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Updated: 06.07.2009 12:44

Banken und Versicherungen

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Deutsche Bank ließ Aufsichtsrat bespitzelnnew

Die Ausspähaffäre bei der Deutschen Bank hat größere Dimensionen als bisher angenommen: Nach Informationen des SPIEGEL ergibt der interne Prüfbericht einer Anwaltskanzlei, dass neben Vorständen und Managern auch ein Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat und ein kritischer Aktionär überwacht wurden...“ Artikel auf Spiegel-Online vom 04.07.2009 externer Link

Commerzbank kauft Dresdner

Eine neue Großbank mischt die deutsche Finanzbranche auf. Der Aufsichtsrat der Allianz entschied nach monatelangen Verhandlungen, die Konzerntochter Dresdner Bank für 9,8 Mrd. Euro an die Commerzbank zu verkaufen. Artikel von Tim Bartz, Rolf Lebert und Sven Clausen in der FTD vom 01.09.2008 externer Link. Aus dem Text: „…Nach Angaben des Konzerns liegt der Wert der Synergien zwischen den Banken nach Abzug der anfallenden Restrukturierungskosten bei insgesamt 5 Mrd. Euro. Vor allem massive Stellenstreichungen sollen dies möglich machen: Rund 9000 Jobs fallen weg, davon 2500 im Ausland, wie die Commerzbank mitteilte. "Rund 70 Prozent davon entfallen auf Abwicklungs-, Steuerungs- und Produktionseinheiten sowie das Investmentbanking", so das Institut…“ Siehe dazu auch:

  • Neue Dresdner-Bank-Kollegen: Commerzbank einigt sich mit Betriebsrat
    „Die Commerzbank hat sich mit ihrem Betriebsrat über die Integration der rund 20.000 neuen Kollegen von der Dresdner Bank geeinigt. Nach Informationen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) einigten sich beide Seiten für den deutschen Unternehmensteil auf Stellenabbauziele, bei deren Erreichen sich der von der Bank erklärte Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen jeweils um ein Jahr verlängere. Außerdem wurden Regelungen zur Höhe von Abfindungen, zur Altersteilzeit und zu Hilfen bei Standortwechseln getroffen. Die Bank selber wollte sich zunächst nicht äußern...“ Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 03.07.2009 externer Link

  • Dicke Luft zwischen Dresdner und Commerzbank
    „Die Gräben zwischen den Belegschaften der Commerzbank und der von ihr gekauften Dresdner Bank dürften in den kommenden Wochen tiefer werden. Sobald der Kauf der Dresdner Bank durch die Commerzbank von der Allianz vollzogen ist, sollen eigentlich Anfang des Jahres die beiden Unternehmen und ihre Kulturen Schritt für Schritt zu einer neuen Bank zusammenwachsen. Die Mitarbeiter für diese Integration zu begeistern dürfte aber auch deshalb nicht leicht werden, weil es im Vorfeld ein Gehaltsgefälle gibt, das im Vorstand und unter den Investmentbankern ausgerechnet zugunsten der Dresdner Bank ausschlägt. (...) Ein größeres Ärgernis aus Sicht vieler Mitarbeiter der Commerzbank und der Dresdner Bank ist ein offenbar geplanter Topf von 400 Millionen Euro, der mit Boni für Investmentbanker von Dresdner Kleinwort gefüllt sein soll. Die Investmentbanker, die seit Ausbruch der Finanzkrise Verluste von 2,5 Milliarden Euro verursacht haben und wesentlich für die seit Jahren schwache Verfassung der Dresdner Bank verantwortlich sind, werden dieses Geld im Januar ausgezahlt bekommen.“ Artikel von Hanno Mußler in der FAZ vom 10.11.2008 externer Link

  • Banken-Fusion: Streiks für Freitag geplant
    „Mit Protesten wollen Beschäftigte von Commerzbank und Dresdner Bank ihrem wachsenden Unmut über den angekündigten Abbau tausender Stellen Luft machen. Die Gewerkschaft ver.di rief am Mittwoch für diesen Freitag (5.9.) zu einem erneuten Streik in der laufenden Tarifauseinandersetzung für die privaten und öffentliche Banken auf - im Fokus dabei: Der am Sonntag verkündete Milliardendeal der Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank und der damit einhergehende Abbau von weltweit 9000 von insgesamt 67000 Vollzeitstellen…“ Agenturmeldung in der FR vom 04.09.2008 externer Link

  • »Wir setzen alle Hebel in Bewegung«
    Bei der Fusion von Dresdner und Commerzbank will ver.di möglichst viele Arbeitsplätze retten. Ein Interview von Gitta Düperthal mit Gudrun Schmidt externer Link, in der Gewerkschaft ver.di Landesfachbereichsleiterin für Finanzdienstleistungen in Hessen, in der jungen Welt vom 02.09.2008

  • Bankenfusion: ver.di will Beschäftigungs- und Standortsicherungen - Konkrete Vereinbarungen zur Gestaltung des Fusionsprozesses gefordert
    „… In einer ersten Stellungnahme forderte die Gewerkschaft „deutliche Beschäftigungs- und Standortsicherungen“. „Wir haben immer vor Großfusionen gewarnt. Das Mindeste, was wir jetzt vom Commerzbank-Vorstand erwarten, ist eine mehrjährige, umfangreiche sozialverträgliche Gestaltung des Prozesses“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Die personalpolitische Grundsatzerklärung des Commerzbank-Vorstandes enthalte auf Drängen der Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertreter erste Zusagen, insbesondere den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2011. Allerdings reiche diese Grundsatzerklärung der Commerzbank nicht aus, um weitreichende Sicherheit für die Beschäftigten bei dieser Fusion zu schaffen…Meldung von ver.di auf der Startseite der Homepage externer Link
  • Siehe dazu auch: Diskussion > Wipo > Finanzmärkte und Finanzpolitik > Finanzmarktkrise 2008: Bundesregierung verstaatlicht Commerzbank für eine zweifelhafte Übernahme. Der deutsche Staat wird größter Aktionär bei der Commerzbank und übernimmt 25 % der Aktien

