Der BAYER/MONSANTO-Deal: Vereinigung zu Lasten Dritter

Dossier

Monsanto: Die unbeliebteste Firma der WeltDer BAYER-Konzern hat Gespräche mit MONSANTO über eine mögliche Fusion bestätigt. Bei einem Abschluss der Transaktion würde der mit Abstand größte Agro-Multi der Welt entstehen mit schlimmen Folgen für die LandwirtInnen, die Natur, die VerbraucherInnen und die Beschäftigten. Axel Köhler-Schnura vom Vorstand der CBG: „Wir schlagen Alarm: ‚Wer das Saatgut kontrolliert, beherrscht die Welt’, hat Henry Kissinger einmal gesagt. Durch die Übernahme droht ein weltweites Lebensmittel-Monopol. Die Welternährung gerät in ernste Gefahr.“ (…) Was die Skrupellosigkeit angeht, so verweist die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) darauf, dass BAYER 1954 bis 1967 mit MONSANTO das US-amerikanische Joint Venture MOBAY führte und dort in die Herstellung von Komponenten von AGENT ORANGE für den Vietnamkrieg verwickelt war.” Presse-Information der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) vom 20. Mai 2016 externer Link. Siehe dazu nun auch Proteste und neue Informationen:

  • INKOTA fordert: EU-Kommission darf Bayer-Monsanto-Fusion nicht genehmigen New
    “Das entwicklungspolitische Netzwerk INKOTA warnt davor, die Übernahme von Monsanto durch die deutsche Bayer AG zu genehmigen, die gestern zur Prüfung bei der EU angemeldet wurde. Wenn neben Bayer-Monsanto auch die Fusionen von ChemChina und Syngenta sowie Dow Chemical und DuPont grünes Licht erhalten, würden in Zukunft nur drei Konzerne rund 70 Prozent des globalen Pestizidmarktes und mehr als 60 Prozent des weltweit verkauften Saatguts kontrollieren. INKOTA fordert von der Bundesregierung, Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einzureichen, wenn die EU-Kommission die Bayer-Monsanto-Fusion genehmigen sollte…” INKOTA-Pressemitteilung vom 1. Juli 2017 externer Link

  • [Dokumentarfilm] Tödliche Agri Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet
    Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten. 20 Millionen Hektar Land werden mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Die Folge sind Überschwemmungen riesiger Landesteile. Staatliche Kontrollen sind nicht vorhanden. Argentinien hält den weltweiten Rekord, was den Verbrauch an Glyphosat angeht. Was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist giftig. Aber es gibt Alternativen zu dieser tödlichen Agri-Kultur.” Dokumentarfilm (75 Min.) von Gaby Weber externer Link seit 15.5.2017 bei youtube, es wird um Spenden für die Herstellungskosten gebeten
  • Start der Aktionswoche „STOP BAYER/MONSANTO!“ anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-AktionärInnen am 28. April 2017
    • Terrorphantasien. BAYER bringt DemonstrantInnen mit Gewalt und TERROR in Verbindung und setzt illegitime “Konzern-Bannmeile” durch
      Aktionswoche „STOP BAYER/MONSANTO!“ anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-AktionärInnen am 28. April 2017Die Proteste anlässlich der BAYER-Aktionärsversammlung mit Beteiligung des MONSANTO-Vorstandes sollen vom Hauptteil des am 1. März für die Demonstration angemeldeten „Platzes der Vereinten Nationen“ abgeschoben werden. Die Versammlungshalle soll weiträumig eingegittert und so eine „Konzern-Bannmeile“ geschaffen werden. Begründet wird das vom Konzern mit einer angeblichen Terrorgefahr (z.B. mit Verweis auf den Anschlag von Brüssel). Zugleich bringt BAYER diese Argumentation demagogisch mit angeblich von den Protesten ausgehenden Sicherheitsrisiken in Verbindung. Der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) wird dabei vom Konzern kurzerhand Gewaltbereitschaft unterstellt. „Der Konzern kennt unsere Art des Protestierens seit Dutzenden Jahren ganz genau. Eine Bedrohung, wie das Unternehmen sie heraufbeschwört, geht weder von uns noch den Gruppen aus, die am Freitag kommen werden. BAYER instrumentalisiert die Terror-Gefahr in infamer Weise, um Ruhe vor KritikerInnen zu haben“, erklärt Jan Pehrke vom Vorstand der CBG…” Mitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren vom 27.4.2017, siehe der BAYER-Terror-Gewalttäter-Schriftsatz externer Link
    • Die BAYER-Bannmeile auf dem Platz der Vereinten Nationen ist illegal! Zwei Eilanträge zur Durchsetzung der Demo eingereicht
