| Verdi erhöht Löhne der eigenen Mitarbeiter 
„Nach der Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst hat sich die Dienstleistungsgesellschaft Verdi jetzt mit ihren eigenen Mitarbeitern auf eine Erhöhung der Löhne geeinigt. Informationen der NDR Sendung "Menschen und Schlagzeilen" zufolge sollen die Angestellten von Verdi rückwirkend zum 1. Januar 2010 eine Lohnerhöhung von 2,4 Prozent bekommen. Für 2009 werde eine Einmalzahlung von 240 Euro getätigt. Darauf sollen sich der Verdi-Bundesvorstand und die Betriebsräte der Gewerkschaft bei ihren Verhandlungen in Berlin verständigt haben. Das Ergebnis der Verhandlungen liegt den Beschäftigten und dem Betriebsrat seit heute vor, diese müssen der Einigung noch zustimmen...“ Meldung bei Buisiness-Panorama vom 04.03.2010 
Im Verborgenen: Verdi macht wenig Aufsehen um Verhandlungen in eigener Sache
„Ginge es nicht um die Löhne der eigenen Mitarbeiter, dann hätte es schon Rabatz gegeben. Nach fünf Verhandlungsrunden keinen Durchbruch im Tarifstreit - das riecht nach Streik. Von den Lohnverhandlungen für Gewerkschafts-Mitarbeiter bekommt die Öffentlichkeit dagegen wenig mit. Die Gewerkschaft Verdi verhandelte für ihre etwa 3800 Beschäftigten - doch nicht erst seit einigen Wochen, sondern schon viel länger. Bereits 2009 wäre eine Erhöhung fällig gewesen - zumindest will das der Gesamtbetriebsrat von Verdi so. Er handelt nämlich mit dem Verdi-Bundesvorstand die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter aus. Doch der Arbeitgeber Verdi zeigte sich halsstarrig. Er wollte viel weniger zahlen als vom Gesamtbetriebsrat gefordert wurde. Dessen Vorsitzender und Verhandlungsführer Günther Anderer schloss sogar Streiks nicht aus. Normalerweise dürfte er das gar nicht sagen. Denn ein Aufruf zum Streik ist dem Betriebsrat durch das Betriebsverfassungsgesetz untersagt…“ Artikel von Sibylle Haas in der Süddeutschen Zeitung vom 04.03.2010 
"Der Staat trägt Verantwortung"
„...SPIEGEL: Wie geht Ver.di mit eigenen Mitarbeitern um? Es war von Lohneinbußen, Outsourcing und Kündigungen die Rede. Bsirske: Sie spielen auf Ihre eigene Berichterstattung Anfang des Jahres an. Die Vorwürfe, die Sie im Vorfeld der derzeitigen Tarifverhandlungen gegen unsere Gewerkschaft erhoben haben, sind falsch. Kein Ver.di-Angestellter muss Lohneinbußen hinnehmen. Es hat auch niemals Pläne gegeben, Beschäftigte unserer Bildungsstätten in eine neue Gesellschaft auszulagern und zu schlechteren Bedingungen wieder einzustellen. Dieser Vorwurf, wo immer er auch herkommen mag, ist frei erfunden. Und es ist auch falsch, dass vier freie Mitarbeiterinnen unserer Mitgliederzeitschrift "Publik" seit Jahresbeginn nicht mehr für Ver.di arbeiten dürften. SPIEGEL: Das haben wir geprüft, Sie haben recht. Andererseits fordern Ihre eigenen Beschäftigten von Ihnen 5 Prozent mehr Gehalt. Angeboten haben Sie 1,5 Prozent. Ist der Arbeitgeber Bsirske ein anderer als der Gewerkschaftsführer? Bsirske: Unser Angebot für die Ver.di-Beschäftigten ist mehr als doppelt so gut wie das, was die Arbeitgeber des Öffentlichen Dienstes angeboten haben. Am Ende wird eine für beide Seiten tragfähige Lösung stehen, sonst droht ein Streik, für den Ver.di-Mitglieder Streikunterstützung bekämen wie überall sonst auch. Aber wir sind noch mitten in Verhandlungen...“ Das Interview von Janko Tietz im Spiegel vom 22.02.2010 . Siehe dazu:
