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Updated: 22.06.2009 11:40

Bergbau und Energie

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Tarifflucht bei E.on: Ver.di protestiert gegen Kostensenkungspläne beim Energieriesennew

Die geplanten Umstrukturierungen bei E.on sorgen für Unmut bei den Beschäftigten. Der Energieriese erzielt nach wie vor Milliardengewinne. Artikel von Lutz Debus im Neues Deutschland vom 20.06.2009 externer Link

Mitbestimmung unerwünscht: Gewerkschafter prangert auf Demo in Gorleben Arbeitgeber in der Wind- und Solarbranche an

...Da war auch Hartmut Meine, Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Metall für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Nach einem Bericht der Internetplattform Wendland-Net bezeichnete er die Atomtechnik als veraltet und sprach sich für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen aus. Die Gewerkschaften sieht er an der Seite der Umweltbewegung: "Ich rufe den Herren in den Chefetagen zu, zieht euch warm an. Wenn die Anti-Atomkraftbewegung und die Gewerkschaften gemeinsam handeln, dann, meine Herren, wird es verdammt ungemütlich für euch." (...) Gleichzeitig prangerte Meine aber auch das Verhalten mancher Unternehmer in den neuen Branchen an. Durch die intensivere Nutzung von Windkraft, Biomasse und Sonnenenergie könnten Milliarden eingespart, die Umwelt geschützt und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. "Skandalös ist allerdings", so Meine, "dass in der Windkraft- und Solarenergiebranche Arbeitgeber demokratische Mitbestimmungsstrukturen mit rüden Methoden systematisch verhindern. Ingenieurinnen und Ingenieure, die Windkraftanlagen und Solaranlagen entwickeln, und Metallarbeiterinnen und Metallarbeiter, die sie herstellen, haben ein Recht auf gute Bezahlung, sichere Tarifverträge und Mitbestimmung." Konkret warf er der Firma Enercon, dem größten deutschen Hersteller von Windkraftanlagen vor, sie verhindere a den Standorten Aurich und Magdeburg die Bildung von Betriebsräten.Artikel von Wolfgang Pomrehnauf telepolis vom 10.11.2008 externer Link. Siehe dazu:

Energiekonzern Eon: Aufruf zu Warnstreiks

„Beim Energieversorger Eon stehen die ersten Warnstreiks der Konzerngeschichte bevor: Die Gewerkschaften Verdi und IG BCE haben für Mittwoch bundesweit zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott erklärte, die Versorgungssicherheit werde nicht gefährdet. In einem nächsten Schritt seien aber unbefristete Streiks in den großen Kraftwerken nicht ausgeschlossen…“ Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 19.05.2008 externer Link

Unbezahlte Mehrarbeit: Turbulenzen bei Eon

Der Energiekonzern Eon sorgt für Schlagzeilen - in Deutschland und Spanien. Das Management von Eon Energie verlange trotz hoher Gewinne unbezahlte Mehrarbeit sagen Gewerkschafter. In Spanien beginnt im Krimi über die Übernahme des dortigen Riesen Endesa ein neues Kapitel. Artikel von Thomas Magenheim und Martin Dahms in der Frankfurter Rundschau externer Link vom 24.03.2007