      Die Proteste anlässlich der BAYER-Aktionärsversammlung sollen in eine Seitenstraße abgeschoben werden: Die Polizei Bonn hat am späten Freitag Abend ein großflächiges Platzverbot erteilt, sieben Wochen nach Anmeldung der Demonstration. Um das Demonstrationsrecht durchzusetzen, hat das Bündnis heute zwei Eilanträge bei dem Verwaltungsgericht Köln eingereicht und wird dort auch in der Hauptsache klagen.Für die Aktionärsversammlung, zu der auch der Monsanto-Vorstand erwartet wird, will der BAYER-Konzern den gesamten Platz der Vereinten Nationen mit einer Zaunanlage absperren und ein riesiges Zelt errichten…” Presseerklärung der Coordination gegen BAYER-Gefahren vom 24.04.2017 externer Link
    • Wir erinnern an die Übersicht der Proteste externer Link rund um die BAYER-HV am 28.4.2017 in Bonn, siehe auch die Infos weiter unten im Dossier
  • Bayer / Monsanto: Geballte Marktmacht
    “Heftige Proteste begleiten die bevorstehende Übernahme des US-Agrarkonzerns Monsanto durch die deutsche Bayer AG. Bayer, bereits jetzt eines der größten deutschen Unternehmen, wird seine Marktmacht durch die Übernahme noch weiter ausbauen können: Wenn der Deal wie geplant Ende 2017 abgeschlossen ist, wird Bayer unter anderem 25 Prozent des Weltmarkts für Pestizide, 30 Prozent des Weltmarkts für Agrarfrüchte und 90 Prozent des Weltmarkts für genmanipulierte Pflanzen kontrollieren. Das Unternehmen wird zum weitaus umsatzstärksten Agrarkonzern der Welt. Der Deal hat auch außenpolitische Folgen: Er stärkt die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Die Leverkusener Firma hat bereits im Januar mit dem damals noch designierten US-Präsidenten Donald Trump über neue Geschäfte verhandelt; sie stellt nach der Monsanto-Übernahme neue Investitionen in den Vereinigten Staaten in Höhe von rund acht Milliarden US-Dollar in Aussicht. Kritiker warnen, der Deal gehe zu Lasten von Kleinbauern, die noch weiter in die Abhängigkeit getrieben werden, und von Verbrauchern, die voraussichtlich unter steigenden Preisen zu leiden haben…” Bericht vom 27. April 2017 von und bei German-Foreign-Policy.Com externer Link
  • Mega-Fusion Bayer-Monsanto bringt bäuerliche Landwirtschaft unter Druck: Industrielles Saatgut und Pestizide schaffen neue Abhängigkeiten
    “Vor der Bayer-Hauptversammlung am Freitag [28. April] in Bonn warnen entwicklungspolitische Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen, begrenzter Auswahl bei Saatgut und Pestiziden sowie Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Agrarchemikalien leiden. Kleinbäuerliche Landwirtschaft müsse deshalb endlich als Erfolgsmodell für die Welternährung anerkannt und stärker gefördert werden. Kleinbauern erzeugen heute 80 Prozent der Lebensmittel weltweit. (…) Arndt von Massenbach, Geschäftsführer von INKOTA, betont: „Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ernährt mehr Menschen als alle Lebensmittelkonzerne zusammen. Es müssen dringend politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Beitrag von Kleinbauern zur Welternährung anerkennen und deren Zugang zu Land und natürlichen Ressourcen sicherstellen. Deshalb brauchen wir in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit eine stärkere Förderung agrarökologischer Anbaumethoden, die eine Produktivitätssteigerung ermöglichen, ohne die Bauern in neue Abhängigkeiten zu bringen.”…” Pressemitteilung vom und beim INKOTA-Netzwerk vom 24. April 2017 externer Link
  • MONSANTO-Tribunal setzt BAYER unter Druck: Schwere Vorwürfe gegen MONSANTO / BAYER kann sich warm anziehen
    “Knapp zehn Tage vor seiner Hauptversammlung am 28.04. gerät der BAYER-Konzern durch das Votum des MONSANTO-Tribunals in Erklärungsnot. Die fünf JuristInnen der RichterInnen-Jury, allesamt mit hoher internationaler Reputation, haben in ihrem gestern der Öffentlichkeit präsentierten Rechtsgutachten nachgewiesen, dass sich das Unternehmen MONSANTO, das der Leverkusener Multi schlucken will, über zentrale Übereinkommen der Vereinten Nationen hinweggesetzt hat. Im Mittelpunkt der Kritik des Gremiums steht das Pestizid Glyphosat. Das Tribunal macht dieses Ackergift nicht nur für das Auslösen von Krankheiten, sondern auch für Schädigungen des Wassers und des Bodens verantwortlich, was klar und schwer gegen UN-Leitprinzipien wie das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Nahrung und das Recht auf eine saubere Umwelt verstößt. Darüber hinaus verurteilten die RichterInnen unter anderem die Einflussnahme des US-amerikanischen Agro-Multis auf die Politik, seinen Versuch, LandwirtInnen Lizenz-Verträge für Saatgut aufzuzwingen sowie seinen Umgang mit der Chemikalie PCB…” Pressemitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) vom 19. April 2017 externer Link. Siehe Infos zum Tribunal weiter unten
  • 4 Gegenanträge zur BAYER-Hauptversammlung am 28. April 2017: BAYER muss die MONSANTO-Übernahme stoppen!