Bâloise verbaselt ihr Deutschlandgeschäft ...und die MitarbeiterInnen leiden darunter

Am 11. November hat die Bâloise die Umstrukturierung ihres Deutschland-geschäftes verkündet. Im ersten Schritt dieser Umstrukturierung werden die Leitungsfunktionen der Deutscher Ring-Gruppe von Hamburg nach Bad Homburg verlegt – entsprechende Stellen werden in Hamburg gestrichen. Weitere Umstrukturierungen sind im Frühjahr 2009 geplant. Die Mitarbeiter sind die Leidtragenden dieser Veränderungen. Sie werden von der Ungewissheit geplagt, wie es um Ihre berufliche Zukunft steht. Auf verbaselt.ch sammeln wir alle Nachrichten zu diesem Fall. Auf dieser Webseite engagieren sich die Betriebsräte des Deutschen Rings, die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten, die ver.di-Betriebsgruppe und zahlreiche Deutscher Ring-Mitarbeiter…“ Die Aktionsseite verbaselt.com externer Link

ver.di ruft bei Münchener-Rück-Tochter ERGO zu Warnstreiks auf

Mit bundesweiten Warnstreiks wollen Arbeitnehmervertreter die Münchener-Rück-Tochter ERGO am Donnerstag zu einem Kurswechsel beim Umbau des Konzerns zwingen. Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di rechneten am Dienstag in München mit bis zu 10.000 Teilnehmern an den Protesten. Betroffen sind unter anderem die ERGO-Standorte in München, Hamburg, Düsseldorf und Köln...“ Meldung bei der FTD vom 18.11.2008 externer Link

ver.di bewertet Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf Bankbeschäftigte – Streiks zunächst ausgesetzt

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird die für November geplanten Urabstimmungen und Streiks bei Banken vorerst aussetzen und verschieben. Das hat die Tarifkommission für das Bankgewerbe heute in Hannover beschlossen. „Wir wollen jetzt zunächst bewerten, wie sehr sich die Finanzmarktkrise auf die einzelnen Banken und Arbeitsplätze auswirkt, um die Beschäftigten in den einzelnen Instituten zu schützen“, erläutert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. „Sobald klar ist, welche Banken am Finanzmarktstabilitätsfonds partizipieren und wie sich dieses auf die Beschäftigten in den einzelnen Instituten auswirkt, werden wir gegebenenfalls die Streiks wieder aufnehmen. Wir fordern die Bankarbeitgeber auf, jetzt endlich zu Tarifverhandlungen ohne Vorbedingungen zu kommen,“ erklärte Foullong…Pressemitteilung von ver.di vom 17.10.2008 externer Link

Nah an der Zielvorstellung

„Planungssicherheit. Dieses Ziel hatte hohe Priorität im Tarifstreit bei der Postbank, der seit gestern beigelegt ist. Denn nachdem bekannt wurde, dass die Deutsche Bank das Kreditinstitut übernehmen wird, wollten sich die Beschäftigten nicht auf die Ankündigungen aus beiden Chefetagen verlassen, dass Personalabbau und Standortschließungen dabei nicht zur Debatte stünden. Die Realität, so wissen sie, beweist schließlich allzu häufig das Gegenteil…Artikel von Ina Beyer im Neues Deutschland vom 26.09.2008 externer Link

Kündigung des Rationalisierungsschutzpakts: Verdi verschärft Ton im Banken-Tarifkonflikt

„Eine Woche nach dem Abbruch der jüngsten Verhandlungsrunde haben sich die Fronten im Tarifkonflikt des Bankgewerbes massiv verhärtet. Die Gewerkschaft Verdi hat nun zusätzlich zum Gehaltstarifvertrag kurzfristig einen weiteren Vertrag gekündigt. Die ohnehin schwierigen Tarifverhandlungen für insgesamt 250 000 Beschäftigte privater und öffentlicher Banken scheinen damit nun völlig festgefahren…“ Artikel von Dietrich Creutzburg im Handelsblatt vom 24.09.2008 externer Link

Vier Prozent mehr Geld bei der Postbank Filialvertrieb AG

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Postbank Filialvertrieb AG haben für die rund 10.000 Beschäftigten des Unternehmens in der vierten Verhandlungsrunde am Dienstag ein Ergebnis erzielt. Danach erhalten die rund 5.000 Tarifbeschäftigten zum 1. Dezember 2008 vier Prozent mehr Geld. Im Dezember 2009 steigen die Einkommen um weitere drei Prozent. Der Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von 28 Monaten bis zum 30. November 2010 (korrigiert). Außerdem konnte der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen um zweieinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2011 verlängert werden. Im Gegenzug werden bis dahin die bezahlten Pausenzeiten der Beschäftigten um rund eine Minute gekürzt…Pressemitteilung von ver.di vom 09.09.2008 externer Link

„Wenn nicht jetzt, wann dann…“ 3000 Bankangestellte in Nordrhein-Westfalen im Streik/2000 protestierten in Düsseldorf

