Opel-Schicksal soll sich am Mittwoch entscheiden
„Am Mittwoch will der Lenkungsausschuss über mögliche Staatshilfen für Opel entscheiden. Die Belegschaft der Bochumer Opelwerke hat am Montag mit großer Mehrheit zugestimmt, auf die Hälfte des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes zu verzichten...“ Artikel von Rolf Hartmann auf DerWesten vom 07.06.2010 
Hoffen und Bangen: Opelaner in Bochum stimmen Einschnitten zu
„20 Mio. Euro wollen die Bochumer Opelaner in diesem und im nächsten Jahr in das Sanierungspaket von General Motors einbringen. Dass sie mit den tiefgreifende Einschnitten ihre eigene Zukunft retten, scheint derzeit eher unwahrscheinlich..." Artikel von Thomas Aschwer in den Ruhrnachrichten vom 07.06.2010 
Master Agreement
Die Beschäftigten des Bochumer Opel-Werks entscheiden heute Morgen (07.06.2010) auf einer Betriebsversammlung über ihren Beitrag zum Sparpaket. Durch den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Lohnerhöhungen sollen sie 20 Millionen Euro einsparen. Die Mitarbeiter aller anderen Werke haben den Einschnitten bereits zugestimmt. Der Vertrag zwischen Opel, den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften , wie er den Belegschaften heute [07.06.2010] zur Abstimmung vorliegt. Aktuell: Auf der heutigen Versammlung in Bochum wurde per Akklamation abgestimmt. Von den ca 2.200 Anwesenden MitarbeiterInnen stimmten geschätzte 70 %, so ein Augenzeuge gegenüber der Redaktion des LabourNet, dem Vertrag zu. Auf der morgen stattfindenden Betriebsratssitzung wird dann endgültig entschieden. Die Nachrichtenagentur dpa meldet ebenfalls aktuell: „Die Bundesregierung will voraussichtlich am Mittwoch über Staatshilfen für den Autobauer Opel entscheiden. Nach derzeitiger Planung solle der Lenkungsausschuss des staatlichen Deutschlandfonds dann zusammenkommen, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Montag der Nachrichtenagentur dpa am 07.06.2010...“
Betriebsratswahl 2010
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Krisenzeiten für Betriebslinke
»Gegenwehr, das müssen wir schon selber tun«, lautete ein zentrales Motto, mit dem die linksgewerkschaftliche Gruppe Gegenwehr ohne Grenzen (GoG) bei Opel-Bochum zu den Betriebsratswahlen antrat. Sie erhielt allerdings nur 90 Stimmen und ist damit nicht mehr im Betriebsrat vertreten. Dabei scheuten die Linksgewerkschafter seit mehr als 30 Jahren bei Opel-Bochum mit ihrem kämpferischen Kurs keinen Konflikt mit dem Management und der Gewerkschaftsbürokratie…“ Artikel von Peter Nowak in Neues Deutschland vom 09.04.2010 . Anmerkung der LabourNet-Redaktion: Auch die MLPD, die einen Sitz im BR verteidigen konnte, scheint uns mit ihrer Forderung nach "gerechter" Produktionsverteilung von "M", nämlich Marxismus, nicht beeinflusst...
- Mehrheit bleibt Mehrheit: Wahlerfolg für Betriebsratsspitzen bei Opel in Rüsselsheim und Bochum - Linke Opposition im Ruhrgebietswerk deutlich geschwächt
„Die bisherigen Betriebsratsspitzen bei Opel in Rüsselsheim und Bochum sind bei Wahlen deutlich bestätigt worden. Die Liste »IG Metall: Wir sind Opel« von Klaus Franz, Chef des Rüsselsheimer und des Gesamtbetriebsrats, erhielt 86,6 Prozent der Stimmen. In Bochum erreichte die Liste »WIR Gemeinsam« des Vorsitzenden Rainer Einenkel ebenfalls eine klare Mehrheit. Die traditionsreiche Oppositionsgruppe »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG) ist erstmals in ihrer 38jährigen Geschichte nicht mehr im Betriebsrat vertreten…“ Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 12.03.2010 
- Bochum hat die Wahl
Im Ruhrgebietswerk des Autobauers Opel treten zwölf Listen zur Betriebsratswahl an. Von Gewerkschaftsausschlüssen ist dennoch keine Rede. Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 02.03.2010 . Aus dem Text: „Wie überall in diesem Frühjahr wird auch in der Metallbranche gewählt. Mitte März entscheiden die Beschäftigten über die Zusammensetzung ihrer betrieblichen Interessenvertretungen. In manchen Fällen treten dabei linke Kritiker der aktuellen Betriebsratsmehrheiten auf eigenen Listen an. Die IG-Metall-Spitze reagiert darauf zum Teil mit der Drohung, diese Kandidaten aus der Gewerkschaft auszuschließen. So im Sindelfinger Daimler-Werk, wo der zuständige Ortsvorstand den Ausschluß von elf ihrer Mitglieder beantragt hat, die auf der oppositionellen »Alternative«-Liste kandidieren. Völlig anders ist die Situation bei Opel in Bochum: Dort stehen gleich zwölf verschiedene Listen zur Wahl, auf denen fast ausschließlich IG-Metall-Mitglieder kandidieren. Von Gewerkschaftsausschlüssen ist hier dennoch keine Rede...“ Siehe dazu
- gegenwehr - das alte geht nicht von selbst, es muss gegangen werden. das müssen wir schon SELBER TUN
GoG-Programm für die BR-Wahl 2010 
Opel Bochum und Antwerpen
„Der Betriebsrat der Bochumer Opelwerke hat heute ein Flugblatt verteilt. Hierin heißt es: “Bochumer Belegschaft und Betriebsrat haben sich ohne Einschränkung für den Erhalt des Werkes Antwerpen ausgesprochen. Gleichzeitig lehnen wir es ab, dass die Werke Bochum und Antwerpen gegeneinander ausgespielt werden sollen. Viele Beschäftigte in Bochum sind besorgt über aktuelle Meldungen und Planspiele zur Auslastung der Werke. Im Zusammenhang mit Verkaufsabsichten für das Werk Antwerpen soll zugesagte Produktion nicht nach Bochum kommen. Die Produktion des Astra-3-türer, Astra-5-türer und Astra-Caravan soll in Antwerpen bleiben. Zur besseren Auslastung des Werkes Antwerpen und um “die Braut für den Verkauf hübscher” zu machen, könnte weitere Produktion aus Bochum abgezogen werden. Vertreter der belgischen Regierung behaupten weiterhin den Unsinn, Antwerpen sei wirtschaftlicher als Bochum. Genau das Gegenteil ist der Fall.” Das Flugblatt Im Wortlaut bei Bo-Alternativ vom 05.03.2010 
Der Opel-Betriebsrat zum Sanierungsplan des Unternehmens: Jetzt muss verhandelt werden
„Der Opel-Betriebsrat hat heute die Belegschaft informiert. Das Flugblatt beginnt mit der Festellung: “Am Dienstag hat das Unternehmen seinen Zukunftsplan vorgestellt. Gleichzeitig hat das Unternehmen bei der deutschen Bundesregierung einen formellen Antrag auf einen Kredit bzw. eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro eingereicht. Nach Aussage des Unternehmens soll dieser Plan die Grundlage für einen nachhaltigen erfolgreichen Weg sein. Die Betriebsräte der einzelnen Standorte und die IG Metall haben diesen Plan einer kritischen Prüfung unterzogen. Der Plan baut auf bereits seit Monaten bekannten Plänen (Viability Plan VI) auf. Wir begrüßen die Entscheidung, dass im Bochumer Werk der neue Zafira gebaut werden soll. Damit hat Bochum ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig bleiben wir dabei, das seine zweite neue Modellreihe nach Bochum kommen muss. Die Option auf die Produktion des neuen Astra-Caravan (Sports-Tourer) muss für Bochum verbindlich zugesagt bzw. bestätigt werden.” So Bo-Alternativ in seinem Einleitungstext. Das Flugblatt der IG-Metall bei Bo-Alternativ 
Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel: Streik als allerletztes Mittel
„Streik,” sagte der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel, „Streik ist für uns das allerletzte Mittel.” Um die Sanierung der Firma mit dem Blitz in erträglichen Grenzen zu halten, setzen die Betriebsräte lieber auf Verhandlungen. Der kommende Montag ist so ein Tag: „Da treffen wir uns im kleinen Kreis mit Nick Reilly.” Das ist kein anderer als der neue starke Mann bei Opel. Der Brite, mit profunder GM-Erfahrung in Nordamerika und Asien, hatte erst vor knapp zwei Wochen den bisherigen Opel-Chef Hans Demant abgelöst. Erst am letzten Dienstag hatten auch Opelaner aus Bochum dem neuen Opel-Boss demonstriert, dass es Grenzen gibt. Etwa in Antwerpen, wo das Astra-Werk geschlossen werden soll und wo weit über 2 000 Mitarbeiter um eine Perspektive kämpfen...“ Artikel von Rolf Hartmann auf DerWesten vom 28.01.2010 
Bochumer Opel-Betriebsrat kündigt Widerstand gegen Stellenabbau an
„Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat Widerstand gegen die geplante Streichung von 2300 Stellen angekündigt. "Wir werden die Information nur zur Kenntnis nehmen, aber nicht akzeptieren", sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel in Bochum. "GM muss die Zahl begründen. Dann wird es Verhandlungen darüber geben. Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen." Betriebsbedingte Kündigungen hält Einenkel für ausgeschlossen. In Bochum war nach dem Konzept von Magna die Streichung von 2.045 der 6.000 Stellen vorgesehen. Diese Zahl wurde dann nach weiteren Plänen auf 2.200 korrigiert. Hinzugekommen waren rund 50 Stellen in der Verwaltung und 100 Stellen von Ex-Opelanern in Partnerbetrieben, die ein Rückkehrrecht haben. "Ob jetzt 2.220 oder 2.300 Stellen, das muss weniger werden", sagte Einenkel der Deutschen Presse-Agentur…“ Agenturmeldung bei Finanznachrichten,de vom 25.11.2009 
Opel zahlt Weihnachtsgeld und Tariferhöhung - 3:0 für die Belegschaft!
„Heute erklärte Opel-Arbeitsdirektor Kimmes, dass am 1. Dezember das Weihnachtsgeld und mit der Lohnabrechnung am 10. Dezember die ausstehende Tariferhöhung für die Belegschaft überweisen wird! Das ist ein ganz wichtiger Erfolg und nach der Auszahlung des Urlaubsgeldes vor sechs Wochen eine erneute schwere Niederlage für GM/Opel! Der neue Spielstand ist 3:0 für die Opel-Kollegen! (...) Arbeitsdirektor Kimmes bedauert in seiner Mitteilung die "harte Haltung der IGM" - wobei er weiß, dass einige führende Betriebsräte und Funktionäre in der IG Metall schon bereit waren, Tariferhöhung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld kampflos herzugeben. Sie konnten sich nicht durchsetzen gegen die Kollegen von der Gewerkschaftsbasis, die genau diesen Kurs nicht mehr akzeptieren!“ Meldung auf Rote-Fahne News vom 20.11.09 
Streit der Opel-Betriebsräte
„Durch eine im Internet platzierte Indiskretion ist ein scharf formulierter Brief des Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel an Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz bekanntgeworden. Die beiden hatten in diesem Jahr in der Opel-Krise auf öffentliche Angriffe verzichtet. (…) „Opelaner.eu” ist das Forum eines ehemaligen Werksangehörigen, der diese Zeitung über den brisanten Eintrag informierte. Laut dem Ex-Opelaner Norbert Spittka wurde der Beitrag der Netzadresse zufolge direkt aus dem Bochumer Werk ins Forum gestellt. Im Wortlaut findet sich ein Brief an Franz, den Einenkel nach eigener Angabe am 16. Oktober per Mail verschickte, im Verteiler an alle Betriebsräte...“ Artikel von Gerd Heidecke in DerWesten vom 29.10.2009 . Siehe dazu:
- Brief von Rainer Einenkel
Der zitierte Brief des Betriebsratsvorsitzenden des Opel-Bochum-Werkes findet sich im Forum Opelaner.eu in der Rubrik „Unser Rainer“ 
Opelbetriebsrat: “Keine Panik”
„Der Betriebesratsvorsitzende der Bochumer Opelwerke Rainer Einenkel schreibt in einem Flugblatt an die Belegschaft: “Vor wenigen Tagen wurde gemeldet, dass vom Opel-Mutterkonzern General Motors die Schließung der Werke Bochum und Eisenach geplant sei. Dazu wurde auf ein angebliches “Geheimpapier” verwiesen. Hier wird unverantwortliche Panikmache auf Kosten der Opel-Belegschaften betrieben. Dieses “Geheimpapier” ist seit Anfang 2009 in der Öffentlichkeit und in der Belegschaft bekannt. Es wurde im März 2009 der damaligen Bundesregierung als Viability-Plan 1 vorgelegt. Im Viability-Plan 2 wurden die Schließungspläne wieder zurückgenommen. Opel-Bochum hat eine Zukunft und daran lassen wir nicht rütteln!...“ Meldung bei Bo-Alternativ vom 26.10.09 mit dem Link zum zitierten Flugblatt 
Der Kampf ums Urlaubsgeld
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Bonbon für Opelaner
„Die Proteste vor allem der Bochumer Opel-Belegschaft haben gewirkt: In den kommenden Tagen wird das Urlaubsgeld überwiesen. Mit Pausenaktionen und schriftlicher Geltendmachung des tariflichen Anspruchs hatten Beschäftigte in Bochum in den vergangenen Wochen für die Auszahlung des vom Konzern einseitig einbehaltenen Betrags demonstriert. 2009 könnte allerdings das letzte Jahr sein, in dem das Urlaubsgeld in der bisherigen Form gezahlt wird. Denn in den Verhandlungen zwischen Unternehmensleitung und Betriebsräten, die am Montag nachmittag im hessischen Rüsselsheim fortgesetzt wurden, gelten das Urlaubsgeld ebenso wie das Weihnachtsgeld, die diesjährigen Lohnerhöhungen und die Zahlungen zur betrieblichen Altersversorgung als »Sanierungsbeiträge« der Beschäftigten...“ Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 06.10.2009 
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Erste Urlaubsgeld-Klagen werden Ende September verhandelt werden
„Ende September sollen die ersten Klagen von Mitarbeitern des Bochumer Opel-Werks auf Auszahlung des Urlaubsgeldes vor Gericht verhandelt werden. Man wolle über Musterklagen eine grundsätzliche Entscheidung des Arbeitsgerichts für die Belegschaft herbeiführen, sagte die Bevollmächtigte der Bochumer IG Metall, Ulrike Kleinebrahm…“ Ddp-Meldung in DerWesten vom 30. August 2009 
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Rainer Einenkel pocht auf Einblick in die Produktionspläne von Magna und RHJ: Opel-Betriebsrat lehnt halbes Urlaubsgeld für Bochumer Beschäftigte ab