    Zu ihren Gegenanträgen, “TOP1: Gewinnausschüttung begrenzen / TOP2: Nichtentlastung des Vorstands / TOP3: Nichtentlastung des Aufsichtsrats / TOP4: GegenkandidatInnen zur Wahl zum Aufsichtsrat” teilen die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) und die Initiative “Mein Essen zahl ich selbst!” (MEZIS) u.a. mit: “…. Zur diesjährigen Hauptversammlung des BAYER-Konzerns hat die Coordination gegen BAYER-Gefahren mehrere Gegenanträge eingereicht. Diese erheben Einspruch gegen die geplante Gewinn-Verwendung, machen alternative Vorschläge zur Besetzung des Aufsichtsrats und plädieren für die Nicht-Entlastung des Vorstands. Nach Ansicht der CBG hat dieser die Verantwortung für die Vermarktung gesundheitsgefährdender Chemikalien und Medikamente und ist deshalb nicht länger tragbar. Auch zur geplanten Übernahme Monsantos hat die Coordination den Antrag gestellt, die Unternehmensführung nicht zu entlasten, weil die Akquisition zahlreiche Gefahren heraufbeschwört. Mit dem avisierten Kauf der US-Gesellschaft schickt BAYER sich nämlich an, der mit Abstand größte Agro-Konzern der Welt zu werden. Käme der Deal vollumfänglich zustande, erreichte BAYER bei den gen-manipulierten Pflanzen einen Marktanteil von weit über 90 Prozent, beim konventionellen Saatgut wären es rund 30 Prozent, bei den Pestiziden ca. 25 Prozent…” Pressemitteilung von CBG und MEZIS vom 13. April 2017 externer Link mit Wortlaut der vier Original-Gegenanträge. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an: Offener Brief an die Europäische Kommission: Fusionen von Agrarkonzernen verhindern
  • BAYER versucht Demonstrationsrecht auszuhebeln – Neues zu Demonstration und Protestaktionen auf dem Platz der Vereinten Nationen anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-Aktionäre am 28. April 2017 in Bonn
    “… Nach der CBG-Anmeldung hat die Stadt Bonn den gesamten öffentlichen Platz der Vereinten Nationen kurzerhand für 500 Euro an die BAYER AG „mitvermietet“: Mithilfe einer erst am 17. März – also lange nach Anmeldung der Demonstration! – beantragten und am 20. März ausgestellten gebührenpflichtigen Sperrerlaubnis (…). Diese sieht vor, nicht nur ein überdimensioniertes Zelt auf dem gesamten Vorplatz des World Congress Center Bonn (WCCB) zu errichten, sondern darüber hinaus den Platz der Vereinten Nationen großräumig durch eine massive Zaunanlage vollständig von der Versammlung „Stop BAYER/Monsanto!“ abzuschirmen. Der angebliche Grund für die Sperrung, Sicherheitsbedürfnisse, ist mehr als lächerlich. „Trotz der Proteste seit 1982 konnten immer alle AktionärInnen sicher die HV besuchen. Die großräumige Absperrung mit Errichtung eines Oktoberfest-Zeltes dient einzig der Unterbindung der Proteste in unmittelbarem Kontakt mit den AktionärInnen. Das ist nicht nur politisch und moralisch verwerflich, sondern auch nach geltender Rechtsauffassung schlichtweg illegal. Wir werden das nicht einfach hinnehmen und uns dagegen mit allen gebotenen Mitteln zur Wehr setzen!“ erklärt Simon Ernst für das Bündnis. BAYER hatte Ende Februar kurzfristig seinen Umzug mit der HV von der Kölner Messe ins Bonner WCCB bekanntgegeben, nachdem sich in Köln ein Protestbündnis formiert hatte. Ernst dazu: „Das Versteckspiel BAYERs vor den Protesten geht, nach dem Umzug der HV nach Bonn, mit der Blockade großräumiger öffentlicher Flächen zur Verhinderung von Protesten in die zweite Runde“. Pressemitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren & Navdanya International vom 6. April 2017 (zitiert nach Email)
  • [Aufruf] Demonstration und Protestaktionen anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-Aktionäre am 28. April 2017 in Bonn
