Der bayerische Autobauer schafft es nicht, wie angekündigt die Zahl seiner Leiharbeiter zu senken. Noch dazu setzt der Konzern immer mehr auf Werkverträge. Artikel von Tobias Lill in der Taz vom 06.03.2014 externer Link

Aus dem Text: „(…) BMW beschäftigt immer mehr Menschen auf Basis eines Werkvertrags. Laut der Gewerkschaft IG Metall in München stieg die Zahl der ausschließlich für BMW tätigen Mitarbeiter von Fremdfirmen konzernweit von Frühjahr 2012 bis November 2013 von maximal 5.000 auf “deutlich mehr als 10.000″ – obwohl der Konzern zwischenzeitlich deren Reduzierung in Aussicht gestellt hatte. Manche Betriebsräte fürchten, der Premiumhersteller könnte künftig noch stärker auf Werkverträge setzen, um die Zahl der Leiharbeiter dauerhaft zu reduzieren und noch mehr Geld zu sparen. 2012 hatte sich BMW verpflichtet, die Leiharbeiterquote von damals rund 15 Prozent bis 2015 an den deutschen Standorten deutlich zu reduzieren. Doch wie die taz berichtete (18. 2.), tut sich BMW damit bislang schwer. Allein an den vier größten BMW-Standorten, München, Dingolfing, Leipzig und Regensburg (samt Wackersdorf), sind örtlichen Arbeitnehmervertretern zufolge derzeit insgesamt etwa 15.000 Leiharbeiter beschäftigt. Noch im Herbst 2012 hatte die IG Metall die Zahl der bundesweit tätigen BMW-Leiharbeiter mit 11.000 bis 12.000 angegeben. Der BMW-Gesamtbetriebsrat (GBR) verhandelt aktuell mit dem Unternehmen darüber, wie das Ziel einer massiven Absenkung der Leiharbeiterquote noch erreicht werden kann…“