- Spiegel gibt zu, dass er ver.di aufgrund von Falschaussagen verunglimpft hat
Beitrag von T. Engelbrecht im Spiegelblog vom 23. Februar 2010 
Die Ehre im Kopf
„Als der VGB 1994 gegründet wurde, ging es ihm wie vielen neuen Berufsverbänden: Der Arbeitgeber zog alle Register der rechtsförmigen Abschreckung: Wer sich der neuen Organisation anschloss, wurde mit Kündigung bedroht. Der VGB musste bis vors Bundesarbeitsgericht ziehen. Die Auseinandersetzung hatte eine besondere Note: VGB steht für »Verband der Gewerkschaftsbeschäftigten« – und der Arbeitgeber, der VGB-Leuten mit dem Rauswurf gedroht hatte, war eine DGB-Gewerkschaft. Noch heute meint der Verband, möglichen Interessenten versichern zu müssen, »keine gegnerische Organisation zum DGB und seinen Gewerkschaften« darzustellen…“ Artikel von Velten Schäfer im Neues Deutschland vom 05.02.2010 
Dicke Luft im DGB-Haus: Betriebsrat: Putzleute bangen um ihren Job
„Eine Gesellschaft kündigt die Verträge mit einem anderen Unternehmen, das daraufhin womöglich etliche Mitarbeiter entlässt. Verzwickt wird das Ganze, wenn der DGB in die Sache verwickelt ist - oder zumindest den Anstoß für diese Kettenreaktion gegeben hat. Aber der Reihe nach: Für alle Gewerkschaftshäuser ist die DGB-eigene Vermögensverwaltungs- und Treuhand-Gesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes (VTG des DGB) zuständig. Diese hat für die Verwaltung der Häuser eine private Firma zwischengeschaltet: die RGM Gebäudemanagement mit Sitz in Dortmund. Nun bangen nach Auskunft von RGM-Betriebsratschef Peter Reinhold 57 Angestellte um ihren Job…“ Artikel von Meike Kolodziejczyk in der Frankfurter Rundschau vom 19.08.2008 
Protest von DGB-Juristen: Beschäftigte der vor zehn Jahren ausgegliederten Rechtsschutzabteilung des Gewerkschaftsdachverbandes demonstrieren für höhere Löhne
„Für höhere Gehälter haben am Mittwoch in Düsseldorf rund 100 Beschäftigte der DGB Rechtsschutz GmbH aus allen Bundesländern demonstriert. Die gewerkschaftlichen Rechtsberater und Bürokräfte folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di, deren Fachbereich 13 (besondere Dienstleistungen) auch für die Interessenvertretung von Angestellten bei Verbänden zuständig ist. Düsseldorf ist Sitz der GmbH, die vor zehn Jahren durch Ausgliederung entstanden ist und derzeit bundesweit rund 750 Beschäftigte hat…“ Artikel von Hans-Gerd Öfinger in der jungen Welt vom 29.05.2008 
Knauserig: Drei Prozent mehr Lohn beim DGB
„Für andere Branchen fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund deutlich höhere Löhne zur Stärkung der Kaufkraft - bei sich selbst ist die von Mitgliederschwund und Finanzsorgen geprägte Dachorganisation im Vergleich zu anderen Branchen wie dem öffentlichen Dienst eher knauserig. So gibt es für die rund 850 DGB-Beschäftigten in der Berliner Zentrale und in Außenstellen für die Monate Januar bis Mai eine Einmalzahlung von 125 Euro. Die Gehälter steigen zudem ab Juni um zwei Prozent und ab Oktober um ein Prozent. Das muss aber reichen bis September 2009 - dann beginnt die nächste Verhandlungsrunde. Das geht aus Tarifunterlagen hervor, die unserer Redaktion vorliegen. Immerhin handelte der Gesamtbetriebsrat mit dem DGB-Vorstand eine Zuzahlung des "Arbeitgebers DGB" von bis zu 40 Euro monatlich zum Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge aus. Die Beschäftigten müssen dieselbe Summe einzahlen. Wer weniger leistet, bekommt entsprechend weniger vom DGB. Neu ist das Kriterium "Selbständigkeit und Kompetenz" zur Erlangung einer höheren Gehaltsstufe. Der DGB führt damit eine Erfolgskomponente ein, die die Gewerkschaften sonst mitunter heftig bekämpfen…“ Artikel von A. von Gersdorf in der Rheinischen Post vom 10.04.2008 