    “… Die Übernahme von MONSANTO durch den BAYER-Konzern verschärft die bereits jetzt existierenden verheerenden politischen, ökologischen und sozialen Probleme im Zusammenhang mit Konzernmacht und Konzernprofiten. Durch das Zusammengehen der beiden Agrar-Giganten entsteht ein Monopol im Bereich des gentechnisch hergestellten Saatguts und damit unkalkulierbare Gefahr für die Ernährung der Menschheit. Beim konventionellen Saatgut kommen beide Unternehmen zusammen auf einen Marktanteil von rund 30 Prozent, bei Pestiziden auf einen von 25 Prozent. Superkonzerne wie BAYSANTO bedrohen aber nicht nur die bäuerliche Landwirtschaft und unsere Ernährungsgrundlagen, sondern auch die Demokratie, die Menschenrechte, die Biodiversität, den Frieden, die soziale Sicherheit und die Gesundheit der Menschen. Beide Multis haben Erfahrungen mit chemischen und Gentech-Waffen. Der Zusammenschluss wird tausende Arbeitsplätze vernichten, den Staat um Unternehmenssteuer-Einnahmen bringen und die Ausbeutung von Mensch und Umwelt weiter steigern. Deshalb rufen wir auf zu Gegenwehr und zu Widerstand, zu vielfältigen Aktionen rund um die Hauptversammlung der AktionärInnen des BAYER-Konzerns am Freitag, den 28. April 2017 in Bonn…” Protestaufruf von Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V., Navdanya International und IFOAM – Organics International vom März 2017 beim CPG Network externer Link – dort auch mit Details zu den geplanten Protestaktionen und Veranstaltungen ab dem 25. April in Bonn, Köln und Berlin. Termine von Demonstration und Protestaktionen anlässlich der Hauptversammlung der BAYER-Aktionäre am 28. April 2017 in Bonn:

    • BONN, 28. April 2017: von 7 Uhr bis 10 Uhr morgens: Aktionen/Demonstration „Stop BAYER/MONSANTO!“ vor der Hauptversammlung des BAYER-Konzerns, 8.30 Uhr bis 10 Uhr morgens: Kundgebung in Bonn „Stop BAYER/MONSANTO!“ vor der Hauptversammlung des BAYER-Konzerns
    • BERLIN 29. April 2017, 14 Uhr nachmittags: Demonstration in Berlin „Stop BAYER/MONSANTO!“ [Veranstalter: Initiative „Stop BAYER/MONSANTO“] Auftaktkundgebung Berlin, Petersburger Platz
  • Gigantische Marktmacht: Südafrikanische Studie belegt negative Auswirkungen eines möglichen Zusammengehens von Bayer und Monsanto. Kleinbauern droht ein Teufelskreis
    “Das Schlagwort, das der Chemiekonzern Bayer als Argument für die geplante Übernahme des US-Saatgutgiganten Monsanto ins Feld führt, lautet »Effizienz«. Werner Baumann, der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Unternehmens, bezeichnete das anvisierte Zusammengehen der beiden Branchenriesen im vergangenen September im Wall Street Journal gar als »phantastische Kombination für die moderne Landwirtschaft«, die »die Werkzeuge bereitstellt, um eine schnell wachsende Bevölkerung zu ernähren«. (…) Südafrika ist einer dieser Staaten – und der zur Schau gestellte Optimismus des Bayer-Chefs wird dort längst nicht von allen geteilt. Eine von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützte Studie, die das African Centre for Biodiversity (ACB) in der vergangenen Woche veröffentlicht hat, zeigt die drohenden negativen Auswirkungen eines Zusammengehens beider Konzerne auf. Die »Effizienz«, das verdeutlicht die Untersuchung, würde nur den Anlegern nutzen, Kleinbauern und Konsumenten stünden auf der Verliererseite. (…) ACB wies darauf hin, dass Monsantos genmanipuliertes Saatgut nicht hinreichend an die trockenen Bedingungen in Südafrika angepasst sei, was auch zu einer Verringerung der Versorgungssicherheit führe. Hinzu kommt die ökologische Komponente. Das Geschäftsmodell eines Branchenriesen Bayer-Monsanto würde auf die Kombination von Saatgut und der darauf abgestimmten Pestizide bauen, was zum verstärkten Einsatz letzterer und den hinlänglich bekannten Folgen für Trinkwasser- und Ökosysteme überhaupt führen würde. Die Studie habe belegt, »dass ein potentielles Zusammengehen von Bayer und Monsanto signifikante negative Auswirkungen auf den Saatgut- und Pestizidsektor sowie auf Bauern und Konsumenten in Südafrika hätte«, bilanzierten die ACB-Autoren. Sie fordern Südafrikas Wettbewerbsbehörde auf, die Übernahmepläne abzulehnen.” Artikel von Christian Selz, Kapstadt, bei der jungen Welt vom 24. Februar 2017 externer Link
  • Griff nach der Marktmacht: Mit dem Kauf von Monsanto steigt der Bayer-Konzern zum mit Abstand größten Agrarunternehmen der Welt auf.