"Bei Opel in Bochum sind seit Montag Werksferien, doch ausgerechnet in diesen Tagen scheint eine wichtige Entscheidung zu fallen. Nämlich, wer bei Opel übernimmt – der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna oder der Finanzinvestor RHJ. Nach den Nachrichten der letzten Tage will der Vorstand von General Motors erst den Aufsichtsrat unterrichten, am Mittwoch soll die entscheidung dem amerikanischen Finanz- und Wirtschaftsministerium vorgelegt werden, schilderte Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender der Bochumer Opelwerke, der WAZ. Dabei machte er deutlich, dass er mit dem Verfahren keineswegs einverstanden ist. Wie berichtet, drängt der Opel-Gesamtbetriebsrat auf das Recht, bei der Auswahl des künftigen Investors mitreden zu dürfen…“ Artikel von Rolf Hartmann in der WAZ vom 28.07.2009 
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Werksführung bietet Teilauszahlung des Urlaubsgeldes an
„Kompromissvorschlag im Bochumer Opel-Werk: Wie der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel bestätigte, hat die Werksdirektion den Beschäftigten angeboten, 50 Prozent des Urlaubsgeldes auszuzahlen. Die Bochumer Belegschaft hatte sich dagegen gewehrt, mit den übrigen Opel-Werken mitzuziehen und im Zuge des Finanzierungskonzeptes auf das Urlaubsgeld zu verzichten…“ Artikel von Nina Vogt in den Ruhrnachrichten vom 20. Juli 2009 
- "Verzicht ist für' n Arsch"
"Die Bochumer Opelaner wollen ihr Urlaubsgeld nicht hergeben. Weil die einstweilige Verfügung des Betriebsrates heute vor dem Bochumer Arbeitsgericht scheiterte, werden sie nun einzeln klagen. Die gesamte "Mitarbeiterbeteiligung" zur Rettung des ruinierten Autobauers könnte zu unzähligen Prozessen führen. (…) Arbeitsrechtler Michael Dornieden, der den Betriebsrat vor dem Bochumer Gericht vertreten hat, wird nun Opel wegen „sittenwidriger Schädigung“ in tausenden von Fällen verklagen. „Denn Arbeitnehmer müssen nun aufwändig und kostspielig das Geld einklagen, was ihnen vertraglich zugesichert ohnehin zusteht“, so Dornieden. Zusätzlich sollten die Opelaner nun einzeln vor Gericht ziehen. Es ist Dorniedens inzwischen zwanzigste Begegnung vor Gericht mit der Geschäftsführung von Opel..." Artikel von Annika Joeres auf Ruhrbarone vom 10.07.2009 
- Urlaubsgeld muss individuell eingeklagt werden
"Das Arbeitsgericht Bochum hat eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für sich beschlossen. Es wies die Klage des Opelbetriebsrates gegen die Weigerung von Opel, das den Beschäftigten zustehende Urlaubsgeld zu zahlen, ab. Der Betriebsrat habe in diesem Fall kein Vetretungsrecht. JedeR Betroffene müsse individuell klagen. Die IG-Metall hat angekündigt, dass sie “ihre Mitglieder bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche selbstverständlich unterstützen” wird.“ Meldung bei Bo-Alternativ vom 10.07.2009
- Bochum macht nicht mit
Anders als an anderen Opel-Standorten wehrt sich Belegschaft des Ruhrgebietswerks gegen Einbehaltung des Urlaubsgeldes. IG Metall kritisiert Maßnahme des Unternehmens. Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 10.07.2009 
- Kurz und knapp: Belegschaftsinfo zum Urlaubsgeld Bochum
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Opel-Geschäftsleitung hat angekündigt bzw. bereits teilweise angewiesen, den Beschäftigten die Auszahlung des Urlaubsgeldes und die vereinbarte Abschlagszahlung auf das Urlaubsgeld zu verweigern bzw. nachträglich wieder einzuziehen. Diese Verweigerung trifft nicht nur die Beschäftigten bei Opel und Powertrain sondern gleichermaßen die Beschäftigten in den Partnerbetrieben SCB, AFG und RAG-Bildung-Opel. Die IG Metall-NRW und der Opel-Betriebsrat werden selbstverständlich die Beschäftigten bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche notfalls auch juristisch unterstützen. Aus anderen Standorten wird behauptet, mit unserer Klage wäre die Staatshilfe für Opel gefährdet. Angeblich sollen Betriebsratsvertreter aus anderen Standorten „gereizt“ auf das Vorgehen von mir und der IG Metall NRW reagiert haben. Zur Sache einige Antworten zu diesem Thema. Rainer Einenkel Betriebsratsvorsitzender…“ Das Flugblatt vom 08.07.2009 bei Bo-Alternativ 
- Opel gegen Opel
„Ganz Deutschland versucht, Opel zu retten. Ganz Deutschland? Die Opelaner in Bochum möchten auch in diesem Jahr in Urlaub fahren - und verlangen wie vereinbart ihr Urlaubsgeld. Bei Kollegen in Rüsselsheim und anderen Standorten stoßen sie damit auf Unverständnis. Ein Gericht entscheidet am Freitag, wer recht hat…“ Artikel von Christoph Rottwilm im Manager Magazin vom 09.07.2009 
- Belegschaftsversammlung: Opelaner sollen auch ihr Urlaubsgeld "parken"
"Nicht sonderlich begeistert wirkten Opel-Mitarbeiter, als sie am Montagmittag die Belegschaftsversammlung im RuhrCongress verließen. Kein Wunder, denn dort hatte ihnen Arbeitsdirektor Holger Kimmes nahegelegt, ihr Urlaubsgeld bei Opel zu „parken”, als Anlage für eine Mitarbeiterbeteiligung.Insgesamt 1,2 Milliarden Euro sollen die Beschäftigten aller europäischen Werke des Autobauers auch auf diese Weise anlegen. Das gehört zumindest zu den Erwartungen des kanadisch-österreichischen Autozulieferers Magna, der sich an Opel als Investor beteiligen will. Doch schon im Februar hatte die Bochumer Belegschaft sich per Abstimmung mehrheitlich dafür ausgesprochen, ihre diesjährige Lohnerhöhung von 2,1 Prozent sich nicht auszahlen, sondern sie gutschreiben zu lassen. „Rüsselsheim hat das Geld eingefroren,” bemerkte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel dazu...“ Artikel von Rolf Hartmann auf DerWesten vom 23.06.2009 
Opel-Belegschaft wartet auf Verkaufsentscheidung
„Immer noch lastet Spannung auf den Mitarbeitern, weil die Entscheidung über den Verkauf von Opel noch nicht gefallen ist. „Wir hoffen, dass es bald eine gibt,” sagte Betriebsrats-Chef Einenkel am Montag. Denn sonst drohe dem Standort die Insolvenz. Als Montag vergangener Woche die Werksferien bei Opel Bochum zu Ende waren, ging es für viele Beschäftigte übergangslos in die Kurzarbeit. Eine Woche später, am Montag, 17. August, herrschte immer noch Kurzarbeit – in der Früh- und auch in der Mittagsschicht. Erst am Abend, ab 22 Uhr, war Neustart angesagt: Die Nachtschicht wurde bestellt – Anlauf der Produktion. Kurzarbeit: Das bedeutete, dass täglich 1270 Autos nicht gebaut wurden. Bis zu 70 Prozent der Belegschaft blieben zu Hause. Nur die Instandhalter etwa im Presswerk traten an, dazu Teile der Verwaltung…“ Artikel von Rolf Hartmann in Der Westen vom 18.08.2009 .