Vertreter der Vertreter
Auch Gewerkschaften sind Arbeitgeber. Über die Arbeitsbedingungen bei Verdi und wer die Interessen der Beschäftigten bei den Gewerkschaften vertreten möchte. Artikel von von Daniel Steinmaier in Jungle-World vom 27.03.2008 . Aus dem Text: „…Es gibt aber auch Gewerkschaftsangestellte, die ihren Arbeitgeber für weniger sozial halten. Martin Lesch beispielsweise, der Gewerkschaftssekretär bei Verdi und Vorsitzender des Verbands der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB) ist. Seiner Meinung nach müssen sich die Gewerkschaften als Arbeitgeber an dem Maßstab messen lassen, den sie selbst an kapitalistische Betriebe anlegen. Danach schneide Verdi nicht immer gut ab. Verdi halte etwa nichts davon, »sich an Tarifverträgen zu orientieren«, und setze stattdessen auf »betriebliche Bündnisse«, also darauf, dass der Betriebsrat die Löhne direkt mit der Gewerkschaftsleitung aushandle. Gerade das lehnen die Gewerkschaften aber bei anderen Betrieben ab. Mit gutem Grund, denn wo ein Tarifvertrag gilt, können die Mitarbeiter streiken und auf diese Weise Druck ausüben. Wo »betriebliche Bündnisse« geschlossen wurden, darf der Betriebsrat nicht zum Arbeitskampf aufrufen. Auch der Gesamtbetriebsrat bei Verdi ist nach Lesch deshalb nur ein »zahnloser Tiger«, der auf »kollektive Bettelei« angewiesen sei, um die Interessen der Beschäftigten zu vertreten…“
Eine Ost-West-Rutsche beim Personal
Der DGB will seine Kräfte neu verteilen. Im Osten, wo die Gewerkschaften weniger Mitglieder haben, fürchtet man nun den Rückzug aus der Fläche. Artikel von Hendrik Lasch, Dresden, im Neues Deutschland vom 21.12.2007. Aus dem Text: „…Die Organisation will ihre Kräfte neu verteilen – womöglich zu Lasten ganzer Regionen in Ostdeutschland. Dort, so ein Kritiker, bekomme die Gewerkschaftslandschaft »weiße Flecken«. Auslöser für derlei Befürchtungen sind Überlegungen einer Arbeitsgruppe, die im Rahmen der »Initiative Trendwende« arbeitet. Diese strebt perspektivisch höhere Mitgliederzahlen an. Weil schnelle Erfolge aber nicht zu erwarten sind, geht man davon aus, dass Einnahmen und Ressourcen des DGB zunächst »weiter abnehmen werden«…“
IG Bau entlässt Mitarbeiter - Gewerkschaft baut 20 Prozent Personal über Kündigungen und Altersteilzeit ab
„Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) baut in den kommenden zwei Jahren knapp 20 Prozent ihres Personals ab. Dabei wird es auch viele betriebsbedingte Kündigungen geben…“ Artikel von Michael Isenberg in der Stuttgarter Nachrichten vom 08.12.2006
DGB plant radikale Lohnkürzung
"Zahlreiche Mitarbeiter des DGB müssen mit drastischen Lohnkürzungen rechnen. Die Geschäftsführung des DGB Bildungswerks, zu der auch Hotel- und Veranstaltungsbetriebe gehören, will in diesen Betrieben Lohnkürzungen von 18 Prozent innerhalb von drei Jahren durchsetzen..." Meldung im Spiegel vom 11.11.2006
Verdi kürzt Betriebsrente - Dienstleistungsgewerkschaft in Finanznot