    “… 28 Dollar zahlt der Leverkusener Multi pro Aktie – das bedeutet einen kräftigen Aufschlag gegenüber dem derzeitigen Kurs. Der Kaufpreis summiert sich so auf 66 Milliarden Dollar. 19 Milliarden davon will Bayer durch eine Eigenkapitalerhöhung aufbringen; den Rest über Kredite von Credit Suisse, der Bank of America/Merrill Lynch und anderen Geldhäusern. Der Deal ist der vorerst letzte Akt im neuerlichen Monopolyspiel der Agrarchemieindustrie. Die Aktionäre von Dupont und Dow haben bereits im Mai einer Fusion der beiden Konzerne zugestimmt, und Chem-China übernahm jüngst Syngenta. Im Düngemittelbereich schlossen sich Potash und Agrium zusammen, und auch bei den Herstellern von Landmaschinen kam es zu Aufkäufen und Jointventures. In diesem Sektor beherrschen aktuell die stärksten drei der Branche 50 Prozent des Weltmarkts. (…) Aber wer trieb den Deal dann voran? Das waren vor allem die großen Finanzmarktakteure mit dem Branchenprimus Blackrock an der Spitze. Der Vermögensverwalter gebietet über rund fünf Billionen Dollar. Diese Summe, hinter der das Kapital von Groß- und Kleinaktionären, von Rentenfonds, vor allem aber auch vieler Ultrareicher steckt, übersteigt das Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik um das Eineinhalbfache…” Artikel von Jan Pehrke in der jungen Welt vom 26. Oktober 2016 externer Link
  • Der Kampf gegen Monsanto geht weiter: Monsanto-Tribunal, March Against Monsanto und CBG-Jahrestagung 2016. Monsanto-Tribunal
    Das Monsanto Tribunal ist eine internationale zivilgesellschaftliche Initiative, um Monsanto für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Ökozid zur Verantwortung zu ziehen. Angesehene Richter werden die Aussagen von Opfern anhören und einen beratenden Standpunkt liefern, gefolgt von Verfahren des Internationalen Gerichtshofs. Eine andere und parallel stattfindende Veranstaltung, die People´s Assembly, bietet die Gelegenheit für soziale Bewegungen, sich zu versammeln und für eine Zukunft zu planen, wie wir sie wollen. Das Tribunal und die People´s Assembly finden vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 in Den Haag, den Niederlanden, statt. Es wird einen Livestream zum Monsanto Tribunal geben, siehe dafür und weitere Infos die Aktionsseite externer Link und Informationen bei ethecon externer Link, siehe dazu auch:

    • Den Haag ruft auf zu Protesten bei BAYER-Hauptversammlung: Kämpferisches Ende des MONSANTO-Tribunals
      “Die „People’s Assembly“ des MONSANTO-Tribunals in Den Haag wurde mit dem Aufruf der Organisatoren beendet, die Hauptversammlung des BAYER-Konzerns im 28. April 2017 zum zentralen Punkt des Widerstandes gegen BAYERs Übernahme von MONSANTO zu machen. Die Veranstalter hatten die Initiative der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) entschlossen aufgenommen, das höchste Entscheidungsgremium der Aktiengesellschaft mit dem Protest zahlreicher Initiativen gegen Pestizide, Gentechnik und Saatgut-Patente hoch zwei zu konfrontieren. Die versammelte ca. 500 Teilnehmerinnen begrüßten die Ankündigung mit großem Applaus. Sie wurde somit zum Ausgangspunkt einer weiteren Stärkung des Widerstands gegen das Geschäftsmodell der Agro-Riesen, welches mit seinen weitreichenden Auswirkungen Mensch, Tier und Umwelt systematisch zerstört und durch die angekündigten Zusammenschlüsse noch einmal an Stärke zu gewinnen droht. Das MONSANTO-Tribunal hat sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Opfern des Konzerns eine Stimme zu verleihen und die Rechtsverletzungen des Agro-Giganten aufzuarbeiten, um so auf ein markantes Defizit des internationalen Rechts zu verweisen…” Pressemitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V. vom 17. Oktober 2016 externer Link
    • Monsanto: ethecon Black Planet Preisträger 2006 angeklagt
