnungen und fairen Umgang mit Betriebsräten bei der Dresdner Bank.
  • ver.di-Betriebsräte unter Druck!
    Zum wiederholten Male mussten wir feststellen, dass Betriebsratsmitglieder, die der Gewerkschaft ver.di angehören, vom Arbeitgeber DDS massiv unter Druck gesetzt werden. Auslöser dafür waren und sind kritische Haltungen zu verschiedensten Vorgängen im DDS. Das aktuelle Infoblatt von ver.di für die MitarbeiterInnen im DDS pdf-Datei vom März2006.
  • drepunkt - Informationen für die Beschäftigten der Dresdner Bank AG
    Die Seite von ver.di

Call-Center Kahlschlag

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Die Deutsche Telekom hat vorläufige Planungen für ein rigoroses Zusammenstreichen der vorhandenen Call-Center bei T-Com vorgelegt. Das erste Planungskonzept sieht vor: 45 Call-Center-Standorte sollen geschlossen werden. Über 3.000 Beschäftigte sollen von der Standortschließung betroffen sein. Die Bedienung der "1020-Rufnummer" soll nicht mehr zum Regelgeschäft zählen. 700 Beschäftigte sollen vom Wegfall von Arbeitsplätzen an der Rechnungshotline betroffen sein…Ver.di-FB 9- Beschäftigteninfo Nr. 26 vom 19.1.05 externer Linkpdf-Datei

Vivento: Anrufe bei der Agentur landen in Hamburg

„Wer die Berliner Agentur für Arbeit unter der zentralen Telefonnummer 555 55 anwählt, landet automatisch bei einem großen Hamburger Callcenter. Dort aber können die rund 60 bis 70 Beschäftigten nicht einmal auf die Computerdaten der Erwerbslosen zurückgreifen. "Wir sind angewiesen, möglichst nichts über unseren Standort zu sagen", sagt ein Mitarbeiter, der anonym bleiben will, der Berliner Zeitung. Seit zwei Monaten konzentrieren sich die Beratungen fast nur auf den Großraum Berlin…“ Artikel von Marlies Emmerich in der Berliner Zeitung vom externer Link 07.06.2005

Verbraucherzentrale: Telekom hat Kunden Änderungen „untergeschoben“

Erfahrungsbericht aus einem T-Online-Callcenter externer Link auf heise.de vom 7. April 2005.

SNT fordert die Gewerkschaft heraus

Frankfurter Call-Center-Betreiber will keine Funktionäre im neuen Aufsichtsrat / Verdi reicht Klage beim Landgericht ein. Der Call-Center-Betreiber SNT sucht die Machtprobe mit der Gewerkschaft. Im neu zu bildenden Aufsichtsrat sollen Verdi- Vertreter außen vor bleiben. Das verstößt gegen das Mitbestimmungsgesetz. Die Dienstleistungsgewerkschaft klagt beim Landgericht Frankfurt….“ Artikel von Petra Kirchhoff in Frankfurter Rundschau vom 23.11.04 externer Link

Erpressung in Lufthansa-Callcenter: Masterplan gegen Mitbestimmung?

jW sprach mit Roland Blanke, Betriebsratsvorsitzender im Lufthansa-Callcenter in Kassel. Interview von Daniel Behruzi in junge Welt vom 27.07.2004 externer Link

Call-Center – Gewerkschaftsfreie Zone? Wie Unternehmer versuchen Gewerkschafter zu unterdrücken. Ein Beispiel: Profil24 in Berlin, Dienstleister von Europcar Autovermietung

  • Schlangengruben. Callcenter sind Experimentierfelder für die »flexible Arbeitswelt« der Zukunft. Artikel von Leif Allendorf in junge Welt vom 24.03.2004 externer Link
  • Rauswurf nach geplanter Wahl von Betriebsrat: Was zählen Arbeitnehmerrechte in Callcentern? Der Berliner Student Christian Schletze ist ehemaliger Mitarbeiter des Callcenter-Unternehmens »Profil 24« in Berlin. Interview von Leif Allendorf in junge Welt vom 24.03.2004 externer Link
  • Wie uns nun zu Ohren gekommen ist, gab es bereits viele Protestfaxe und einige Europcar-Betriebsräte aus ganz Deutschland machen Druck auf den Gesamtbetriebsrat… Am 20.04.2004 werden vor dem Arbeitsgericht Berlin ab 09:00Uhr die Kündigungsschutzklagen aller entlassenden Gewerkschafter. Die Schadens- und Unterlassungsklage von Profil24 gegen den Mettaler-Kollegen wird am 25.05.2004 12:30 Uhr R.105 verhandelt – wir bleiben dran und erneuern die Bitte, bei Profil24 die sofortige Wiedereinstellung und die Rücknahme der Schadens- und Unterlassungsklage gegen den Kollegen zu fordern!
  • Ein Bericht eines entlassenen Metallers bei Profil24 für das LabourNet Germany. LabourNet Germany ruft auf zu Protesten an die Firma Profil24 Dienstleistungen, Messedamm 8 in 14057 Berlin, auf: e-mail:kontakt@profil24.de; fax: 030-303202116

