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Koordinierungsstelle gewerkchaftlicher Arbeitslosengruppen

Märkisches Ufer 28-34
10179 Berlin

Telefon: 030 / 86 87 67 0 - 0
Telefax: 030 / 86 87 67 0 - 21
info@erwerbslos.de

Kurz-Information 2000

1984 haben arbeitslose GewerkschafterInnen in Lage-Hörste die Koordinierungsstelle aufgebaut. Träger ist der 1986 gegründete Förderverein mit Sitz im DGB-Haus Bielefeld.

Info- und Anlaufstelle

Die Koordinierungsstelle steht Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaften sowie Interessierten als Informationsbüro zur gewerkschaftlichen Arbeitslosenarbeit zur Verfügung.

Datenbank

Mit Hilfe einer Datenbank wurde ein Informationsnetz aufgebaut, in das über 2.400 Adressaten einbezogen sind.

"A-info"

Diese Zeitung mit einer Auflage von 4.000 Exemplaren erscheint ca. 10-mal im Jahr. Sie berichtet aus der Arbeit der gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppen. Sie ist Informationsbörse, gibt Tips und Handlungshilfen.

Ideenwerkstatt

Eine jährliche bundesweite Tagung, Seminare mit den Gewerkschaften, Arbeitsgruppen und Workshops dienen dem Erfahrungsaustausch und der Weiterentwicklung der Arbeit.

Hilfe zur Selbsthilfe

Aus dem Archiv zur gewerkschaftlichen Arbeitslosenarbeit können Informationen und Aktionsbeispiele abgerufen werden.

Koordinierungsausschuß

Der Koordinierungsausschuß gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen ist eine ständige Arbeitsgruppe auf Bundesebene. Seine Mitglieder werden von den örtlichen DGB-Gewerkschaften entsandt. Der Ausschuß unterstützt die Koordinierungsstelle und legt Arbeitsschwerpunkte fest. Er kooperiert mit den Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen in Deutschland und setzt sich für die folgenden Forderungen ein:

Arbeit fair verteilen

durch weitere Wochenarbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden, eine neue Arbeitszeitordnung, die Begrenzung von Überstunden und den Abbau der Leistungsverdichtung.

Neue, sinnvolle Arbeitsplätze schaffen

vor allem im Umwelt- und Sozialbereich, durch Beschäftigungsprogramme, durch entsprechende Steuer- und Auflagenpolitik, Rüstungskonversion, regionale Struktur-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Soziale Absicherung

durch Einführung einer menschenwürdigen Grundsicherung, Tarifpolitik gegen Niedriglöhne, Absicherung bzw. Eindämmung und Verbot ungesicherter Beschäftigung.

Gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit

stärkere Einbeziehung von Arbeitslosen, Armen und ungeschützt Beschäftigten in die Gewerkschaftsarbeit durch neue Mitwirkungsstrukturen auf allen Ebenen der Organisation.

Förderverein

Der Förderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit e.V. wurde 1986 als gemeinnütziger Verein gegründet. Als Träger der Koordinierungsstelle finanziert er Büroräume und Sachmittel und beschäftigt z. Zt. sieben MitarbeiterInnen. Der Verein arbeitet eng mit den DGB-Gewerkschaften zusammen. Er fördert Kontakte zwischen erwerbslosen und beschäftigten Arbeitnehmern und will der zunehmenden Entsolidarisierung entgegenwirken.

Mitglieder/Vorstand:

Über 500 Mitglieder (Einzelpersonen, örtliche Gewerkschaften, Landesbezirke und Initiativen) unterstützen den Verein mit ihren Förderbeiträgen. Der Vorstand wird für jeweils zwei

Jahre gewählt. Arbeitslose und Gewerkschaften sind als BeisitzerInnen vertreten. Der Koordinierungsausschuß hat das Vorschlagsrecht für mindestens 5 Vorstandsmitglieder.

Finanzierung

Die Koordinierungsstelle wurde bisher maßgeblich durch die IG Metall, ÖTV und weitere Einzelgewerkschaften finanziert. Hinzu kam eine zeitweise Projektförderung der Arbeits- und Sozialministerien NRW und Niedersachsen. Mitgliedsbeiträge des Fördervereins sowie die Förderung durch das Land NRW sind weiterhin wichtige Finanzierungsbausteine. Seit Juli '99 fördert das Bundesarbeitsministerium ein dreijähriges Projektvorhaben des Vereins.

Perspektiven

Dem Abbau der Arbeitslosigkeit kommt eine Schlüsselfunktion zu, sie ist Voraussetzung für die Verbesserung der Lebensbedingungen der erwerbslosen und der beschäftigten ArbeitnehmerInnen. Bei allen Aktivitäten in diesem Bereich steht die Koordinierungsstelle mit ihren Ideen, Erfahrungen und Kontakten als Kooperationspartner zur Verfügung. Fördermitgliedschaften von Einzelpersonen und Gewerkschaften helfen, die finanzielle Basis der Koordinierungsstelle zu sichern.

Informationen anfordern

o aktuelle Material- und Veröffentlichungsliste der Koordinierungsstelle

o Musterexemplare und Bezugsbedingungen des "A-info"
(für Vereinsmitglieder kostenlos)

o Aufnahme unserer Arbeitslosengrupppe
in das Adressenheft gewerk-schaftlicher
Arbeitslosengruppen (Fragebogen)

o Abgleich der von unserem Projekt zur Veröffentlichung gespeicherten Daten

o Adressenausdruck der Arbeitslosengruppen
in meiner/unserer Stadt/Region.

o Mitarbeit im Koordinierungsausschuß gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen

o Aufnahme in den Info- bzw. Presseverteiler (nur Projekte, Gewerkschaften, Redaktionen)

o Unterstützung der Koordinierungsstelle durch Mitgliedschaft im Förderverein.

INFOS per Fax-Abruf: 0521-968874-10

Adreß-Abfragen nach Einzelgewerkschaften sind möglich, ebenso Informationen zu Themenschwerpunkten. (Wir bitten um Verständnis, daß wir NichtMitgliedern Material- und Portokosten über 5 DM in Rechnung stellen müssen.)


Name, Vorname / Name der Initiative / Gewerkschaft


Straße


Postleitzahl, Ort


Vorwahl, Telefon, Fax


Einzelgewerkschaft / haupt-, ehrenamtliche Funktion

 

Mitglied werden !

Ich/wir werde/n Mitglied im Förderverein als:

o Einzelperson
o Initiative
o Gewerkschaft

Ich/wir zahle/n einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von ......... DM

o per Lastschriftvollmacht bis zum schrift
lichen Widerruf

o per Überweisung.

Ich bin bereits Mitglied und erhöhe meinen monatlichen Beitrag von .......... auf .......... DM.


Konto-Nr. Bankleitzahl
Bank/Sparkasse/Postgiroamt
Postleitzahl Ort
Datum Unterschrift

Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerabzugsfähig, die Spendenbescheinigung geht nach jährlicher Abbuchung zu. Der monatliche Beitrag kann selbst festgelegt werden. Einzelpersonen und Personen ohne Rechtsfähigkeit zahlen jedoch mindestens 4 DM, juristische Personen mindestens 8,50 DM.


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