      “Der Internationale ethecon Black Planet Preisträger MONSANTO steht kommendes Wochenende in Den Haag vor Gericht. Der Großkonzern wurde bereits 2006 von ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie wegen seinen Verbrechen an Mensch und Umwelt mit dem bekannten Black Planet Award geschmäht. Mit seinem Ziel, die globale landwirtschaftliche Herstellung unter seine Kontrolle zu bringen, und der nahenden Fusion mit dem BAYER-Konzern stellt MONSANTO eine Gefahr für unseren Blauen Planeten dar. (…) Neben der Verseuchung von konventionellen Ernten mit Gen-Saaten betreibt der Konzern Biopiraterie in großem Maße. So versucht MONSANTO sich alle Pflanzen und Tiere, die von dem Konzern patentierten Genketten enthalten für sich zu beanspruchen. Millionen Klagen gegen Biobauern in aller Welt hat der Konzern initiiert. Dazu kommt, dass der Konzern Kritiker_innen ausspionieren lässt und die Bevölkerung mit unzureichenden Informationen täuscht…” Medienerklärung Monsanto-Tribunal vom 13. Oktober 2016 externer Link
  • March Against Monsanto: 16.10.2016, 14:00 – 17:00 Uhr
    Unter dem Motto „March Against Monsanto“ finden weltweit Demonstrationen gegen Monsanto und weitere Agrar- und Chemiegroßkonzerne statt. Auch in Berlin versammeln sich am Welternährungstag, dem 16.10.2016, wieder Gegner*innen der Vertreter einer industriellen Landwirtschaft, die auf gentechnisch modifizierten Organismen (GMO) und eine breite Anwendung von Pestiziden setzt. In Eigeninitiative organisiert das Kollektiv „Konsum rEvolution“ die Berliner Demonstration als Aufruf für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik, ein ökologisches Bewusstsein der Bevölkerung und einen nachhaltigen Konsum. In Eigeninitiative organisiert das Kollektiv „Konsum rEvolution“ die Berliner Demonstration als Aufruf für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik, ein ökologisches Bewusstsein der Bevölkerung und einen nachhaltigen Konsum…” Siehe Details bei Meine Landwirtschaft externer Link
  • Die CBG-Jahrestagung 2016: BAYER / MONSANTO: Tod auf den Äckern, Gifte im Essen!
    Siehe Informationen zur Tagung am Samstag, 22. Oktober in Düsseldorf bei CBG externer Link
  • Agrargifte und Saatgut-Diktat: Künftig weltweit ein Drittel in Bayers Händen, der Kampf um die Daten beginnt
    Damit wird Bayer das größte globale Unternehmen für Agrargifte und Saatgut, nachdem es bereits einer der weltweit bedeutendsten Pharmakonzerne ist. Trotz der Dimension und der weitreichenden Implikationen handelt es sich jedoch nur um eine von mehreren jüngst konkretisierten Fusionen zwischen multinationalen Unternehmen des Agrobusiness. Und es gibt Bewegungen bei Düngemittel-, Maschinen- und Datenbankkonzernen, die mit der Landwirtschaft zu tun haben. Es wird eine Schlacht geführt, bei es nicht nur um die Marktkontrolle, sondern ebenso um die neuen Technologien und die digitale Kontrolle sowie die Satellitenüberwachung der Landwirtschaft geht. Verschiedene Faktoren fließen bei der Beschleunigung der 2014 begonnen Fusionsprozesse zusammen“ – aus dem Artikel „Monsanto, Bayer und die digitale Kontrolle der Landwirtschaft“ von Silvia Ribeiro am 23. September 2016 bei amerika21.de externer Link (ursprünglich in La Jornada, übersetzt von poonal), worin es abschließend heißt: „Da die Vereinbarung nicht zustande kam und das Tochterunternehmen sich weiter im Besitz von Monsanto und damit im Fusionspaket befindet, könnte Bayer eine neue Positionierung im Bereich der digitalen Kontrolle erreichen und neue Spielregeln aufstellen. Die Handhabe der Daten über Boden, Klima, Wasser, Pflanzenerbgut und damit verbundene Kräuter und Insekten, wird immer mehr darüber entscheiden, wer die Gesamtheit der ersten Schritte der agroindustriellen Nahrungskette kontrolliert
  • Bayer kauft Monsanto für knapp 66 Milliarden Dollar