„Heute wird bis ins kleinste Dorf im Sauerland gestreikt. Egal ob bei Deutscher-, Commerz- oder Dresdnerbank überall im Land haben die Bankangestellten die Arbeit nicht aufgenommen. Beim Bearbeitungszentrum der SEB arbeiten von 50 Beschäftigten gerade sieben.“ Groß war der Jubel der über 2000 in die Landeshauptstadt gekommenen Bankangestellten, als Frank Fassin, ver.di-Landesfachbereichsleiter, die einzelnen Streikregionen begrüßte. Die klare Botschaft der 2000 in Düsseldorf und der 3000 Streikenden im ganzen Land an die Arbeitgeber: Legt endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch…Ein Bericht vom Streik bei ver.di vom 01.08.2008 externer Link

"Mitarbeiter zweiter Klasse" - Volksbanker streiken erstmals unbefristet

„Dülmen, Stadt der Revoluzzer: Seit acht Wochen tobt in der Kleinstadt ein bundesweit einzigartiger Tarifkampf zwischen Verdi und der VR-Bank Westmünsterland. Die Fronten sind verhärtet, nun soll ein Richter aus Herne schlichten…“ Artikel von Sonia Shinde im Handelsblatt vom 11.07.2008 externer Link

Aktionstagebuch - Tarifrunde 2008 - private und öffentliche Banken

Eine Übersicht der Aktionen, u.a. mit einem Bericht von ersten Warnstreik in Dortmund am 03.07.2008 bei ver.di externer Link

Streit bei der HVB: Gewerkschaft droht Italienern mit Streik

„Die Hypovereinsbank (HVB) steuert auf einen schweren Konflikt mit ihrer Belegschaft und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu. Weil tausenden HVB-Beschäftigten bis 2010 Stellenabbau, die Verlagerung ihres Arbeitsplatzes oder eine Ausgliederung in neue Töchter ohne Tarifbindung droht, haben 200 von ihnen vor der Konzernzentrale demonstriert und mit Streik gedroht. "Wir sind längst ausgeblutet, die Überstunden explodieren", kritisierte Betriebsrat Roland Pauli begleitet vom Lärm vieler Trillerpfeifen in München. Denn die 2005 von Italiens Unicredit übernommene HVB, die derzeit hier zu Lande noch knapp 25 000 Menschen beschäftigt, wurde unter italienischer Leitung in den vergangenen Jahren bereits radikal umgebaut - was rund 2500 heimische Arbeitsplätze gekostet hat…Artikel von Thomas Magenheim in der Frankfurter Rundschau vom 01.07.2008 externer Link

Deutsche Bank sperrt sich gegen Ver.di

„Bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bank ist es zu einem Eklat gekommen. Nach SPIEGEL-Informationen haben sich Arbeitgeber und etliche Belegschaftsvertreter erstmals verbündet, um gemeinsam zu verhindern, dass ein Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di in einen Ausschuss des Kontrollgremiums gewählt wird. (…) Eine "hochproblematische Rolle" spiele dabei der DBV, der sich von der Kapitaleignerseite instrumentalisieren lasse, die Arbeitnehmerbank spalte und der Bank helfe, Ver.di auszugrenzen. Der Deutsche Bankangestellten-Verband "untergräbt faktisch das System der Mitbestimmung", heißt es in dem Schreiben weiter. Der DBV war am Freitag nicht zu einer Stellungnahme bereit.Artikel auf Spiegel-Online vom 14.06.2008 externer Link

800 Postbank-Beschäftigte bei Kundgebungen und Warnstreiks

„Rund 800 Beschäftigte der Postbank sind heute dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu bundesweiten Warnstreiks und Kundgebungen gefolgt. Schwerpunkte der Aktionen waren der Bereich Zahlungsverkehr der Postbank in München und Hamburg. Auch die Beschäftigten des Tochterunternehmens BCB AG (Betriebs Center für Banken) in Frankfurt am Main, Berlin und Dortmund waren in die Warnstreiks einbezogen. „Die Beschäftigten haben mit ihren Aktionen gezeigt, dass sie sich nicht länger hinhalten lassen“, betonte ver.di Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Weitere Aktionen seien daher auch vor dem nächsten Verhandlungstermin nicht ausgeschlossen. (…) Die Verhandlungen werden am 4. und 5. Juni in Bad Neuenahr fortgesetzt…Pressemitteilung von ver.di vom 02.06.2008 externer Link

VR Bank-Tochter Westmünsterland: Beschäftigte streiken seit dem 15. Mai für die Wiederaufnahme der Verhandlungen

„Seit dem 15. Mai befinden sich die Beschäftigten der Dienstleistungs- und Beteiligungs GmbH im unbefristeten Streik für einen Haustarifvertrag. Der Tarifkonflikt hält schon seit längeren Monaten an. Die Beschäftigten protestierten erstmals am 13. Dezember 07 vor ihrer Bank. Der Arbeitgeber hat zwar Sondierungsgespräche angeboten, diese allerdings mit Forderungen verbunden, die aus Sicht der Beschäftigten und ver.di nicht akzeptabel erscheinen. Deshalb haben die Beschäftigten beschlossen, ihren unbefristeten Streik fortzuführen… Alle weiteren Informationen zum Streik auf der ver.di-Sonderseite „Streik VR Tochter Westmünsterlandexterner Link. Dort gibt es auch die Möglichkeit der Bank über die hauseigene Homepage „Sagen Sie uns Ihre Meinung !" eine Protestnote zukommen zu lassen. „Bitte unterstützen Sie die Streikenden in Dülmen und schreiben Sie Ihre Meinung an Dr. Baecker.“, so ver.di weiter.

ver.di fordert 8 Prozent für Beschäftigte bei Banken

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 250.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe und für die 170.000 Beschäftigten bei den Genossenschaftsbanken acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 260 Euro…“ Pressemitteilung von ver.di vom 09.05.2008 externer Link