„Erst strich die Dienstleistungsgewerkschaft hunderte Stellen in der Hauptverwaltung, jetzt soll Medienberichten zufolge auch die betriebliche Altersvorsorge der Mitarbeiter geschliffen werden. Denn Verdi laufen die Mitglieder laufen, das Geld wird knapp. Und dieser Mitgliederschwund zieht noch ein weiteres Problem nach sich…“ Artikel in der Wirtschaftswoche vom 01.10.2006
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Verdi-Spitze lenkt ein - Vorstand verschiebt nach Protesten Kündigung der Altersvorsorge
„Im Streit über die Altersvorsorge für Verdi-Beschäftigte hat der Betriebsrat einen wichtigen Etappensieg errungen. Der Gewerkschaftsspitze hat die Kündigung der betrieblichen Altersversorgung um einige Monate verschoben. Das bestätigte ein Sprecher der Vereinten Dienstleistunggewerkschaft (Verdi) der FR. Vorstand und Betriebsrat hätten sich darauf verständigt, jetzt über eine Neuregelung zu verhandeln…“Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 11.11.2006
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Verdi gegen Verdi - Betriebsrat der Gewerkschaft klagt gegen Vorstands-Beschluss
„Der Gesamtbetriebsrat der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat vor dem Arbeitsgericht Berlin eine Klage eingereicht. Ziel ist es, den Widerruf von Versorgungszusagen für unzulässig zu erklären. Das geht aus einem Informationsblatt hervor, das der FR vorliegt..." Artikel von Eva Roth in der Frankfurter Rundschau vom 21.10.2006
- Gewerkschaften - Verdi-Beschäftigte wehren sich
„Der Streit über die betriebliche Altersvorsorge für Beschäftigte der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) geht in eine neue Runde. Betriebsräte haben einen Musterbrief formuliert, mit dem Arbeitnehmer dem geplanten Eingriff widersprechen können. Erste Widersprüche seien bereits eingetroffen, sagte ein Verdi-Sprecher, ohne eine Zahl zu nennen…“ Meldung in der Frankfurter Rundschau vom 13.10.2006
Gewerkschaftsbegriff im Betriebsverfassungsgesetz
„Eine Gewerkschaft im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes ist nur eine tariffähige Arbeitnehmervereinigung. Der Gewerkschaftsbegriff wird auch in diesem Gesetz in seiner allgemeinen Bedeutung verwendet. Danach sind Gewerkschaften solche Arbeitnehmervereinigungen, die in der Lage sind, Tarifverträge abzuschließen. Diese Eigenschaft setzt der Gewerkschaftsbegriff seit jeher voraus. Die Rechte, die das Betriebsverfassungsgesetz den "Gewerkschaften" einräumt, können deshalb nicht von Arbeitnehmervereinigungen in Anspruch genommen werden, denen es an der zur Tariffähigkeit erforderlichen sozialen Mächtigkeit fehlt. (…) Der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts hat deshalb - wie schon die Vorinstanzen - den Antrag des nicht tariffähigen Verbands der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB) abgewiesen, mit dem dieser die Verpflichtung des Betriebsrats eines Landesbezirks der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erreichen wollte, nach § 46 Abs. 1 BetrVG einem Verbandsbeauftragten Zutritt zu den Betriebsversammlungen zu gewähren…“Presseerklärung des Bundesarbeitsgerichtes zum Beschluss vom 19. September 2006 AZ: 1 ABR 53/05
Der Umgang der Soka-Bau mit ihren Mitarbeitern
- Hinter der ruhigen Fassade brodelt es
Wie geht Soka-Bau mit Mitarbeitern um? Betriebsrat trägt Schweigeappell mit - Viele reden trotzdem. Artikel von Christian Albers im Wiesbadener Tagblatt vom 22.08.2006