    “Es ist die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je gewagt hat: Bayer kauft das umstrittene US-Saatgutunternehmen Monsanto und zahlt dafür inklusive Schuldenübernahme knapp 59 Milliarden Euro. (…) Bayer-Chef Werner Baumann sprach von einem historischen Tag. „Dieser Schritt wird die Position von Bayer als führendem Life-Science-Unternehmen in der Welt deutlich stärken.“ Vereint könnten Bayer und Monsanto noch mehr dazu beitragen, die stark wachsende Weltbevölkerung auf eine ökologisch nachhaltige Weise zu ernähren. Davon würden Verbraucher, Landwirte, aber auch die Aktionäre und Mitarbeiter beider Unternehmen profitieren. (…) Monsanto-Chef Hugh Grant sagte, dass der Schritt für die Aktionäre des US-Konzerns die „bestmögliche Wertschaffung“ bedeute. Das Angebot bedeutet einen Aufschlag von 44 Prozent auf den Kurs der Monsanto-Aktie vor dem ersten schriftlichen Angebot von Bayer. Die Übernahme wird Bayer zur weltweiten Nummer eins im Geschäft mit Agrarchemie machen. Zusammen erzielen die beiden Unternehmen im in diesem Bereich einen Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr. Bayer erwartet durch die Fusion Synergieeffekte in Milliardenhöhe. Finanziert werden soll der Kauf teilweise durch eine Kapitalerhöhung. Der Zusammenschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Monsanto-Aktionäre und der Freigabe durch die Regulierungsbehörden…” Bericht vom 14. September 2016 bei der Wirtschaftswoche online externer Link – Siehe dazu die Stellungnahmen der Coordination gegen BAYER-Gefahren und entwicklungspolitischer Organisationen:A

    • BAYERs MONSANTO-Übernahme: Ein schwarzer Tag für die Welternährung
      “Der Worst Case ist eingetreten: BAYER übernimmt für 66 Milliarden Dollar MONSANTO. Damit entsteht der mit Abstand größte Agro-Konzern der Welt. (…) Bei den Pestiziden erreichen BAYER und MONSANTO zusammen einen Marktanteil von rund 25 Prozent, beim Saatgut für gentechnisch veränderte und konventionelle Ackerfrüchte einen von rund 30 Prozent. Allein die Gen-Pflanzen betrachtet, erreichen die beiden Gesellschaften vereint mit weit über 90 Prozent sogar eine klare Monopol-Stellung. „Mit der Übernahme von MONSANTO durch BAYER erreicht die Konzentration auf dem Agro-Markt einen neuen Höhepunkt. Schlüsselelemente der Nahrungsmittelkette liegen nun in der Hand eines einzigen Konzerns. Die LandwirtInnen müssen sich nun auf höhere Preise einstellen und haben überdies weniger Auswahl. Zudem dürfte sich der Innovationsstau der Branche, vor allem bei den Herbiziden, noch einmal zuspitzen“, kritisiert Toni Michelmann von der Geschäftsstelle der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG). Auch die Verbraucherschutzorganisation SumOfUs spricht sich gegen den MONSANTO-Kauf aus. „Die Übernahme ist eine Bedrohung für unsere Lebensmittelversorgung und für alle Bauern und Bäuerinnen auf der Welt“, so Anne Isakowitsch. „Es sei daher kein Wunder, dass über 500.000 unserer Mitglieder eine Petition gegen die Übernahme unterzeichneten. Umso empörender, dass die Übernahme entgegen aller Verbraucherinteressen nun in trockenen Tüchern scheint.“…” Presseinformation von Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. vom 14. September 2016 externer Link
    • Fusion Bayer-Monsanto: Schlechte Nachrichten für Bauern und Bäuerinnen weltweit. Entwicklungspolitische Organisationen fordern Stopp der Giganten-Hochzeit
      Bayer und Monsanto, die beiden Saatgut- und Chemie-Giganten, haben eine bindende Fusionsvereinbarung unterzeichnet und würden damit zur weltweiten Nummer 1 im Saatgut- und Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Das ist eine schlechte Nachricht für Bauern und Bäuerinnen weltweit, sagen Vertreter und Vertreterinnen der entwicklungspolitischen Organisationen MISEREOR, FIAN Deutschland, INKOTA und Brot für die Welt…” Presse-Information vom 14. September 2016 beim FIAN externer Link
  • Protest vor BAYER-Werk in Leverkusen: BAYERs MONSANTO Übernahme stoppen!