Die alarmierende Gesundheitsbilanz der Banken

Mit halbem Personal das Doppelte bewältigen - das ist Geschäftsmodell. Wegen der zunehmenden psychischen Erkrankungen in der Geldbranche schlagen ver.di und eine DAK-Studie Alarm. Artikel von Mario Müller in "Mitbestimmung 03/2008" der Hans Böckler Stiftung externer Link. Siehe dazu: "Faire Arbeit" von ver.di NRW externer Link

Ein neuer unglaublicher Kündigungsfall - Solidaritätsaufruf: Der Fall Eliane Weimann

„Es gibt einen neuen unglaublichen Fall von Kündigung im Genobanken-Sektor. Es geht hierbei um Frau Eliane Weimann, 46 Jahre alt, Mutter eines 4 jährigen Sohnes, seit 21 Jahren bei der Stuttgarter Volksbank AG als Kreditsachbearbeiterin beschäftigt. (…) Frau Weimann wurde am 20.04.2007 von der Arbeit freigestellt, seit dieser Zeit darf sie nicht mehr arbeiten! (…) Meine Bitte: Unterstützen Sie Frau Weimann! Senden Sie ein Protestfax an die Bank! Falls Sie nicht die Zeit haben, selbst etwas zu formulieren, verwenden Sie den unten vorformulierten Text…“ Aufruf von Andrea Widzinski mit Protestadressen externer Link bei der IG Metall Reutlingen-Tübingen

  • Kündigungsschutzprozeß gegen die Stuttgarter Volksbank AG gewonnen
    Frau Weimann hat den Kündigungsschutzprozeß gegen die 3. Kündigung vor dem Arbeitsgericht Stuttgart gewonnen. Eine schriftliche Entscheidung liegt noch nicht vor. Von der Redaktion des LabourNet erstmal Glückwunsch. Aus der Email an die Redaktion: „…Frau Weimann hat den Kündigungsschutzprozess gewonnen. Sie ist sehr froh darüber und dankt allen, die heute wieder dabei waren – natürlich auch allen, die bisher mitgeholfen haben und sie unterstütz haben. Der Tenor der Entscheidung liegt schriftlich leider noch nicht vor, das Gericht hat das Ergebnis bekannt gegeben. (…) Im heutigen Termin bei Gericht ging es inhaltlich um die Sozialauswahl bei der Fusion Ende 2006 zwischen der VR-Bank und der Stuttgarter Volksbank, auf die sich auch diese 3. Kündigung bezogen hatte. So ein Kündigungsschutz als Bewerberin schützt diese ein halbes Jahr. Die Bank war der Meinung, wenn sie jetzt erst nach einem halben Jahr – rückbezogen auf die Sozialauswahl damals - gekündigt hat (Juni 2007), hat sie diesen besonderen Kündigungsschutz umgangen. Zusätzlich hat sie die Meinung vertreten, der Wahlbewerberschutz – der nicht ausdrücklich im SGB IX genannt ist, sondern analog in Bezug auf die Wahlsituation des Betriebsrats abgeleitet werden soll, sei vom Gesetzgeber damals überhaupt nicht gewollt gewesen, sonsst hätte er es ins Gesetz mit reingeschrieben. Damals im Fusionszeitpunkt hatte Frau Weimann als Wahlbewerberin bei der Schwerbehindertenwahl im November 2006 einen besonderen Kündigungsschutz erworben. Darüber hinaus waren Fehler nach Hinweis der Gerichts in der Verhandlung in der Sozialauswahl insgesamt für die Kammer offenbar offensichtlich. Die Volksbank gibt keinen Kommentar.

  • Der Fall Eliane Weimann
    „Im Fall Weimann, soll es nun endlich eine Entscheidung geben.
    Termin Arbeitsgericht Stuttgart Aussenkammer Ludwigsburg, Friedrichstraße 5 (nahe Bahnhof) am 24.4. 2008 um 10.00 Uhr. Nun endlich hat das Gericht den Kammertermin, der zum ersten Mal am 6.12.2007 sein sollte und erneut im Januar vertagt wurde, auf den 24.4. angesetzt. Frau Weimann arbeitete in der Stuttgarter Volksbank AG seit vielen Jahren. Sie bekam ein Kind, wollte gegen den Willen des Vorstandes ihr Recht auf Arbeit nach der Erziehungszeit wahrnehmen – und kämpft jetzt gegen die 3. Kündigung in Folge. Die ersten beiden hat die Bank zurückgenommen, nachdem durch eine Reihe von Gerichtsterminen klar war dass die Bank nicht gewinnen kann. Am Tag der Rücknahme der 2. Kündigung wurde die 3. Kündigung rausgeschickt. Der Fall war mehrfach in den Stuttgarter Zeitungen , auch im Stern letztes Jahr, in der Fernseh-Landesschau – wir wollen wieder die Presse nutzen und brauchen deshalb viele viele viele Unterstützer, damit die Bilder gut werden und keine 4. Kündigung folgt wegen der negativen Einstellung der Öffentlichkeit gegen die Bank. Bitte an alle, die Zeit haben:
    Unterstützt Frau Weimann! Vielen Dank und uns allen viel Erfolg!“ Mail an die Redaktion des LabourNet Germany vom 13.04.2008