- "Entweder ich schaffe das - oder ich fliege raus"
Entrüstung über Entlassungspraxis in Gewerkschafts-Unternehmen - Mieter sammeln Unterschriften für ihren Hausmeister. Artikel von Christian Albers im Wiesbadener Tagblatt vom 05.08.2006
Die Scheinheiligen
„Keine Tarifverträge, kaum Gehaltserhöhungen, gekürzte Betriebsrenten. DGB & Co. agieren als Arbeitgeber oft schlimmer als Unternehmen der freien Wirtschaft - ein krasser Widerspruch zu den vollmundigen Forderungen der Arbeitnehmerlobby. (…) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Einzelgewerkschaften gestehen ihren rund 11.000 Mitarbeitern keine Tarifverhandlungen zu, fordern Nullrunden oder kürzen Gehälter. Sie schaffen Betriebsrenten für neue Mitarbeiter ab, verringern ihr Personal und bilden nur wenige Jugendliche aus. Unbezahlte Überstunden sind ebenso an der Tagesordnung wie Willkür und Mobbing…“ Artikel von Eva Müller und Ursula Schwarzer in Manager-Magazin 07/2006
»Kollektives Betteln« beim DGB? Gewerkschaftsdachverband will eigenen Angestellten Nullrunde verordnen
„Rollentausch beim Deutschen Gewerkschaftsbund. »Wir wollen nicht betteln!« So der Titel eines aktuellen Informationsschreibens des DGB-Gesamtbetriebsrats (GBR). Adressat in diesem Fall: der DGB-Bundesvorstand. Dieser besteht in den laufenden Gesprächen mit den Betriebsräten darauf, daß die Einkommen der DGB-Angestellten nicht erhöht werden. Die finanzielle Lage lasse dies nicht zu, so die allzu bekannte Begründung der DGB-Oberen. Einen Tarifvertrag, wie vom Verband der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB) gefordert, hält man im DGB-Vorstand ohnehin nicht für nötig…“ Artikel von Herbert Wulff in junge Welt vom 04.04.2006
Arbeitgeber DGB wehrt sich gegen höhere Löhne
„Betriebsrat und Spitze des Gewerkschafts-Dachverbands stecken im Tarifstreit / Vorstand hält Nullrunde für großzügiges Angebot. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) steht im Tarifkonflikt - in eigener Sache. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des DGB sind gescheitert, und der Gesamtbetriebsrat erklärt per Flugblatt: "Wir wollen nicht betteln"…“ Artikel von Ulrike Füssel in der Frankfurter Rundschau vom 10.03.2006
Finanznot - IG-Metall will kräftig sparen
Die Zentrale der IG Metall plant offenbar, die Zahl der Geschäftsstellen der Gewerkschaft in den Regionen drastisch zu reduzieren. Möglicherweise bis zu ein Drittel der 172 örtlichen Vertretungen soll geschlossen werden. Artikel von jv in Süddeutsche Zeitung vom 9.7.05
Das Allerletzte.
Gewerkschaftsratsmitglieder unterbieten 2-€ Jobs für prekär
beschäftigte Bildungsmitarbeiterinnen der Gewerkschaft ver.di
Die Honorarvorschläge für Teamende der gewerkschaftlichen
Bildung in ver.di und die neoliberale Linie von einigen Leuten im
Gewerkschaftsrat - Mobbing gegen Ehrenamtliche und Freiberufler.
Rundbrief von Bernd
Wittich
mit Details und Hintergrundinformationen
"...und würde ihn schon ein wenig
an die "Winterhilfe" erinnern"
So wird in der 2.Ausgabe (Juni 2004) des infos des
"Verbandes der Gewerkschaftsbeschäftigten" der Bericht
des ver.di BR Baden Württemberg über die Aussagen des
Richters eines Stuttgarter Gütetermins zu vier Klagen vom 7.Juni
2004 in Sachen "Zwangsdarlehen" zusammengefasst. Der nächste
Gütetermin ist am 12.Juli um 10 Uhr im Arbeitsgericht Leipzig.