»Wir sagen nicht, Opel muss bleiben«
Wolfgang Schaumberg war 30 Jahre Lagerarbeiter bei Opel Bochum und 25 Jahre Mitglied des Opel-Betriebsrats. Heute ist er in Rente und engagiert sich weiterhin in der gewerkschaftsoppositionellen Betriebsgruppe »Gegenwehr ohne Grenzen«. Interview von Gaston Kirsche in der Jungle-World vom 25.06.2009 
"Das größte Widerstandspotenzial liegt in der Weigerung zum Verzicht"
Roland Müller-Heidenreich über die Stimmung in der Belegschaft und die Kampfperspektiven. Roland ist Maschinenschlosser und arbeitet seit 28 Jahren bei Opel in Bochum. Seit 26 Jahren ist er Mitglied der Gruppe „Gegenwehr ohne Grenzen” (GoG). Artikel in der SoZ - Sozialistische Zeitung vom Mai 2009 
Dramatische Lage
„Vor dem Hintergrund erneut katastrophaler Quartalsergebnisse drückt General Motors (GM) bei der Restrukturierung seines Europageschäfts aufs Tempo. Noch im Mai will der US-Autobauer für seine deutschen Tochterunternehmen inklusive Opel einen Partner finden…“ Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 09.05.2009 : Aus dem Text: „…Die im Mai fällige Lohnerhöhung von 2,1 Prozent wurde bereits nicht ausgezahlt, was allerdings auch in anderen Unternehmen der Fall ist. Kritik daran kommt von der oppositionellen Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG) in Bochum. Deren Betriebsratsmitglied Jürgen Schwartz betonte im jW-Gespräch, er sei »strikt dagegen, auf Lohn zu verzichten. Das wird keinen einzigen Arbeitsplatz sichern.« Auch ein Investor – egal ob Fiat, der kanadisch-österreichische Konzern Magna oder ein anderes Unternehmen – werde die bestehenden Überkapazitäten durch Arbeitsplatzabbau beseitigen wollen. Schwartz verwies darauf, daß die Einkommen der Bochumer Opel-Belegschaft, die einst etwa 30 Prozent über dem Flächentarif gelegen hatten, mittlerweile auf dieses Niveau abgeschmolzen seien. In den vergangenen Jahren waren die Tariferhöhungen im Rahmen diverser »Beschäftigungssicherungstarifverträge« auf übertarifliche Bestandteile angerechnet worden. »Es wäre Wahnsinn, jetzt in einem gewerkschaftlich gut organisierten Unternehmen wie Opel unter den Flächentarif zu gehen – das würde viele andere mitreißen«, argumentierte Schwartz…“Siehe dazu:
- Opel Betriebesrat: Gesicherte Zukunft statt Kahlschlag…
„Der Opel Betriebsrat hat heute ein Flugblatt veröffentlicht, in dem es heißt: Liebe Kolleginnen und Kollegen, General Motors ist pleite. Es droht die Insolvenz. Bis Ende Mai verlangt die amerikanische Regierung ein Überlebenskonzept von GM. Davon wird auch die Zukunft von Opel und der anderen Automarken abhängen. Jetzt geht es darum, dass wir nicht in den Strudel gerissen werden. Es gibt nichts schönzureden. Die Lage ist dramatisch. Verschärft wird die Situation durch einen gewaltigen Absatzeinbruch in der gesamten Automobilindustrie. Das trifft auch die deutschen Werke in voller Härte. Die Auslastung beträgt. 50 bis 60%. Es drohen Schichtstreichungen. Mehr als 4.000 Arbeitsplätze sollen in den deutschen Opel-Werken vernichtet werden. Nach den Plänen von GM könnten Antwerpen und Bochum geschlossen, Eisenach verkauft werden. Alle Powertrain-Werke sind bedroht.” Das Flugblatt bei Bo-Alternativ vom 07.05.2009 
IGM-Abstimmung bei Opel in Bochum: Verzicht JA/NEIN ?
Die Opel-Belegschaftsversammlung in Bochum am vergangenen Montag, den 30.3.09, wird Oliver Burkhard, der Bezirksleiter der IG Metall NRW so schnell nicht vergessen: "Hast Du einen in der Pfanne?", rief ihm einer der rund 20 empörten Diskussionsteilnehmer am Saalmikrofon zu, was hier soviel bedeutet wie "Bist Du blöd?" Verzicht auf die bisher nicht gezahlte Tariferhöhung von 2,1% hatte der IGM-Chef den rund 3.000 Kolleginnen und Kollegen empfohlen und heiße Debatten ausgelöst. Burkhard kündigte an: Alle Bochumer IGM-Mitglieder bei Opel werden noch diese Woche zur schriftlichen Abstimmung aufgefordert! Das Labournet veröffentlicht : 1. das Anschreiben an die IGM-Mitglieder zur Abstimmung (mit der Zusage auch alle weiteren Verzichtsleistungen ggf. zur Abstimmung zu stellen!) 2. den Stimmzettel und 3. den Text des GoG-Info Extra vom 1.4.09 mit der Aufforderung zum NEIN .