  • Kammerentscheidung: Keine Entscheidung in Sachen Weimann vs. Volksbank Stuttgart
    „Die Ludwigsburger Kammer des Stuttgarter Arbeitsgerichts hat in Sachen Eliane Weimann vs. Volksbank Stuttgart nach der gestrigen Verhandlung entschieden, sich noch nicht zu entscheiden, sondern erneute Auflagenbeschlüsse an die Parteien ergehen zu lassen, erst dann soll ein Kammertermin angesetzt werden. (…) Bis zum nächsten Arbeitsgerichtstermin wird daher der Fall Weimann weiterhin als beispielhafter Fall für Elternzeit - Rückkehrerinnemobbing gelten und als solcher auch in der Vorbereitung des internationalen Frauentags in der Öffentlichkeit behandelt werden. "MONA LISA" sendet am 3.2. im ZDF eine Sendung zum Thema "Mobbing gegen Rückkehrerinnen aus der Elternzeit in den (Volks- und Raiffeisen) - Banken", diese Aufzeichnung geht auf das Interesse an Frau Weimann zurück…“ Meldung auf der Webseite von Thomas Trüten externer Link vom 01.02.2008

  • Prozeßtermin am 31.01.2008
    Die KollegInnen von verdi schreiben: „Der Kammertermin am 31.01.2008 um 10:00 Uhr in Ludwigsburg, Friedrichstr. 5, rückt ständig näher! An diesem Termin werden wir erfahren, ob diese 3. Kündigung gegen Frau Weimann als Rückkehrerin aus der Elternzeit auch wiederum unrechtmäßig erfolgt ist. Wir werden vielleicht erfahren, ob und wie die 2. Betriebsratsanhörung aufgefunden wurde. Dies, nachdem Frau Weimann hatte vortragen lassen, dass der falsche Betriebsrat angehört worden sei, ist sie aus der Versenkung aufgetaucht. Aus unserer Sicht brisant für eine Bank! Insbesondere dann, wenn auf Grund der Anhörungsproblematik die Kündigung von vornherein unwirksam ausgesprochen worden ist. Dieser Fall hat es in sich. Jeder, der Interesse an einem spannenden Gerichtstermin hat, sollte sich ernsthaft überlegen, Frau Weimann durch seine Anwesenheit zu unterstützen!...“ Auszug einer Mail an die Redaktion des LabourNet.

Tarifabschluss bei Versicherungen

„Nach 14 Stunden Verhandlungen hat ver.di in den frühen Morgenstunden des 24. November 2007 für das Versicherungsgewerbe einen Tarifabschluss erreicht. Er umfasst unter anderem 300 Euro Einmalzahlung mit dem Dezembergehalt, 3,0 Prozent mehr ab 1. Januar 2008, 1,6 Prozent mehr ab 1. Januar 2009, 3,6 Prozent als Einmalzahlung mit dem Juligehalt 2008, verlängerte Regelungen zur Altersteilzeit, 25 Prozent Zuschlag für Nachtarbeit ab 21 Uhr und zwei neue Tarifgruppen für Neueingestellte. Abgewehrt sind unter anderem erweiterte Samstagsarbeit, variabilisierte Sonderzahlungen und die Ausgründung in tariflose Gesellschaften. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 25 Monaten…“ Siehe dazu das ausführliche Flugblatt von ver.di externer Link pdf-Datei

Fristlose Kündigung des stv. Betriebsratsvorsitzenden der VR-Bank Schwäbisch Hall - Solidarität mit Michael Plessing!

„im April diesen Jahres haben wir euch um Solidarität für einen Betriebsrat und aktives ver.di-Mitglied in der VR-Bank in Schwäbisch-Hall gebeten. Diese Aktion war ausschlaggebend dafür, dass der Vorstand am nächsten Tag nach der Aktion mit der Erklärung, "man wolle kein zweites Ludwigsburg!" von einer Kündigung des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Michael Plessing abgesehen hat. Letzte Woche hat der Vorstand erneut die Zustimmung des Betriebsrats zur fristlosen Kündigung des Michael Plessing beantragt. Da aus unserer Sicht auch diese erneute Kündigung völlig haltlos ist, haben wir als ver.di im Vorfeld der Betriebsratssitzung mit dem Betriebsratsvorsitzenden sowohl die rechtliche als auch die gewerkschaftpolitische Situation diskutiert und dringend abgeraten, eine Zustimmung zur fristlosen Kündigung zu erteilen. UNGLAUBLICH: Der Betriebsrat hat dem Antrag des Vorstands trotzdem zugestimmt…“ Aufruf des Ver.di Bezirks Heilbronn-Neckar-Franken mit einem Textvorschlag für ein FAX / Schreiben an die VR-Bank und einer Kurzdarstellung der Hintergründe. Siehe zum Hintergrund:

  • Güteterminverhandlung des gekündigten Betriebsratsmitglieds der VR Bank Schwäbisch Hall Michael Plessing
    Der Termin steht nun fest: Donnerstag, den 24.01.08, um 9.30 Uhr beim Arbeitsgericht Crailsheim, Friedrich Str. 16

  • Dank und Bitte um Solidarität mit dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden der VR-Bank in Schwäbisch Hall, Michael Plessing
    Sie haben sich mit mir solidarisch erklärt und Mails oder Faxe an meinen Vorstand geschickt, in denen er aufgefordert wurde, die Kündigung zurückzunehmen und wieder auf den Boden von Recht und Gesetz zurückzukehren. Dafür möchte ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Der öffentliche Druck und damit ihre Solidaritätserklärungen haben bewirkt, dass mein Vorstand zwischenzeitlich die erste Kündigung wegen angeblicher Beleidigung zurückgezogen hat. Im Gütetermin der zweiten Kündigung wegen angeblichem Betrugs hat er ein Mediationsgespräch angeboten. Dieser Erfolg war nur möglich, weil Sie dazu beigetragen haben. Danke! Doch anscheinend macht diese Vorgehensweise Schule, denn wie ich erfahren habe, versucht der Vorstand der VR-Bank in Schwäbisch Hall, Herr Eberhard Spies, nun seinen stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Michael Plessing fristlos zu kündigen. Der Vorwurf, Herr Plessing soll den Vorstand verunglimpft haben, erinnert mich an meinen Fall…“ Schreiben von Andrea Widzinski vom 22.04.2007