Teure Ruhrkohle: Börsengang auf Kosten des Steuerzahlers

„RAG-Chef Werner Müller hat ein großes Ziel: Er will den Essener Mischkonzern, die einstige Ruhrkohle AG, an die Börse bringen. Ein veritables Dax-notiertes Unternehmen soll entstehen - ohne den hochsubventionierten, verlustreichen Steinkohlebergbau. Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Müller die Folgekosten der Kohleförderung, auch die künftigen, finanzieren. Doch Wirtschaftsexperten bezweifeln, dass der Börsengang genügend Geld bringen wird…Beitrag von Andreas Halbach, Hans Koberstein und Iris Wohsmann für die ZDF-Sendung Frontal21 externer Linkvom 12.12.2006. Daraus das folgende Zitat: „…Doch der ehrgeizige RAG-Chef Werner Müller hat für seine Pläne namhafte Politiker eng an sich gebunden - zum Beispiel Bundestagspräsident Norbert Lammert. Er sitzt im RAG-Aufsichtsrat. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder berät die RAG beim Börsengang. Und schließlich Friedrich Merz. Der CDU-Politiker ist Anwalt der RAG für alle Börsenfragen. Selbst Gewerkschaftsboss Hubertus Schmoldt von der mächtigen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie unterstützt Müllers Plan - nämlich die RAG, die mit Steuergeldern groß geworden ist, vor den Kosten des Kohleausstiegs in Sicherheit zu bringen.

Konzerntarifvertrag bei Vattenfall Europe

  • Tarifverhandlungen bei Vattenfall abgebrochen - Schwedische Gewerkschaft kündigt Solidaritätsstreik an
    „Die Verhandlungen um einen Konzerntarifvertrag bei Vattenfall Europe in Deutschland sind nach zwei Jahren von Gewerkschaftsseite abgebrochen worden. Damit stehen die Zeichen jetzt auf Arbeitskampf. Zur Unterstützung kündigte die schwedische Gewerkschaft SEKO einen Generalstreik im Mutterkonzernland an…“ Artikel Von Haidy Damm in Neues Deutschland externer Link vom 11.03.06
  • Verhandlungen stehen vor dem Scheitern
    "Die Tarifauseinandersetzung bei Vattenfall Europe spitzt sich zu. Nach der ergebnislosen Verhandlungsrunde am 9. März wurden die Tarifverhandlungen für die etwa 20.000 Beschäftigten des Vattenfall-Konzerns in Deutschland ausgesetzt und keine weiteren Verhandlungstermine vereinbart. Nun werden die Verhandlungsführer der drei beteiligten Gewerkschaften IG BCE, ver.di und IG Metall der Tarifkommission bei ihrer Sitzung am 21. März empfehlen, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären. Danach müsste über Arbeitskampfmaßnahmen entschieden werden..." Meldung auf der Seite der IG BCE externer Link
  • Konzerntarifverhandlungen abgebrochen - Arbeitgeber auf Konfrontationskurs!
    Tarifmitteilung an die Mitglieder der Gewerkschaften externer Link pdf-Datei im Konzern Vattenfall Europe vom 09.03.2006