- Mitglieder haben entschieden! Knappe Mehrheit der IG Metall Mitglieder stimmt für die Verschiebung der Einkommenserhöhung von 2,1 Prozent bei Opel Bochum
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, die IG Metall Mitglieder bei Opel Bochum haben sich mehrheitlich für einen Tarifvertrag ausgesprochen, durch den die zum 01. Februar 2009 fällige Einkommenserhöhung zunächst verschoben wird. Von den insgesamt 2133 abgegebenen Stimmen votierten 1191 für eine solche Regelung, 911 stimmten dagegen, 31 Stimmen waren ungültig. IG Metall Bezirksleiter Oliver Burkhard: „Die Beschäftigten haben sich mehrheitlich für diesen Tarifvertrag entschieden. Viele hatten dabei sicher die Faust in der Tasche und das knappe Ergebnis zeigt mir: Die Geduld vieler Beschäftigten ist zu Ende. Die Unternehmensführung ist jetzt in der Pflicht, aus diesem Vertrauensvorschuss etwas zu machen. Wir brauchen einen klaren Kurs für Zukunft und Beschäftigung am Standort Bochum.“…“ Flugblatt der IG-Metall Bochum vom 22.04.2009 
Das Abstimmungsergebnis soll am Freitag, 3.4. vorliegen.
"...Wie wir nun feststellen müssen, hat es bei der Zustellung der Stimmzettel
Probleme gegeben, die wir nicht zu verantworten haben. Deshalb konnte
sich eine erhebliche Anzahl unserer Mitglieder noch nicht an der
Abstimmung zu beteiligen.
Aus diesem Grunde verschieben wir die Auszählung der Abstimmung auf
die Zeit nach der bevorstehenden Kurzarbeitsphase auf den 21. April 2009.
Am 21. April 2009 werden dann noch einmal Abstimmungsurnen an den
Torhäusern zu den Schichtwechseln Nacht-/Frühschicht sowie Früh-
/Mittagschicht aufgestellt, um jedem Mitglied die Möglichkeit zur Beteiligung
an der Abstimmung zu geben.
Die bis heute eingesammelten Stimmzettel werden unter Aufsicht in einer
zu versiegelnden Urne bis zur Auszählung sicher gestellt..." Auszug aus einem Schreiben der IG-Metall Bochum vom 02.04.2009, welches der Redaktion des LabourNet vorliegt.
Opel vor Kurzarbeit
„Nach Daimler sollen auch die Beschäftigten des Autobauers Opel in Kurzarbeit geschickt werden. Ab Februar werde etwa die Hälfte der 6000köpfigen Belegschaft im Bochumer Werk von Kurzarbeit betroffen sein, erklärte der örtliche Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel am Mittwoch gegenüber junge Welt. Bis Ende Januar sollen die Produktionsreduzierungen wie bisher über Minusstunden auf den Arbeitszeitkonten ausgeglichen werden...“ Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt vom 08.01.2009 
Opel vor Arbeitsplatzabbau und Lohnsenkungen
„Angesichts der Krise des Mutterkonzerns General Motors in den USA und dem Absatzeinbruch in Europa rechnen Opel-Arbeiter in Bochum mit allem, selbst mit der Werksschließung. Die Gewerkschaften und Betriebsräte reagieren auf die Bedrohung, indem sie Lohnverzicht anbieten, die Belegschaften gegeneinander ausspielen und nationalistische Stimmungen gegen "die Amerikaner" schüren…“ Artikel von Dietmar Henning in der LinkeZeitung vom 01.12.2008 
Weihnachtsgeld bleibt Opelanern erhalten
„Die Belegschaft des Bochumer Opelwerkes lehnt Nullrunden zur Senkungen der Arbeitskosten ab. 3500 Opelaner versammelten sich zu einer nicht-öffentlichen Betriebsversammlung im Ruhr Congress (…) „Die Geschäftsführung hat verkündet, dass definitiv Weihnachtsgeld an die Opelaner gezahlt wird”, berichtet Vertrauensmann Paul Fröhlich. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass man sowohl eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich als auch massive Kurzarbeit plane: „Das haben wir heute zum ersten Mal gehört. Bisher hatte eine entweder-oder-Entscheidung im Raum gestanden”, erklärt Vertrauensmann Steffen Reichelt.…“ Artikel von Lena Kücük in Der Westen vom 01.12.2008 
Stellenabbau auch bei Opel Bochum?
General Motors kämpft ums Überleben. Auch die deutsche Tochter Opel hat sich auf einen harten Sparkurs eingestellt. Wieviel davon spüren die Opel-Mitarbeiter in Bochum? Franco Biaggiotti vom Betriebsrat in Bochum spricht über die Krise. Ein Interview im WDR 5 - Morgenecho vom 12.11.2008 (4'06 Minuten)
Stillstand am Band
Die Autoindustrie steckt bereits in einer Krise. Zahlreiche Werke stehen still. Vorübergehend, wie es heißt. Ein Werksbesuch bei Opel in Bochum von David Schraven in der Welt vom 12. Oktober 2008 
Zukunftsvertrag 2016 in Bochum verabschiedet
Der Zukunftsvertrag 2016 wurde am 24.09.2008 mit 15 Nein und 1 Enthaltung von insgesamt 35 Stimmen vom Betriebsrat angenommen. Wir dokumentieren:
- Die Betriebsvereinbarung Nr. 12/2008
inklusive der 1., 2. und 3. Ergänzungsvereinbarung zur Betriebsvereinbarung mit Stand vom 16.09.2008. Die endgültig verabschiedete Fassung enthält wenige, unbedeutende Änderungen:
- SO LONG! Bis dann!
Kommentar der GOG als Vorabdruck aus der nächsten GOG-Info (Gegenwehr ohne Grenzen; parteiunabhängige Gruppe bei GM/Opel-Bochum). Aus dem Text: „… Mal aufwachen! Der Weg war gepflastert mit Verzicht, Zugeständnissen und Arbeitsplatzvernichtung. Weiter so? Der BR-Vorsitzende muss sich jetzt schon damit rühmen, dass es mit dem Zukunftsvertrag 2016 gelungen sei, eine „Ausdehnung der tariflichen Arbeitszeit und Absenkung der Tariflöhne“ zu verhindern. Verschwiegen wird, dass ja gerade die Absenkung der Löhne auf Tarifniveau Bestandteil jedes Verzichtsvertrags war. Die Abwehr derartiger Angriffe (sollten sie überhaupt bestehen) kann er getrost der Belegschaft überlassen. Auf uns ist Verlass! Den Verzichtsbefürwortern fällt letzten Endes nicht mehr ein als zu behaupten: ohne diese ganzen Verzichtsvereinbarungen wäre der Laden schon lange zu. Schade: Beweisen kann man ihnen das Gegenteil nicht! Aber Fakt ist: Jeder Verzichtsvertrag seit 1993 hat im Schnitt mehr als 3500 Arbeitsplätze gekostet…“
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Daniel Behruzi zur Genese des Zukunftsvertrages
Daniel Behruzi, Autor bei der jungen Welt, hat uns freundlicherweise mehrere seiner Artikel zur Verfügung gestellt, die wir nachfolgend dokumentieren. Alle Artikel erschienen zuerst in der jungen Welt.