Erste Streikwoche im Tarifkonflikt Versicherungen

„Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Versicherungswirtschaft für diese Woche zu ersten Warnstreiks an unterschiedlichen Standorten aufgerufen. Hintergrund für die aktuellen Streiks ist die bisherige Blockadehaltung der Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde…“ Presseerklärung von ver.di vom 19.11.2007 externer Link

Beschäftigte der Dresdner Bank wollen keine Ausgliederung der IT!

"Neue Dresdner Plus" ist ein Programm, das zum Unwort des Jahres in der Dresdner Bank werden wird. Unter diesem klangvollen Namen verbirgt sich weiterer Personalabbau in der Dresdner Bank. Aktuell plant der Vorstand ca. 250 IT-Arbeitskräfte auszugliedern und an eine externe IT Service Firma zu verkaufen. Trotz anhaltender betrieblicher Proteste verfolgt der Vorstand diesen Plan weiter. Am Montag, 4. Juni 2007, wurde in einer Betriebsversammlung der Stand der Planungen behandelt. Die 500 Teilnehmer haben dort einen offen Brief an den Vorstand der Bank verabschiedet. Sie fordern: "Keine Ausgliederung von Teilen der IT"…“ Presseerklärung von ver.di-Landesbezirk Hessen vom07.06.2007 externer Link. Siehe dazu:

  • Es ist an der Zeit ….
    Bedenken anzumelden. Bedenken gegen Vorhaben der Dresdner Bank, die uns Beschäftigte zunehmend in Bedrängnis bringen. Wir haben in der Vergangenheit so manches Restrukturierungsprogramm über uns ergehen lassen. Das hat uns nicht gefallen, aber wir haben weitgehend geschwiegen. Wir haben gehofft. Damit muss es ja nun endlich einmal gut sein. Doch diese Hoffnung war trügerisch. Bereits mehr als 15.000 Kolleginnen und Kollegen haben diese Hoffnungen mit ihrem Arbeitsplatz bezahlt, aber das reicht nicht aus. Gerade läuft die nächste Runde des Personalabbaus unter dem klangvollen Namen „Neue Dresdner Plus“…“ Offener Brief von Beschäftigten der Dresdner Bank Zentrale in Frankfurt , 4. Juni 2007

Projekt faire arbeit

Es gibt neue Veröffentlichungen des Projektes "faire arbeit nrw": 1) Der Flyer "Amerikanische Verhältnisse in der SEB AG" 2) „Der richtige Umgang mit Low Performern“ 3) „Wenn der Stress unerträglich wird ...“ Die pdf-Dateien sowie weitere Informationen zum Projekt „faire Arbeit NRW“ auf der ver.di Sonderseite externer Link

Bankkaufleute psychisch am Ende - Die Sparkassen in NRW stehen vor Privatisierung. 1400 Arbeitsplätze gefährdet

„Die beabsichtigte Änderung des Sparkassengesetzes in Nordrhein-Westfalen (NRW) stößt bei Bankkaufleuten auf entschiedenen Widerstand. Rund 300 Beschäftigte der kommunalen Geldinstitute des Landes protestierten am Mittwoch beim Sparkassentag 2007 in Bochum unter anderem dagegen, daß durch diese »Reform« zahlreiche Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt werden. Nach dem Willen der schwarzgelben Landesregierung sollen die Sparkassen in NRW teilprivatisiert und profitabel geführt werden…Artikel von Herbert Schedlbauer in der jungen Welt externer Link vom 12.05.2007

DAK untersucht die Arbeit im Büro: Psychische Arbeitsanforderungen nehmen zu

Informationsflut, fachliche Anforderungen, Leistungs- und Zeitdruck in der Büroarbeit, sowie Angst vor Arbeitsplatzverlust haben in den letzen 3 Jahren am stark zugenommen. Alles Merkmale für eine hohe psychische Belastung am Arbeitsplatz. Doch es gibt auch Antworten gegen den zunehmenden Stress. Eine ver.di-Information stellt die Branchenanalyse der DAK vor. Siehe dazu das ver.di-Info: DAK-Branchenanalyse Arbeiten im Büro externer Link pdf-Datei. Siehe dazu:

  • Bankenverband weist Kritik von ver.di zurück
    „Der Bundesverband deutscher Banken hat Vorwürfe der Gewerkschaft ver.di zurückgewiesen, wonach die Unternehmenspolitik im deutschen Finanzsektor für tariflich Beschäftigte unsozial und teilweise «brutal» geworden sei. «Wir bedauern die irreführenden und den Fakten nicht entsprechenden Äußerungen», sagte der Präsident des Bankenverbandes, Klaus-Peter Müller, am Donnerstag in Berlin. Die Einschätzung der Gewerkschaft decke sich nicht mit der Realität in den Unternehmen…ddp-Meldung bei Yahoo-Finanzen externer Link vom 22.03.2007

Volks- und Raiffeisenbanken: Mobbing gegen Betriebsräte beklagt

Ein Betriebsrat kann nur entlassen werden, wenn er die berühmten silbernen Löffel stiehlt, heißt es. Offenbar versuchen Vorstände von Genossenschaftsbanken trotzdem, ihre Mitarbeitervertreter schnell loszuwerden. Die Gewerkschaft wirft den Banken unter anderem "Repressalien" vor…“ Artikel von Hermannus Pfeiffer in der Frankfurter Rundschau externer Link vom 13.03.3007

