EU-Analyse: Wie Arbeitskräfte in Europa ausgebeutet werdenHungerlohn, einkassierte Pässe, keine freien Tage: In Europa ist schwere Ausbeutung von Arbeitskräften in einigen Wirtschaftszweigen weit verbreitet. In Deutschland gibt vor allem die Baubranche Anlass zur Sorge. Ausländische Arbeitnehmer haben in der EU ein ernsthaftes Risiko, ein Opfer von Ausbeutung im Job zu werden. Das ergibt eine Analyse der EU-Grundrechteagentur. Der Bericht stützt sich unter anderem auf rund 600 Gespräche mit Gewerkschaftern, Polizisten oder Mitarbeitern von Aufsichtsbehörden…” Beitrag vom 02.06.2015 bei Spiegel online externer Link. Siehe dazu:

  • Severe labour exploitation: workers moving within or into the European Union. States’ obligations and victims’ rights. Die Studie externer Link dokumentiert beim Spiegel online

  • Ausbeutung von Arbeitnehmern in der EU: IG BAU fordert mehr Ordnung auf dem EU-Arbeitsmarkt
    Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Politik auf, die Rechte der Arbeitnehmer in der EU stärker zu schützen. „Es ist beschämend, dass Menschen in Deutschland und der EU ausgebeutet werden“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger mit Blick auf den Bericht der EU-Grundrechteagentur. Dieser stellt fest, dass viele ausländische Arbeitnehmer in der EU ausgebeutet werden. „Am Bau kämpfen wir seit langem gegen Phänomene wie Scheinselbstständigkeit und Briefkastenfirmen. Sie sind ein typischer Weg krimineller Geschäftemacher, den tariflichen Mindestlohn in der Branche zu unterlaufen. Es ist erstaunlich, dass jetzt die EU-Grundrechteagentur die Missstände anprangert, gleichzeitig aber die EU-Kommission mit der geplanten Ein-Personen-Gesellschaft ein weiteres Einfallstor für Ausbeutung aufstößt“, sagte Feiger…” Pressemitteilung vom 02.06.2015 externer Link