„Verzicht ohne Ende: Nächster »Zukunftsvertrag« bei Opel-Bochum: Lohnsenkung, Schlechterstellung von Leiharbeitern und Arbeitsintensivierung sollen Investitionen sichern“
»Wir werden gegeneinander ausgespielt« Linke Beschäftigtenvertreter lehnen »Zukunftsvertrag« ab. Ein Gespräch mit Annegret Gärtner-Leymann (Betriebsrätin für die Gruppe »Offensiv« im Bochumer Opel-Werk);
Hintergrund: Opel/General Motors
„Schnell durchgezogen: Betriebsrat im Bochumer Opel-Werk soll schon heute über neuen »Zukunftsvertrag« abstimmen. Kritik an mangelnder Diskussion in der Belegschaft“
Die o.a. Artikel fassen wir in einer Datei zusammen
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Zukunftsvertrag 2016 und Leiharbeit
Kommentar der Redaktion des LabourNet Germany
- Der neue Astra kommt als Jobkiller daher
„Das Modell für die neue Astra-Linie ist perfekt, nur die passenden Arbeitsplätze werden noch verhandelt: Das Bochumer Opel-Werk steht kurz vor der Unterzeichnung seines Zukunftsvertrages. "Wir beraten in den kommenden beiden Wochen das Papier", sagte Betriebsratschef Reiner Einenkel der Frankfurter Rundschau. Einenkel ist zuversichtlich, dass der Mutterkonzern General Motors auch bis zum Jahr 2015 keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen dürfe…“ Artikel von Annika Joeres in der Frankfurter Rundschau vom 13.09.2008 
- Wir erinnern in diesem Zusammenhang an einen Artikel von Mag Wompel im Express Nr. 10/98, also exakt vor 10 Jahren
- Ein Anfang vom Ende der Auspreßbarkeit? Zu den Hintergründen der jüngsten Arbeitsniederlegungen nicht nur bei Opel
„Am 7. Oktober haben bei Opel Bochum, Werk 1, ca. 1.800 KollegInnen die Arbeit für ca. 40 Minuten niedergelegt. Über Vertrauensleute wurde der Werksleitung ein Ultimatum überbracht, bis zum Freitag, dem 9. Oktober, 11.00 Uhr, 300 Neueinstellungen zuzusagen. Die Äußerung des Opel-Personalchefs, es sei genug Personal an Bord und niemand sei überlastet, wurde mit großem Gelächter quittiert. Gleiche Reaktion rief seine Erklärung hervor, der Vergleich zwischen den Werken (Benchmarking) zwinge "uns in Bochum", die Produktivität noch weiter zu steigern, die Qualität (gemeint ist nur die der Produkte) habe aber nach wie vor oberste Priorität. Der Grund für die spontane Aktion ist ein seit längerer Zeit wachsender Unmut über die drastische Personalsituation, nicht nur in diesem Teil des Werks Bochum…“ Zum Artikel von Mag Wompel
Angriff 2007
- Opel-Werk Bochum muss bluten
„Vor zwei Jahren hatte das Bochumer Opel-Werk unter den massiven Stellenstreichungen zu leiden, die der US-Mutterkonzern General Motors verordnet hatte. Es drohte sogar die Schließung. Die ist jetzt endlich vom Tisch: Die Fabrik hat den Zuschlag für den Bau der kommenden Generation des Kompaktwagens Astra bekommen. Die Arbeitsplätze sind dennoch alles andere als sicher…“ Artikel im Handelsblatt vom 18.04.2007 
- Von Entwarnung kann keine Rede sein – dieser Horrorkatalog muss weg!
„Heute versammelten sich gut 80 Kolleginnen und Kollegen während der Pause vor der Kantine des Bochumer Opel-Werks. Aufgerufen zu dieser Versammlung hatten Kollegen, Vertrauensleute und Betriebsräte. In mehreren Redebeiträgen wurde aufgedeckt, dass es weder Entwarnung für Bochum noch für die anderen GM-Werke gibt. Ein Vertrauensmann informierte darüber, dass insgesamt 4.500 Arbeitsplätze vernichtet und große Teile der Produktion ausgelagert werden sollen. Dazu kommen noch 288 Mio. €, aus der Belegschaften direkt über Lohnkürzungen, längere Arbeitszeiten usw. Allein in Bochum kostet dieser Plan 1.700 Stellen. Künftig sollen nur noch 2.200 Leute bei Opel Bochum direkt sein. Da in Schweden die Belegschaft auf 600 Leute geschrumpft werden soll, ist eine Werksschließung absehbar. Ein anderer Vertrauensmann berichtete, dass im Werk Bochum Teile aus Antwerpen eingelagert worden sind. Das heißt doch, dass GM mit Kämpfen auch in Antwerpen rechnet. (…) Kurz nach der Pausenversammlung wurde bekannt, dass in Antwerpen die Nachtschicht mit 1.400 Arbeitsplätzen gestrichen wird und mit der Schließung des Werkes nach Auslauf des aktuellen Modells (2009/2010) zu rechnen ist…“ Pressemitteilung der IG-Metall-Vertrauensleute bei Opel Bochum vom 17.04.2007 
2 Jahre danach – Halbierung der Belegschaft droht! Kundgebung zum Jahrestag des Oktober-Kampfs 2004
Am Dienstag, dem 17.10.2006, findet zum Schichtwechsel am Tor 4 eine Kundgebung anlässlich des zweiten Streikgeburtstages statt. Näheres findet sich auf dem Flugblatt 
»Historische Chance für europaweite Aktionen«
Bochumer Opel-Werker skeptisch, ob es die Gewerkschaftsspitzen mit Widerstand ernst ist. Ein Interview von Daniel Behruzi mit Jürgen Schwartz , Betriebsrat bei Opel in Bochum und aktiv in der oppositionellen Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen«.