    Erstmals seit vielen Jahren gab es direkt vor dem zentralen BAYER-Werk am Tor 1 in Leverkusen Proteste. GegnerInnen der geplanten BAYER-MONSANTO-Fusion hatten sich vergangenen Donnerstag versammelt. Mit einer Kundgebung wandten sie sich an die Arbeiter des Werks, Passanten und an die anwesende Presse. Das Bündnis aus Umweltgewerkschaft, Coordination gegen BAYER-Gefahren sowie weiteren Organisationen und Einzelpersonen warnte Entlassungen und einer Steigerung des Arbeitsdrucks durch die drohende Übernahme. „Allein im Pharmabereich haben die 15 größten Fusionen der vergangenen 15 Jahre 500.000 Menschen auf die Straßen gesetzt.“ so Toni Michelmann von der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Angesichts solcher Zahlen scheinen die Arbeitsplatzgarantien, die von Betriebsrat und Management in Aussicht gestellt werden, äußerst unglaubwürdig. Michelmann erläuterte weiter, dass ein Großteil der viel beschworenen profitablen „Synergieeffekte“ auf diese Weise zustande kommen. Zentrales Anliegen der Kundgebung war es auch, auf die gemeinsamen Anliegen der Menschen in und außerhalb des Werkes aufmerksam zu machen…” Presse-Information der Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. vom 08.08.2016 externer Link
  • Gegen die Fusion von Bayer: Der Kampf für eine gentechnikfreie Landwirtschaft muss verstärkt werden
    “Aktuelle Ereignisse und Aspekte zur Gentechnik in Landwirtschaft und bei Lebensmitteln standen im Mittelpunkt einer Pressekonferenz, die am 27. Juni in Berlin gemeinsam von NABU, Navdanya International, dem weltweiten Dachverband für biologischen Landbau IFOAM – Organics International und der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) veranstaltet wurde. (…) Alarmierender Anlass für die Pressekonferenz ist die geplante Fusion von Bayer und Monsanto, die der neue Geschäftsführer von CBG, Antonius Michelmann, u.a. wie folgt kommentierte: “Eine Fusion von Bayer und Monsanto würde eine neue Dimension der Monopolisierung des Nahrungsmittelsektors im globalen Maßstab bedeuten, mit all den negativen Auswirkungen auf Millionen von Kleinbauern und -bäuerinnen, die Ernährungssouveränität, die Gesundheit der Menschen und auf die Natur. Statt die Ernährung der Menschheit mit Gift und Genen auf kurzfristigen Profit auszurichten, brauchen wir eine Landwirtschaft, welche die Lebensgrundlagen der Menschheit für kommende Generationen pflegt und erhält.”…” Gemeinsame Presseerklärung von NABU, CBG, Navdanya International und IFOAM vom 27. Juni 2016 bei NABU ad-hoc-news externer Link
  • Den Monster-Konzern verhindern
    Bayer will Monsanto kaufen, um noch mehr Profit mit Glyphosat, Gentechnik und patentiertem Saatgut zu machen. Doch der Deal wankt. Jetzt müssen wir Bürger/innen zeigen: Wir wollen keinen Megakonzern, der unser Essen kontrolliert. Bringen wir den Deal zum Platzen!…” Petition bei campact! externer Link
  • [Demo] MONSANTO-/BAYER-Alarm
    Es droht der Zusammenschluss von zwei der größten und dreckigsten Konzerne der Welt. BAYER und MONSANTO wollen verschmelzen. Wir fordern: Die Fusion der beiden Konzerne muss gestoppt werden! Die verheerenden Auswirkungen einer solchen Fusion ist nur zu stoppen, indem die Konzerne vergesellschaftet und unter demokratische Kontrolle gestellt werden (wie es etwa die Landesverfassung von NRW vorsieht)! Das Profitprinzip muss fallen und einem Solidarprinzip weichen! Heraus zur Demonstration anlässlich des Katholikentags Samstag, 28. Mai 2016, 12 bis 16 Uhr Leipzig, Goerdelerring, Naturkundemuseum” Demo-Aufruf von CGB – auch wenn wir nicht viele unserer LeserInnen beim Katholikentag vermuten…
  • Glyphosat-Hersteller Monsanto: Die unbeliebteste Firma der Welt
    Seit 1901 stellt Monsanto Chemieprodukte für die Landwirtschaft her. Heute hat das Unternehmen 21.000 Mitarbeiter und noch viel mehr Feinde. Sie werfen Monsanto vor, mit seinem genveränderten Saatgut Ökosysteme zu gefährden und mit Glyphosat die Gesundheit der Verbraucher…” Artikel von Jan Bösche, ARD-Studio Washington, vom 19.05.2016 bei der Tagesschau externer Link