Entlassungen trotz Gewinn! - Was heißt da "trotz"? Das marktwirtschaftliche Märchen vom Gewinn, der Arbeitsplätze schafft

Text der Sendung GegenStandpunkt – Kein Kommentar! im Freien Radio für Stuttgart externer Link vom 18. Okt. 2006

Das Gesetz des Profits - Zur Logik des Personalabbaus im Finanzdienstleistungssektor

"Seit Wochen geht sie durch die Presse, die allgemeine Aufregung darüber, dass Konzerne wie die Allianz, die Dresdner Bank oder andere deutsche Banken und Versicherungen massenhaft Personal entlassen wollen. Und dies, da wird die Aufregung zur Empörung, obwohl diese Konzerne in allen Sparten haushohe, ja Rekordgewinne machen..." Artikel von Bully, zuerst erschienen in der Direkten Aktion vom September/Oktober 2006.

Die Vertreter treten ab

„Nicht nur die Allianz entlässt massenhaft Angestellte. Das gesamte Banken- und Versicherungswesen befindet sich im Umbruch. Sie demonstrieren mit Schlips und Kragen, Tausende von ihnen gehen auf die Straße. Während die Bilder enttäuschter Arbeiter vor den Werkshallen schon fast alltäglich sind, trifft die neueste Entlassungswelle eine Schicht, die sich bislang ihrer Arbeitsplätze sicher wähnte: die Angestellten bei den Banken und Versicherungen, diejenigen, die in den Schaltzentralen des Kapitals tätig sind…Artikel von Anton Landgraf in Jungle World externer Link vom 05.07.2006

Deutsche Bank schließt Haustarifvertrag mit dem Deutschen Bankangestellten Verband ab

  • Banken: ver.di kritisiert Billiglöhne bei der Deutschen Bank
    „…Die Deutsche Bank hat mit dem Deutschen Bankangestellten Verband (DBV) einen Haustarifvertrag abgeschlossen, der eine 42-Stunden-Woche, 27 Tage Urlaub und gegenüber der Branche um bis zu 30 Prozent niedrigere Einkommen vorsieht. „Hier benutzt der Marktführer Deutsche Bank den DBV als billigen Jakob, um Druck auf die Gehälter in der gesamten Branche zu machen“, unterstrich Foullong…“ Pressemitteilung von ver.di externer Link vom 05.07.2006
  • Tarifloser Zustand für die "Kreditfabrik" der Deutschen Bank beendet
    „Nach rund 6-monatigen Verhandlungen, konnte der DBV – Gewerkschaft der Finanzdienstleister – einen Haustarifvertrag für die aus der Deutschen Bank ausgegründete DB Kredit Service GmbH und der Konsul Inkasso GmbH abschließen und damit einen fast 1-jährigen tariflosen Zustand beenden…“ Presseerklärung der DBV externer Link vom 05.07.2006. Auf der Seite befinden sich ganz unten Links zur Reaktion von ver.di und die DBV Entgegnung sowie weitere Informationen zum Abschluß.

Gralshüter ohne Gral? Leonhard Regneri über Umbrüche in der Bankenbranche

„»Was ist Standortsicherung wert«?, so unsere skeptische Frage zu den Hintergründen betrieblicher Erpressungsszenarien, der wir anhand einer Artikelserie über die Entwicklungen in verschiedenen Branchen genauer nachgehen. Von unseren ExpertInnen wollten wir wissen, wie sie die ökonomische Situation in ihrer jeweiligen Branche sehen und haben sie daher gebeten, ihre Einschätzungen entlang folgender Fragestellungen zu formulieren: Wie stellt sich die Auftragslage bzw. Nachfrageentwicklung dar? Wie verändert sich die Wertschöpfungs- bzw. Produktionskette? Was zählt (noch) zum »Kerngeschäft«, welche Bedeutung haben Investitionen in dieses bzw. alternative Kapitalverwertungsformen? Und welche Konsequenzen hat dies für die Beschäftigungsentwicklung? Nach dem Beitrag von Nicole Mayer-Ahuja über die Situation im Reinigungsgewerbe (express, Nr. 1/2006) folgt nun ein Blick auf die Bankenbranche…“ Artikel von Leonhard Regneri, erschienen im express, Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 5/06

Tarifverhandlungen Versicherungsbranche 2005

  • Versicherungen: ver.di erhöht Druck vor vierter Verhandlungsrunde
    ver.di-Pressemitteilung vom 12.12.2005 externer Link
  • «Wer Sicherheit verkauft, muss sie auch bieten»
    Mit einem zweistündigen Warnstreik haben mehrere hundert Versicherungsangestellte in Leipzig ihrer Forderung nach höheren Einkommen und Sicherung ihrer Arbeitsplätze Nachdruck verliehen. Nach Polizeiangaben zogen etwa 800 Beschäftigte der Versicherer Allianz und Victoria am Dienstagmittag durch die Innenstadt bis zur Allianz-Niederlassung, wo sie an einer Kundgebung teilnahmen. ...“ ddp-Meldung vom 13. Dezember 2005 externer Link
  • Übersicht über durchgeführte Streikaktionen in der laufenden Tarifrunde Versicherungen auf der verdi-Sonderseite externer Link
  • Warnstreik gegen Jobverlust
    „Tausende Versicherungsangestellte demonstrieren in Köln und Düsseldorf gegen drohenden Arbeitsplatzabbau. Ver.di will die Proteste ausweiten, wenn die Arbeitgeber nicht einlenken.
    Keine Entlassungen, wenn das Unternehmen Gewinne macht - dafür gingen gestern in Nordrhein-Westfalen bei strömendem Regen tausende Beschäftigte der Versicherungsbranche auf die Straße: In Köln protestierten Angestellte der Allianz gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau in ihrem Unternehmen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf zogen im Rahmen eines bundesweiten Warnstreiks rund 800 Mitarbeiter der Hamburg-Mannheimer zur Zentrale des Mutterunternehmens, der Ergo-Versicherungsgruppe…
    Artikel von Dirk Eckert in der taz-nrw externer Link vom 16.11.2005