Solidaritätserklärung
"Wir, die Studierenden der Freien Universität Bochum, erklären uns solidarisch mit der streikenden Bochumer Belegschaft der Adam Opel GmbH. Wir unterstützen Euer Streikziel, Werkschließungen an den einzelnen Opel/GM-Standorten in Europa zu verhindern. Darüber hinaus hoffen wir, die gegenwärtigen sozialen Abwehrkämpfe künftig verstärkt gemeinsam führen zu können. Arbeitsplatz- sowie Bildungs- und Sozialabbau sind Symptome derselben Krankheit: Die weltweite Tendenz einer schrankenlosen Ökonomisierung aller Lebensbereiche erfordert neue Bündnisse und eine solidarische Vertretung gemeinsamer Interessen der Betroffenen. Wie das Beispiel Frankreich in den vergangenen Monaten gezeigt hat, ist hierbei eine enge Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten und Studierenden besonders wirkungsvoll…“ Die Soli-Erklärung der Freien Universität Bochum 
Am Dienstag ruht bei Opel die Arbeit - Der Betriebsrat informiert
Der Bochumer Opel-Betriebsrat schreibt: "Die Politik von General Motors erreicht in Europa eine neue Qualität. Ganze Standorte stehen vor dem Aus. Eine Politik, die wir bisher nur von GM aus den USA kannten. Dort werden in den nächsten Monaten 12 GM-Werke geschlossen. 30.000 Kumpels verlieren ihren Arbeitsplatz. Vor einer Woche wurde mitgeteilt, das GM das Werk in Azambuja / Portugal schließen will. Die Kolleginnen und Kollegen in Portugal haben angekündigt, dass sie für ihre Arbeitsplätze und für ihr Werk kämpfen werden. Wir Gewerkschafter und Arbeitnehmer der anderen europäischen GMWerke werden sie nicht alleinlassen. Als erstes Signal haben wir uns an der europaweiten Unterschriftenaktion beteiligt. Weitere Aktionen müssen folgen. Heute ist es Azambuja, morgen kann es Rüsselsheim, Eisenach, Antwerpen oder Bochum treffen. Im englischen Astra-Werk in Ellesmere Port wird nach den Werksferien die Nachtschicht eingestellt. 1000 englische Kumpels verlieren auf einen Schlag ihren Arbeitsplatz. Die Streichung der Nachtschicht konnte in Bochum bislang verhindert werden. Trotzdem droht das Unternehmen mit 400 Kündigungen in Bochum. Am 27. Juni werden wir die Bochumer Belegschaft über die aktuelle Lage informieren." Die Betriebsratsinformation im Wortlaut bei bo-alternativ vom 24.06.2006
An die Belegschaften von GM und Opel in Europa – Für einen neuen europaweiten Aktionstag aller GM-Werke!
„Am heutigen Mittwoch fand bei Opel Bochum die 6. Pausenversammlungen auf Früh- und Spätschicht mit 30 Kollegen statt. Vor dem Hintergrund der Drohung von GM Europe und Opel, weitere Massenentlassungen bis hin zu Werkschließungen durchführen zu wollen, forderten die Kollegen in einer einstimmig verabschiedeten Erklärung einen neuen europaweiten Aktionstag aller GM-Werke. Die Erklärung richtet sich direkt an die Belegschaften der anderen Werke in Europa und soll beitragen gemeinsame Protest- und Kampfaktionen vorzubereiten. Noch auf den Pausenversammlungen wurde damit begonnen, die Übersetzung des Briefes zu organisieren. Geplant ist mit Delegationen aus Bochum zu den Belegschaften in Antwerpen (Belgien), Ellesmere Port (England) und Gliwice (Polen) zu fahren um die Solidarität direkt aufzubauen. Der vollständige Text der Erklärung in der Presseerklärung der IG-Metall Vertrauensleute bei Opel Bochum vom 15.03.2006
Opel: Linke kandidieren
„Im Bochumer Werk treten verschiedene oppositionelle Gruppen zur Betriebsratswahl gemeinsam an. Kritik an bisherigem Kurs der Interessenvertretung bestätigt. Wie in vielen anderen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie steht auch im Bochumer Opel-Werk die Betriebsratswahl ins Haus. Am kommenden Donnerstag wird die traditionell kämpferische Belegschaft, die mit einer einwöchigen Arbeitsniederlegung im Oktober 2004 bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte, über die Zusammensetzung der betrieblichen Interessenvertretung abstimmen. Zur Wahl stellt sich dabei auch die Liste »Offensiv«, auf der neben Aktivisten der seit Jahrzehnten im Werk vertretenen Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen (GoG)« auch Mitglieder der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) kandidieren…“ Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 06.03.2006
Sechs Tage der Selbstermächtigung. Der Streik bei Opel in Bochum Oktober 2004
„Im Oktober 2004 kam es in Bochum zu einem ungewöhnlichen Streik. Die Belegschaft des Opelwerkes verweigerte sich der angeblich alternativlosen Entwicklung des Arbeitsplatzabbaus und nahm die Vertretung der eigenen Interessen selbst in die Hand. Belegschaftsakteure und sympathisierende Autoren berichten über Vorgeschichte, Motive, Verlauf und Schwierigkeiten dieses sechstägigen ›Ausbruchsversuchs‹, der von vielen mit Sympathie und Hoffnung verfolgt wurde.“ So der Covertext des druckfrischen Buches, herausgegeben von Jochen Gester und Willi Hajek. Das Buch (ISBN 3-00-017269-6) ist erschienen im Verlag Die Buchmacherei und kann dort für 10,00 € bestellt werden: Per Telefon: (030) 81 85 77 59, per Fax: 01212-5-968 42 710 oder per e-Mail. Siehe hierzu:
- Das Cover und Inhaltsverzeichnis

- »Die machen jeden Tag ihre Hausaufgaben, was die Malocher nicht machen«. Gespräch mit Wolfgang H., Dietmar G. und Manfred Strobel. Kapitel 5 des Buches exklusiv im LabourNet

Ein Jahr Oktober-Streik: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Eine kurze Information von Vertrauensleuten über die Versammlungen im Bochumer Opel Werk anlässlich des ersten Geburtstages des Oktober-Streiks 2004. Wir dokumentieren dazu nachträglich den Aufruf für die Tagschichten und für die Dauernachtschicht 
Stellenabbau auf Kosten der Allgemeinheit
„Stellenabbau bei Opel, mehrere tausend Mitarbeiter müssen gehen. Vor genau einem Jahr sorgte diese Nachricht für Schlagzeilen. Doch das Unternehmen versprach: Niemand landet auf der Straße. So genannte Transfergesellschaften würden die ehemaligen Mitarbeiter beim Neustart ins Berufsleben optimal unterstützen. Ein Jahr später sieht die Wirklichkeit vielfach anders aus. Notwendige Weiterqualifizierungen werden verweigert. Die Vermittlungszahlen sind enttäuschend…“ Manuskript des Beitrages von M. Zeidler und K. Rüsberg in der Sendung Monitor vom 13.10.2005.
Opel-Standort Bochum: Astra bauen, auf Lohn
verzichten
„Die Führung des angeschlagenen Autobauers
Opel fordert von den Beschäftigten im Bochumer Werk weitere
massive Einschnitte, um den Produktionsstandort zu erhalten. Wenn
die Belegschaft dazu bereit sei, könnte dort künftig auch
die fünftürige Astra-Limousine gebaut werden…“
Artikel
in der FAZ online
vom 28. Januar 2005. Aus dem Text: „…Werner Günther,
Vertrauensmann der Belegschaft im Bochumer Opel-Werk, sagte, Forster
habe auf der Betriebsversammlung gefordert, die Löhne auf das
Niveau des Opel-Werks im ostdeutschen Eisenach abzusenken. Das entspreche
einer Absenkung um rund 20 Prozent. Das nehme die Belegschaft so
aber nicht hin: „Wegnehmen und nichts anbieten, das geht nicht”,
sagte Günther. Es gebe bereits wieder erste Streikforderungen.