call center in athen/griechenland

"Teleprime ist ein Call Center-Unternehmen, das Handys verkauft und, was wichtiger ist, Kreditkarten herausgibt. Im Vorstellungsgespräch wurde mir und einigen anderen Leuten dieser typische Scheiß über die Firma erzählt. Wir wurden gefragt, was wir vom Unternehmen erwarteten, wobei ganz klar diejenigen im Unternehmen erwähnt wurden, die es "geschafft haben" und viel Geld verdienen und diejenigen, die nicht fähig waren, sich als Teil des Unternehmens zu fühlen und schnell gegangen sind. Genau wie in jedem anderen Call Center behauptet die Teleprime Personalleitung, dass sie keine hohe Fluktuation haben, weil die Bedingungen gut seien. Bullshit..." Beitrag von prol-position vom November 02 externer Link

FlyLine. Holland in Not? Kein Anschluss unter dieser Nummer!

Streik bei BLU in Italien: Das Platzen der eitrigen New-Economy-Blase...

"Menschliche Arbeitkraft? Schlachtvieh! Call Center von Blu: der x-te Fall von Spekulation, ausgetragen auf dem Rücken der Leute" - Brief einer Call Center-ArbeiterIn aus Florenz, Italien zeigt, dass in einigen Läden die Sache langsam eng wird... und ArbeiterInnen sich wehren. "Aber vielleicht schwelt unter der Asche die Revolte..." schreibt sie am Ende. Der übersetzte Bericht mit Einleitung von "ein prol (gegen den call-center-eiter)" unter Internationales: Italien

In der SES-Media & Communications GmbH werden Arbeiterrechte gnadenlos missachtet!

Die Arbeiter der SES-Media & Communications GmbH protestieren gegen unrechtmäßige Entlassungen. SES-Media betreibt ein Call-Center im Bereich "Ethno-Marketing" im Auftrag der Deutschen Telekom. Vor kurzer Zeit kündigte die Firma SES mehreren Arbeitern, die bei der Organisierung des Betriebrates beteiligt waren, aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft. Seitdem wurden aus diesem Grund weitere Arbeiter entlassen! Arbeiter der SES-GmbH "bitten die Öffentlichkeit, sich uns anzuschließen gegen die Willkür unserer Arbeitgeber!". Aufruf mit Protestadressen und Einladung zur Kundgebung vor der Firma am 12. Dezember 2001

Konfliktfälle in berliner Call Centern

Übersicht der Call Center Offensive externer Link

Ganz selbstaendige Call Center-ArbeiterInnen!

Die Arbeitsvertraege in den Call Centern der Telecom Italia sind nach einem Muster organisiert, dass es auch in anderen Laendern gibt: bei der Muttergesellschaft Telecom Italia sind noch ArbeiterInnen festangestellt. Die neuen ArbeiterInnen bekommen aber meist befristete Vertraege. Wie bei den Call Centern der Tochter Telecom Italia Mobile werden auch zunehmend ZeitarbeiterInnen eingestellt. Die Unternehmensleitung versucht die Bedingungen fuer alle weiter zu verschlechtern (Mindestanrufzahl, weniger Pausen...). Meldung bei Prol-Position externer Link - ArbeiterInnenstandpunkte vom 16.05.01

adm Berlin

  • ver.dis erste Schritte - Tarifvertrag in Callcenter."In den neuen Dienstleistungsunternehmen der sog. "Informationsgesellschaft" herrschen frükapitalistische Bedingungen. Gewerkschaften und Betriebsräte sind verboten, wer auf seine gesetzlichen Rechte als Beschätigter pocht, riskiert die sofortige Kündigung. So auch bei adm in Berlin, einem der 3000 Callcenter in Deutschland." Artikel von Angela Klein in SoZ externer Link No.10 vom 10.Mai 2001
  • Zum Konflikt bei adm - Bericht auf der Homepage der Callcenteroffensive externer Link

Streiks und Widerstand: die Kollegen bei Vemiko wehren sich

(07.02.01) Ausstehende Löhne und beschissene Arbeitsbedingungen bei der Firma Vemiko in Satzvey, die für MIELE, LATZ (Euskirchen) und HUSSEL (Bad Honnef) produziert. Flugblatt bei "hotlines"externer Link, einer Homepage mit Flugblaettern, Informationen und anderen Beitraegen zur Situation und zu Auseinandersetzungen in Call Centern im Ruhrgebiet und anderswo

Vom Streikführer zum Existenzgründer. Tekomedia: Arbeit im Call-Center kann auch anders aussehen

Artikel von Uwe Reepen in Ausblick (hbv) vom Dezember 1999

Specials

AudioService

Citibank

Emnid

Hotline GmbH

ISI Marketing

MultiCom Services GmbH (MCS)

Telefónica in Buenos Aires

siehe auch

Organisierung und Tarife

Gesundheit trotz(t) Arbeit


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