Local Jobs for local workers bei E.ON - in Kentucky wie in Deutschland

  • Kampagne "E.ON, sei ein guter Nachbar!"
    „In Amerika zeigt die "freie Marktwirtschaft" ihr Gesicht ungeschminkter als hierzulande. Aber auch in Amerika finden soziale Kämpfe dagegen statt. Jetzt brauchen Kolleginnen und Kollegen aus Kentucky unsere Unterstützung in ihrer Auseinandersetzung mit einem deutschen Unternehmen: E.ON. E.ON hat sich in Amerika schnell "zurechtgefunden". Und was wir dort vorgeführt bekommen, kann uns auch in Europa erwarten, wenn die EU-Dienstleistungsrichtlinie wie geplant umgesetzt wird. Im kontinentalen Binnenmarkt werden soziale Rechte und Standards geografisch umgangen. Und mit den Dienstleistungen soll auch gleich die Verantwortung dafür outgesourct werden. Ein Kollege der amerikanischen Gewerkschaft GLBCTC wird am Freitag bei E.ON eine Petition übergeben. Wir wollen ihn begleiten, das schöne Wort von der internationalen Solidarität konkret werden lassen.“ Weitere Informationen zur Protestwache vor der Münchener E.ON Energiehauptverwaltung, Brienner Strasse 40 am Freitag, 17. Juni 2005 um 16:00 Uhr finden sich im Flugblatt der Kampagne "E.ON, sei ein guter Nachbar!" externer Link pdf-Datei
  • Über „Kirchliche Dienste in der Arbeitswelt“ (KDA) erreicht uns ein Aufruf zur Solidarität mit den KollegInnen der Gewerkschaft „Greater Louisville Building& Construction Trades Council“ (GLBCTC) aus Kentucky. Die Firma LG&E baut dort ein Kraftwerk. LG&E ist eine Tochter von EON Deutschland. Entgegen der sonst üblichen Gepflogenheiten sollen bei diesem Kraftwerksbau auch Menschen angestellt werden, die keine (!) Gewerkschaftsmitglieder sind. Die Äußerungen des LG&E Managements lassen befürchten, dass Aufträge gezielt an "gewerkschaftsfreie" auswärtige Unternehmen vergeben werden sollen. Dagegen wehrt sich die Gewerkschaft und bittet um Unterstützung auch aus Deutschland. Zu der Kampagne gibt es ein Faktenblatt mit weitergehenden Informationen pdf-Datei und zwei Faxvordrucke an Dr. Wulf H. Bernotat pdf-Datei, EON AG (Düsseldorf) bzw. Dr. Johannes Teyssen pdf-Datei, EON-Energie (München). Bitte ebenfalls ein Belegexemplar faxen oder eine kurze Nachricht per email an Ulrich Wohland (Fax 0621-416984) bzw. kda.wohland@t-online.de

Zehn Jahre Tower Colliery. Sozialismus in 300 m Tiefe

Im ehemaligen Kohlerevier Südwales gibt es nur noch eine Zeche. Sie wird von den Bergarbeitern verwaltet, die ihren Job behielten, weil sie etwas riskierten. Artikel von Pit Wuhrer in der WOZ vom 16.12.2004 externer Link

Bergbau: Gelsenkirchener Erklärung vom 31.3.2000

"Der Aktionstag gegen Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzabbau am 31. März in Gelsenkirchen mit 400 Teilnehmern ist ein deutliches Signal für die Verteidigung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Wir Kumpels, Metaller, Rentner, Frauen, Arbeitslose und Jugendliche erklären stellvertretend für unsere Belegschaften, Initiativen oder Gewerkschaftsorganisationen: Der Strukturwandel ist gescheitert ..."

VEBA / VIAG-Fusion

  • Kritische Aktionäre beantragen Job-Erhalt und Atom-Ausstieg. Zu den außerordentlichen Hauptversammlungen der VEBA AG am 10. und der VIAG AG am 14. Februar 2000 stellt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gleichlautende Gegenanträge - siehe die Anträge externer Link
  • Kritische Aktionäre fordern VEBA/VIAG-Fusion ohne Stellenabbau. Eine Presseerklärung des Dachverbandes der Kritischen Aktionaerinnen und Aktionaere

Miners Strike in Cape Breton Nova Scotia

Von einem Kohlebergwerk in Cape Breton Nova Scotia, Kanada, wird uns mit Datum vom 13.1.2000 ein wilder Streik gegen die Schließung gemeldet. 10 der Bergarbeiter haben sich in der Mine eingeschlossen, um das Befluten zu verhindern. Nach neuesten Angaben sollen sich einige hiervon im Hungerstreik befinden. Der Bericht ist englischsprachig und beinhaltet einen ebensolchen Liedtext für die streikenden Bergarbeiter

Weiteres Zechensterben angekündigt

Eine Meldung aus Herne (20.10.1999)

Ruhrkohle globalisiert sich für 2 Mrd DM

In diesen Tagen hat die ehemalige Ruhrkohle AG, heute RAG, aus Essen, ihren Jahresbericht vorgelegt. Dem Unternehmen geht es sehr gut, es steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um zehn Prozent. Der Konzernumbau trägt für das Unternehmen Früchte im sogenannten weißen“ Bereich, also dort, wo keine heimische Steinkohle gefördert wird ... Mehr dazu

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