(…) Der örtliche IG-Metall-Chef Hinse äußerte
sich positiv zu Forsters Angebot. „Ich denke, das ist eine
Basis, über die verhandelt werden muß.” Er rechne
damit, daß die Gespräche in der kommenden Woche beginnen
werden. „Wir werden nicht unter den Tarifvertrag der IG Metall
kommen”, betonte er…“
Opel gleicht nach Osten an
Pfiffe für GM-Europa-Chef: Autobauer fordert
Lohnkürzung für Bochum auf das Niveau von Eisenach. Fertigung
eines zusätzlichen Astra-Modells in Aussicht gestellt. Bericht
von Daniel Behruzi in junge Welt vom
29.01.2005
Bei Opel drohen betriebsbedingte Kündigungen
- Opel verweigert Beschäftigten die Abfindung
„Arbeiter, die freiwillig ausscheiden wollen, werden
abgewiesen. Kündigungen befürchtet Beim Autobauer Opel
entwickelt sich ein handfester Skandal um die Frage der Abfindungen,
mit denen 6500 Beschäftigte zum Verlassen des Unternehmens
bewegt werden sollen. Wie junge Welt aus Betriebsratskreisen des
Bochumer Werks erfuhr, wird ausscheidungswilligen Beschäftigten
von der dortigen Personalstelle die Freigabe verweigert….“
Artikel
von Daniel Behruzi in junge Welt vom 14.01.2005 
- Bei Opel drohen betriebsbedingte Kündigungen. „Die
Frist läuft ab: Bis Ende Januar müssen sich 6500 Opel-Mitarbeiter
für eine Abfindung und den Wechsel in eine Beschäftigungsgesellschaft
entschieden haben - sonst kommt es zu betriebsbedingten Kündigungen.
Aber kaum ein Opel-Mitarbeiter will freiwillig aussteigen….“
Artikel
von Tanja Busch in FTD
vom 10.1.04 Aus dem Text: „… Allein im Bochumer
Werk müssen 2900 Mitarbeiter Opel auf diesem Weg verlassen.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland haben jedoch
noch nicht einmal 100 Mitarbeiter Auflösungsverträge
unterschrieben. Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel
bezweifelt, dass sich in der verbleibenden Zeit noch genügend
Mitarbeiter freiwillig abfinden lassen. Dann käme Opel nicht
umhin, nach dem 31. Januar betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen.
Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter müssten darüber
in einer Einigungsstelle entscheiden. Einenkel hatte dieser Lösung
auf Druck der Unternehmensführung und des Gesamtbetriebsrats
zugestimmt, was ihm heute noch viele Mitarbeiter ankreiden….“
Zur Opel-Betriebsvereinbarung „Restrukturierung“
Auch der Bochumer Betriebsrat stimmt heute (13.12.04)
über das
Verhandlungsergebnis
(unter Protesten der Belegschaft?) ab. Hierzu liegt eine Erklärung
von Andreas Felder, Mitglied der Vertrauenskörperleitung und
Jürgen Schwartz, Mitglied des Betriebsrats bei Opel- Bochum
vor. Aus dem Text: „…melden sich nicht genug Freiwillige,
dann bedeutet ein JA des Betriebsrats zu dieser Vereinbarung gleichzeitig
auch ein JA zu betriebsbedingten Kündigungen.
Diesen Sachverhalt der zur Abstimmung vorliegenden Vereinbarung
kennen bisher die wenigsten Belegschaftsmitglieder bei Opel in Bochum.
Wer behauptet, dass „in der Vereinbarung keine betriebsbedingten
Kündigungen vorgesehen sind“ (IG
Metall extra Nr.6, Dezember 2004 ),
der lügt…“ Siehe dazu auch die Erklärung
des Bochumer Betriebsrats zu den Standortverhandlungen vom 8./9.12.04
Opel Bochum verliert 3500 Jobs
Durch das Sanierungskonzept von General Motors sollen
bei Opel im Werk Bochum rund 3500 Arbeitsplätze wegfallen.
„Dies erfuhr die WAZ am Donnerstag aus Verhandlungskreisen.
Betroffen ist unter anderem die Produktion von Getrieben und Achsen.
Von der Achsenfertigung will sich Opel schon seit längerem
trennen, doch die Verkaufsverhandlungen scheiterten. Interessiert
waren Thyssen-Krupp und Benteler. Insgesamt will General Motors
dem Vernehmen nach in Europa in den kommenden zwei Jahren 1,3 bis
1,5 Milliarden Euro einsparen….“ Artikel
von von Jürgen Frech waz online vom 14.10.04 
Opel Bochum: IG Metall-Vertrauenskörperleiter
sollen abgeschossen werden!
Zu dem Konflikt um eine nicht
genehme Wahl der Vertrauensleute zur Kandidatur für den Aufsichtsrat
und die angedrohte Funktionssperre für zwei Vertreter der Vertrauenskörperleitung
dokumentieren wir:
- "Dirk Bresser muss VK-Leiter bleiben! Diese Riesensauerei
dürfen wir uns nicht gefallen lassen!" Darstellung
des Falls im Vorabdruck aus GoG-Info Nr. 26
- An den Vorstand der IG-Metall Klaus Zwickel. Protest
und Unterschriftenliste von Vertrauensleuten und Belegschaft bei
Opel Bochum
zur Verteidigung ihrer VKL
Offener Brief an die Ortsverwaltung Bochum
der IG Metall
Protestbrief
an die IG Metall Bochum, geschrieben von den Teilnehmern der
Fahrt aus Bochum zur Demo nach Luton, denen die Bochumer IG Metall
die Kostenübernahme verweigert (wir berichteten darüber unter GM
UK / Luton (s.o.))
Opel erhöht die Drehzahl - und läuft heiß
Die Konzernleitung will 700 Stellen streichen und
dabei die Produktivität steigern. Aber das Personal geht schon jetzt
auf dem Zahnfleisch. Häufig müssen Arbeiter aus anderen Werken geholt
werden. Artikel
von Holger Pauler
in der taz ruhr vom 25.01.2001
"... eigentlich könnte es egal sein, wer "den
Opel-Blitz" draufklebt".... gleicher Lohn für alle!
eine erste Reise
durch die Presse von Mag Wompel/LabourNet Germany
Was zuviel ist, ist zuviel
Opel-Belegschaft in Bochum kämpft weiter gegen Arbeitsstreß.
Artikel von Mag
Wompel erschienen im ak - Analyse & Kritik Nr. 425 vom 15.
April 1999 |