Das VGB Info Nummer 2 vom
Juni 2004
Teilerfolg der DGB- Rechtssekretäre und
Beschäftigten der DGB
- Informationen von der Aufsichtsratssitzung DGB-Rechtsschutz
GmbH 3.3.04. Schnellinformation
der 5 ArbeitnehmervertreterInnen
(davon sind 3 VGB-Mitglieder) im Aufsichtsrat der DGB-Rechtsschutz
GmbH.
- „Teilerfolg erreicht – Wachsamkeit und Kampfbereitschaft
weiterhin erforderlich!“ „Dies ist auf den Punkt gebracht
das aus den Protestaktionen in der Berliner Friedrichstraße
und im Grünauer Courtyard-Hotel, in das sich die Anteilseigner-Vertreter
kurzfristig geflüchtet hatten, sowie der Debatte im Aufsichtsrat
erwachsene Ergebnis der Sitzung vom 3. März 2004. ..“
Stellungnahme
des VGB

- „DGB- Rechtssekretäre und Beschäftigte der DGB
- Rechtschutz Gmbh machen mobil. Sommer und Co auf der Flucht!“
Kurzer Bericht
von Willi Hajek zur Demonstration der DGB-Kollegen am 3. März
04 in Berlin
-
Bildergalerie der Demo am 3. März 04 in Berlin beim VGB

- Sparprogramm beim DGB-Rechtsschutz: Große Gewerkschaften
unsolidarisch? jW sprach mit Walter Hermann, stellvertretender
Vorsitzender des Verbandes der Gewerkschaftsbeschäftigten
(VGB). Interview
von Wolfgang Pomrehn in junge Welt vom 03.03.2004

Gewerkschafts-Arbeitgeber gegen Tarifverträge
und für Entlassungen
Der Verband der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB)
informiert über die Arbeitsbedingungen bei ver.di:
- Personalkostenquote fordert ersten Tribut. Gegenwehr ist notwendig
und möglich. e-Mail-Informationen
für ver.di-Beschäftigte Nr. 4, Dezember 2003

- Erste Klagen gegen Zwangsdarlehen.
e-Mail-Informationen für ver.di-Beschäftigte Nr. 1,
Februar 2004

- Siehe zum Hintergrund: „Verdi: Rote Karte." „Flüchtende
Mitglieder, sinkende Einnahmen, hohe Verluste - fast drei Jahre
nach der Fusion steckt die größte Gewerkschaft der
Welt in einer schweren Krise. Nun will sie sich auf Kosten ihrer
Mitarbeiter sanieren…“ Artikel
Von Wolfgang Hirn, Frank Scholtys und Jörn Sucher in ManagerMagazin
Heft 2/2004 vom 12.02.2004

- Es geht hier um die Interessenvertretung von ca. 12.000 abhängig
Beschäftigten in den Gewerkschaften und ihren Tochterunternehmen,
z.B. auch der DGB-Rechtsschutz GmbH
- Über diese rühmt der DGB: DGB Rechtsschutz GmbH:
500 Mio. Euro erstritten! Der DGB Rechtsschutz hat im Jahr
2003 insgesamt 496 Mio. Euro für seine Mitglieder erstritten.
DGB-Pressemitteilung 032 vom 25.02.2004

- Die Geschäftsleitung der DGB Rechsschutz GmbH plant
in drei Jahresschritten weitere Personalkosteneinsarungen
in Höhe von 15 Millionen Euro. Das bedeutet den Verlust
von mindestens weiteren 100 Arbeitsplätzen und damit
weitere Arbeitsverdichtung… Der VGB ruft dagegen zu
einer Protestdemonstration auf am Mittwoch, 3. März um
17.00 in Berlin, vor dem Hotel Maritim proArte (Friedrichstraße
151) anlässlich der der Aufsichtsratssitzung –
siehe den VGB-Aufruf

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