Das Wirken des Bankier von Oppenheim

  • "Diskret, geheimer noch als geheim" wirkte Bankier von Oppenheim
    „Alfred Freiherr von Oppenheim war bis zu seinem plötzlichen Tod im Januar dieses Jahres der vermutlich bei weitem reichste Bürger Kölns und auch der einflussreichste. Seiner wurde gedacht, im hohen Dom, in den Zeitungen, in denen er auch Zeit seines Lebens zu Wort kam. Aber die Bürger in Stadt und Land wissen in ihrer überwältigten Mehrheit so gut wie nichts über den Verstorbenen. Deshalb und weil er, seine Bank und sein Werk nachwirken, erscheint ein nachgereichter Nachruf notwendig…“ Teil 1 der Artikelserie von Werner Rügemer in der Neuen-Rheinischen Zeitung externer Link veröffentlicht auf „koeln-online“ beginnend am 22.08.2005.

Keine Kriegsdividende!

Redetext von Jürgen Grässlin externer Link, Sprecher der Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC) bei der Deutsche Bank Hauptversammlung am 18. Mai 2005 in Frankfurt am Main. Siehe auch die Sonderseite zur HV 2005 externer Link beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Der richtige Umgang mit "Low Performern"

ver.di-Info des Fachbereichs Finanzdienstleistungen vom März 2005 pdf-Datei.Aus dem Text: „Aus einer mittelgroßen Bank im Rheinland wurde uns von einer Mitarbeiterin Folgendes mitgeteilt: "Da arbeite ich seit Jahrzehnten bei dieser Bank und werde überfallartig trotz jahrelanger guter Beurteilungen damit konfrontiert, dass meine Arbeitsleistungen angeblich nicht mehr stimmen und ich keine Chance mehr in der Bank habe."…“ Es geht darum, dass der Vorstand offenbar systematisch sog. "Schlechtleister" aufspürt und diese dann massiv unter Druck gesetzt werden, um die Bank zu verlassen. Ähnlichkeiten mit dem v.a. in den USA praktizierten "forced ranking" sind zu erkennen.

AXA Bausparkasse Dortmund: Demonstration gegen drohenden Arbeitsplatzverlust

Am 12.Februar 2004 demonstrierte erstmals die Belegschaft der AXA-Bausparkasse mit Sitz in Dortmund. Grund: der Versicherungskonzern will seine Bausparkasse an den Branchenriesen BHW verkaufen. Die Folgen dieser Konstellation: leicht auszumalen. Ein kurzer Aktionsbericht der Dortmunder Demonstration.

Dresdner Bank: "Mobbing wegen missliebiger Internetseite"

Ein Beitrag von Peter Nowak in "telepolis" externer Link vom 15.Oktober 2003, der so beginnt: "Extremistische Einstellung - Die Dresdner Bank will einem Informatiker kündigen, weil der sich auf einer privaten Homepage mit Modellen zur Kürzung der Arbeitszeit beschäftigt hat."

Dresdner Bank soll Zyanid-Opfer entschädigen

Am Freitag, 19.5.2000, findet die Hauptversammlung der Dresdner Bank statt. Hierzu haben 28 Organisationen und Wissenschaftler aus Ungarn die Bank aufgefordert, die Opfer der Zyanidkatastrophe im rumänischen Baia Mare zu entschädigen. Weitere Informationen sind der Presseerklärung der Dachverband der Kritischen Aktionäre und der Menschenrechtsorganisation FIAN, die für die Hauptversammlung Proteste ankündigen zu entnehmen

"Was Du nicht willst, das man Dir tu', ...."

Wollen Sie regelmaessig am Samstag arbeiten ? HBV veranstaltet Meinungsbefragung

Tarifauseinandersetzung im Bankgewerbe HBV: "Deutsche Bank will Bedingungen für Samstagsarbeit verschlechtern"

Als "Vertrauensbruch" wertet die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) die heute (28. Mai) bekanntgewordenen Pläne der Deutschen Bank, die bestehenden betrieblichen Zuschlagsregelungen für Samstagsarbeit so rasch wie moeglich zu kündigen, wenn die Einführung genereller, zuschlagsfreier Samstagsarbeit tariflich geregelt ist. Mehr dazu.

Specials
Belegschaftszeitungen

Arena

die Zeitschrift der ver.di-Betriebsgruppe für die Münchener Allianz-Mitarbeiter

siehe auch

Diskussion > Wipo > GATS, Privatisierung und Gegenkämpfe > Dienstleistungen > Privatisierung von Banken und Sparkassen, dort v.a. Sparkassen in NRW

Finanzmärkte und Finanzpolitik unter Diskussion > WiPo

Das Forum SAVe! externer Link: "Schützt Arbeitnehmer- vertreterinnen und Arbeitnehmervertreter" bei ver.di

verdi-Sonderseite Versicherungen externer Link

verdi-Sonderseite Banken externer Link

verdi-Sonderseite Allianz externer Link


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