| Afrikanische Wahl bei BMW 
„Für gewöhnlich ist der Frontverlauf geklärt: Hier der Betriebsrat, dort der Arbeitgeber. Ganz anders stellt sich die Lage in Teilen der Bayerischen Motorenwerke momentan dar: Der Kampf um die Errungenschaften der Arbeiterklasse ruht, Betriebsrat fetzt sich mit Betriebsrat, IG-Metaller mit IG-Metaller. Böse geschimpft und intrigiert wird gegeneinander, Gerichte werden eingeschaltet, sogar der Vorstand als Vermittler zu Hilfe gerufen. Von Mobbing ist die Rede, die Stichworte Sabotage und Stalinismus fallen. So verfahren ist die Situation, dass der Konzern an die verfeindeten Parteien appelliert, sie mögen „zum lokalen Betriebsfrieden zurückkehren“, wie es ein BMW-Sprecher formuliert...“ Artikel von Georg Meck in der FAZ vom 13. Februar 2010 
Arbeiter bestimmen jetzt die Manager-Löhne
„Noch nie hatte BMW den Ruf, ein Hort der Absahner zu sein. Da stand schon die Familie Quandt als knausriger Großaktionär vor. Wer als Automanager sein Gehalt maximieren wollte, der heuerte besser in Stuttgart an, egal ob in Untertürkheim oder in Zuffenhausen. Ein Wiedeking-Gehalt hätte den gesamten BMW-Vorstand auf Jahre genährt. Schon Jürgen Schrempp verdiente seinerzeit mehr als die BMW-Führung zusammen. Sollte je ein Herr von BMW gehofft haben aufzuholen, sieht der sich nun getäuscht. Als erster Dax-30-Konzern koppelt BMW das Gehalt des Spitzenpersonals an die Löhne am Band. „Wir stellen sicher, dass sich die Schere nicht weiter öffnet“, sagt Personalvorstand Harald Krüger…“ Artikel von Georg Meck in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. Oktober 2009 
Krisenbewältigung: BMW kappt Mitarbeitern den Bonus
Die üppigen Zulagen sind Vergangenheit - die BMW-Mitarbeiter müssen wegen der schlecht laufenden Geschäfte zurückstecken. Der Autohersteller zahlt ihnen für 2008 weniger Prämie. Weitere Einschnitte drohen. Artikel in der FTD vom 04.11.2008 
Massenentlassungen bei BMW: BMW sorgt sich um seine Kapitalrendite – die Gewerkschaft um die Weihnachtsstimmung
„… Dass die angekündigten Massenentlassungen bei BMW so gar nichts Skandalöses bekommen, liegt an der demonstrativen Übereinstimmung von Gewerkschaften und Betriebsrat mit der Unternehmensleitung in der Abwicklung der Angelegenheit. BMW hat ganz fest versprochen, die Firma werde ihre „Stammbelegschaft von 108 000 Menschen bis zum Jahr 2012 nicht verringern. Das ist eine Art Arbeitsplatzgarantie – allerdings nicht für alle.“ (BMW-Chef Reithofer, SZ, 22./23.12.) Die Entlassungen betreffen eben niemanden, für den sich die Gewerkschaften als Vertreter der Stammbelegschaft interessieren würden. Sie treffen – und das findet die Gewerkschaft zusammen mit der Firmenleitung ganz in Ordnung – nur die Zeitarbeiter, weshalb man von Seiten der Gewerkschaft die Sache demonstrativ gelassen sieht…“ Ein Beitrag aus GegenStandpunkt vom 14. März 2008 
»Abbau ist nicht nachvollziehbar«
IG Metall von Kürzungsplänen bei BMW überrascht. Ein Interview von Daniel Behruzi mit Horst Lischka , Geschäftsführer der IG Metall München und deren Beauftragter für die BMW AG, in der jungen Welt vom 29.02.2008
Streik bei Rolls Royce. Wiedereinstellung eines Gewerkschafters gefordert
„Am Dienstag traten 96 Rolls-Royce-Beschäftigte in Bristol in einen unbefristeten Streik, um gegen die Entlassung des gewerkschaftlichen Vertrauensmannes Jerry Hicks zu protestieren. Hicks war vor zwei Wochen von der Betriebsleitung mit der Begründung entlassen worden, er habe als Rädelsführer einen wilden Streik und eine Fabrikbesetzung im Juli organisiert. Mit dieser Aktion konnte die Entlassung einiger Kollegen verhindert werden. Jetzt scheint das Unternehmen zurückschlagen zu wollen…“ Artikel von Christian Bunke in junge Welt vom 26.08.2005 . Siehe auch:
- Rolls-Royce staff stage walkout. Workers rally in support of Amicus union convenor Jerry Hicks. Hundreds of Rolls-Royce (RR) workers and Amicus members are attending a rally in Derby in support of a sacked union convenor. Meldung der BBC-News vom 25 August 2005

- Amicus hat eine Solidaritätsseite für Jerry Hicks eingerichtet: Reinstate Jerry Hicks petition

- Für den 2. September ist eine Großdemonstration zur Unterstützung von Hicks in Bristol geplant – siehe den Amicus-Aufruf

- Defend Jerry Hicks - Stop the victimisation. Defend trade unionism at Rolls Royce. Eine Aktionsseite mit Protestadressen

Kostensenkung.
Die Flexibilität am Band hilft BMW, den Erfolg zu sichern
Artikel
von Gerd Gregor Feth
in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.10.2004
Neues Werk in Leipzig
- Rabatt in Sachsen. Wegen niedriger Löhne und längerer
Arbeitszeiten hat Leipzig im Standortkampf um das neue BMW-Werk
gesiegt. Artikel
von Günter Frech in der Jungle World 32
vom 01. August 2001
- Zwickel zum Bau des BMW-Werkes in Leipzig: "Wichtiges Signal
für die Attraktivität des Standortes Deutschland".
Pressemitteilung der IGM
Nr. 088/2001 vom 18. Juli 2001
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